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 Betreff des Beitrags: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 00:24 
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Guten Abend,

ich würde mal gerne eure Meinungen und Ideen hören. Und zwar heize ich momentan mit 8000l Öl ca. 400 m2 mit 125w/m2 dazu leben in meinem Haus 12 Personen und ich würde gerne auf Holz mit eventuell Solarthermie/PV umsteigen.

Was würdet Ihr mir empfehlen ?

Grüße Rudy

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 00:37 
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wie wärs mit dämmen? 125w ist ja steinzeit.
das wäre ja ein 50kw kessel.
solar wär da eher was fürs ww bei soviel personen, pv sehe ich hinsichtlich heizung keine verwendung.
kostenmässig wäre eine holzheizung sicher interessant, 8000l sind ca. 40rm buche.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 08:17 
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Wenn du Schlepper, Winde usw hast dann ja. Sonst ist die Arbeit einfach zu viel. Bzw. überleg dir mal, wie lange du das machen kannst. Ich hab mein Dach gedämmt und mich für Gas entschieden

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Viele Grüße
Matthias (Matze)

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 08:50 
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Bei der Energiemenge ist die Arbeit immens, ich ersetze nach Dämmung runde 2500l Heizöl und die resultierende Holzmenge macht zum einen Arbeit, zum anderen ist sie an der Grenze dessen, was ich auf meinem Grundstück lagern und trocknen kann (nicht ganz nebensächlicher Punkt) ;) ...

Ist das ein Mietshaus oder Familie?

Mit Mietern würde ich das bleiben lassen, die drehen Dir am Ende einen Strick aus deinen realen (belegbaren) Kosten und auf deinem Aufwand bleibst du dann sitzen oder darfst eine Firma gründen und deine Arbeit versteuern. Mit Familie auf einem Resthof mit viel Platz könnte das ganze aufgehen, wenn genug junge Generation dabei ist und mit anpackt. Dazu brauchst du viel Holz, als "braver Bettler beim Förster" ist das eine schlechte Position, bei der Menge sollte eigener Wald vorhanden sein.
Man hört an einigen Ecken, dass die Förster gerade andere Sorgen haben, als Brennholzer zu versorgen :roll:

Ich gehe dabei davon aus, dass du mit "Holz" auch Holz meinst und keine Pellets, die werden am Markt mit einer indirekten Heizölkopplung gehandelt.

Denk an den Umbruch im Wald, die aktuelle Situation mit lokalem Holzüberschuss durch Borkenkäfer ist nicht von Dauer. Das ist gerade mal die letzten 3 Jahre extrem und viele Wälder sind schon kahl. Wer heute "Wald" hat, kann übermorgen Steppe haben :( und du wettest mit so einer Anlage auf etwa 20 Jahre bei sinnvollerweise lokaler Versorgung.

Zuerst mal dämmen, dein Energieverbrauch macht dich sonst arbeitstechnisch fertig, auch sollte die Versorgung passen.

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MfG Eike
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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 11:43 
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burned hat geschrieben:
wie wärs mit dämmen? 125w ist ja steinzeit.
das wäre ja ein 50kw kessel.
solar wär da eher was fürs ww bei soviel personen, pv sehe ich hinsichtlich heizung keine verwendung.
kostenmässig wäre eine holzheizung sicher interessant, 8000l sind ca. 40rm buche.



Ich habe momentan einen 60 KW Buderus Ölbrenner der kommt bei minus 10 Grad kaum noch hinterher meinst du da würde ein 50 KW Holzkessel reichen. Meine Überlegung war schon das ich zwei Guntamatic BMK 50 nehme mit 10 000 Liter Puffer und Solarthermie oder PV mit Wärmepumpe.

Ja 125 w ist Steinzeit aber das habe ich in kauf genommen um etwas im Außenbereich mit reichlich Platz zu bekommen was bei uns nachfragebedingt eigentlich unmöglich ist. Allerdings bei den 125 Watt wird sich noch etwas ändern da im Sommer das Dach gedämmt wird dadurch erhoffe ich mir 25% Ersparnis zudem Fliegen auch die Uralt Radiatoren raus, die Nischen werden zugemauert und die Heizung vorgeholt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 11:47 
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Wie ist deine Holzversorgung? Hast du eigenen Wald? Wie sieht es mit Arbeitskraft aus?

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 11:49 
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Es handelt sich um Familie und Palettenholz steht fast unbegrenzt für lau zur verfügung Holz bekomme ich auch zu einem guten Kurs nur die Paletten zu zersägen ist eine miese Arbeit da spalte ich lieber... Allerdings kann ich in meiner Scheune gute 500 rm lagern und unter Dach nochmal ca. 150 rm.

Grüße

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 11:50 
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plinse hat geschrieben:
Wie ist deine Holzversorgung? Hast du eigenen Wald? Wie sieht es mit Arbeitskraft aus?



Paletten unbegrenzt und für umsonst da Abfall, Stammware preiswert. Ganze Familie hilft mit -ich selbst bin 25.

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 11:59 
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Holzvergaser brauchen Holzscheite, Palettenholz ist viel zu fein, da kannst du vielleicht 5-10% verwenden. Rein Palette dürften viele Kessel die Luft nicht schaffen. Plane aber mal ca. 5k€ extra für Werkzeuge, Holzspalter, Anhänger, ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 12:01 
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400m² x 125W/m²=50.000W oder 50kW, deine Angaben nur umgerechnet.
Wenn du soviel Kapitaleinsatz geplant hast, wär der Gang zum Energieberater oder ähnliches sinnvoll, bei uns zahlt das teilweise das Land.
Die Fenster zu untersuchen wären mein nächster Programmpunkt, neue Dichtungen in alte Fenstern bringen schon etwas.
Die Deckendämmung und die HK-Umbauaktion sind schon mal eine gute Idee, Wärmepumpe in Kombination mit normalen Heizkörpern ist schlecht.
Eine 50 oder 70kW WP kostet auch richtig Geld, PV ist da höchstens als Batteriespeicheranlage samt Notstrombackup interessant.
Wenn der Ölkessel noch aktuell ist, würd ich mir eine Lösung überlegen, wo der als Backup bleiben kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 12:05 
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Was würdest du von der Idee mit den zwei Kesseln halten und dem Puffer würde auch jede menge Komfort bezüglich anheizen...

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Zuletzt geändert von Eichsi am Donnerstag 14. Januar 2021, 23:39, insgesamt 1-mal geändert.
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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 12:23 
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rudy900 hat geschrieben:
...
Ich habe momentan einen 60 KW Buderus Ölbrenner der kommt bei minus 10 Grad kaum noch hinterher meinst du da würde ein 50 KW Holzkessel reichen. Meine Überlegung war schon das ich zwei Guntamatic BMK 50 nehme mit 10 000 Liter Puffer und Solarthermie oder PV mit Wärmepumpe.
...


Da liegst du schon richtig, ein Holzvergaser brennt nicht dauerhaft, muss also deutlich überdimensioniert sein.

Ein Alter von 25 Jahren und Tatendrang sind eine gute Basis für eine Holzheizung, ich war Anfang 30 als ich meinen Holzvergaser neben meinen alten Ölkessel gestellt habe. Altbau, ich brauche hohe Vorlauftemperaturen oder darf alles umkrempeln, das passt schon gut zum Holzvergaser.

Guck Dir an, was von dem günstigen Stammholz die aktuelle Käferblase ist und wie nachhaltig deine Versorgung ist. So günstig wie in den letzten 3 Jahren war Nadelholz ohne besonderen Qualitätsanspruch wohl noch nie, das wird es aber nicht bleiben. Als ich meinen Holzvergaser installiert habe, kostete Heizöl fast 1€/Liter, Holz war auch nicht billig aber ich habe eigenen Wald und die Hälfte meines Brennholzbedarfes muss ich über Verkehrssicherungsarbeiten und Sturmschäden eh bearbeiten, dann kann ich es auch nach Hause fahren und verwerten. Das weitere Holz findet sich die letzten Jahre von selbst :roll: ... wenn das mal nicht mehr so ist, schlage ich halt eigene Bäume ein.

Auch meine Lage kann sich aber binnen 10 Jahren durch Käfer o.ä. deutlich ändern. So eine Anlage sollte man auf nicht unter 20 Jahre rechnen und davon habe ich mal gerade knapp die erste Hälfte rund. Andererseits habe ich eigenen Wald und kann dort meinen Eigenbedarf priorisieren ;) ... und da müsste schon echt was schief gehen, bis da Holz ausgeht.

Wie sicher ist dein günstiges Stammholz auf 20 Jahre ;) ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 23:16 
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Mein Vorschlag: Heizung umstellen auf Randleistenheizung.
Erspart ca. 20 - 30% der Heizungskosten.
Dadurch kannst du dir auch die Isolierung der Fassade sparen :GG:
Und deine Heizung arbeitet nicht (mehr) am Anschlag!!! Von der Ersparnis gar nicht zu reden.

Mal kurz überschlagen: jährlich 1600 Liter mal 50Jahre - billig gerechnet 40.000€ :schreck:

Wenn du dann unbedingt noch Holz verheizen willst, und dir einsprechend Platz im Heizungskeller zur Verfügung steht, kannst du einen zweiten Kessel daneben stellen.

Abgase in den gleichen Kamin. Machbar.

Bei 12 Personen ist eine solare Anlage zum Brauchwassererwärmung vermutlich wirtschaftlich zu betreiben.
Evtl. ist ein kleiner Kessel (6-10kW) nur zur Brauchwassererwärmung in der Sommerzeit wirtschaftlicher, als einen 50er Kessel jedesmal aus dem Tiefschlaf zu holen für „etwas Brauchwasser“.
Ob der 50er Kessel die Wärme so schnell in den Speicher bekommt Oder heftig taktet, kannst nur du beobachten!

PV könnte interessant sein, um im Sommer mittels Heizpatrone den Warmwasserspeicher zu erwärmen - PV sollte halt regelmäßig gecheckt werden - ist in keiner Wirtschaftlichkeitsberechnung berücksichtigt!!!

Wenn du dir einen Energiesparexperten holst, frage nach, ob er für seine Milchmädchenrechnung persönlich haftet, wenn der berechnete Minderverbrauch nicht erreicht wird. Keine Haftung, kein Deal. Glaub‘ ihm nix. Gar nix. Geschätzt 90% berücksichtigen nicht mal deinen Realverbrauch, sondern rühren in Ihren Pauschal-Bauzeit-Register!!!

Ganz wichtig zu wissen:
Da energetische Sanierungsmaßnahmen zuallermeist unwirtschaftlich sind, hat der Bauherr ein Anrecht auf die Befreiung von den Anforderungen der Energieeinsparverordnung EnEV. Das muss ihm jeder Berater und Planer wahrheitsgetreu mitteilen, um nach dem Werkvertragsrecht Schadensersatzansprüche und strafrechtliche Folgen nach dem Betrugsparagraphen zu vermeiden.

Das betrifft auch die Bestandsheizung. Diese muss nicht ersetzt werden, wenn die Wirtschaftlichkeit nicht gewährleistet ist!!!
Außerdem:
Bevor du deine Fassade mit Wärmedämmung zukleisterst, schau dir mal die Folgekosten für Dämmfassaden an. (Frag‘ einen fähigen Architekten).

Wenn du keinen findest, schick mir eine PN. Irgendwo hab‘ ich die Tabelle (Monatliche/jährliche Rücklagen in Abhängigkeit zum Fassadenaufbau - Putz, Klinker, Vollwärmeschutz...)

Vielleicht lässt du dir einfach mal Betriebsstundenzähler installieren? Einmal parallel zur Heizungspumpe und einmal Brauchwasserpumpe. Monatlich aufschreiben!!!
Dann kannst du anhand der Laufzeiten (Heizung oder reiner Warmwassserbetrieb)... feststellen, was dich dein Warmwasser real kostet. Vielleicht doch viel viel weniger, als du vermutest.
Nur dann lässt sich eine Wirtschaftlicheitsberechnung durchführen, ob eine Solaranlage irgendetwas bringt (Auch hier die Folgekosten berücksichtigen!)

Viel Erfolg beim Finden der für dich richtigen Vorgehensweise!

Peter

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 23:26 
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Peter vom Bodensee hat geschrieben:
Bevor du deine Fassade mit Wärmedämmung zukleisterst, schau dir mal die Folgekosten für Dämmfassaden an. (Frag‘ einen fähigen Architekten).


Was genau meinst Du damit?
Ich spare seit ich gedämmt habe 30 % der Energiekosten.

Die Gastherme ist immer noch die von 1993. Ich käme allerdings nie auf den Gedanken, die Gussradiatoren auszutauschen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 23:30 
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Irgendwann muss die Fassade wieder runter/saniert werden. Teurer Spass!!! Sondermüll pur!

Von erhöhten Wartungsaufwand (häufiger streichen mit pilzhemmender Farbe. Dieses Gift wird ausgewaschen bei direkter Beregnung und in den Boden am Haus eingespült!!!) noch gar nicht gesprochen.

Nur weil es gefördert wird, muss es noch lange nicht gut sein!

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Zuletzt geändert von Peter vom Bodensee am Donnerstag 14. Januar 2021, 23:40, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 23:33 
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Bei den Heizkörper gibt es eine große Bandbreite....

Wenn Heizkörper, dann Heizkörper Typ 10 verwenden. Nix 11, 21, 22...
Ausgemauerte Heizungsnischen sind sinnvoll!

Randleistenheizung wird generell an allen Außenwänden montiert - wirken also dort, wo die Kälte herkommt. Flächig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 23:36 
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Schau das die Hütte ordentlich Gedämmt bekommst und ob die Fenster Ok sind dann kannst ein Bkm sparen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Januar 2021, 23:46 
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hanne hat geschrieben:
Schau das die Hütte ordentlich Gedämmt bekommst und ob die Fenster Ok sind dann kannst ein Bkm sparen!

Vielleicht ist es spannend, was das Fraunhofer Institut zur Fassadendämmung festgestellt hat

[youtube] https://www.youtube.com/watch?t=1900&v= ... e=youtu.be[/youtube]

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Freitag 15. Januar 2021, 00:05 
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Peter vom Bodensee hat geschrieben:
Irgendwann muss die Fassade wieder runter/saniert werden. Teurer Spass!!! Sondermüll pur!


Ich sehe keinen erhöhten Aufwand für mich, ehrlich gesagt. Einzig den mit den Spechten. Und bezahlt hat es außer mir auch niemand.
Dass die von mir verwendete Silikatfarbe giftig sein soll höre ich ehrlich gesagt exklusiv von Dir.

Und ich glaube jedes Fertigteilhaus ist Sondermüll. Darum macht sich garantiert niemand Gedanken, der darin wohnen möchte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Beratung Heizung
BeitragVerfasst: Freitag 15. Januar 2021, 00:13 
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Es muss ja nicht unbedingt ein wdvs sein, ich hab z.b. eine innendämmung gemacht, weil die jugenstilfassade nicht dämmbar ist.
fakt ist, dass die hütte eine energiekennzahl von 200 hat und ein zeitgemässer neubau hat 30.
wenn man annimmt, dass nach thermischer sanierung eine energiekennzahl von 65 rauskommt, spart dir im jahr 2/3vom ölverbrauch ein, oder womit du dann immer heizt.
ich hab mal durchgerechnet, dass bei normsituation die wandoberflächentemperatur in meinem haus durch die dämmung von 12 auf 20 grad steigt. d.h. man spart nicht nur geld sondern der komfort wird auch viel besser.


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