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BeitragVerfasst: Dienstag 30. Juni 2020, 00:15 
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Können die das denn wirklich nachprüfen? So viel Personal haben die (als Steuerzahler gesprochen) doch hoffentlich nicht.

Und was passiert, wenn es keinen geeigneten Standort gibt? Da kann man sich doch bestimmt "freikaufen" (angeblich pflanzt die Stadt dann) wie früher bei den Parkplätzen - nur das die Stadt von dem Geld eben keine Parkplätze angelegt hat, jedenfalls nicht ausreichend viele.


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BeitragVerfasst: Dienstag 30. Juni 2020, 06:24 
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Kontrolle geht heutzutage über Orthofotos...
„Freikaufen“ kann auch gehen, liegt aber im Ermessen der Stadt. Damit wird dann ein Schattenspender beim nächsten Spielplatz finanziert.

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Gruß,
Christoph

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BeitragVerfasst: Dienstag 30. Juni 2020, 08:28 
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Freikaufen geht in Hamburg nicht, habe ich schon ein paar mal probiert. Wenn ein Baum gefällt wurde, ist doch zumindestens an der selben Stelle ein Platz! Die Vermessungsbehörde kann 5cm genau auf den Boden schauen per Satelit und verkauft diese Daten an die anderen Behörden weiter, zumindestens haben die dort auch Zugriff drauf. Und Personal wird gerade aufgestockt!

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BeitragVerfasst: Dienstag 30. Juni 2020, 08:52 
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Registriert: Sonntag 17. März 2013, 19:21
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Wohnort: Freiburg
Wir hatten hier mal bei einer Baumaßnahme (Tiefgarage bis an die Grundstücksgrenze) einen Baum auf dem Nachbargrundstück fällen müssen/dürfen, der zu nahe an der Grenze stand. Aufschrei unter den Nachbarmietern...„der schöne Schattenspender!“, aber Fällgenehmigung dank Einverständnis des Grundstückseigentümers. Auflage Ersatzpflanzung In der Baugenehmigung. Als wir den Ersatzbaum pflanzen wollten, jetzt natürlich mit dem richtigen Grenzabstand: Wieder Aufschrei unter den Nachbarmietern...„der Baum stünde dann ja mitten im Garten und macht dann zu viel Schatten.“
Rücksprache mit dem Umweltamt, Ortstermin...„der neue Baum hätte dank dem anderen (der auch zu nahe an unserer Grenze steht) sowieso keine Chance.“ Ende vom Lied: Ersatzzahlung...alle happy!

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Gruß,
Christoph

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BeitragVerfasst: Dienstag 30. Juni 2020, 22:16 
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Wahnsinn, einfach nur Wahnsinn. :roll:

Klar, ist wie bei den Tempo 30-Zonen. Alle wollen eine vor der eigenen Haustür, aber ab der nächsten Ecke rasen dann alle wie blöde.
Alle sind für große Bäume solange sie beim Nachbarn stehen, aber wehe, die werfen dann im Herbst Laub ab. Die Prozesse füllen inzwischen ganze Ordner.

Ich empfehle daher allen Freunden, grundsätzlich alle Bäume umzuhauen, wenn diese an die Grenze der Baumschutzsatzung kommen, es sei denn, das Grundstück ist so riesig, daß die Bäume in alle Richtungen frei fallen können.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 1. Juli 2020, 07:38 
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Na das ist mal eine tolle Empfehlung. Warum emphielst Du nicht auch gleich dazu mal die Luft anzuhalten :pfeifen: :roll:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 1. Juli 2020, 07:51 
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doppelfischkopp hat geschrieben:
Ich empfehle daher allen Freunden, grundsätzlich alle Bäume umzuhauen, wenn diese an die Grenze der Baumschutzsatzung kommen, es sei denn, das Grundstück ist so riesig, daß die Bäume in alle Richtungen frei fallen können.


Das ist das mit Abstand blödeste Geschreibsel, was je gelesen habe.

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Gruß Gerd


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BeitragVerfasst: Mittwoch 1. Juli 2020, 11:34 
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für Leute die Ihr Geld mit Baumpflege und Abtragen verdienen scheint das "Geschreibsel"
"blöd" zu erscheinen ...

Die Baumschutzsatzungen und die behördlichen Regulierungen (Stadtbild vs Verkehrssicherheit etc)
zwingt den wirtschaftlich denkenden Grundstückeigentümer leider zur vorgeschlagenen Vorgehensweise.

Luft anhalten? Sauerstoff wird im Wald produziert. Das Stadtklima ist dann "öffentliche Aufgabe" und
sollte nicht an die Grundstückeigentümer deligiert werden und gleichzeitig überreguliert.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 1. Juli 2020, 13:53 
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Hallo,

kann doppelfischkopp nur recht geben. In der heutigen Zeit möchten alle Vorschriften für die anderen.
Selbst aber möglichst wenig reguliert werden.

Der Vorschlag zur Umgehung der Baumschutzsatzung ist doch ein gangbarer Weg. Bei uns greift
die für Bäume über 49 cm. Unter 49 cm brennt der doch auch schon ganz gut. :pfeifen:

Gruß


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BeitragVerfasst: Donnerstag 2. Juli 2020, 09:38 
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Was spricht denn gegen einen Baum? Schatten, Laubfall? Man Bäume doch auch einfach stehen lassen und diese nur entfernen, wenn sie Absterben oder anderweitig zu einer Gefahr werden. Warum sollte man Bäume grundsätzlich einfach fällen, bevor diese einer Satzung unterliegen? WEr keine Bäume auf seinem Grundstück will, sollte sich eben ein gerodetes Gundstück kaufen und alles pflastern. Das kann man dann auch immer schön kärchern!

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BeitragVerfasst: Donnerstag 2. Juli 2020, 10:35 
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Es spricht eigentlich alles gegen Bäume auf Privatgrundstücken wenn diese in die Satzung fallen.
Alle anderen Bäume können Laub und Schatten spenden.
Grosse Bäume stehen genug in Wald und Flur.

idR sind die Bäume eh schon recht massiv bis sie unter die Satzung fallen.

Betonieren und grün ansteichen um sich das Rasenmähen zu sparen halte ich für
nicht zielführend, dann hat Dich die Gemeinde wieder mit der Meteowasserabgabe am A.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 2. Juli 2020, 15:57 
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Wer kein eigenes Grundstück mit entsprechendem Baumbesatz hat, kann einfach nach einer Baumschutzsatzung schreien.


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BeitragVerfasst: Freitag 3. Juli 2020, 00:03 
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Im Regelfall werden die Bäume ohnehin viel zu dicht an den Gebäuden gepflanzt. Erst recht seit die Grundstücke (wegen der hohen Preise) immer kleiner werden.
Ein großer Baum ist immer ein finanzielles Risiko, das man vermeiden sollte. Ein kleinerer Baum tut es auch. Oft benötigen die Bäume ohnehin 40 Jahre um an die Grenze der Baumschutzsatzungen zu kommen, der Besitzer ist dann schon alt und kann sich kaum noch damit auseinandersetzen.

Also größere Bäume fällen und durch langsamwachsende kleinere Baumarten ersetzen. Alternative: Obstbäume pflanzen, denn die dürfen immer gefällt werden, blühen schön und liefern dann auch etwas. :mrgreen:


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BeitragVerfasst: Freitag 3. Juli 2020, 06:09 
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na das hört sich doch schon viel besser an. :mrgreen:

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Gruß Gerd


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BeitragVerfasst: Freitag 3. Juli 2020, 08:21 
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Um eine ausgewachsene Buche im ökologischen Sinne zu ersetzen, müsste man aber ca. 2000 junge Buchen Pflanzen. WEnn Bäume WLAN hätten würde man sicherlich anders denken, aber nee, die blöden DInger produzieren nur O2 und sorgen auch so noch für ein angenehmes Klima gerade auch im bebauten urbanen Gebiet. Diese Klima sorgt dafür, dass sich die Städte nicht immer weiter aufheizen z.B. Diese Klima kann man nicht mal eben aus dem Wald rüberpusten!

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BeitragVerfasst: Freitag 3. Juli 2020, 09:04 
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eine ausgewachsene Buche gehört in den Wald, dort kann sie soviel O2 basteln bis sie umfällt

Solche Bäume kann man vllt mal in einem grossen Stadtpark dulden, im Stadtgebiet selber :handbetrieb: und zwar bodennah.


the-aemkes hat geschrieben:
Wer kein eigenes Grundstück mit entsprechendem Baumbesatz hat, kann einfach nach einer Baumschutzsatzung schreien.


wie bei vielem, es schreien immer die welche nicht betroffen sind oder die welche daran verdienen am lautesten

sollen doch die anderen aufs Auto/die Flugreise ... verzichten...

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BeitragVerfasst: Freitag 3. Juli 2020, 10:53 
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Wohnort: Saarland
Würdest du in einer Stadt wohnen, würdest du einen großen Baum in deiner Nähe zu schätzen wissen ;) Nicht jeder Städter hat einen eigenen Wald. :pfeifen:

Bäume sind unverzichtbar für das Mikroklima in Städten. Je mehr, desto besser. Das ist seit Jahrzehnten Stand der Wissenschaft.

Die Sicherheit geht natürlich vor. Dafür gibt' die Baumpflege. Ist bei uns ein Baum sowieso abgängig, muss dieser auch nicht immer ersetzt werden.

Gruß
Eckat

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KM 85 R mit Hochentaster und Verlängerung, HS 81 R, SH 86, Eigenbau-Mill für die 880
Oehler OL100 Spalter | Docma VF 80 Spillwinde
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