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BeitragVerfasst: Montag 30. September 2019, 10:07 
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Hallo aus dem Bergischen Land,

ich habe gestern für die kostenlose Aufarbeitung eines Sturmschadens vom Nachbarn eines Freundes einen Kellerfund geschenkt bekommen. Eine Sachs-Dolmar 100 mit 35cm Schwert.
Nun habe ich eine Oldtimersäge und kenne mich damit kaum aus. Aber irgendwann muss man ja damit anfangen :lol:

Ich habe ein paar Fragen zur richtigen Vorgehensweise, aber vielleicht ein paar Worte zum Zustand:

Säge stark verdreckt, überall klebt fest gewordenes Kettenöl. Kette und Schwert habe ich mittlerweile gelöst bekommen. Motor lässt sich leicht von Hand drehen und sowohl Luftfilter als auch Vergaser sind sehr sauber. Ich glaube, die Säge ist kaum gelaufen.Von außen viel Dreck und Öl.

Bevor ich den Motor starte, will ich erst eine ordentliche Reinigung machen. Ist Bremsenreiniger das richtige Mittel? Welche Teile muss ich auf jeden Fall ersetzen (Dichtungen)? Sind Probleme mit dieser Säge bekannt? Wobei muss ich bei so alten Maschinen aufpassen?

Wie Ihran der Signatur seht, kenne ich mich nur mit Stihl aus. Grundsätzlich habe ich etwas Ahnung von Motoren, da ich früher eine Motorsportfirma hatte.

Ich hoffe, ich habe das richtige Unterforum getroffen und danke Euch für die Hilfe.

Gruß, Don Jan

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BeitragVerfasst: Montag 30. September 2019, 20:24 
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Moin,

schau dir mal im Bereich "Anleitungen" meinen Beitrag Mal was in gelb... an, darin beschreibe ich die Überholung eine Sachs-Dolmar 33, die bis auf die Farbe baugleich mit der 100 ist.

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Gruss
Heinrich

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BeitragVerfasst: Dienstag 1. Oktober 2019, 10:51 
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Super, vielen Dank. Ich hoffe die abweichende Farbe wird nicht zum Problem ;-)

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BeitragVerfasst: Freitag 4. Oktober 2019, 11:46 
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Hallo,

zum reinigen benutze ich immer den Kamin/Backofenreiniger von Aldi. Den gibt es alle paar Monate in so schwarzen Pumpflaschen. Habe damit bessere Erfahrungen als mit Kalt oder Bremsenreiniger gemacht. Öl, Harz, Dreck, ging bisher alles problemlos und ohne lange Einwirkungszeit weg.
Ansonsten würde ich erst mal frischen Sprit einfüllen und probieren ob sie läuft oder nicht.
Habe selber ein Dolmar PS 33 die ist nach 10 Jahren einstauben in der Garage problemlos gestartet. Problem war nur die Kupplung, da war nach dem ersten Probesägen eine Feder gebrochen. Könnte sein das die häufiger Probleme gemacht hat, es gibt jetzt nämlich eine überarbeitete Version der Kupplung.

Viel Spaß beim sägen
Dirk


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BeitragVerfasst: Montag 7. Oktober 2019, 09:26 
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Hallo,

das lange Wochenende wurde genutzt und was soll ich sagen. Nach etwas Pflege läuft die Dolmar 100, die laut Typenschild dann doch eine 100s ist, problemlos. Eine Ladung Sprit durchgejagt und jetzt qualmt auch nichts mehr. Ob die Kettenbremse klappt, kann ich erst sagen, wenn ich im Laufe der Woche das neue Schwert bekomme. Bin aber nicht so optimistisch.
Übrigens, der Trick mit zwei Tropfen Benzin auf den Luftfilter hat prima geklappt.
Guten Start in die Woche.

Don Jan

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BeitragVerfasst: Donnerstag 31. Oktober 2019, 22:31 
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Zitat:
Übrigens, der Trick mit zwei Tropfen Benzin auf den Luftfilter hat prima geklappt.


Da hat wohl jemand meinen Artikel tatsächlich gelesen :wink:

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Gruss
Heinrich

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BeitragVerfasst: Freitag 1. November 2019, 10:24 
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Herzlichen Glückwunsch - es ist immer weder schön. wenn so ein kleines Schätzchen wieder läuft. :DH: :klatsch:

Sollte die Kettenbremse nicht mehr funktionieren und auch keine Reparatur möglich sein, habe ich noch den Umbausatz, wie er an den Nachfolgemodellen verbaut wurde.

Kettenradschutz inkl. Kettenradbremse Dolmar

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BeitragVerfasst: Freitag 15. November 2019, 09:53 
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So, der erste Einsatz ist gemacht. Ich habe ein 30er Schwert draufgemacht und die Kettenbremse hält. Das Sägen macht echt Spaß. Allerdings ...

... geht die MS gerne mal aus, wenn sie im Leerlauf ist. Springt danach aber sofort wieder an. Also ab zum Freundlichen damit, da ich im Vergasereinstellen talentfrei bin. Dieser hat die gleichen Probleme. Wenn er die Leerlaufdrehzahl hochstellt, hält die Kettenbremse nicht mehr.
Er hat mir die Säge wieder richtig eingestellt und meint, es könnte eine kleine Feder/Stift am Vergaser sein (hab schon wieder den Fachbegriff vergessen). Er hat mir das an einem ausgebauten Vergaser gezeigt. Für das Einstellen hat er nichts genommen.
Hat einer von Euch noch Ideen woran es liegen könnte? Mein Fachhändler meint, den Stift kann man tauischen, ist aber ein Risiko, dass der wegspringt und "wech is wech". Auf Verdacht den Vergaser tauschen, find ich zu teuer.

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BeitragVerfasst: Freitag 15. November 2019, 10:22 
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Moin,
wenn die Kettenbremse bei erhöhter Leerlaufdrehzal die Kette nicht fest hält,
dann ist die Bremse hinüber und nicht dein Vergaser das Problem.
Ich gehe mal davon aus, dass das von dir beschriebene Verhalte auftritt, wenn
die Bremse ausgelöst ist, also Handhebel noch vorn gedrückt wurde.

Wenn hingegen bei offener Bremse (Hebel nach hinten gezogen) die Säge nur
im Leerkauf nicht ausgeht, wenn die Drehzahl so hoch eingestellt ist,
dass die Kette mitläuft, dann sind deine Kupplungsfedern ausgeleiert und die Kupplungs-
Backen gehen zu früh nach aussen an die Trommel.
Hier kann es helfen, die Kupplungsfedern etwas nach zu biegen. Dann hört auch
das Geklingel der Kupplung im Leerlauf auf

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BeitragVerfasst: Freitag 15. November 2019, 17:05 
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Klingt plausibel. Danke für den Tipp. Ich muss nochmal morgen darauf achten, ob sie auch ausgeht, wenn die Kettenbremse nicht gezogen ist.

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BeitragVerfasst: Montag 18. November 2019, 10:27 
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Nach ausführlichem Test am Wochenende kann ich sagen, dass es egal ist, ob die Kettenbremse fest oder lose ist. Die Maschine geht irgendwann aus. Die Frage ist: Mach ich jetzt die Kettenbremse neu und die Leerlaufdrehzahl hoch oder ersetze ich zuerst den Vergaser. Oder verkaufe ich die Dolmar und kauf mir eine neue Top Handle?

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BeitragVerfasst: Montag 18. November 2019, 11:29 
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Die Säge kenne ich als zickig was die Einstellung angeht. Vielleicht ist die L Schraube etwas zu fett. Im Leerlauf reichert sich das Gemisch dann an und die Säge geht aus.

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:dolmar: Dolmar PS 330, 400, 401
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BeitragVerfasst: Montag 18. November 2019, 12:30 
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Gründer des Motorsaegen-Portals
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alter_heinrich hat geschrieben:
wenn die Kettenbremse bei erhöhter Leerlaufdrehzal die Kette nicht fest hält,
dann ist die Bremse hinüber und nicht dein Vergaser das Problem.


Ich denke, er verwechselt hier Kettenbremse und Kupplung.

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Gruß Martin

:stihl: MS 261 C-M VW (37), MS 362 C-M (45), MS 500i W (50), MS 660 (63), :dolmar: PS 7900 (50), :echo: CS-2511WES (30)
Traktoren: John Deere 6400, McCormick D 320, Deutz D 30 S


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BeitragVerfasst: Dienstag 19. November 2019, 12:16 
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Registriert: Mittwoch 2. Januar 2019, 16:46
Beiträge: 11
äh, jepp. Denn die Bremse packt super, selbst bei Last. Sorry für die Verwirrung. Bin Hobbyanwender und habe meine Stihl bisher zum Händler gebracht. Da ich mich etwas mit Motoren auskenne, habe ich mich an das Abenteuer Dolmar 100 rangewagt. Noch bereuie ich nix und verstehe es immer mehr.

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Zuletzt geändert von Eichsi am Dienstag 19. November 2019, 13:06, insgesamt 1-mal geändert.
http://motorsaegen-portal.de/viewtopic.php?f=7&t=108578


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BeitragVerfasst: Freitag 22. November 2019, 21:52 
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Welche 100er ist es denn, die mit nur einer Schraube am Luftfilterdeckel?

Der Walbro WT9 ist wirklich etwas kritisch was die Einstellung betrifft, meine läuft meist im Leerlauf sauber durch. Nur wenn ich durchgesägt habe und das Gas loslasse muss ich kurz vor erreichen der Leerlaufdrehzahl nochmal einen kleinen Gasstoss geben damit sie nicht ausgeht. Ansonsten finde ich die alte 100er mit dem WT9 hängt besser am Gas als die spätere mit dem WT52 Vergaser.


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BeitragVerfasst: Samstag 23. November 2019, 19:09 
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Heute einen alten Dachstuhl zerlegt, die alte 100er lief super bis ich sie heiss abstellen musste. Liess sich dann natürlich wieder nicht merh starten, ein paar Huster und wieder aus....wieder ein paar Huster und wieder aus-Dampfblasenbildung. Nach dem abkühlen lässt sie sich normal starten, ist leider beim WT9b so. Hatte aber meine zweite 100er (die spätere mit 2 Schrauben am Filtergehäuse) dabei.

Ansonsten finde ich die alte 100er echt super zum sägen, wenn die Kette scharf ist haben diese kleinen Sägen eine doch beachtliche Schnittleistung.


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