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BeitragVerfasst: Donnerstag 21. November 2013, 14:30 
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Meine überholte Säge springt gut an und läuft normal im Standgas. Sobald ich Gas gebe geht sie aus. Für mich sieht es so aus, als wenn sie in dem Moment nicht genug Sprit bekommt. Durch die viele Luft beim Gasgeben geht sie aus.
Zylinder ist neu, der Zündfunke super.Die Zündkerze ist eher trocken, wenn sie ausgegangen ist. Vor der Überholung wegen defektem Zylinder, hatte sie das Problem nicht.

Vergaser hatte ich gereinigt und die Gänge durchgepustet. Dann habe ich die Membransätze und die Nadel getauscht. Druckschlauch ist neu.
Habt ihr eine Idee zur Vorgehensweise? Wie kann ich Schritt für Schritt vorgehen? Was ist der Unterschied zwischen Standgas und Vollgas und was funktioniert dann am Vergaser nicht, wenn meine Theorie stimmt.

Evtl. falsch zusammengebaut? Z.B. Membran liegt auf dem Vergasergehäuse, dann kommt die Dichtung, dann der Deckel. Kann die Schwimmernadel nicht genug durchlassen?

Danke für die Unterstützung.


Zuletzt geändert von malte123 am Freitag 29. November 2013, 22:09, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 21. November 2013, 14:35 
Membran liegt auf dem Vergasergehäuse, dann kommt die Dichtung, dann der Deckel
:kopfschuettel:


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BeitragVerfasst: Donnerstag 21. November 2013, 15:12 
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Keksfriedhof hat geschrieben:
Membran liegt auf dem Vergasergehäuse, dann kommt die Dichtung, dann der Deckel
:kopfschuettel:

Passt doch, oder?


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BeitragVerfasst: Donnerstag 21. November 2013, 15:38 
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Mal die L-Schraube eingstellt......

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BeitragVerfasst: Donnerstag 21. November 2013, 15:44 
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Hab ich auf eine Umdrehung draußen. Die L-Schraube ist aber doch für den Leelauf gedacht. Beim Gasgeben arbeitet dann die Hauptdüse in Kombination mit dem Lufthaupteinlass. Hier fehlt meiner Meinung dann der Sprit. Woran könnte das liegen?
Nadel, Impulsschlauch, Tankentlüftung,....


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BeitragVerfasst: Donnerstag 21. November 2013, 15:49 
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Vergaser einstellen lassen.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 21. November 2013, 16:08 
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Pumpmembran: Membran auf Vergaser, Dichtung auf Membran, Deckel auf Dichtung
Regelmembran: Dichtung auf Vergaser, Membran auf Dichtung, Deckel auf Membran


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BeitragVerfasst: Donnerstag 21. November 2013, 16:17 
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malte123 hat geschrieben:
Hab ich auf eine Umdrehung draußen. Die L-Schraube ist aber doch für den Leelauf gedacht. Beim Gasgeben arbeitet dann die Hauptdüse in Kombination mit dem Lufthaupteinlass. Hier fehlt meiner Meinung dann der Sprit. Woran könnte das liegen?
Nadel, Impulsschlauch, Tankentlüftung,....


Das ist so nicht richtig, bei der Beschleunigung spielt die L-Schraube die Hauptrolle......mach mal 1 1/4 auf ob besser wird....
ansonsten drehe mal im Leerlauf ganz langsam die L_schraube rein,
wenn die Drehzahl ansteigt ist sie zumindest nicht zu mager.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 21. November 2013, 17:05 
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Japanischer Säger hat geschrieben:
Pumpmembran: Membran auf Vergaser, Dichtung auf Membran, Deckel auf Dichtung
Regelmembran: Dichtung auf Vergaser, Membran auf Dichtung, Deckel auf Membran

Regelmembran=> da wo die Einlassnadel sitzt
Pumpmembran=> da wo die dünne Plastik-Membran sitzt


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BeitragVerfasst: Freitag 22. November 2013, 09:23 
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Fehler war der neue Ersatzmembransatz. Ein Nachbaukit der Firma Raismann (1814, LOT: 569/0213-42, Carburetor Overhaul, made in Brasil). Das muss man erstmal drauf kommen. Tipp hab ich über Recherche in alten Beiträgen hier im Forum aufgespürt. Toll das es diese Möglichkeit gibt. Danke!

Ich hatte voller Frustration den alten Dichtsatz wieder eingewechselt, nachdem nochmalges säubern und kontrollieren keine Änderung gebracht hat. Ich habe den Eindruck, dass die neue Nadel und die Aufhängung etwas anders sind.

Dannach kein Stotterer mehr. Säge läuft perfekt mit den Werkseinstellungen.

Die Lehre daraus: Keine Nachbauersatzteile, sondern lieber das Originalteil. Das hat jetzt viele unnötige Stunden gekostet.


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BeitragVerfasst: Freitag 22. November 2013, 14:33 
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Glückwunsch, jeder muss mal "Lehrgeld" zahlen, ich hab nur noch
O-Teile...zu viel Asien Schrott bei den bekannten "Sägenspezialzubehöranbieter" ;)

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Zuletzt geändert von Eichsi am Montag 24. Juni 2019, 13:38, insgesamt 1-mal geändert.
Vollzitat des vorherigen Beitrags entfernt.


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BeitragVerfasst: Samstag 23. November 2013, 10:17 
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Ich war doch noch nicht durch. Später am Tag war die Säge abgesoffen.
Es liegt deshalb nicht pauschal am gekauften Dichtungssatz, sondern an der Ausrichtung der Nadelwippe. Mit der Originaldichtung passt die Einstellung bei mir wenn der Nippel jetzt etwa 0'5mm über dem Gehäusedeckel übersteht, wenn man seitlich schaut.
Ist er zu weit draußen, läuft die Maschine einmal prima und säuft nach dem Ausmachen ab. Der Vergaser wird mit Benzin geflutet.
Ist er zu niedrig, läuft die Maschine, sobald aber beim Gasgeben mehr Sprit benötigt wir's, stottert sie oder geht aus.
Waren noch 4x ein und ausbauen. Jetzt ging sie heute morgen nach 5 mal Ziehen im Schnee an und läuft!


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BeitragVerfasst: Samstag 23. November 2013, 12:05 
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sitz vom nadelventil defekt,
mann kann die vergaser abdrücken, oder gleich vergaser tauschen.

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BeitragVerfasst: Freitag 29. November 2013, 22:21 
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linksradler hat geschrieben:
sitz vom nadelventil defekt,
mann kann die vergaser abdrücken, oder gleich vergaser tauschen.


Update:
Nachdem ich die Säge im Wald probiert hatte, war es leider so, dass sie nach kurzer Standzeit doch wieder abgesoffen ist. Wir hatten wohl bei der Einstellung das Maximum rausgeholt, aber kaputt bleibt kaputt.
Habe deshalb Anfang der Woche den gekauften Dichtungssatz zurückgegeben (sehr freundlicher Händler in München!) und einfach einen neuen Vergaser gekauft. Damit läuft sie nun endlich.

Ob sich das alles finanziell gelohnt hat ist fraglich. Aber es ist eine schöne Säge, die so nicht mehr zu kaufen gibt und die nun endlich läuft.

Eine Kleinigkeit hat sie noch. Wenn der Tank zu 4/5 leer ist, bekommt sie kein Benzin mehr und stottert. Hab im Tank einen Ersatzschlauch + Filter (beides niht original) verbaut. Das wäre noch etwas Tuning möglich.


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BeitragVerfasst: Montag 24. Juni 2019, 07:28 
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Moin,

ich nutze mal den alten Thread...

Ich habe meine Baustelle MS 200 T gestern mal wieder rausgekramt. Die Symptome bei meiner sind genau wie die des Treadstarters.

Die Säge wurde komplett neu aus Einzelteilen zusammengebaut. Zylinder und Kolben sind makellos, KW-Gehäuse inkl. Lager (auch neu)ist dicht. Ansaugstutzen ist neu (Original Stihl).

Sie säge startet beim ersten Zug, Standgas lässt sich auch einstellen. Nur eben beim Gas geben geht sie sofort aus. Als ob sie kein Sprit mehr bekommen würde. Folgendes habe ich bereits probiert:

- zwei Nachbauvergaser getestet (einen sogar von glorf)
- einen Stihl-Vergaser (gebraucht) getestet (wobei bei dem die Symptome am wenigsten ausgeprägt waren, allerdings scheint der das Beschleunigerpumpen-Problem zu haben. )
- Sprit- und Impulsschlauch ist auch neu gekommen (auch Stihl-Teile)

ich bin irgendwie ein wenig ratlos... Hat jemand noch ne Idee? Ich hab auch schon mit der Höhe der Regelnadel gespielt. Auch keine Besserung.

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BeitragVerfasst: Montag 24. Juni 2019, 13:18 
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Moin,

ich hatte mal eine vom Kollegen hier. Die musste extrem fett eingestellt werden, bevor die vernünftig lief.
Ansonsten: Ist vielleicht bei dem fummeligen Einbau irgendwas verklemmt/abgeklemmt. Impulsschlauch, Spritschlauch, Tankbelüftung?

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BeitragVerfasst: Montag 24. Juni 2019, 13:29 
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Ixtab hat geschrieben:
Ist vielleicht bei dem fummeligen Einbau irgendwas verklemmt/abgeklemmt. Impulsschlauch, Spritschlauch, Tankbelüftung?



Spritschlauch und Entlüftung sind tadelos. Unterdruck im Sprittank hab ich auch nicht. Den Impulsschlauch hab ich auch im verdacht, kann aber so nichts erkennen.

Mal ganz blöd. Die Grundeinstellungen für den Vergaser OHNE Limitercaps bekomme ich woher? Oder sind die Angaben auf der Maschine für ohne?

:danke:

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BeitragVerfasst: Montag 24. Juni 2019, 17:28 
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Die Angaben auf der Maschine gelten mit verclipsten Limiter Caps. Welchen Vergaser hast du drauf?

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BeitragVerfasst: Montag 24. Juni 2019, 17:50 
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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Juni 2019, 17:46 
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FS 80 hat geschrieben:
Die Angaben auf der Maschine gelten mit verclipsten Limiter Caps. Welchen Vergaser hast du drauf?


Moin.

Zama C1Q S61E 711A. Bzw. Zwei Nachbauten.

Ich probier das die Tage mal mit H/L 1-1.

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