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BeitragVerfasst: Donnerstag 16. November 2017, 22:39 
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Registriert: Freitag 9. Juni 2017, 15:27
Beiträge: 31
Wohnort: Region Hannover
Guten Abend,
nicht mehr lange und ich schließe meine Lehre ab. Ich bin quasi auf der Zielgrade, höchste Zeit Notenmaniküre zu betreiben! :)

Was mich interessiert sind ist die körperliche Seite / Auswirkungen der SKT im Sinne der ständigen Einseitigen Belastungen (Sägen mit rechts, einseitige Fußsteigklemme, Bedienung Seilgeräte usw...) auf längere Sicht. Gibt es quasi Berufskrankheiten im Skelettsystem?

Wie gleicht ihr die Belastung aus? Fitnessstudio? Wenn ja, wird es gefördert?

Und abschließend die Frage die heutzutage in jede Facharbeit gehört, wie sieht es mit Rückenleiden aus?

Vielleicht gibt es hier ja wen der das ein oder andere erlebt hat, oder wen kennt der wen kennt..

Grüße
Flo


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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 10:38 
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Registriert: Dienstag 27. Oktober 2015, 08:46
Beiträge: 87
Wohnort: Oberösterreich - am Rand der Berge
Ich bin nur "Hobbyholzer" da ich nur ca. 70-100fm im Jahr mache, aber......

ich sitze 40h / Woche hinter meinem Computer. Am Freitag nachmittag und Samstag gehts in den Wintermonaten ins Holz (wenn das Wetter passt). Vor mehr als 3 Jahren hatte ich immer am Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch Rückenschmerzen (oberer Bereich- Schultern zum Rücken, und im "Kreuz").
Schuld ... Computerarbeit. Das ist nicht anstrengend. Immer einseitige steife Haltung. Wenig Bewegung.
Hab dann mit Fitnesstrainig angefangen (auch nur in den Wintermonaten) und bin seither beschwerdefrei.

Und was ganz anderes dazu.... Diese Arbeit am Computer macht mich "krank" im Kopf. Ständig Druck, neue Probleme, ..endlos. Zeigt sich bei verdammt vielen in der gleichen Branche.


Wenn du ständig was im Wald machst, wirst du auch Muskeln aufbauen. Wegen Einseitigkeit wirst halt ausgleichend auch Fitness machen müssen um auszugleichen. Wennst die Arbeit übertreibst und dich nicht an allgemeine "Heben-Richtlinien",... hältst, dann wirst im Alter halt dort und da Beschwerden haben. Aber das haben fast alle. Die einen im Kopf, die andern im "Kreuz".

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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 13:04 
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Registriert: Freitag 18. Januar 2008, 18:01
Beiträge: 6049
Wohnort: Hamburg
Daher wichtig nicht immer einseitig belasten, sondern auch mal mit links sägen oder Fusssteigklemme auf den anderen Fuss. Meines Wissens gibt es für Kletterer noch keine anerkannten Berufskrankheiten, die speziell auf das Klettern zurückzuführen wären. Mein Ausgleich besteht darin regelmässig 1 mal die Woche zur Thai-Massage zu gehen (no Erotik oder Happy End!)

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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 19:21 
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Registriert: Dienstag 28. Februar 2012, 19:55
Beiträge: 210
Wohnort: Braunschweig/44 Jahre
Wahrscheinlich entwickelt jeder seine eigene Leiden :KK:

Bei mir ist es so das ich gerne mit links die Äste (Nadelbäume) festgehalten habe, und sie dann mit rechts mit der Handsäge abgesägt habe.
Da wird man gerne übermütig und das reisst dann ganz schön im Hand- und Armgelenk.

Ich bin mir jetzt gaaanz sicher das das nicht gut war. :echt:

Kleine halte ich immer noch mit der Hand, aber wenn es auch nur ein bisschen schwerer wird kommt schon die Schlinge (um Ast und Stummel) zum Einsatz... oder Speedline oder klassisches ablassen.
So nimmt man dann ggf. auch die Kettensäge, denn eine komplett Entästung mit Handsäge ist auch nicht ohne.

_________________
Gruß,Menzies

:OM: 947 :Husky: 242xp :stihl: 200T,201TC-m, 023, 362, :dolmar: 6100 ; :makita: 7901


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BeitragVerfasst: Samstag 18. November 2017, 01:55 
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Registriert: Sonntag 7. Februar 2016, 06:35
Beiträge: 659
Wohnort: Südheide
Moin,
@ Menzies, habe dich und Micha ja schon mehrfach in Aktion gesehen. Respekt...das geht schon böse in die Knochen.
Ich glaube bei euch ist Ausgleichstraining sehr wichtig, neben der optimalen Arbeitsweise. Sonst ist man wohl nach 10-15 Jahren durch.
Gruß Jörg
PS: Habe es selber durch, irgendwann spielt der Körper nicht mehr mit. War aber ein anderes Gewerbe.

_________________
:Husky: 545 Huskinette
:stihl: Stihl MS260 reanimierte Oma
:stihl: Stihl MS 180C die Lütte de daat loben
Hecht 44. Die Erdsau
Dolmar MS 250. Buschdolly In Rente
Husky 129R das Motorschaf
Tanaka THT 210 der Heckenschreck
Atika Turbo Häckseler leise häckseln geht anders​
Rotek 1,6t / 40m Seilzug der Muckibudenersatz


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BeitragVerfasst: Samstag 18. November 2017, 18:30 
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Registriert: Mittwoch 2. Mai 2007, 19:14
Beiträge: 3359
Wohnort: Saarbrücken
Guten Abend,
ich bin 53 Jahre alt,seit 10 Jahren nebengewerblich Skt´ler, war dieses Jahr 140 Stunden in den Bäumen, bin hauptberuflich anleitender Schreinermeister bei einem kirchlichen Träger ohne nennenswerte körperliche Belastungen. :mrgreen: Soviel zu den "Eckdaten"
In dieser Zeit hatte ich keine Beschwerden,die auf das Klettern zurückzuführen sind. Ich glaube sogar,das durch die hohe Belastung des gesamten Muskelapparates so einige Zipperlein, vermutlich durch Aufbau von Muskelmasse, reduziert werden. ( Meniskusriss, Bandscheiben)
Wichtig ist meiner Meinung nach ein sorgsamer Umgang mit dem Körper ( Heben, ergonomische Haltung im Baum, keine Überbelastung), um Schäden zu vermeiden. Da gibt es gute Literatur drüber.
Und ein abendliches Vollbad mit https://www.mycare.de/online-kaufen/wel ... gLuLPD_BwE :lol: und meiner Gattin.
Letzteres ist nicht käuflch.

_________________
Gruß Gerd


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BeitragVerfasst: Samstag 18. November 2017, 23:01 
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Registriert: Freitag 9. Juni 2017, 15:27
Beiträge: 31
Wohnort: Region Hannover
Danke euch für die Feedbacks!

Eigentlich war dieses Thema einer der Hauptbestandteile einer geplanten Facharbeit.. Hatte irgendwie doch auf die eine andere Berufskrankheit gehofft :pfeifen: Hätte man schön Zeilen mit füllen können YES

Trotzdem sehr hilfreich und interessant wie ihr Beschwerden vorbeugt, oder welche Handlungen ihr im nachhinein vielleicht bereut!

Grüße

Flo


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