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BeitragVerfasst: Montag 25. März 2019, 23:19 
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Wohnort: Westmünsterland
Ich verbrenne selten aber durchaus gern Torf. Hab mir mal so 100 kg auf einer Rückfahrt aus dem Urlaub ins Auto gepackt.
https://www.torfvertrieb.de/weitere-pro ... fbriketts/
Der Ofen sollte zum Torfbetrieb eine Rostfeuerung haben. Ähnelt im Abbrand doch sehr der Braunkohle.
Lohnen tut es sich nicht wirklich, da Braunkohle im Winter als die Banane der Baumärkte ja recht günstig angeboten wird.


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. Mai 2019, 13:02 
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Registriert: Montag 6. Mai 2019, 14:56
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Hallo in die Runde,

über Feinstaub kann man vermutlich ausgiebig diskutieren ohne zu einem vernünftigen Ergebnis zu kommen. Fest scheint zu stehen, dass bei vernünftiger Bedienung von Holzöfen, die Feinstaubbelastung sich in Grenzen hält. Als neues Landei macht mir allerdings weniger der Feinstaub durch Holzverbrennung Sorgen, sondern die Frage nach dem Zeug, was mein Nachbar teilweise so in seinen Ofen schmeißt. Mitunter schafft der es, das ganze Tal mit einer stinkenden Rauchschwade zu vernebeln. Und ich habe schon immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal ein Stück Holzrest aus dem Baumarkt in den Ofen schmeiße und mir nicht sicher bin, ob es nicht vielleicht doch imprägniert war und ich jetzt die große Umweltkatastrophe im Garten befürchten muss :am Boden:

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Gruß Chris

Hitachi CS 40 EA 38 SP


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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. Mai 2019, 12:05 
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Wohnort: an de Waterkant
Zitat:
Fest scheint zu stehen, dass bei vernünftiger Bedienung von Holzöfen, die Feinstaubbelastung sich in Grenzen hält.


Wenn man dem hier glauben kann,
https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/19926-rtkl-heizen-holzoefen-erzeugen-mehr-feinstaub-als-der-gesamte-verkehr-so
dann erzeugt die Holzfeuerung genausoviel Feinstaub wie der Verkehr.

Also könnte man statt Dieselfahrverboten auch Holverbrennverbote aussprechen, um das Problem zu lösen. :pfeifen:


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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. Mai 2019, 15:49 
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Beiträge: 2544
Wohnort: Wild South-West
Könnte?
Wird bei uns gemacht, bei Feinstaubalarm in Stuttgart gilt ein "Komfortkaminbetriebsverbot"!
Und in der "Bimsch" (Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen - BImSchV) ist die 2. Stufe schon in Kraft
und die Schornies hier werden genötigt den Leuten wg. älterer Heizung auf die Nüsse zu gehen.
Holzbrenner ohne 2. Stufe Bimsch werden gar nicht mehr zugelassen.

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Was nicht passt, wird passend gemacht!

2x :dolmar: PS33 :dolmar: PS5105 :dolmar: PS7310 und ein Regal voll mit Chinakracher...


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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Mai 2019, 14:50 
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Wohnort: Ennepe-Ruhr Kreis
Ab wann gilt denn ein Kamin als Komfortkamin?

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Gruß Chris

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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Mai 2019, 17:01 
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wenn keine andere heizung vorhanden

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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Mai 2019, 17:07 
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Ist doch genau umgekehrt. Komfortkamin = Kaminofen als Zusatzheizung, wenn eine andere Heizung (Oel- oder Gasheizung, Holzvergaser etc.) vorhanden ist.

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MfG
martin-w

diverses was es so braucht
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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Mai 2019, 17:19 
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wollt ich auch so schreiben :? :(
Komfort gleich zusatzheizung/ofen,
fällt jetzt meine hauptheizung aus wird aus Komfortkamin notfallheizung :mrgreen:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Mai 2019, 19:13 
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So, wie viele Kaminofenheizer mit ihrem Kaminofen umgehen (zu viel Holz, zu wenig Luft, kokelig anzünden) und oft die Bude damit auch noch überheizt, ist das durchaus sinnvoll. 25+°C in der Bude sind entbehrlich, bevor man Massen nötigt, sich ein neues Auto zu kaufen, ...

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MfG Eike
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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Mai 2019, 20:38 
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Meine meinung kennt ihr ja,
Denke Holzheizen ist auch wenn noch so viel Feinstaub (denke, auch eine gut Verbrennung, macht Feinstaub) immer besser; ob Primär oder Sekundär Heizquelle, finde ich völlig egal.
doppelfischkopp hat geschrieben:
Also könnte man statt Dieselfahrverboten auch Holverbrennverbote aussprechen, um das Problem zu lösen. :pfeifen:

Ich denke diese GEO Reportage ist wohl nicht unabhängig geschrieben.
1. werden wohl nur der Diesel oder der Kraftstoff generell als Feinstauberzeuger herangezogen, denke nicht das der Aufgewirbelte Staub, der Reifenabrieb und Bremsenabrieb und die Erzeugung dieser Vehikel berücksichtigt wurde.
2. würde alles Berücksichtigt, würde man zu der Erkenntnis kommen, Holzheizen ist Regional (wenn das Holz nicht von weit her ist)
Die allermeisten Autofahrten Fördern selten die Regionalität sondern die Globalisierung und seine Rationellen wie Ökologischen Konsequenz.

Ich sehe das Heizen mit Holz als das Ökologischste was es gibt, auch mit mehr oder weniger Feinstaub. Glaube viele kennen denn Feinstaub und deren Bindung in der Natur nicht.
Sonst kann es zu keiner solchen Ansicht kommen.

gr


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BeitragVerfasst: Freitag 10. Mai 2019, 00:37 
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teribintus hat geschrieben:
Ich denke diese GEO Reportage ist wohl nicht unabhängig geschrieben.

abhängig, glaube ich nicht,
die sind groß genug um unabhängigen kritischen journalismus zu betreiben.
Ob das jetzt stimmt was im artikel steht, ist eine andere frage, und obs mir passt auch.

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BeitragVerfasst: Freitag 10. Mai 2019, 20:41 
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Wohnort: Oberösterreich
... denke schon die sind abhängig, gerade die großen, dürfen nur das schreiben was die Mehrheit Wissen will;
das sie damit einer Minderheit, sehr weh tut, ist wohl egal.
Die gehen einfach mit dem Zeitgeist, mehr nicht, ist mir zu Oberflächlich.


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BeitragVerfasst: Samstag 11. Mai 2019, 15:36 
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Naja, wenn man die Kriegs- und Vorkriegsgenerationen mal befragt, ist die Luft in den Städten mit der Abkehr von der Feststoffeuerung deutlich besser geworden. Wer an Ostern denkt - Fenster zu wenn die Osterfeuer brennen - dann merkt man auch tagesaktuell, wann Feststoff verfeuert wird. Gut, das Gestrüpp ist nicht trocken...

Wenn man das CO2-Potenzial von Holzfeuerung nutzen will, kann ich gut verstehen, wenn die Vorschriften strenger werden. Bitte nicht mehr das "Lagerfeuer in the Box" wie bei den alten Öfen, sie sich seit Großelterns Zeiten kaum verändert haben.
In gewissen Ballungsräumen und Tälern ist das auch fragwürdig. Man muss aber finde ich vor allem mal ein paar schwaze Schafe still legen und nicht der Allgemeinheit alles aufbürden. Ich sehe ja beispielsweise an meinem Holzvergaser, wie sauber Holzverbrennung sein kann. Der lief letzten Sonntag bei bestem Wetter, weil ich eine Dienstreise vor mir hatte und meine Frau es lieber hat, wenn ich den bediene. Draußen hat man nichts gesehen und nahezu nichts gerochen, bin ja fleißig unterwegs gewesen, weil es noch Holz wegzustapeln gab. Kein Anhaltspunkt, dass da gerade eine Heizleistung von 3-4 Kaminöfen am werkeln war.

geek-chrissi hat geschrieben:
...
Fest scheint zu stehen, dass bei vernünftiger Bedienung von Holzöfen, die Feinstaubbelastung sich in Grenzen hält. Als neues Landei macht mir allerdings weniger der Feinstaub durch Holzverbrennung Sorgen, sondern die Frage nach dem Zeug, was mein Nachbar teilweise so in seinen Ofen schmeißt. Mitunter schafft der es, das ganze Tal mit einer stinkenden Rauchschwade zu vernebeln. Und ich habe schon immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal ein Stück Holzrest aus dem Baumarkt in den Ofen schmeiße und mir nicht sicher bin, ob es nicht vielleicht doch imprägniert war und ich jetzt die große Umweltkatastrophe im Garten befürchten muss :am Boden:


Die Sanktionen müssten so sein, dass du das Holz, bei dem du Dir nicht sicher bist, lieber in die Mülltonne wirfst und dass besagter Nachbar schlichtweg pleite ist und nach der Versteigerung ein neuer einzieht.
Wir zahlen genug für den Schornsteinfeger, dann sollten die statistisch - speziell bei nachbarschaftlichen Beschwerden - Proben aus den Schornsteinen ziehen, wass denn da in der Asche drin ist und je nach "Güte" einen "Kaminofenschein" á la Motorsägenschein verordnen oder sanktionieren.

Wer Glanzruß hat - Ausbildung: "Wie wird geheizt, wie wird die Wärmeerzeugung reduziert und wie erkenne ich, ob das Holz trocken ist" und jeder, der an die Zuluft zwecks Drosselung greift oder feuchtes Holz nicht erkennt, bekommt einen auf die Flosse und fällt durch.
Prüfung: Einschichten zum Anzünden von oben, Luftklappen einstellen und Holz sortieren, 10 Stück Holz, 3-5 sind feucht, sortiert sie aus! Durchfallen möglich, wird wieder ein versotteter Zug vorgefunden von vorne - Schulung nur bei Bedarf (zuerst negativ auffallen lassen)!

Und wer keinen versotteten/feuchten Schornstein hat sondern wo sich eindeutig verbotene Chemie findet, der soll sich halt verantworten, heizen mit Müll, ...

Für alle neue Geräte zu verordnen oder etwas, was man fehlbedienen kann, für alle zu untersagen, halte ich für grundsätzlich falsch.
So wird heute aber gerne getickt - ich betrachte es eher als Wirtschaftsförderung - siehe auch das Thema CO2-Steuer. Lieber reden sie über Fahrverbote, am liebsten hätten sie es doch, wenn sich alle eine neue Rutsche Autos kaufen würden - Benziner natürlich - und dann merken sie, dass dies mit den CO2-Zielen nicht passt und verordnen wieder neue Autos.

Wäre das ungewünschte Verhalten einfach nur sauteuer, würden sich am Samstag beim Aldi nicht die Autos auf dem Parkplatz im Weg stehen, dann würden viel mehr mit dem Rad oder zu Fuß kommen und keiner käme sich bevormundet vor. Dazu funktioniert das Verursacherprinzip meist am besten - wenn jemand viel fährt, lohnt sich ein sparsamer Wagen, wem die Karre alle paar Jahre unter dem Hintern weg rostet, lass den doch was altes fahren...

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