Alles rund um die Motorsäge: www.motorsaegen-portal.de

Motorsägen-Forum mit Kleinanzeigen & Forstwirtschafts-Forum
Aktuelle Zeit: Freitag 25. September 2020, 05:31

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 91 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5  Nächste
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: Mittwoch 24. Juni 2020, 08:09 
Thread-Ersteller
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Freitag 18. Januar 2008, 18:01
Beiträge: 6690
Wohnort: Hamburg
Moin Gemeinde,

eine Frage die immer wieder aufkommt in Gebieten mit einer restriktiven Baumschutzsatzung wie in Hamburg. Baumarbeiten generell nur in der Zeit von 1. Oktober bis Ende Februar. Und dann auch nur mit Genehmigung. Man kann in bestimmten Fällen eine Befreiung von dieser Frist beantragen.
Die Verantwortung bleibt immer beim Baumbesitzer, egal wie die Behröde über solche anträge entscheidet.

Fiktive Situation:
5 ( 1 Kastanie, 3 Linden, 1 Bergahorn) große Bäume stehen in einer Reihe an der Grundstücksgrenze, daneben Jägerzaun, Gehweg, Straße. Die Bäume ragen in den öffentlichen Raum. Das lichte Raumprofil (4,5m über Straße, 2,5m über Gehwegen) ist nicht gegeben. In den Bäumen befindet sich bis zu 15cm starkes Totholz.

Der Eigentümer ist für die Verkehrssicherheit seiner Bäume verantwortlich! Er fragt bei der Behörde nach um die Arbeiten jetzt durchführen zu lassen. Die Behröde sieht keine akute Notwendigkeit und verweist zudem auf den Naturschutz, Arbeiten erst ab dem 1. Oktober auszuführen. Totholz dürfte aber entnommen werden!
Es macht aber wenig Sinn, jetzt das totholz zu entnehmen und dann im Herbst die restlichen Arbeiten auszuführen. Wenn man eh schon in den Bäumen ist, dann kann man auch die anderen Arbeiten gleich mit ausführen.

Ausserdem stellt sich doch auch die Frage, was passiert wenn:

1. Ein LKW durch tiefhängenden Beschädigt wird. ggf sogar ein Feuerwehrfahrzeug im Einsatz.
2. Ein Fußgänger, Radfahrer sich an einen tiefhängendem Ast verletzt.

Die Verantwortlichkeit liegt immer beim Eigentümer, will dieser aber seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommen, wird er von den Behörden ausgebremst. Sollte sich die Behörde eventuell doch dazu durchringen können, die Arbeiten freizugeben, dann nur unter der Auflage, das vorher noch ein Biologe hinzugezogen werden muss, der mit einem Gutachten festellt, ob der Baum aktuell von wildlebenden Tieren genutzt wird. Wirtschaftlich ist das nicht, zumal auch ich mit einem Ferngelas die Bäume nach Brutstätten etc. absuchen könnte um festzustellen, dass keine Tiere im Baum leben. Zumal wir die Arbeiten auch sofort abbrechen würden, wenn wir direkt vor oder während der Arbeit Tiere feststellen würden.

Die Arbeiten ohne Genehmigung durchzuführen birgt das Risiko ein Ordnungsgeld aufgebrumt zu bekommen, wegen dem Verstoß gegen Naturschutzgesetze. Ausserdem schadet es dem regionalen Ruf, zwangsläufig muss man mit den Behröden ja länger freidlich ung gut zusammenarbeiten.

Hat hier eventuell jemand einen Rat oder auch gerne eine juristischen Hinweis, wie mit solchen Situationen umzugehen ist? Wäre auch eine Frage an die Juristen in diesem Forum, wie @Gundo oder @Eichsi

_________________
alaskanmills.de
Buss-Baumdienst.de


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Mittwoch 24. Juni 2020, 08:30 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Samstag 2. Februar 2013, 18:34
Beiträge: 775
Hallo,

wo ist das Problem? Die zu niedrigen Äste dokumentieren, dann die Unterlagen zur Behörde zwecks Entnahmegenehmigung und darauf verweisen,
das hier ein zu beseitigendes Gefahrenpotential besteht.
Funktioniert nicht, dann in der städtischen Hierachie die nächste Stufe "belästigen".

Gruss
Lutz

_________________
:MAC: 72 Bild einer Homelite :lol: 4245 3535


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Mittwoch 24. Juni 2020, 09:50 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 2. Mai 2007, 19:14
Beiträge: 3464
Wohnort: Saarbrücken
Im Fall einer Genehmigung erst ab Oktober die Behörde darauf hinweisen, das sie bis dahin für entstehende Schäden verantwortlich ist. 8-)

_________________
Gruß Gerd


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Mittwoch 24. Juni 2020, 10:46 
Offline

Registriert: Samstag 12. Januar 2019, 15:24
Beiträge: 27
cherokee hat geschrieben:
Es macht aber wenig Sinn, jetzt das totholz zu entnehmen und dann im Herbst die restlichen Arbeiten auszuführen. Wenn man eh schon in den Bäumen ist, dann kann man auch die anderen Arbeiten gleich mit ausführen.


Technisch macht es Sinn, alles auf einmal zu erledigen. Praktisch entscheidet die Stadt Hamburg anders. Du musst also zweimal in den Baum. Solange der Kunde das bezahlt ist doch alles chiko...

Nach dem Herbstgang ist mit Glück bis zum nächsten Herbst kein weiteres Totholz in den Bäumen. Ja ich weiss ich bin Optimist...


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Mittwoch 24. Juni 2020, 11:41 
Offline
Moderator
Benutzeravatar

Registriert: Donnerstag 17. November 2011, 23:02
Beiträge: 14528
Wohnort: Duderstadt/Eichsfeld
Die Hamburger Baumschutzverordnung ist von den dortigen Verwaltungsgerichten wiederholt geprüft und nicht beanstandet worden (soweit ich sehen kann, zuletzt Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 28. Mai 2014 – 2 Bf 139/12.Z –, juris). Da kommst Du also nicht dran vorbei.

Möglich wäre eine Ausnahmegenehmigung nach § 4 der VO im Fall der Unzumutbarkeit für den Grundstückseigentümer, den gegenwärtigen Zustand zu belassen. Dazu sagt das VG Hamburg:

"Die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung nach § 4 BaumSchV setzt eine Fallgestaltung voraus, in welcher nicht lediglich typische, von jedem Baum ausgehende Beeinträchtigungen und Nachteile, die den üblichen Umfang nicht überschreiten, in Rede stehen, wobei zu den in Betracht zu ziehenden Umständen auch eine Abwägung der Interessen des Baumschutzes mit den berechtigten Belangen des betroffenen Grundeigentümers gehört. Vergleichbare Voraussetzungen enthält die Befreiungsmöglichkeit in § 67 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Bundes-Naturschutzgesetz (BNatSchG). Danach kann eine Befreiung erteilt werden, wenn die Durchführung der Vorschriften im Einzelfall zu einer unzumutbaren Belastung führen würde und die Abweichung mit den Belangen von Naturschutz und Landschaftspflege vereinbar ist. Eine Belastung ist im Sinne dieser Vorschrift unzumutbar, wenn sie sich im Rahmen einer Abwägung mit den öffentlichen Interessen, die mit dem naturschutzrechtlichen Ge- oder Verbot verfolgt werden, wegen ihrer Besonderheit und Schwere als unangemessen erweist. Dabei ergibt sich aus der Funktion der Befreiung und der ausdrücklichen Beschränkung auf den Einzelfall, dass die genannten öffentlichen Interessen in der Regel die mit ihnen verbundenen Belastungen für den Einzelnen – auch wenn sie sich als Härte erweisen – rechtfertigen, so dass die Gewährung einer Befreiung auf Sonderfälle begrenzt ist.

Unzumutbar in diesem Sinne ist eine Belastung des Grundeigentümers, wenn ihm aufgrund des Vorhandenseins eines Baumes die bestimmungsgemäße Nutzbarkeit seines Grundstücks in signifikanter Weise entzogen wird. Das verfassungsrechtlich garantierte Eigentum ist dadurch gekennzeichnet, dass es einen privatnützigen Gebrauch ermöglicht und die grundsätzliche Befugnis umfasst, über den Eigentumsgegenstand zu verfügen. Es soll dem Eigentümer als Grundlage privater Initiative dienen und ihm in eigenverantwortlichen privaten Interessen von Nutzen sein. Dieses Inhalts darf das Eigentumsrecht nicht entleert und wirtschaftlich völlig entwertet werden. Auch wenn Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG den eigentumsrechtlich geschützten Rechtspositionen keinen bestimmten Wert verbürgt und deshalb auch grundsätzlich nicht vor Wertverlusten aufgrund staatlichen Handelns schützt, darf das Eigentum in seinem Wert und seiner Nutzbarkeit doch nicht soweit gemindert werden, dass die Befugnis, das Eigentumsobjekt nutzbringend zu verwerten, praktisch nur noch als leere Hülle übrig bleibt. Dieser Maßstab gilt auch für die Abwägung zwischen den Belangen eines Grundeigentümers einerseits und dem öffentlichen, durch das Naturschutzrecht definierten Interesse am Erhalt eines Baumes andererseits. Regelungen, wie sie in den §§ 1, 2 und 4 BaumSchV enthalten sind und die die Nutzung von Grundstücken aus Gründen des Natur- und Landschaftsschutzes beschränken, sind grundsätzlich als zulässige Inhalts- und Schrankenbestimmungen i.S.v. Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG anzusehen. Zulässig sind sie insbesondere, wenn und weil durch die Möglichkeit, von den baumschutzrechtlichen Verboten Ausnahmen oder Befreiungen zuzulassen, dem geschützten Eigentümerinteresse angemessen Rechnung getragen wird. Letzteres gilt in der Normanwendung wiederum aber nur, wenn von den Ausnahme- bzw. Befreiungsvorschriften – hier § 4 BaumSchV – nicht in so restriktiver Weise Gebrauch gemacht wird, dass im Einzelfall das Eigentumsrecht des Grundstückseigentümers in unzumutbarer Weise beeinträchtigt wird."
(VG Hamburg, Urteil vom 16. Oktober 2017 – 7 K 4333/15 –, Rn. 23 - 24, juris)

In Deinem geschilderten Fall dürfte eine Ausnahmegenehmigung kaum zu kriegen sein, weil es nicht unzumutbar wäre, die Arbeiten auf zwei Termine aufzuteilen. Verantwortung für Totholz abwälzen geht auch nicht, weil dessen Entnahme ja jederzeit zulässig ist.

§ 39 Abs. 5 BNatSchG steht dem Beschnitt allerdings nicht entgegen. Abs. 5 Nr. 2 legt ausdrücklich fest, dass schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen auch zwischen dem 01.03. und 30.09. zulässig sind.

:)

_________________
In jedem Baum steckt ein Kunstwerk - man muss es nur finden!


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Mittwoch 24. Juni 2020, 12:26 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Montag 5. Februar 2007, 13:05
Beiträge: 15121
Wohnort: NRW (Ruhrgebiet) Alter: 51
Zitat:
§ 39 Abs. 5 BNatSchG steht dem Beschnitt allerdings nicht entgegen. Abs. 5 Nr. 2 legt ausdrücklich fest, dass schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen auch zwischen dem 01.03. und 30.09. zulässig sind.


Was als Antwort auch gereicht hätte, da für "Baumdienste" maßgeblich.

_________________
Von dem Geld, das wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen.

Erhaltung der Natur. Aufgabe unserer Zeit.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Mittwoch 24. Juni 2020, 13:16 
Offline
Moderator
Benutzeravatar

Registriert: Donnerstag 17. November 2011, 23:02
Beiträge: 14528
Wohnort: Duderstadt/Eichsfeld
Leider nicht. Das ist nur eine generelle Regelung, die durch Baumschutzsatzungen und -verordnungen eingeschränkt werden kann.

_________________
In jedem Baum steckt ein Kunstwerk - man muss es nur finden!


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Donnerstag 25. Juni 2020, 07:27 
Thread-Ersteller
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Freitag 18. Januar 2008, 18:01
Beiträge: 6690
Wohnort: Hamburg
Danke für Deine Ausfürhungen Eichsi :danke: :wink:

Hatte gestern einen vor Ort Termin mit der Sachbearbeiterin, der Eigentümerin und mir. Was soll ich sagen, nach meiner Darstellung der Sachlage und ein wenig gequatsche, kommt die Sonderausnahmegenehmigung diese Woche noch per Mail und die kompletten Arbeiten dürfen jetzt ausgeführt werden. :echt:

_________________
alaskanmills.de
Buss-Baumdienst.de


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Donnerstag 25. Juni 2020, 08:52 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Dienstag 22. Januar 2019, 22:59
Beiträge: 778
Wohnort: Wittstock (nordwestliches Land Brandenburg)
Klasse, wenn man einen Mitarbeiter des Amtes vor Ort bekommt ist das die Halbe Miete. Wenn die Leute aber nicht vom Schreibtisch wegzubewgen sind hat man aber meist schlechte Karten.

Hat der Auftraggeber denn jahrelang seine Sicherungspflicht vernachlässigt?

_________________
Gruß Tino :wink:


Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.
" Francis Picabia"


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Donnerstag 25. Juni 2020, 09:06 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Sonntag 17. März 2013, 19:21
Beiträge: 5592
Wohnort: Freiburg
War das nicht @Hagener, bei dem das Ordnungsamt die sofortige Fällung angeordnet und das Umweltamt sie untersagt hatte? :KK: ...und er beide Sachbearbeiter ohne ihr Wissen zum Ortstermin eingeladen hatte? :hihi:
Was war denn damals rausgekommen?

_________________
Gruß,
Christoph

:stihl: 020AV, 050 AV ... 076AV, MS 261 VW, MS 441 W, 064/66, MS 880
STIHL Akku-Kram, Alaskan Mill MkIII 36", Meine Bilder: http://forum.motorsaegen-portal.de/viewtopic.php?f=6&t=72686


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Donnerstag 25. Juni 2020, 09:58 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 2. Mai 2007, 19:14
Beiträge: 3464
Wohnort: Saarbrücken
Das Umweltamt wusste nix davon., hat dann natürlich zugestimmt. :groehl:
Krönung war dann ein Anruf aus dem Forstministerium o.ä., ich solle die Kunden auf ihre Pflicht zur Ersatzpflanzung hinweisen.
Das war ein Steilhang mit Urwald aus Robinien, Eichen und Unterholz. man hat nicht mal gesehen, das da 13 Bäume weg waren.

_________________
Gruß Gerd


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Donnerstag 25. Juni 2020, 10:35 
Thread-Ersteller
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Freitag 18. Januar 2008, 18:01
Beiträge: 6690
Wohnort: Hamburg
Tino287 hat geschrieben:
Hat der Auftraggeber denn jahrelang seine Sicherungspflicht vernachlässigt?

Der Voreigentümer ja, inzwischen ist das Grundstück verkauft und der neue Eigentümer möchte seiner Pflicht nachkommen.

_________________
alaskanmills.de
Buss-Baumdienst.de


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Donnerstag 25. Juni 2020, 12:16 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Dienstag 22. Januar 2019, 22:59
Beiträge: 778
Wohnort: Wittstock (nordwestliches Land Brandenburg)
Das dachte ich mir schon fast das das Grdst erst nen neuen Besitzer bekommen hat, dann ist es ja umso besser das jetzt alles klappt und die Behörden mitspielen.

_________________
Gruß Tino :wink:


Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.
" Francis Picabia"


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Freitag 26. Juni 2020, 00:51 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 31. August 2016, 13:18
Beiträge: 1529
Wohnort: an de Waterkant
Nur aus reiner Neugierde gefragt:

Kostet so eine Fällgenehmigung oder Ausnahmegenehmigung nach Baumschutzsatzung eigentlich etwas?

Wenn ja, dann hat sich die Bürokratie eine nette Zusatzeinnahme erschlossen... :roll:


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Freitag 26. Juni 2020, 00:58 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Donnerstag 31. Dezember 2015, 16:32
Beiträge: 1214
Wohnort: Saarland
Nein. Kostet nix außer Nerven :mrgreen:

Wenn Neuanpflanzungen gefordert werden, geht das jedoch schnell ins Geld :pfeifen:

Gruß
Eckat

_________________
:stihl: MS 201 TC-M [H-W-K :mrgreen: ] (35) | MS 250 C (40) | MS 290 (40+ESG+EKH) | MS 462 C-M (50+45+40) | MS 880 (63+90) | MSE 200 C (40)
:dolmar: Sachs-Dolmar 105 (30+35) | 108 (in Arbeit)
KM 85 R mit Hochentaster und Verlängerung, HS 81 R, SH 86, Eigenbau-Mill für die 880
Oehler OL100 Spalter | Docma VF 80 Spillwinde
AS Baum1/SKT-A


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Freitag 26. Juni 2020, 07:40 
Thread-Ersteller
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Freitag 18. Januar 2008, 18:01
Beiträge: 6690
Wohnort: Hamburg
Doch, kostet in Hamburg schließlich bekommt man einen Bescheid zugestellt, Kostenpunkt je nach Aufwand zwischen 80-150€ sind mir geläufig. Als ich vor 12 Jahren damit anfing lagen die Preise noch bei 50€!
Neuanpflanzungen sind in Hamburg fast immer verpflichtend.
Zum Glück muss man sich abgestorbene oder durch Strum angeschobene Bäume nicht Genehmigen lassen. Eine Anzeigepflicht besteht darüberhinaus theoretisch trotzdem....

_________________
alaskanmills.de
Buss-Baumdienst.de


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Samstag 27. Juni 2020, 19:02 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 31. August 2016, 13:18
Beiträge: 1529
Wohnort: an de Waterkant
Da kommt mit immer ein Satz in Gedächnis, der die Sache ganz gut trifft:
"Die in Hamburg sind alle Baumknutscher." Dabei fällt die Stadt am meisten Bäume, oft ohne Nachpflanzungen.

Und was passiert eigentlich, wenn der Neugepflanzte - sagen wir 'mal nach 5 Jahren - eingeht?


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Sonntag 28. Juni 2020, 09:31 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Sonntag 17. März 2013, 19:21
Beiträge: 5592
Wohnort: Freiburg
Dann musst Du (zumindest bei uns) für Ersatz sorgen.

_________________
Gruß,
Christoph

:stihl: 020AV, 050 AV ... 076AV, MS 261 VW, MS 441 W, 064/66, MS 880
STIHL Akku-Kram, Alaskan Mill MkIII 36", Meine Bilder: http://forum.motorsaegen-portal.de/viewtopic.php?f=6&t=72686


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Montag 29. Juni 2020, 00:03 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 31. August 2016, 13:18
Beiträge: 1529
Wohnort: an de Waterkant
Und wie lange geht das Spielchen denn?

Schließlich kann man den "Ersatzbaum" doch regulär fällen, weil er dünn genug ist...


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: Montag 29. Juni 2020, 06:48 
Thread-Ersteller
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Freitag 18. Januar 2008, 18:01
Beiträge: 6690
Wohnort: Hamburg
Nein, man muss den Baum pflanzen und erhalten! Wenn er eingeht ersetzen. Der Standort ist so zu wählen, dass sich der Baum optimal entwickeln kann. Also einfach unter eine andere große Buch pflanzen geht auch nicht ;-)

_________________
alaskanmills.de
Buss-Baumdienst.de


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 91 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de