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BeitragVerfasst: Mittwoch 14. Februar 2018, 15:15 
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Guten Tag zusammen,

hoffentlich ist hier jemand, der sich gut mit einer Husqvarna 162 se auskennt (Bj 1979).
Ich habe in den letzten Jahren immer wieder mit der Säge gearbeitet, alles problemlos, alles lief super.

In diesem Jahr (die Säge stand etwa 2 Jahre) sollte es dann wieder losgehen.
Aber schon nach zwei Schnitten im dicken Holz war die Kette extrem gespannt.
Das Problem liegt in der Ölung der Kette, diese bleibt nach kurzer Zeit aus.
Was jedes Mal zu beobachten ist - das Loch am Schwert ist zu und auch in der Schiene (wo die Kette drin läuft) ist sehr viel Späne.
Entferne ich die Verschmutzung und halte die Säge vor einen hellen Gegenstand, kann man sehen, dass etwas Öl darauf spritzt.
Läuft die Säge ohne Kette und Schwert, wird auch Öl gepumpt.

Mit der Vermutung, dass die Ölförderung nicht stark genug ist, habe ich bereits die Ölpumpe vollständig gereinigt (habe auch das Triebritzel ausgebaut und die Stange kontrolliert). Wenn man in der Pumpe (im ausgebauten Zustand) in der Ölzuführung etwas Öl einfüllt und dann an dem Pumpenritzel dreht, wird auch Öl zum Auslass der Pumpe transportiert (es blubbert dort etwas). Der Kanal zum Schwert ist frei. Auch den Schlauch in den Tank und den Messigfilter habe ich kontrolliert, die sind ebenfalls frei.
Wenn ich den Tank etwas mit Öl befülle, kann man erkennen, dass der Schlauch mit dem Messingfilter im Öl liegt (Säge liegendes Holz, die Säge wird also nicht auf die Seite gekippt).

Ich habe ein neues Schwert gekauft (Oregon 1,5 3/8 188SLHD009), also das gleiche wie vorher mit dem die Säge auch super lief. Leider aber erfolglos, das Problem tritt weiterhin auf.
Die Kette wird mit einem 8-Zahnritzel angetrieben - nur zur Info.

Derzeit habe ich einen neuen Öltankdeckel und einen neuen Ölschlauch bestellt. Den Deckel deswegen, falls hier die Belüftung nicht mehr funktioniert und damit ein Unterdruck entstehen könnte.

Ich bin leider ratlos was noch das Problem sein könnte.
Hatte vielleicht schon mal jemand das gleiche Problem an der in die Jahre gekommenen Säge?

VG,
h162se


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BeitragVerfasst: Mittwoch 14. Februar 2018, 15:47 
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Ich hab genau das selbe Problem bei meiner alten 162 SE!!!


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BeitragVerfasst: Mittwoch 14. Februar 2018, 19:42 
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Deckt sich die Bohrung in der Schiene großflächig mit dem Ölkanal am Gehäuse?


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BeitragVerfasst: Mittwoch 14. Februar 2018, 23:38 
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Irgendwo kommt vielleicht Luft in das System, das blubbern scheint ein Hinweis darauf.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 15. Februar 2018, 10:18 
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Das sind aber ZWEI Probleme auf einmal. Erstens die Kette spannt sich selbst? Zweitens Schmierung reicht nicht?
Hält die Schwertbefestigung an den Bolzen nicht mehr richtig, das Schwert verrutscht und versperrt den Ölzufluss? Eine trocken laufende Kette wird normal HEISS und dann länger - und nicht kürzer...

_________________
:Husky: 340, 455 Rancher und 372XP (ohne x-torq); :echo: CS 620 SX; MTD GCS 25/30T;
Freischneider: Husqvarna 343FR + ECHO SRM-520ESU; Husqvarna Hochentaster 525 PT5s;
-----------------------------------
Trecker: ISEKI TH 4335 AL und (vom Verein) Massey-Ferguson 6245;
TAJFUN EGV 35A Rückewinde; BALFOR (Scheifele) Zapfwellenhäcksler; BECCHIO & MANDRILE Mulcher;
AGRITEC Bodenfräse; CECCATO Olindo Multi-Position (waagerecht/senkrecht) 11t Zapfwellenspalter
Forst-, Weiden- und Reitbahnservices beim http://www.rsv-neuss.de und
http://www.pferdesportzentrum-krefeld.com


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BeitragVerfasst: Donnerstag 15. Februar 2018, 13:59 
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Hallo Leute.

Japnaischer Säger:
Deckt sich die Bohrung in der Schiene großflächig mit dem Ölkanal am Gehäuse?
-> Sehe ich mir heute Abend mal an, dürfte schwierig werden, aber ich versuche das mal zu ermitteln.

123r.sch:
Irgendwo kommt vielleicht Luft in das System, das blubbern scheint ein Hinweis darauf.
-> Wie oben beschrieben hatte ich zu diesen Zeitpunkt die Pumpe ausgebaut und wollte testen, ob sich hier überhaupt etwas tut. Ich habe den Ölzuführkanal (in der Pumpe) mit Öl gefüllt und dann am Ritzel der Pumpe gedreht. Man konnte dann auf der Ausgangseite das Blubbern sehen, der Gang scheint also frei zu sein.

rjqt:
Erstens die Kette spannt sich selbst? Zweitens Schmierung reicht nicht?
Hält die Schwertbefestigung an den Bolzen nicht mehr richtig, das Schwert verrutscht und versperrt den Ölzufluss?

-> Tatsächlich war es so, dass der erste Stehbolzen der Schwerthalterung am Gewinde beschädigt war, diesen habe ich aber ausgetauscht. Meines Erachtens sitzt das Schwert damit richtig. Ich glaube nicht, dass das Schwert die Position verändert, es müssten dann ja an dem neuen Schwert Bewegungsspuren zu sehen sein. Außerdem gibt es ja auch die Stellschraube, die das Schwert auf Position hält (zum Einstellen der Kettenspannung).
Ich werde das aber heute Abend nochmals genauer prüfen, ob dort Spuren sind, die ich bisher nicht gesehen habe.


Danke für die Beiträge.

VG h162se


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BeitragVerfasst: Donnerstag 15. Februar 2018, 14:19 
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Servus,

Die neuen Schwerter haben sehr kleine Ölbohrung im Vergleich zu früher. Persönlich würde ich einfach eine Nummer größer aufbohren.

Weiters würde ich mal die Maschiene OHNE Schwert ein bischen laufen lassen um zu sehen ob im Normalbetrieb wirklich Öl hervor tritt und das System korrekt zusammen gebaut ist.

Drittens bist du SICHER, dass Du das passende Schwert zur Kette gekauft hast? Geht ganz schnell das auf einem 3/8 Hobby/picco Schwert eine reg. 3/8 Kette (od. das gleiche mit 325 Ketten & Schwertern) montiert wird.

g,

7

_________________
sfg.Foley hat geschrieben:
... 550 und 560 kann man sich schenken. Kenn auch einige FWs die nach der 550/560 jetzt eine 555/545 gekauft haben und da ist kein Unterschied in Sachen Leistung verstellbar. Das Geld kann man sich Sparen ..

Hueffel hat geschrieben:
...Ich wähle meine Säge immer danach, mit welcher die Arbeit für mich leichter wird, nicht danach, welche Säge die Arbeit leichter bewältigt...


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BeitragVerfasst: Donnerstag 15. Februar 2018, 15:28 
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Hey 7sleeper,

das mit der Bohrung werde ich mit dem alten Schert heute Abend mal vergleichen. Ich habe es ja noch. Hiermit lief die Maschine in der Vergangenheit immer zuverlässig. Das Schwert habe ich in ein gleiches neues getauscht, in der Hoffnung damit das Problem loszuwerden - zog aber nicht.
Die Ketten dazu habe ich von einem Fachmann mit Vorzeigen der Kettensäge. Es sind im übrigen die Ketten, die vorher auch auf dem alten Schwert gut liefen. Ich gehe daher davon aus, dass es dir richtigen sind.

VG h162se


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BeitragVerfasst: Donnerstag 15. Februar 2018, 15:32 
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also was ich oben meinte, ist dass sich die Kette bei meiner 162 SE auch selbst spannt..


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BeitragVerfasst: Donnerstag 15. Februar 2018, 15:33 
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h162se hat geschrieben:
...
Die Ketten dazu habe ich von einem Fachmann mit Vorzeigen der Kettensäge. Es sind im übrigen die Ketten, die vorher auch auf dem alten Schwert gut liefen. Ich gehe daher davon aus, dass es dir richtigen sind...

Einmal selber nach messen mit Messschieber ist besser. Fehler können immer wem passieren.

edit: noch vergessen, Schwertnut UND Kettentreibglieder

g,

7

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sfg.Foley hat geschrieben:
... 550 und 560 kann man sich schenken. Kenn auch einige FWs die nach der 550/560 jetzt eine 555/545 gekauft haben und da ist kein Unterschied in Sachen Leistung verstellbar. Das Geld kann man sich Sparen ..

Hueffel hat geschrieben:
...Ich wähle meine Säge immer danach, mit welcher die Arbeit für mich leichter wird, nicht danach, welche Säge die Arbeit leichter bewältigt...


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BeitragVerfasst: Donnerstag 15. Februar 2018, 16:23 
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...Blasen im geförderten Öl bedeuten meist, dass zwischen Tank und Pumpe was verstopft ist - die Pumpe zieht dann ersatzweise Luft...


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BeitragVerfasst: Freitag 16. Februar 2018, 10:02 
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Moin zusammen.

Japanischer Säger:
Deckt sich die Bohrung in der Schiene großflächig mit dem Ölkanal am Gehäuse?
-> Das ist schwer zu ermitteln, da kann man nicht so richtig gut was sehen. Ich sehe mit das am WE nochmal in ruhe an.

rjqt:
Erstens die Kette spannt sich selbst? Zweitens Schmierung reicht nicht?
Hält die Schwertbefestigung an den Bolzen nicht mehr richtig, das Schwert verrutscht und versperrt den Ölzufluß?
->Meine Vermutung, dass das Schwert von der Stellschraube gehalten wird, ist nicht ganz korrekt. Hier gibt es Spiel, sodass sich das Schwert ein weinig herausziehen könnte. Schleifspuren am Schwert habe ich aber nicht gefunden. Ich prüfe das am WE nochmals. Da werde ich die Säge wieder ins Holz eintauchen.

7sleeper:
Die neuen Schwerter haben sehr kleine Ölbohrung im Vergleich zu früher. Persönlich würde ich einfach eine Nummer größer aufbohren.
Weiters würde ich mal die Maschine OHNE Schwert ein bisschen laufen lassen um zu sehen ob im Normalbetrieb wirklich Öl hervor tritt und das System korrekt zusammen gebaut ist.
Drittens bist du SICHER, dass Du das passende Schwert zur Kette gekauft hast? Geht ganz schnell das auf einem 3/8 Hobby/picco Schwert eine reg. 3/8 Kette (od. das gleiche mit 325 Ketten & Schwertern) montiert wird.
->Ölbohrung: Ist wie zuvor am alten Schwert. Das Loch wirkt schon sehr groß, von einer Vergrößerung möchte ich im Moment noch absehen.
->Maschine ohne Schwert laufen lassen: Habe ich schon gemacht, es kam Öl raus, vermutlich aber nicht genug. Ich werde es am WE nochmals testen. Es ist ja möglich, die Ölförderung über die Stellschraube an der Pumpe zu erhöhen. Prüf ich am WE.
->Schwert und Kette: Die gleichen Ketten liefen im dem alten Schwert super, es gab keine Probleme mit der Ölförderung oder mit der Späne im Schwert (auch die Kette wurde nicht beim Sägen stärker gespannt). Das tritt alles erst seit der letzten Standzeit der Säge auf.
Das Schwert ist von Oregon: 1,5 3/8 188SLHD009, die Ketten von der Marke Carlton mit 3/8 Teilung 64 Treibglieder.
Eine Schieblehre muss ich mir noch besorgen.

Ich bin nicht firm mit den Ketten und dem Schwert. Welche Maße muss die Kette im Vergleich zum Schwert denn haben? Welche Maße müssen berücksichtigt werden?
Mindestens muss es ja sicher so sein, dass die Treibglieder am Ölloch vorbeilaufen und die Schiene freiräumen.



Nachtrag: Gestern ist der neue Öltankdeckel gekommen, diesen habe ich gleich eingebaut (ggf. wegen Unterdruck im Öltank). Testen kann ich es aber auch erst am WE.
Nachtrag: Zur Ketten- und Schwertbestimmung - kann man hier nachlesen: https://glume.de/epages/Glume.sf/de_DE/ ... ttenFinder
Damit hat sich meine Rückfrage erübrigt.

VG h162se


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BeitragVerfasst: Montag 19. Februar 2018, 09:25 
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Hallo Leute,

ich freue mich sehr Euch mitteilen zu können, dass der Austausch des Tankdeckels der Knaller war. Zwar habe ich gleichzeitig auch auf Mineralkettenöl (weg von Biokettenöl) gewechselt, ich glaube aber dass das erste die Lösung war.
Die Kette wird wieder gut geölt und die Schneidvorrichtung strafft sich nicht mehr während des Sägens. Ich konnte am WE wieder voll durchziehen... YES

Vielen Dank für Eure Mühe.


!!! Problem gelöst !!!

Viele Grüße,
h162se


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BeitragVerfasst: Montag 19. Februar 2018, 10:26 
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freut mich das du das Problem behoben hast !!
Hast du auch den neuen Ölschlauch montiert ?

_________________
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:stihl: MS260
:solo: 640-C


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BeitragVerfasst: Montag 19. Februar 2018, 12:08 
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Nein, der Ölschlauch kommt erst Mittwoch.


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BeitragVerfasst: Montag 19. Februar 2018, 15:16 
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Hier habe ich den Tankdeckel her:

Tankdeckel Husqvarna (Öl) Vgl.Nr.5015641-01, 501564101 f.Motorsäge 162 SE

http://www.ebay.de/itm/Tankdeckel-Husqv ... 0675.m4236


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