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 Betreff des Beitrags: Re: Holzspalter Kaufentscheidung
BeitragVerfasst: Samstag 21. März 2020, 20:14 
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Registriert: Montag 4. Juni 2012, 22:51
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Hier mal meine Erfahrung mit verschiedenen Spaltern.

viewtopic.php?f=46&t=57718#p1604390

ZUr Ergänzung:

Wir hatten damals auch die andere Widl-Serie angeschaut, die ähnlich wie Balfor einen Haltedorn am Mast hat. War ebenso wenig überzeugend wie bei Balfor. Auch würde ich generell abraten von Holzhaltesystemen die diesen Arm mit Federrückstellung haben, ist unangenehm wenn man da länger spaltet.

Den Widl haben wir seit 2012, jährlich so 30RM, manchmal echt schwieriges Holt, bisher absolut problemlos.
Zitat von damals:

Von Oehler bin ich nicht überzeugt, der 14to hat einen etwas kleinen Zylinder und ist etwas leicht geraten.

Ich war damals auch bei einem Balfor-Händler, der hat mir erzählt dass ein Kunde kam der einen sehr großen Spalter gesucht hat weil sein 18to Oehler überfordert war. mangels Auswahl hat er probeweise den 14to-Balfor mitgenommen und ihn dann gekauft weil der mehr Power als der theoretisch stärkere Oehler hatte. Den Balfor hab ich in Aktion gesehen und da war das Teil sehr überzeugend.


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 Betreff des Beitrags: Re: Holzspalter Kaufentscheidung
BeitragVerfasst: Samstag 21. März 2020, 21:20 
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Registriert: Dienstag 20. Februar 2007, 15:33
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Wohnort: Gelnhausen
Hallo scour,
das sind deine Erfahrungen, die sicher für dich stimmen. Der Frager muss aber erst mal wissen, was er will und wieviel Holz er macht. Ich habe auch nur einen Haltedorn, den ich nur zu 50% verwende. Den Rest halte ich mit dem Knie, was natürlich eher suboptimal ist, da ist eine Haltekralle schon besser. Er fragt auch nach 700.- oder 900.-€ Modellen, nicht nach 2500.- oder 2800.-€ Teilen. Man muss sich mit der Geschwindigkeit arrangieren, dann kann man da auch gut mit spalten.
In den Keilen stecken die großen Geheimnisse der Hersteller. Hast du einen standard Keil, halt dreieckig, braucht der sicher mehr Kraft als ein abgesetzter, der am Anfang eher schneidet, das muss man mal selbst rausfinden, was für Holz, was da past, usw..

Mal sehen, was er sagt.

Rudi


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 Betreff des Beitrags: Re: Holzspalter Kaufentscheidung
BeitragVerfasst: Sonntag 22. März 2020, 22:21 
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Registriert: Sonntag 17. November 2019, 18:56
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Hallo
Vielen Dank für die Rückmeldungen. Mein Verbrauch an Brennholz liegt bei unter 5 rm pro Jahr. Es ist allerdings so, dass ich ein großes Grundstück habe, wo aktuell einiges an Holz anfällt (im wesentlichen Fichte und Ahorn). Die Stämme habe ich je nach Durchmesser in 90, 60 oder 30cm Stücke gesägt, um sie am Hang bewegen zu können. In meinen Ofen passen max. 30cm.
D.h. der Spalter sollte so flexibel sein, die verschiedenen Längen spalten zu können.

Bevor ich mir beim Spalten jetzt den Rücken kaputt mache, dachte ich mir, ich hol mir einen Spalter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Holzspalter Kaufentscheidung
BeitragVerfasst: Sonntag 22. März 2020, 23:28 
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Registriert: Montag 4. Juni 2012, 22:51
Beiträge: 149
Wohnort: Vorspessart ;)
Auch deine Handgelenke werden es dir danken.

Ich hab über 20 Jahre Holz gespalten, dazu noch viel gehackt. Früher machte mir das weniger aus, aber heute merke ich es doch schon.

Auch wenn du nicht in meiner Preis-/Größenklasse wilderst. Ich kann jedem raten dass man sich die Dinger mal selbst anschauen sollte bevor man sie kauft.

In der Größe, zumindest bis zur maximalen, kann man doch immer variieren. Viele (alle?) kann man auch auf verschiedenen Längen fixen; lohnt sich bei kurzen Dingern damit man nicht immer von 1m bis auf 30cm runterfahren muß, kostet nur Zeit und Nerven. Aber je nach Haltesystem könnte es dann halt unkomfortabel werden. Keine Ahnung, was heute so außer dem Thor Leader-system auf dem Markt ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Holzspalter Kaufentscheidung
BeitragVerfasst: Montag 23. März 2020, 01:10 
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Hallo Philipp,
da kann dir schon besser geholfen werden. Also, so ein großer Spalter ist ohne Traktor so ziemlich das unflexibelste was es da gibt. Die Teile sind sauschwer und auf einer Wiese nicht zu bewegen. Bei deinen Mengen würde ich mir einen 8t Säulenspalter holen, oder den Crossfer HSL8t. Da noch einen Tisch dran und das war's. Wenn flexibel gewünscht,gibt es noch die Version 12t von Crossfer oder Jansen mit Benzinmotor und Traktor Fahrwerk. Ich würde alles auf 30cm sägen, also dicke Säge mit über 4Ps,das spart Zeit. Bei großem Grundstück noch eine Transportmöglichkeit, sei es elektrische Schubkarre, oder Einachser, oder Rasentraktor mit Anhänger, um das Holz an einen Platz zu bekommen. Den Spalter nur in 400V nehmen, ist besser für den Motor.

Rudi


Zuletzt geändert von Rudi62 am Montag 23. März 2020, 01:19, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Holzspalter Kaufentscheidung
BeitragVerfasst: Montag 23. März 2020, 01:14 
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Registriert: Montag 4. Juni 2012, 22:51
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Wohnort: Vorspessart ;)
Da ist was dran.

Wir wollten zuerst auch ein Modell mit Rädern dran, aber man hat uns abgeraten. Ist auch logisch, sobald du im Wald oder auf unebenen Boden bist wäre es gefährlich ein Ding mit deutlich über 200kg händisch zu bewegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Holzspalter Kaufentscheidung
BeitragVerfasst: Montag 23. März 2020, 11:14 
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Beiträge: 7
Mit flexibel meinte ich eher die Länge und Art des zu spaltenden Holzes. Das Grundstück liegt am Hang und es sind keine Zugänge für Traktoren möglich. Daher werde ich den Spalter entlang eines schmalen gepflasterten Weges (bergab) an einen Schuppen bringen und dort wird er bleiben (wahrscheinlich für immer und ewig). Wahrscheinlich werde ich ihn sogar draußen stehen lassen und mit einer wasserdichten Haube versehen.
Das Holz bringe ich mittels eines kleinen Kettendumpers (Messersi TCH-05 - richtig gutes Teil!) an den Schuppen. Daher muss der Spalter nicht sonderlich beweglich sein.

Die Stämme und Äste alle auf 30cm zu sägen und dann auf den Spalter zu heben und zu spalten, stelle ich mir recht umständlich vor. Die Durchmesser der Stämme sind tlw. > 40cm.
Ich habe mir die Vorgehensweise so vorgestellt:
1) Stämme und Äste auf 90cm sägen; falls gewichtsmäßig erforderlich auch kleiner.
2) mit dem Dumper transportieren. 90cm passen prima rein.
3) spalten
4) evtl. als 90cm-Stücke zum Trocknen lagern
5) dann sägen mit einer Tischkreissäge (400V) für Holz der max. Dicke von ca. 12cm. Eine große Wippkreissäge besitze ich nicht. Mit der Kettensäge alles zu sägen, geht zwar, ist meiner Meinung nach aber nicht sonderlich effizient.


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 Betreff des Beitrags: Re: Holzspalter Kaufentscheidung
BeitragVerfasst: Mittwoch 25. März 2020, 15:04 
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Registriert: Dienstag 20. Februar 2007, 15:33
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Hallo Philipp,
mache dir Gedanken über dein Holz. Eine Rolle von 40cm, nass, und 90cm lang, die ist extrem schwer zu handhaben, das Ding hat über 100Kg. Die Säge System Susemil ist 1. langsam und 2. gefährlich, hier würde ich dir was anderes empfehlen. Schau dich nach einer Wippsäge um, eine kleine reicht. Ich hatte eine Alko Holzmeister mit 450er Blatt, die hat für gespaltenes Holz immer gereicht. Da habe ich ein Widiablatt SWZ drauf gemacht und das ging super. Mich hat die Säge mit Blatt 120.-€ gekostet, in 400V, das ist wichtig.
Also Teile mit 40cm Durchmesser und 90cm Länge bekommst du alleine nicht auf deinen Dumper, hier musst du kurz schneiden. Ein 1m Spalter übers Grundstück zu hantieren und über die Wiese zu ziehen ist nicht möglich. Bei einem 500mm Spalter ist das besser, die wiegen nicht so viel. Die Liegendspalter der 12t Klasse mit Benzinmotor haben auch 2 Geschwindigkeiten und kosten sind überschaubar: https://www.youtube.com/watch?v=1aWdIfu6QsI Von Crossfer sieht er so aus: https://www.youtube.com/watch?v=sZUIy78e8u4, da gefällt mir die Bedienung besser, hat aber keine Deichsel, Jansen finde ich irgendwie auch vertrauenswürdiger, da gab es schon Kulanzsachen von beiden hier im Forum und bei den Bewertungen in der Bucht. Eine Holzauflage brauchen beide noch, sonst fällt es immer runter und bücken ist angesagt.
Ein Säulenspalter der Klasse 8t ist auch ok, da hast du die Einschränkung mit Weichholz, das immer durchgespalten werden muss, weil es schlecht reißt. Dies ist natürlich bei allen Spaltern so, spricht aber für vorher sägen.
Sägen geht auch mit der Kettensäge, da brauchst du aber Leistung. Ich habe eine 4,4Ps Säge und eine 6,3Ps, ich kann dir sagen, die 6,3Ps geht merklich schneller durch, von 3Ps rede ich also erst gar nicht.
Mit einem Sägegestell bin ich überhaupt nicht zurechtgekommen, die Späne waren so hartnäckig am Holz, die hast du immer dazwischen gehabt, bis ins Wohnzimmer. Bei einem Kessel im Keller sieht es hier ganz anders aus.

Dies sind meine Erfahrungen, ich arbeite total overdressed für meine 10m³ pro Jahr, plage mich aber nicht dabei, was mir mit fast 60 sehr wichtig ist. Mein Nachbar ist 75 und macht für sich immer noch sein Holz mit mir zusammen, das ist für ihn immer noch zu leisten mit dem System.

Rudi


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