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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 11:47 
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Hallo zusammen,
über kurz oder lang soll eine tragbare, Motorbetriebene Winde beschafft werden. Der Plan steht schon länger (brennholzbeschaffung in Umbrischen/toskanischen Berggelände), selbstladen von unhandlichen Stammstücken fürs Millen, und aktuell die Zusage einer sehr stabilen und langfristigen Brennholzquelle im Steilhang.
Schlepper und Seilwinde kommen erstmal nicht in Frage, und bekomme ich auch schwer die 1000 km nach Umbrien.

Im Lastenheft stehen ca. 1000kg zugkraft, akzeptable Zuggeschwindigkeit und Lautstärke, Fähigkeit, die Last zu halten und natürlich leichtes Einsatzgewicht.

Es gibt ja auch die ein oder Andere tragbare Motorsägenwinde, mit Stahlseil und Trommel.
Hier sehe ich einige große Nachteile: umständlicher Seilauswurf, ungleiche Zugkraft je nach Wicklungslage auf der Trommel, verhedderei mit dem dünnen Stahlseil, bestialisches Gewicht, recht unhandlich. Mit großen, alten Motorsägen im anbau zwar preisgünstiger antrieb, aber große Lautstärke, Spritverbrauch und vibrationen. Und durch die geringere Drehzahl auch geringere Seileinlaufgeschwindigkeit.

Fällt für mich also eher flach.
bei den Spillwinden gibt es meiner Meinung nach zwei wesentliche unterschiede: Die "ungesteuerten", also Motor auf Vollgas, Seil um die Trommel wickeln und ziehen.
und die "gesteuerten", die ich (leider) bis jetzt nur bei Grube gefunden hab. Also Motor läuft im Standgas, beim Betätigen des Zugseiles wird Gas gegeben, beim beenden des ziehens wird die Last gehalten.

Für mich kommt hauptsächlich die letztgenannte in Frage. So kann man auch mal mit dem Stamm bzw. der Last mitlaufen, und die Geschwindigkeit regeln. Ausserdem brüllt mich nicht stundenlang der Motor an ;)

jetzt kommen wir zur Zugkraft: es gibt die Nordforest mit 1800kg Zugkraft, was sich erstmal mächtig anhört. Erreicht wird das allerdings durch ein zweigang- Planetengetriebe, und halbiert natürlich auch die Einlaufgeschwindigkeit. Für mich also eine teure "mogelpackung", wenn mir die 900kg nicht ausreichen, kann ich auch eine Rolle setzen, mit dem gleichen Effekt und wesentlich geringeren kosten/gewicht.

in Frage kommt gerade am ehesten diese hier:

http://www.grube.de/spillwinde-815-40-258.html

um die 800kg bei akzeptabler einlaufgeschwindigkeit, mit Umlenkung kann ich einen 1600er Greifzug ersetzen.
einen 800kg Kettenzug habe ich, daher weiß ich das mir die Zugkraft locker ausreicht.
Nur 10kg Gewicht, die Winde kann also z.B. mit der Kraxe und allem Zubehör auch an weiter entfernte stellen gebracht werden.

ein allgemeiner Vorteil der Spillwinden: durch die Seilsteuerung kann man schön aus der Fluglinie gehen, falls mal das Seil reisst, oder ein Stück Holz geflogen kommen sollte.

Antriebsmotor ist von Solo, müsste von einem Freischneider sein? da sollte man Teile bekommen. Die restliche technik sehe ich eher als unkompliziert an.

Leider kann ich nirgendwo ein produktvideo dazu sehen, bzw. näheres über die Funktion "ablassen" herausfinden. Das wäre für mich auch nicht ganz uninteressant. Technisch kann ich es mir nur mit einer Umschaltung im Getriebe vorstellen, oder mit schleifender Kupplung?
Vielleicht hatte ja schon mal jemand so ein Teil im Einsatz.


weitere wichtige Fragen: kennt jemand den Hersteller, oder (idealerweise): kann mir einer der Forenhändler das Ding besorgen?

und natürlich: Hat schon jemand mit so etwas gearbeitet?

Vielleicht finden sich ja auch ein paar Interessenten, und man könnte mit einer Sammelbestellung ein bisschen Geld sparen.

und nochmal für die Nörgler :mrgreen: : das hat recht wenig mit "habenwollen" zu tun, sondern wird wirklich gebraucht.
Ich werde ab nächstes Jahr für unseren Familienfreund in Umbrien Brennholz machen, da er altersbedingt aussteigt. Ausserdem haben wir hier in Zukunft zugang zu einem ziemlich steilen Waldstück. Wir kommen (fast) nur von oben ran, und irgendwann hat man genug fitness gemacht.


freu mich auf konstruktive Antworten ;)

es gibt irgendwo noch einen Thread, allerdings schon ziemlich alt und er behandelt glaube ich nur die 1800er Winde.

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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 13:34 
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Also ich habe die Portable Winch PCW 5000 im Einsatz und möchte sie nicht mehr missen. Klein, relativ leicht, gut zu transportieren. Hier der Link bei Grube

http://www.grube.de/holzruecken/seilwin ... 0-226.html

Bei der von Dir zitierten Spillwinde kann ich weder aus der Beschreibung noch aus dem Bild eine Haltefunktion (würde ja eine aktive Bremse voraussetzen) unter Last erkennen.

Ebenso stell ich es mir bei größeren Seillängen (> 3m) mehr als schwierig bis unmöglich vor, neben dem Stamm herzulaufen. Von der Unfallgefahr ganz abgesehn...


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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 13:39 
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Mich würden zu dem Thema Vor- und Nachteile gegenüber einer MS-angetriebenen Seilwinde interressieren.

Ebenso wäre ich über Erfahrungen zu den MS-angetriebenen Seilwinden dankbar.

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Gruß
Flo


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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 14:54 
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Hotzenwaldlogger hat geschrieben:
gerhard112 hat geschrieben:
Ja dann sind wir aber schon zwei Hotzenwaldlogger die nix beitragen könne das mit der winde is ihm bereits bekannt!!!!



er kann ja selber unseren Schrott löschen :groehl:


schon passiert ;)


Wie das Holz bis jetzt bewegt wurde, steht in der Tat nicht zu Debatte. Es soll halt in Zukunft einfach von mir von A nach B transportiert werden ;)

ein Seilkran ist sicher toll, aber ganz garantiert noch kostenintensiver in der Anschaffung, als ein Forstschlepper mit Winde ;)

somit zurück zu den ernsten Themen:

@Gunter: Danke für deine Rückmeldung!
für die PCW 5000 habe ich ein ganz gutes Angebot vom Importeur erhalten, da kommt Grube nicht hinterher.

Die Drehzahlregelung stelle ich mir halt für meine Ohren und die meiner Mitarbeiter bzw. Waldbewohner angenehmer vor. Stundenlang von A nach B das Holz zu ziehen, unter permanent vollgas? das macht einen glaub ich irgendwann verrückt.
schau dir das detailfoto zu der 815 noch mal an, da gibt es eine Art Seilklemme, in die das Führungsseil beim rückstellen der Gasrolle gedrückt wird (oder werden soll)
auf der Seilausgebenden Seite ist der Kraftaufwand zum halten ja gering, also muss die Bremse auch nicht groß dimensioniert sein.
Laut text sollte die Winde auch eine Kupplung haben, also im Leerlauf nicht ziehen. Das schaut bei der PCW von dir (zumindest in den youtube videos) aber anders aus.

@Flo: gute Frage, haben wir ja auch schon diskutiert :mrgreen:
ursprünglich wollte ich auch so eine Motorsägenwinde kaufen, mir persönlich erscheint sie aber zu schwer und unpraktisch für den Zweck. Freu mich aber trotzdem über Erfahrungsberichte! ;)

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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 15:07 
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Hier mal ein Video meiner (momentanen) Favoritin:

sie wird wohl von Docma gebaut (danke hierfür an den Tip :DH: )
und von Grube in DE vertrieben.




schaut ganz ordentlich aus. Dort wird zwar immer mit Umlenkung gearbeitet, für meine Belange wird wohl der Einfachzug ausreichend sein.
Die Seilbremse ist auch ganz gut erkennbar in dem Video.

mit 800Kg durch meinen Kettenzug hab ich bisher alles bewegt, was in Zukunft auch mit der Winde bewegt werden soll.
die 26m/min der Docma ist mehr als doppelt so schnell wie bei der PCW 5000, für die soll es allerdings ein größeres Spill geben.

damit würde die Zugkraft wieder fallen, was wahrscheinlich die leistungsunterschiede relativieren würde :echt: :mrgreen:

die Docma gefällt mir momentan am Besten ;)


edit: Herr Flo, docma hat übrigens auch eine Trommelwinde, allerdings mit fest eingebautem Motor ;) :mrgreen:



macht aber einen ganz guten Eindruck ;)

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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 15:39 
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Ich hab sie auch nicht von Grube, sondern von einem Importeur.

Google mal nach der Herstellerseite, da sind jede Menge Videos drin. Im Regelfall schmeisst du die Winde, nachdem du den Stamm angeschlagen hast, an, wickelst im Leerlauf das Seil 4-5x um die Spillrolle und gibst Vollgas. Nach dem Rücken machst des Ding wieder aus.

Vorteile bei der PCW sehe ich, dass sie eben keine Kupplung (Verschleißteil) hat, welche auch durchrutschen kann, einen guten 4takt Honda-Motor, damit auch Einsparung bei den Betriebskosten (Normalbenzin) und insgesamt konstruktiv sehr robust ist. Wenn Du sie überlastest, dann wird der Motor abgewürgt. Super einfach zu bedienen.

Ich hab auch Zugriff auf ne Motorsägenseilwinde mit 80m Stahlseil, wird bei mir von der MS440 angetrieben. Einziger Vorteil gegenüber der PCW ist die Bremse. Ansonsten sauschwer, lässt sich nur ein paar Meter alleine tragen.

Weiterer Vorteil bei der PCW ist die Verwendung eines Kunststoffseils, ist leichter zu transportieren und weitaus ungefährlicher, sollte es mal reißen.

Edit: Sorry aber ich seh auch in dem Video keine Seilbremse!! Lässt du das Seil los, würde beim bergauf rücken die Last abgehen!


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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 15:50 
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Also sind das die von mir befürchteten Nachteile.
Die Docma hätte die Bremse, und die vorteile einer Spillwinde.
Wenn ich einen Preis für die Docma habe, werde ich mal schauen. Denke aber mal, dass sie günstiger als die PCW kommen sollte.
sie hat einen Solo Freischneidermotor, dafür sollte man auch gut Teile bekommen.
für mich war die kupplung eigentlich ein Vorteil :shock:

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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 16:00 
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Ich kann beim besten Willen auch bei der Docma keine Bremse erkennen!!!

Meines Wissens gibt es keine Spillwinden mit Bremse auf dem Markt.

Ich würde an Deiner Stelle mal den Hersteller anschreiben und explizit nach einer Bremse fragen :)


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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 16:08 
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Schau mal bei meinem ersten Video oben bei genau 34 sekunden:
da legt er das Seil nach dem Spill auf eine Schwarze halbrolle, bevor es auf die rote Rolle zum Gas geben gelegt wird. Die Schwarze Rolle ist mit Zahnung, das wirkt als Halte-bzw. Bremsfunktion. Das gleiche Gottvertrauen, wie unter einem Greifzug würde ich da vielleicht nicht hineinlegen ;)
aber es sollte doch ganz gut funktionieren.
bzw.: Welches "nähe München" bist du denn? ;) 8-)
ich würde sie schon gerne ausprobieren, bevor ich eine kaufe. Aber das wird wohl schwierig werden.
Die Videos in Youtube und bei Grube, Hersteller etc. finde ich aber sehr überzeugend, und scheint daher gut in mein Profil zu passen...

was mich an der PCW noch stört, ist die wesentlich geringere Zuggeschwindigkeit, fehlender Gaszug bzw. nur vollgaseinstellung und eben die Brems- bzw. Haltefunktion.
Ich glaub, dass mir das sicherer ist, wenn mir mal das Seil aus der Hand rutscht, und sich die Stämme am Hang nicht wieder nach unten auf den Weg machen, wo meine mitholzer die nächste Ladung vorbereiten.

Ein Probelauf würde die genaue Bremsfunktion natürlich nochmal besser belichten ;)

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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 16:23 
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Das schwarze "Plastikteil" hab ich schon gesehn, würde da aber nie und nimmer ne Tonne dranhängen lassen :schreck:

Bin quasi in der Nähe zur Allianz Arena, nur die PCW ist momentan noch "aushäusig", könnte sie dir erst zwischen Weihnachten und Heilig3König, wenn ich selbst wieder im Holz bin, vorführen. (da wolltest doch drauf hinaus...;))

Da wär dann auch ne Motorsägenseilwinde zum Testheben da....


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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 16:33 
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war hauptsächlich interessenhalber ;) :mrgreen:

ist ja nicht sooo weit.
Mal schauen, evtl. komme ich auf dein Angebot zurück ;)

ob eine Tonne an einem Plastikteil (oder Aluteil) hängt, oder an meinen Fingern, ist doch kein großer Unterschied, oder?
das ist ja nicht die Lastseite. Es geht ja nur drum, das im Stolper- oder ausrutschfall die Last nicht Schlagartig freigegeben wird. Mit der PCW soll man die Last auch ganz gut kontrolliert herunterlassen können, hat mir ein anderer Benutzer gesagt. Das wäre bei der Docma noch interessant, ob da gleich die Bremse kommt, oder das auch so gut funktioniert.
die PCW5000 kann ich mir so also ganz gut vorstellen, die Docma wäre zum ausprobieren wesentlich interessanter.

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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 16:40 
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Also mit der Docma zum Ausprobieren kann ich net dienen, sorry :mekka:

Kann nur mit der PCW 5000 und quasi dieser hier (nur ohne Wagen) dienen.

Kannst Dich ja bei Interesse dann per PN melden.... :DH:


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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 16:46 
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jo, ich meld mich, danke :)
die Trommelwinde ist ja so eine, wie der Flo kaufen will.

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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 16:51 
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Yep, denke der Flo meinte so eine

Er kann gerne auch von Rosenheim mal rüberkommen, um sich die anzuschaun....(ist glaub ich ne KBF 1000)


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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 17:05 
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Hallo,

tomdt hat geschrieben:
wenn mir mal das Seil aus der Hand rutscht


kann mir gar nicht vorstellen wie das gehen soll, es sei denn man wird ohnmächtig. :?

Ich habe auch eine PCW5000 seit ein paar Jahren. Die Last halten funktioniert auch in gewisser Weise. Ich habe damit Nadelbäume (ca. 25 cm im Durchmesser) die in der Gegenrichtung zur Fällrichtung hingen umgezogen. Fällkeil eingeschnitten, Baum mit der Winde angezogen, dann das Seil ein paar mal um die Öse gewickelt und die Winde ausgeschaltet. Dann Fällschnitt gesetzt, dort einen Keil rein, das Seil etwas gelockert, Winde angemacht und Baum umgezogen. Wenn die Last so sehr zieht, dass das Seil immer straff bleibt klappt das natürlich nicht.


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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 17:20 
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eben da würde mir halt der Klemmbock besser gefallen.
scheinbar wird das Seil mit dem Gasmechanismus in die Bremse gedrückt.
Solche Seilbremsen funktionieren gut, die haben wir in der Absturzssicherung bei der Feuerwehr auch. Im Prinzip.

da ich ja noch nie damit gearbeitet hab, ist halt mein gedankengang: musst du schnell das Seil auslassen, oder es passiert einfach, was passiert dann?
im Idealfall wird es in die Bremse gedrückt, die Winde geht in Standgas, last bleibt stehen.
Gibt es keine Auffangvorrichtung, kann im blödesten Falle evtl. ja schon die Last abstürzen ;)
das möchte ich vermeiden, bei dem Gefälle und unterhalb schlechten ausweichmöglichkeiten.

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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 17:35 
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... war ja nur mein Beitrag zu "was geht, was nicht" ;)


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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 17:45 
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ich fand es auch hilfreich ;)
danke dafür. Ich versuche halt, die Sachen, die mir schon aufgefallen sind, mit denen der Benutzer gegenüberzustellen. Dann bekommt man schnell einen schönen überblick, wo die pro´s und contra´s sind.

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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 18:00 
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Die Bremse ist ne simple Rücklaufsperre. So etwas haben viele PCW-Nutzer in besser mittels einer Steigklemme nachgerüstet.


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BeitragVerfasst: Dienstag 9. Dezember 2014, 18:13 
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ja, das hab ich mir schon gedacht. Das Argument wäre erledigt ;)

bleibt noch die langsamere Einlaufgeschwindigkeit und die Drehzahlregelung, die die pcw mit der Docma unterscheiden.

vermutlich hat keiner einen vergleich wie sich die Einlaufgeschwindigkeit bei der pcw mit größerem Spill ändert?

edit: selber rausgefunden. Den beiden Kontrahenten stehen mit dem großen Spill bei der pcw5000 18m/min zu 26m/min bei der Docma gegenüber.
Durch das größere Spill dürfte die Zugkraft beider dann ca. gleich groß sein.
Pro 50m gezogener Strecke brauche ich mit der PCW also immer noch ca. eine Minute länger als mit der Docma... das läppert sich schon zusammen...

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