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BeitragVerfasst: Donnerstag 22. November 2018, 00:05 
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Wir heizen im Keller mit nem 15kw naturzugkessel. Den günstigen gebrauchten schwedenofen den wir uns damals zum Einzug geholt haben schüren wir nur noch im Notfall weil er bei weitem nicht so effektiv ist, aber wenn der in ein paar Jahren raus muss kommt auf jeden Fall wieder eine alternative heizquelle rein, am liebsten gleich ein holzherd...

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BeitragVerfasst: Donnerstag 22. November 2018, 12:13 
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Beiträge: 36141
Wohnort: Maisach
Hallo,

ich habe in meinem Wohnraum (100m², 3,60 Decke unterm Sichtdachstuhl) einen Grundofen und einen Küchenherd. Bei der aktuellen Witterung ist die Schwelle erreicht, an der ich täglich heizen muss. Ansonsten halten die ~2t Masse die Wärme zwei bis drei Tage. Bei zweistelligen Minustemperaturen ist der Ofen gerade noch warm wenn er nach 24 Stunden wieder für den Abend angeheizt wird.
Der Küchenherd wird verwendet wenn es schneller warm werden muss oder natürlich zum kochen ;) die Kombination passt natürlich nicht immer, ich würde aber immer auf einen Grundofen vom Ofenbauer setzen, der kann zum Teil auch mit Kochstelle und/oder Backrohr bauen. Es muss nicht nach ein paar Jahren ein Einsatz gewechselt werden, wenn der wieder irgendwelche Vorschriften nicht erfüllt.

Dazu habe ich zwar im Keller (noch) keine Stückgutheizung, nur Pellets. Umbau ist aber geplant. Wir heizen im Winter ausschließlich mit dem GO in der oberen Etage. Die Heizkörper sind nur im Urlaub mal aufgedreht. Ich würde/werde auch weiterhin heizen, wenn im Keller auch geheizt wird.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 29. November 2018, 09:19 
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Beiträge: 78
Hallo,
ich habe eine Holzvergaser / Pelletskombi im Kelle stehen (Windhager Duowin).
Wenn ich zuhause bin läuft der Holzvergaser, wenn ich z.B. auf Dienstreise bin läuft der Pelletsofen.
Da jede Heizung einen eigenen Wärmetauscher hat gibt es auch 2 mal Förderung von der Bafa, der Pelletskessel kostet dann keine 2000€ mehr.
Dafür ist der Komfort unschlagbar und ich muss nicht Vater / Nachbar oder sonst jemand belästigen wegen dem Heizen.

Im Wohnzimmer steht ein Justus Kaminofen mit Speichersteinen.
Der brennt in der Übergangszeit jeden Tag, im Winter auch oft.
Wenn ich Abends um 22 Uhr das letzte mal auflege haben die Steine morgens noch fast 60°C, man verbrennt sich also fast die Finger :-)
Die Speichersteine sind absolut zu empfehlen.
Wer das als unnötig betrachtet hat entweder ein sehr gut gedämmtes Haus oder keine Ahnung...
Auch der Blick auf die lodernen Flammen ist Gold wert und schafft gemütlichkeit.
Sollte mal ein längerer Stromausfall sein kann ich mit dem Ofen problemlos das ganze EG heizen.
Kochen geht bei dem Modell nicht, mir war es wichtiger einen Raumluftunabhängigen Ofen zu haben wie kochen zu können.

Grüße
Thomas


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BeitragVerfasst: Donnerstag 29. November 2018, 10:35 
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Wie lagerst du deine Pellets, bzw. wie ist der Eintrag bei deinem Windhager?

Eine Kombi hätte ich hier auch am liebsten. Der aktuelle Eta Pelletskessel sollte noch etwas halten, ist aber nach dem Ausbau ziemlich überfordert mit dem Haus.

Doppelte Förderung ist gut für die Argumentationskette ;)

Mein GO ist bei den Temperaturen zur Zeit abends vom Vorabend noch so warm, dass es einem eigentlich widerstrebt wieder zu heizen. Lässt man es aber, ist er am nächsten Abend dann aber irgendwann doch kalt ;)

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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. Dezember 2018, 12:32 
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Registriert: Mittwoch 16. Oktober 2013, 08:27
Beiträge: 78
Hallo tomdt,
ich habe den Pelletskessel mit "Tagesbehälter" genommen.
In den Tagesbehälter" passen glaub 100kg Pellets rein.
Ich nutze Sackware (15 oder 20Kg Säcke) bei den Pellets.
Diese Kaufe ich Palettenweise, die Tonne um ca. 200€.
Von der gekauften Tonne habe ich bestimmt noch 700- 800kg da weil der Pelletskessel sehr selten läuft.
Der Pelletskessel kann später mit wenig Aufwand auf Förderschnecke und Vorratsbehälter umgerüstet werden.

Der "Tagesbehälter" reicht bei mir (im Winter bei ca. -5 bis + 5 Grad) eine gute Woche.
Das schöne ist dass zum 2-3 Säcke Pellets nachfüllen keinerlei Fachwissen nötig ist.
Klappe auf, Sack aufschneiden, reinschütten, Klappe zu.
Das kann jeder.

Schön ist bei der Kombi auch die Automatische Zündung (beim Holzvergaser).

Beispielhafter Ablauf:
Donnerstagabend Feuer in Holzvergaser, 3000l Puffer auf z.B. 80°C.
Freitagnachmittag Holzvergaser laut Anleitung füllen, automatische Zündung aktivieren.
Wenn die Puffer leer sind zündet der Holzvergaser automatisch, die Puffer werden geladen.
Wenn die Puffer wieder leer sind wird automatisch auf Pelletsbetrieb umgestellt,
das Haus bleibt also warm.

Bei meinem Haus reicht es mit der Automatische Zündung dass bei einem Wochenende Skifahren (also von Freitagnachmittag bis Sonntagabend)
die Pelletsheizung noch nicht anspringt.

Grüße
Thomas

PS: Wenn du in der Nähe von 73312 wohnst oder mal bist kannst dir diese Kombi gerne ansehen.
Ich kann diese Kombi bedenkenlos weiterempfehlen.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. Dezember 2018, 12:45 
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Hallo,

danke für die Erläuterung! :super:

wenn es konkreter wird, werde ich mir das evtl. mal anschauen, danke!

Momentan läuft mein Eta Pelletskessel noch ganz gut, die Ausfälle werden aber langsam mehr. Im Frühjahr steht eine Sanierung des Brennraumes an.
Der Kessel ist eigentlich fast zu klein für unser Haus mit inzwischen fast 300m² Wohnfläche. Am liebsten hätte ich einen freistehenden HV daneben (Installation ist vorhanden, da steht aktuell ein defekter Ölbrenner). Das ganze etwas ertüchtigen, ordentlich Puffer rein (wird das Hauptproblem wegen Deckenhöhe und Zugang)
Mein Kaminkehrer ist noch nicht begeistert weil der Kamin etwas zu schwach ist. Evtl. gehts mit Verriegelung beider Kessel aber.
Die automatische Zündung finde ich auch super! bei uns bin ich von drei erwachsenen so der einzige Heizer, könnte also wenigstens immer eine ordentliche Ladung vorbereiten.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. Dezember 2018, 13:27 
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Wobei das Anfeuern eines Holzvergasers wirklich total einfach ist. Das kann jeder lernen, der Holz und Zeitung tragen kann.
Bei entsprechend großen Puffern müsste man sich noch nicht einmal gedanken über die Füllmenge machen.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. Dezember 2018, 15:41 
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Beiträge: 36141
Wohnort: Maisach
geht ja drum dass er anheizen kann, wenn keiner daheim ist.

Also wie schon geschrieben wurde, nochmal richtig aufladen und weg fahren, bei Anforderung dann zünden.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. Dezember 2018, 16:05 
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Beiträge: 89
Wohnort: Bremen, Hof in Seebergen
Haus Einfamilienhaus Bj. 2005, KFW40, Ölheizung im Keller, ca. 700l p.a., Warmwasser mit Elektrowärmepumpe aus der Kellerluft, zusätzlich via Öl, wenns mal schnell gehen soll. Ansonsten 2t Speckstein (Nunnauuni Kaisa3) im Wohnzimmer, wird abends durchgeheizt mit einem halben Wäschekorb Scheitholz, Holzreste und Späne aus der Tischlerei dienen zum Anmachen. Zur Zeit ist die Ölheizung aus. Und ich friere nicht.

Haus Bauernhaus (Pferdehof) von 1829, da bin ich am Wochenende zum Arbeiten, meine Frau ist meistens durchgängig dort. Dort gibt es 2 Hark Stahlöfen mit Kacheln verkleidet, die machen viel Arbeit beim Bestücken und sind ziemliche Holzfresser, irgendwann werden die auch durch was Gescheites ersetzt. Inzwischen gibt es auch eine 20KW Gas-Brennwert-Therme, die sorgt für erträgliche Temperaturen im Haus, wers schön warm haben will, muß einen der Öfen füttern. Oder fährt wie ich ins schönere Haus.

Meine Wahl ist ein schöner Speicherofen fürs Wohnen und eine unkomplizierte Heizung mit Wasserumlauf für den Rest - wer Holz zur Verfügung hat, ist mit einem Holzvergaserkessel sicherlich gut bedient- muß aber auch den Platz für einen passenden Pufferspeicher haben. Ich komme zwar einigermaßen an Holz, muß aber manchmal auch zukaufen - und bin noch berufstätig plus die Pferdewirtschaft, so daß ich zum Holzmachen immer nur kleine Zeitfenster nutzen kann.

Gruß
Michael


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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. Dezember 2018, 19:30 
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Registriert: Donnerstag 28. Januar 2010, 16:39
Beiträge: 1521
Wohnort: Bayrisch Schwaben
Hatte mir einen Holzvergaser überlegt, bin dann aber davon abgekommen
weil s halt einfach auch jemand machen muss - wenn ich krank sein sollte
dann is schnell vorbei mit der Wärme - kann das Lager auch noch so groß sein...

Würde mir eine Alternative Wärequelle ala Luft oder Wasserwärmepumpe und zusätzlich
einen Kachelhofen mit keramischer Speicherfläche einbauen - dann kannst sowohl als
auch Deinen Wohnbereich beheizen.

Nur auf Holz setzen würde ich nicht


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BeitragVerfasst: Dienstag 11. Dezember 2018, 20:28 
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Registriert: Montag 23. Januar 2017, 13:08
Beiträge: 19
in unserem Sandsteinhaus haben wir einen Viessmann Vitoligno 200 Holzvergaser mit 1750 Liter Puffer.
mit einer Füllung Laubholz brennt der ca. 5-6 Stunden, die Puffer reichen für ca. 8 Std

Gruss
Peter :stihl:


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BeitragVerfasst: Dienstag 11. Dezember 2018, 20:49 
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Moin,
seit der Dämmung des Hauses und der Installation des Holzvergasers brennt der Kaminofen bedeutend weniger. Früher habe ich im Kaminofen 8RM verheizt, jetzt ist es noch gut 1RM. Er wurde quasi degradiert zum Fernsehkanal n+1, energetisch ist der Holzvergaser besser und der verteilt seine Wärme über die normale Heizung im ganzen Haus und überheizt nicht ratz fatz den Aufstellraum.

Den Hinweis deines Schornis musst du halt mal auf deine Räumlichkeiten hin durchdenken - was kommt an Stockwerken noch oben drüber? Kann die Wärme des Kaminofens geschickt weitergeleitet werden oder versackt sie im Aufstellraum?

Mein Haus ist für das Kaminofenheizen ungeeignet, der Aufstellraum ist auch im ersten OG und ober drüber ist nichts, wo die warme Luft gewinnbringend hin ziehen könnte. Energetisch gesehen ist das anheizen des Kaminofens bei mir also Holzverschwendung - aber schöööön :)
Wenn du Spitze auf Knopf rechnen musst, dann bau Dir erst mal den Holzvergaser ein und warte ab - speziell wenn eine Zentralheizung vorhanden ist.

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MfG Eike
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BeitragVerfasst: Sonntag 16. Dezember 2018, 15:03 
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Wir haben seit Freitag einen Kaminofen von Oranier in Betrieb, hat 7 kw, sind der Optik
geschuldet, hätte auch etwas weniger getan.
Passt alles soweit, nur muss ich im Schüren noch etwas Erfahrungen sammeln.....
Brennt sehr gut, auch mit wenig Glut entzünden sich die nachgelegten Scheite sehr gut.
Die Heizleistung muss ich über die Scheitgrösse steuern, damit es nicht zu den T-Shirt Parties
Kommt.
Auch welches Holz (Länge, Stärke, Holzart) muss ich mich noch herantasten, hab aktuell
Fichte und Erle , allerdings waren die Scheite noch zu stark, aber das gibt sich mit der Zeit.
Die Heizkörper im Wohnzimmer bleiben seither aus, es bleibt mehr für den Rest des Hauses.
Der bisherige 24 kw Naturzug Kessel war bei großer Kälte gut ausgelastet, alle 2 Stunden nachlegen.



Danke nochmal an die Erfahrungsberichte.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 3. Januar 2019, 12:09 
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7sleeper hat geschrieben:
Persönlich würde ich einen HV fürs ganze Haus hinstellen und was für die Optik/Notzeit ins Wohnzimmer. Warum? Weil man wird nicht Jünger und es kann einem immer auch etwas passieren womit man eine Zeitlang außer Gefecht gesetzt ist. Meiner Frau dann eine zusätzliche Arbeit, würde ich nicht machen wollen mit mehreren Heizungen. Ich habe nämlich genau diese Situation erlebt bei meinen Schwiegereltern(Schwiegervater hat einen Schlaganfall bekommen und von heute auf morgen ist das aktive Leben vorbei!) die ich schon seit über einem Jahrzehnt mit Holz versorge.

g,

7



Bei mir steht ein Umbau bzw. Neubau an mein Elternhaus an, wir haben auch lange überlegt ob wir für beide Einheiten zusammen einen Hargassner HV nehmen wollen. Wir haben uns dagegen entschieden und eine Gasheizung genommen, meine Eltern haben einen Kachelofen der fast das ganze Jahr läuft. Bei mir wird ein kleiner Ofen in die Stube kommen, bei einem so gut gedämmten Neubau braucht es nicht viel an Heizleistung. Momentan ist das Holzmachen reines Hobby, dann wird es aber zum "Zwang" das jedes Jahr Holz gemacht werden.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 3. Januar 2019, 12:59 
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Die Gedanken muss man sich natürlich machen - rosarot und einseitig positiv sehe ich Holzvergaser überwiegend für die Leute, die ortsnah Wald haben und ohnehin ihr Holz beisammen bekommen - eben für die Geschichten, die sonst nur Geld kosten (Verkehrssicherungen, Sturmschädenbeseitigung bevor es Käfernester werden, Käferkalamitäten, ...)

Wer auf diese Weise ohnehin Holz aufarbeitet und aus dem Wald fährt, der sollte damit auch heizen, dann rechnet es sich auch.

Wer jeden Polter mit dem Förster einzeln verhandelt, wer bis vor wenigen Jahren günstige Flächenlose bekommen hat und ohne eigenes Vergehen auf deutlich teurere Polter "degradiert wurde", einfach "weil Selbstwerber nicht mehr ins Unterholz sollen", ... der weiß eh nicht wie es mit dem Brennholz weiter geht (Verfügbarkeit und Preis).

Da sieht die Rechnung anders aus - so eine Anlage sollte schon min. 20 Jahre laufen.

Die letzte Brennholzsaison war bei mir krankheitsbedingt stark eingeschränkt, glücklicherweise nur ein fieser Virus - weg ist weg - aber die Saison hat es stark eingeschränkt. Durch Lagerkapazitäten für etwa 3 Jahre war das jetzt nicht weiter schlimm und die Käfersaison bringt gerade mehr Holz in die Lager als ich Platz habe. Es ist aber wirklich so - eine Saison kann schnell ausfallen, schneller als einem lieb ist und meine Holzlager funktionieren auch nur dank ausreichend großem Grundstück. Bei vielen Neubauten bekommt man ja gerade mal die Fahrräder der Kinder in den Garten gestellt - da braucht man nicht von Brennholzlager träumen... das wird schon ein "vielschichtiges Wünschdirwas", was sicher nicht für jeden funktioniert.

Aus aktueller Sicht würde ich mich (für meine Gegebenheiten) wieder für einen HV entscheiden, obwohl oder auch weil ich mal die Grenzen grob gestreift habe und es wie geplant funktioniert hat.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 3. Januar 2019, 21:07 
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Platzprobleme haben wir nicht, eher das Gegenteil :mrgreen:

Trecker mit Frontlader, Kipper usw über Sägen und Spalter ist alles vorhanden. Aber es ist auch mal schön einen Winter sagen zu können wir brauchen kein Holz machen, haben diesen Winter auch nichts gemacht. Grund dafür ist der genannte Umbau. Habe jetzt seit 3 Jahren auch einen Jagdschein, da geht man im Winter auch mal gerne mit zur Jagd ;)


Zuletzt geändert von Eichsi am Donnerstag 3. Januar 2019, 23:41, insgesamt 1-mal geändert.
Vollzitat des vorhergehenden Beitrags entfernt.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 3. Januar 2019, 21:20 
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Ohne eigenen Wald würde ich immer! auf eine klassische Heizung setzen.
Ich habe die alte Ölheizung durch eine Gasbrennwertherme ersetzt, die für WW und die Grundlast läuft. Der Kachelofen brennt zwar fast rund um die Uhr, aber es ist auch schön, wenn man(n) nicht ins Holz MUSS.
Zudem ist es angenehm, wenn man nach ein paar Urlaubstagen über Jahresende nach Hause kommt und die Bude nicht völlig ausgekühlt ist. :mrgreen:


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BeitragVerfasst: Samstag 2. Februar 2019, 20:28 
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Registriert: Donnerstag 15. April 2010, 21:03
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Wohnort: Franken
kurzer Bericht:
Seit dem 14.12. gab es nur zwei Tage, an denen der Ofen nicht lief.
Wohnzimmer ist damit auch schneller warm als mit Heizung.
Wird heuer noch besser , wenn der neue HV mit Pufferspeicher kommt, bisher nur
600 l, Frauchen kommt um15 Uhr von der Arbeit heim und kann erst dann schüren.

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