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BeitragVerfasst: Freitag 11. August 2017, 00:03 
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Moin,
wir stehen mometan vor ein paar wichtigen Fragen was unsere Heizung angeht. Meine Eltern besitzen eine normale Gasheizung die allerdings ca 35 Jahre alt ist und durch Umbau bzw. Teilabriss des Hauses nun ersetzt werden soll. Durch einen Kachelofen wird momentan die Küche und Stube geheizt, der Rest durch die Heizung.
Im nächsten Jahr wird von dem Haus ein Teil abgerissen und durch einen Neubau von mir ersetzt. Das Gebäude an sich ist ein altes Bauernhaus. Es wird auf der Diele ein neuer Heizungsraum entstehen werden, nun überlegen wir ob es nicht sinnvoll ist eine Holzheizung zu nehmen. Gerätschaften sowie Traktor ist vorhanden. Geplant wäre dann eine Holzheizung für beide Parteien im Haus sowie ein kleiner Ofen in meinem späteren Wohnzimmer. Der Kachelofen von meinen Eltern wird natürlich auch genutzt. Oder wäre es sinnvoller bzw aus finanzieller Sicht gesehen besser eine "normale" Heizung für beide Parteien sowie einen Ofen für mich zu nutzen. Ab wann hat sich so eine Heizung im Gegensatz zu der normalen Anlage rentiert?
Hat jemand zufällig eine ähnliche Heizung in Nutzung und kann mir Tipps geben?

Vielen Dank!


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BeitragVerfasst: Freitag 11. August 2017, 07:01 
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Moin, :wink:

wir haben eine Gasheizung und dazu einen Ofen.

Komplett auf Holz umzustellen ist natürlich eine Option aber was wenn, wie bei mir, der "Holzbeschaffer" krank wird?

Ich hatte die selbe Überlegung und bin nun froh das ich es nicht getan habe.

Was günstiger ist kann ich aber nicht sagen.

Gruß :wink:

Jens

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Tue gutes und sprich darüber

Ich darf alles absägen ich muß nur dafür bezahlen!!! (erledigt)

Code:
Man kann das Feuer im Ofen nicht wirklich genießen wenn man dafür Körperteile opfern muss.
Lars Mytting, Der Mann und das Holz, S. 47

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1 XBild Hobby 100 Baujahr 1984 aber fegen mußte sie nicht
1X NEUBild 3500 Der Schlumpf


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BeitragVerfasst: Freitag 11. August 2017, 08:39 
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Das ganze lässt sich nicht einfach beantworten. Letztendlich ist es eine Glaubensfrage.

Wenn Dir Holz machen Spaß macht und der Maschinenpark als Hobby und nicht als Heizkosten abgeschrieben wird, dann ist eine Holzheizung günstiger.

Rechnest Du nur ansatzweise Deine Stunden, den Sprit, den teuren Holzkessel und den Maschinenpark dazu, dann ist eine Gasheizung günstiger. Die Investition in eine Holzheizung ist etwa 3x so hoch.

Sehe es doch einfach als Hobby und als Beitrag zum Klimaschutz. Hobbies kosten Geld...

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Auf das Nötigste reduziert
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BeitragVerfasst: Freitag 11. August 2017, 09:07 
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Wohnort: KC / Oberfranken
Wenn man eigen Wald usw hat dann ist man unabhängiger was Preisschwankungen betrifft. Momentan kostet der Ltr Heizöl bei uns um die 0,40 Euro, da kauft, in den ländlichen Gebieten wie bei uns, fast niemand Holz.
Als der Ltr Öl vor n paar Jahren 1 Euro gekostet hat war das heizen mit Holz deutlich günstiger...

Arbeit, Dreck, Zeit usw...ich würde es das nächste mal wieder machen. Eventuell dann ne Kombi mit kleinen Hackschnitzelspeicher oder Brauchwasserwärmepumpe.

Wenn Gas schon vorhanden ist würde ich ne Gas-Brennwerttherme als Backup instalieren und nen Holzkessel.

_________________
Gruß Chris
(Anonymer Holzmessie, aus ärztlicher Sicht unheilbar)
Mein Fuhrpark: Schnittschutzapp, Motorsägenapp :stihl: 170D :shock: und noch n paar weitere

http://forum.motorsaegen-portal.de/view ... =6&t=82077


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BeitragVerfasst: Freitag 11. August 2017, 15:55 
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Hallo torsch87,

selber würde ich zu deiner letzten Variante tendieren. Diese hat den riesigen Vorteil das man nicht dauerhaft Sklave seiner eigenen Heizung wird.

Gruß


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BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 10:07 
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Moin,

bei einem größeren Anbau kann man einiges machen. Wenn dann schnüre ein paket im großen und ganzen, kleine Kleckermaßnahmen lohnen sich später nicht mehr so schnell.

Ich habe bei der Haussanierung im Wissen, dass ich eine funktionierende alte Ölheizung hatte, die aber mal neu musste, einen Holzvergaser hin gestellt, dabei die Ölheizung außer Betrieb genommen und als Krankheits-Backup angeschlossen. Dazu kam Solarthermie, so dass jetzt von Mai bis Oktober überhaupt nichts brennen muss.

Durch die Haussanierung (inkl. Dach) hat die Verlegung der ganzen Leitungen, die Kollektormontage, ... fast nichts extra gekostet.
Hat man aber ein fertiges, bewohntes Haus und muss plötzlich Schächte aufstemmen und im Haus was verlegen, malst du hinterher alle betroffenen Räume neu, hast den ewigen Dreck in bewohnten Räumen, ... kannst das ganze nicht hinter "Ohnehin - Aufwänden" verstecken.

Bei 2 Parteien, eine davon schon alt, da würde ich eine Gasbrennwerttherme lassen, ob du ordentlich Pufferspeicher aufstellst mit Solaranbindung und Holzvergaser dazu, was im Paket zu meiner Zeit jedenfalls sehr gefördert wurde, musst du dir überlegen.

Ich habe privat Wald, zahle für mein Holz nichts und muss ohnehin mal wegen Sturmschäden, ... was machen, was meinen Holzbedarf für den Kaminofen übersteigt. Holz machen musst du aber als Hobbie ansehen. Wenn es für dich eine Last ist und du gedanklich einen Stundenlohn gegen rechnest, dann lass es.
Platz für ein Holzlager mit 3 Jahresbedarfen als Volumen sollte vorhanden sein, wenn die Gastherme nennenswert was leistet und nicht nur als Backup geplant wird, reichen wohl auch 2 Jahresvolumen an Platz.

Es spielen aber viele Grundlagen mit rein, man muss es wollen, amortisieren tut sich eine Doppelinvestition aber nur, wenn der Holzkessel auch richtig Volumen durchsetzt. Ich heize komplett mit Holz, das sind je nach Winter knappe 20RM pro Jahr und ich gehe jetzt in die 6ste Saison. Mit dem aktuellen Ölpreis ist eine Amortisation stark verschoben, mit 1l/Öl und geringer Werkzeugeinberechnung wäre diese bei mir nach 4-5 Jahren möglich gewesen. Kaufst du jetzt aber noch 3 Sägen extra und einen großen Holzspalter für 2000€, Holz in teurem Einkauf, ... dann rechnet es sich nie.

Auch die Holzversorgung über die nächsten 20 Jahre sollte klar sein und die Investition in die Holzvergaseranlage kann sehr unterschiedlich teuer sein. Ich habe eine recht umfangreiche Pufferspeicheranlage bezogen auf mein haus installiert, kann für 2-3 Tage einspeichern, dafür habe ich beim Kessel "am unteren Ende dessen, was ich als empfehlenswert ansehe" investiert, allerdings hat sich dies für mich bestätigt, als dass ich es so wohl wieder machen würde.
Sprich der Kessel war seiner Zeits BaFa-gefördert, HVS25LC, das ist der 25kW Vigas mit Lamda-Regelung. Einen noch günstigeren Kessel würde ich nicht nehmen, ohne Lambdaregelung oder mit "selbst-Bastellösung" würde ich auch nicht anfangen, ob sich was teureres lohnt, muss jeder für sich sagen, meine Erwartungen haben sich aber nach 5 Jahren erfüllt und ich musste bisher nur 2 Schamottesteine für 5€ erneuern. Man liest in Foren ganz andere Geschichten wie jedes Jahr ne neue Brenner-Düse oder so. Da bin ich weit weg von und wenn ich sowas heute lese, denke ich mir auch, dass manche Leute alles kaputt bekommen...

Ob ein Holzvergaser gut funktioniert, hängt auch stark am Betreiber. Eine Gastherme kann man vom Monteur einstellen lassen und wenn der Betreiber einfach die Finger von lässt, dann tut das schon. Beim Holzvergaser muss man halt dauernd ran und wenn der Betreiber eigentlich zu d*** ähhh ungeschickt dafür ist ;) , dann merkt man es auch an der Lebensdauer vom Kessel...

Also überlege es dir, wenn du eh was mit Solarthermie machen willst, passt ein Holzvergaser im Verbund gut dazu, bei den aktuellen Energiepreisen drängt sich eine Holzheizung aber nicht auf. Andererseits baut man nur ein mal und 1-2 zusätzliche Züge im Schornstein, ... würde ich auf jeden Fall vorsehen, ggf. auch die Schächte für Solarthermieleitungen aufs Dach und den räumlichen Zugang vom Hof zum Heizraum, um ggf. später mal Holz dort hin bringen zu können.
Wenn ein Traktor vorhanden ist, wäre ggf. super, Holz in Gitterboxen per Frontladen in den Heizraum fahren zu können.

Das sind so Details, die später dazu führen, dass es sich amortisiert. Je besser du mit Holz heizen kannst, desto lückeloser wirst du es tun. 1000l zu wenig Puffer, die Gastherme springt dauernd rein, zu wenig Holz im Keller und 2 Tage Regenwetter führen dazu, dass du es nicht auffüllst und die Gastherme läuft, ... das sind all die Kleinigkeiten, über die es sich am Ende nicht rechnet.

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BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 11:47 
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Beiträge: 222
Vielen Dank schonmal für die ganzen und umfangreichen Antworten!

Die Ausrüstung und der Platz ist absolut vorhanden, machen jedes Jahr so gute 30 RM. Das Holz bekommen wir von Nachbarn wo wir mal die Feldränder zurückschneiden usw. Wir haben auch selber ein wenig Wald. Dazu konnte ich immer über einen befreundeten Förster Waldstücke die mit Maschinen geerntet wurden, nacharbeiten und das Holz für eine kleinere Summe mitnehmen.

Ich selber werde jetzt 30 Jahre und denke dass ich dann die Heizung erstmal für 30 Jahre rechne...mein Vater wird in ca. 2 Jahren Rentner und ist körperlich fit. Aber ein Backup sollte im Falle von Krankheit usw natürlich vorhanden sein.


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BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 11:54 
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Wohnort: Saarland, St.Ingbert
ich habe gerade meinen Beistellkessel nach 10 Jahren Nutzung zurückgebaut, es war aber nur ein Naturzugkessel mit 850L Puffer.

Nachdem ich mal die Einsparung durchs Holzheizen und den nötigen Aufwand gegen gerechnet habe muss ich sagen es lohnt sich nicht.
Für die Einsparung ist es mir den Aufwand nicht Wert.

Es bleibt nur noch der Kaminofen der ca. 3-5RM im Jahr braucht und fertig.

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Mfg. Klaus

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BeitragVerfasst: Samstag 12. August 2017, 22:04 
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Ich würde ganz klar zu Gas für beide + Ofen und Kachelofen tendieren.

Ich bin der Meinung das eine unkomplizierte, selbständig arbeitende Heizmöglichkeit - wenn man die Wahl hat - die Pflicht darstellen sollte und eine Holzheizung die Kür ist.

Gegen eine moderne Gas-Brennwertheizung ist aus wirtschaftlichen Gründen momentan schwer anzustinken. Diese wird dann auch noch durch 2 Kaminöfen entlastet. Das Holzheizen bleibt in jeder Situation Hobby.

Holz für Kachelofen, Kaminofen und Holzvergaser zu Verarbeiten wird dann bei allem Spaß daran irgendwann auch lästig. Dein Vater nommt irgendwann in ein Alter wo er froh ist, Dir dabei nicht mehr im vollem Umfang helfen zu müssen. Du wirst in ein paar Jahren auch merken, dass Du in eine Lebensphase übertrittst in der Dein Körper auf verschleiss fährt.

Du kannst den Heizraum + Verrohrung ja so planen, dass später noch ein Holzvergaser oder Solarthermie integrierbar wären. Oder du tobst Dich mit einer dritten Einzelfeuerstelle neben der Gasheizung aus. Bei der Haustechnik verfallen Männer gerne in den technischen Overkill - in Internetforen werden Sie da oft drin bestärkt. Dieser Faden ist da eine wohltuende Ausnahme. Mal ehrlich. Mit einem gut gedämmten Anbau und einer modernen Gasheizung + Ofenentlastung bist Du schon sehr gut aufgestellt - bevor Du Dir sorgen machen müsstest - wäre die halbe Republik schon auf den Barrikaden.


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BeitragVerfasst: Sonntag 13. August 2017, 12:31 
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Da ist sicher was dran... deutlich besser gedämmt haben als der Durchschnitt sichert ab ;)

Ab einem gewissen Ausmaß eines Problems wird sich die Politik kümmern müssen, außerdem kann man mit Kaminofen und Lüftern gut improvisieren.

Andererseits war die preisliche Lage eine ganz andere, als ich mein Haus saniert habe und das ganze kann sehr schnelllebig sein. Da kostete der Liter Öl etwa 1€, Gas entsprechend. Da bekommen ein paar Politiker Koliken und das sieht wieder anders aus als heute.

Beim Hausbau würde ich die Züge, Schächte und die Räumlichkeiten schaffen, das kostet bei sauberer Planung nicht viel außer etwas Platz.

Was im Heizungskeller das heiße Wasser in den Vorlauf pumpt, kann vergleichsweise schnell geändert werden und wenn du das Haus ausreichend auf Flächenheizungen auslegst, braucht die Vorlauftemperatur auch nicht hoch sein. Das kommt Brennwertthermen UND Solarthermie entgegen, das solltest du eh machen.

Die Holzversorgung klingt so, als wäre sie gesichert. Wenn du mal der Meinung bsit, dass es sich für dich rechnet, kannst du so eine Anlage immer noch aufstellen wie ich auch. Beim aktuellen Gas- und Ölpreis würde ich aber auch nicht mit oberster Prio auf Holz setzen. Dazu ist die Anlagentechnik im Vergleich zu teuer.

Andererseits wurden in den letzten Jahren genug Holzheizungen verkauft, jetzt sind wieder die fossilen Energieträger dran, das Holz wird auch wieder seine Phase bekommen. Die Frage ist dann immer, wie lang und vorhersehbar die jeweiligen Phasen sind.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 24. August 2017, 12:42 
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Wir haben die Kombination Gastheme, Solarthermie und Holzöfen mit Wassertasche vor einigen Jahren installiert. Die alte Ölheizung musste raus und zu der Zeit hat das Öl gut 90 Cent gekostet. Ich bin von dem System immernoch überzeugt. Ich konnte damals nur einen 850 Liter Pufferspeicher stellen, das schränkt ein wenig ein.

Wir haben damals auch das Thema Holzvergaser betrachtet. Der Nachteil ist das man dann Holz machen oder kaufen muss.

Bei Oranier kannst Du dir unterschiedliche Konfigurtionen anschauen - geht alles auch mit nicht Oranier Komponenten :-)

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BeitragVerfasst: Donnerstag 24. August 2017, 12:42 
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BeitragVerfasst: Dienstag 29. August 2017, 16:30 
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Da es hier gut dazu passt wollte ich dir Frage stellen ob ihr heute immer noch auf Solarthermie setzen würdet oder doch eher in Richtung Solarzellen und elektrische Brauchwassererwärmung?

Die Frage stelle ich mir, da zumindest in unserer Situation eine Solaranlage zumindest gefühlt mehr aktiv wäre als es die Solarthermie ist. Richtig erhobene vergleichswerte habe ich nicht.
Das Gefühl kann natürlich auch stark an unserer gewachsenen Infrastruktur liegen. Die ist so gewachsen:
Früher: Ölkessel und Holzkessel ohne Externe Puffer. Irgendwann nur noch Ölkessel, da Holzkessel defekt. Dann ein Holzofen in der Wohnung, wobei der aktuell keine Rolle spielt. Zur Unterstützung des Ölkessels wurde dann eine Solarthermie Anlage für Warmwasser eingebaut. Die letzte Evulation war der Ersatz des Ölkessels durch einen Holzvergaser mit externen Pufferspeichern. Als Warmwasserspeicher wird weiterhin der Puffer der Solarthermie genutzt.

Somit ergibt sich an sonnigen Tagen das Problem, dass der Warmwasserspeicher voll ist, die Sonne aber noch genügend Leistung für X füllungen hat.
Eine "Rückförderung" der Energie in die Zentralheizungspuffer kann man nur manuell starten indem man die Ladepumpe für das Brauchwasser startet. (eventuell wäre es ein Projekt das ganze zu automatisieren).
Auf jeden Fall ist irgendwann der kleine Puffer voll und irgendwann ist doch auch ein großer Puffer voll und die Solarthermie muss "abgeschaltet" werden. Eine Solaranlage würde doch weiterhin Strom für den Eigenbedarf oder den Verkauf produzieren.
Im Winter ist die Solarthermie doch auch meist inaktiv, da der Wärmebedarf über den Holzvergaser gefüllt wird. Um dort einen Ertrag zu erreichen müsste man doch die Fläche für die Solarthermie deutlich erhöhen, was die Laufzeit im Sommer doch auch wieder begrenzt.
Eine Solaranlage wäre ja trotzdem sinnvoll aktiv, da man auch im Winter Strom verbraucht.
Wie man dann im Sommer das Brauchwasser elektrisch erzeugt ist ja noch einmal eine andere abendfüllende Diskussion.

Da das ganze für mich aktuell eher auf der "Gefühlsbasis" ist und mir handfeste Werte fehlen die Frage an euch ob ich da einen dicken Brocken vergesse oder ich sonst noch einen Denkfehler habe und deshalb die Soalrthermie bei mir so schlecht abschneidet.

Und jetzt ein Dankeschön an euch, wenn ihr euch so weit durchgekämpft habt.


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BeitragVerfasst: Dienstag 29. August 2017, 18:40 
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Hm. Solange die Solartermie Anlage funktioniert würde ich nur optimieren. Eine delta T Reglung um den 2. Puffer zu speisen ist nicht die Welt. Der Rest frisst keine Körner. Ich Rüden wenn die Photovoltaik nur zusätzlich betreiben. Bei mir unterstützen die Kollektoren auch im Winter. Slebst wenn nur 50 °C vom Dach kommt hilft es der Heizung.

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BeitragVerfasst: Freitag 8. September 2017, 11:27 
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Registriert: Mittwoch 6. September 2017, 17:31
Beiträge: 3
Hallo Leute,

ich bin leider mit der Terminologie nicht so ganz vertraut, kann aber aus eigenen Anschauung meine Meinung zum besten geben: Ein Bekannter von mir hat sein Bauernhaus (ca. 100 Jahre alt) vor 20 Jahren mit einer Holzheizung ausgestattet. Durch seine vielseitigen Beschäftigungen (er ist Landwirt und Waldbesitzer u.a.) hat er oftmals Zugriff auf Bauholz und kann auch aus seinen eigenen Waldstücken Holz entnehmen. Materialkosten sind somit so gut wie keine vorhanden. Das Zuschneiden macht er selbst. So weit so gut. Jedoch verwendet er den Kessel nicht nur zum Heizen, sondern auch für Warmwasser. Das hat zur Folge, dass die Flamme immer Brennen muss und es somit notwendig ist, jeden Tag Holz nachzulegen usw. Das schränkt die Lebensqualität doch sehr ein, da er jeden Tag für seine Töchter Holz nachlegen muss, selbst aber bei seiner Lebensgefährtin 20km weiter nächtigt.

Kurzum: Die Holzheizung mag auf den ersten Blick eine gute Idee sein, hat jedoch permanenten Aufwand zur Folge und wenn man, wie einige Nutzer schon angemerkt haben, die Arbeitsstunden für das Scheitemachen hinzurechnet, kommt man auch kaum günstiger als mit einer Gasheizung.

Gruß


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BeitragVerfasst: Freitag 8. September 2017, 11:46 
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Beiträge: 2919
Wohnort: am Rande des Südschwarzwaldes 79312
Hallo
Dann soll er den Töchtern beibringen ,Holz auflegen oder kalt Duschen . :hihi:
Mit der richtigen Auslegung und Speichern hält das 2-3 Tage

Ich würde bei einem Neubau statt auf Solarthermie jetzt auf Photovoltaik und elektrische Erwärmung setzen.
Wobei bei mir es relativ gut funktioniert .
130m2 Doppelhaus Hälfte 12m2 solar, Schwedenofen mit Wassertasche
Holzverbrauch max 10 Ster .
Im Sommer Überschuss den die Photovoltaik in Strom wandeln könnte ,im Winter auch bei diesigem Wetter Ladung des Speichers .

_________________
Gruß Martin

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BeitragVerfasst: Freitag 8. September 2017, 13:58 
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Wohnort: Braunschweig
DukNukem hat geschrieben:
...
Somit ergibt sich an sonnigen Tagen das Problem, dass der Warmwasserspeicher voll ist, die Sonne aber noch genügend Leistung für X füllungen hat.
Eine "Rückförderung" der Energie in die Zentralheizungspuffer kann man nur manuell starten indem man die Ladepumpe für das Brauchwasser startet. (eventuell wäre es ein Projekt das ganze zu automatisieren).
Auf jeden Fall ist irgendwann der kleine Puffer voll und irgendwann ist doch auch ein großer Puffer voll und die Solarthermie muss "abgeschaltet" werden. Eine Solaranlage würde doch weiterhin Strom für den Eigenbedarf oder den Verkauf produzieren.
Im Winter ist die Solarthermie doch auch meist inaktiv, da der Wärmebedarf über den Holzvergaser gefüllt wird. Um dort einen Ertrag zu erreichen müsste man doch die Fläche für die Solarthermie deutlich erhöhen, was die Laufzeit im Sommer doch auch wieder begrenzt.
Eine Solaranlage wäre ja trotzdem sinnvoll aktiv, da man auch im Winter Strom verbraucht.
Wie man dann im Sommer das Brauchwasser elektrisch erzeugt ist ja noch einmal eine andere abendfüllende Diskussion.

Da das ganze für mich aktuell eher auf der "Gefühlsbasis" ist und mir handfeste Werte fehlen die Frage an euch ob ich da einen dicken Brocken vergesse oder ich sonst noch einen Denkfehler habe und deshalb die Soalrthermie bei mir so schlecht abschneidet.

Und jetzt ein Dankeschön an euch, wenn ihr euch so weit durchgekämpft habt.


Gefühle schaffen oft Bedarfe, wo eigentlich keine sind.

Du hast eine fertige Anlage: Jede neue Investition müsste sich also rechnen gegen weg schmeißen und ersetzen. Das ist etwas anderes, als wenn du auf der grünen Wiese frisch startest.

Wenn im Sommer die Solarthermie mehr liefert als du brauchst, macht eine Weiterleitung in den Heizungspuffer keinen Sinn. Zumindest hier würde keiner die Wärme nutzen.
Eine Photovoltaik würde bei mehr als Eigenbedarf ins Netz speisen, damit du aber Eigenbedarf hast und die Stromnutzung besonders kosteneffizient ist, müsstest du Strom speichern. Solche Akkuanlagen sind richtig teuer und Wassererwärmung ist richtig leistungsintensiv oder duschst du mittags, wenn die Sonne auf die Kollektoren knallt ;) ?

Ich rechne das ganze anders als du:
  • Holzvergaser mit Solarthermieeinbindung am dem 4000l Puffersystem hat den Ölkessel in Rente geschickt, der als Backup noch bereit steht aber nicht mehr betrieben wird.
  • Mein Haus ist zur Sonne architektonisch toll gestellt, die Dachschrägen sind aber für eine energetische Sonnennutzung nicht gut ausgerichtet.
  • Photovoltaik wird nicht nach Fläche gefördert sondern nach Ertrag. Wenn ich zu viel investieren muss um Ertrag zu bekommen, schadet das vor allem meinen Geldbeutel :KK:
  • Solarthermie wird nach installierter Fläche gefördert. Dass die Kollektoren bei mir zu steil stehen, interessiert keinen, also bekam der kleine Giebel vom Haus eine Reihe Kollektoren oben lang und fertig. Nach Förderung habe ich den Pufferspeicher vom Holzvergaser bezahlt bzw. den Aufpreis für die Solarwärmetauscher und das Edelstahlwellrohr für die Verlegung im Haus, die Kollektoren passten preislich super zum Förderbetrag und der Förderbetrag stieg mit der installierten Fläche, sprich "Kollektorfläche für lau, Mehrbedarf egal" ;) :)
    Auf den Deal konnte ich einsteigen, der alternative Deal wäre ein Schuss ins eigene Knie gewesen und ich hätte überhaupt nichts mit Solar am Haus.
    So kann ich aber von Mai bis September/Oktober komplett aufs heizen verzichten, da verbrenne ich hier NICHTS.

Solarthermie würde ich NUR dann installieren, wenn ich die Pufferspeicheranlage aus anderen Gründen ohnehin aufstellen würde, der treibende Grund war bei mir der Holzvergaser.
In Kombination mit Gas oder Öltherme glaube ich nicht, dass sich eine Solarthermieanlage überhaupt rechnet (Pufferspeicher, Haus aufstemmen für Installationsschächte, Dach öffnen und Kollektoren installieren, der ganze Rattenschwanz halt und wartungsfrei sind die Systeme auch nicht).
Das ganze muss mit einer Haussanierung zusammen fallen, nicht nur mit einem Heizungswechsel, weil der allte Kessel kaputt gegangen ist, dann sieht es wirtschaftlicher aus. Bei mir hat auch eine Menge Eigenleistung geholfen, die Solarthermie habe ich selbst installiert.

rigo hat geschrieben:
...
Das Zuschneiden macht er selbst. So weit so gut. Jedoch verwendet er den Kessel nicht nur zum Heizen, sondern auch für Warmwasser. Das hat zur Folge, dass die Flamme immer Brennen muss und es somit notwendig ist, jeden Tag Holz nachzulegen usw. Das schränkt die Lebensqualität doch sehr ein, da er jeden Tag für seine Töchter Holz nachlegen muss, selbst aber bei seiner Lebensgefährtin 20km weiter nächtigt.
...


Deshalb rechne ich die Solarthermie bei mir auch unter Kompfort und nicht rein wirtschaftlich. Etwas weniger Betriebsstunden vom HV und Holz aus dem eigenen Wald gegen Invest würde selbst bei mir nicht aufgehen ;)
Dabei waren Pumpenstation und 11m² Kollektoren so ein Pauschalset und Zusatzkosten hatte ich gerade mal für gedämmtes Edelstahlwellrohr zur Verlegung im Haus und einen besseren Pufferspeicher mit extra Wärmetauscher + Kleinteile, in Summe vielleicht 1000€.

Extra Anfahrt zum Holz nachlegen, obwohl da jemand im Haus wohnt?
Gehts noch?
Meine Eltern, meine Lebensgefährtin und ich können alle mit dem Holzvergaser umgehen, alleine den Service mache nur ich.
Holzvergaser sind nicht schwer zu bedienen. Wer es warm haben will, kommt mit der Technik klar und meine Eltern haben das als Rentner gelernt und sind immer nur mal zu Besuch ;) - gut, da war Interesse gegeben ;)

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BeitragVerfasst: Freitag 8. September 2017, 15:17 
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@plinse

Einen Bedarf haben meine gefühlsmäßigen Erfahrungen bis jetzt noch nicht geweckt, da es sich wie du sagst auch garnicht lohnen würde, da ja alles schon vorhanden ist und noch funktioniert.
Zudem müsste für zusätzliche Solarfläche das Dach neu gedeckt werde, da es noch aus original Platten aus den 70er besteht. Die Solarthermie hängt nämlich an der südlichen Seitenwand in der nähe des Heizraums.

Grundsätzlich scheinen wir es aber ähnlich zu sehen.
Warum ich mir eine (automatische) rückförderung in den großen Heizpuffer trotzdem vorstellen kann ist der Fakt, dass man dann einfach mehr erwärmtes Wasser hat und somit das Brauchwasser bei eventuell anstehender Bewölkung nochmals aufwärmen kann. Also ganz einfach um ein paar Tage zu überbrücken. Die Energie ist ja sowieso vorhanden, also kann man sie auch erstmal Puffern. Wie sehr die Betriebskosten der zusätzlichen Pumpe da dann noch reinspielen muss man schauen.
Aber auch das würde für mich in den Bereich Komfortgewinn fallen.
Deshalb wurde ja auch die Solarthermie mit Puffer überhaupt installiert. Es ist einfach toll, wenn man zumindest bei genügend Sonnenschein immer warmes Wasser hat ohne sich darum kümmern zu müssen. Da der Wärmebedarf direkt aus Holz gedeckt wurde, war der Ölkessel wirklich nur zum Wasser machen an. Da hat auch der Puffer alleine schon einen Kofortgewinn gebracht.

Deine Solarthermie läuft doch auch nicht das ganze Jahr mit oder?
Im Sommer ist irgendwann der Puffer voll und im Winter läuft regelmäßig der Holzvergaßer, also ist es nicht sonnig genug, dass die Solarthermie da noch sinnvoll einen Beitrag leisten kann.
Deshalb bin ich überhaupt auf den Gedanken gekommen ob man nicht lieber gleich auf die Solarthermie verzichtet und im Sommer seinen Warmwasserpuffer elektrisch lädt.
Im Winter kann man den Strom dann verkaufen oder selbst nutzen.
Der Komfortgewinn ist der gleiche, jedoch können die Solarzellen ganzjährig arbeiten, während der Einsatzbereich der Solarthermie doch begrenzter ist.

buehrer39 stimmt ja erstmal meinem Gedankengang zu.
Du sprichst mit der möglichen Förderung natürlich auch etwas an, das die Entscheidung dann auch ändern kann.

Da ich gerade nochmal über den bereich mit Installationsaufwand rüberlese.
Wenn man mit einer neuen Dachkante am Haus leben kann ist der Aufwand garnicht so hoch. Deshalb haben wir uns für eine Wandmontage entschieden. Wie schon geschrieben wäre ein Aufbau auf dem Dach rein für Solarthermie komplett uninteressant gewesen. Wenn man den Platz im Heizraum schon hat und die Kolletoren direkt an der Ausenwand installieren kann ist der Aufwand deutlich geringer.
Das ganze ist halt wie immer von der eigenene Situation abhängig.


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BeitragVerfasst: Freitag 8. September 2017, 16:34 
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Moin,

ja, grundsätzlich haben wir wohl eine sehr ähnliche Sicht.

Bei deiner Anlage würde ich Richtung größerem Pufferspeicher für das Brauchwasser gucken oder sie wahrscheinlich einfach so lassen, wie sie ist.

Wenn dein Puffer so schnell voll ist, ist er zu klein, wenn er keine paar Tage überbrücken kann erst recht ;)

Spätestens wenn du die Wärme in einen großen Puffer rein schiebst, dann wieder zurück UND dann auch noch Brauchwassertemperatur erreichen willst, dann brauchst du einen massiven Energieüberschuss.

Ich fange die Heizsaison im Jahr nicht an, weil ich die Hütte heizen müsste, viel mehr weil das Brauchwasser irgendwann zu oft nicht mehr wirklich warm ist. Einen Überschuss von vor ner Woche ist dann auch schon abgekühlt bzw. hat sich im Puffer verteilt.

Die Betriebskosten der zusätzlichen Pumpe würdest du nicht sehen, die liefe ja kaum - nur bei Bedarf halt, also liefe sie deutlich weniger als die Solarpumpe und auch deren Strombedarf ist schon als gering einzuordnen.
Andererseits glaube ich, dass du keinen Effekt der Maßnahme sehen würdest, einfach weil ein Pufferspeicher, der 1/3 geladen wird, keine hohen Temperaturen über die Zeit hinweg aufrecht erhält, die dein vorhandener Puffer eh abdeckt.

Ich glaube ich könnte noch Heiztage sparen, wenn ich bei meinem Brauchwasserpuffer beide Solarwärmetauscher nutzen würde, die er hat.
Aktuell nutze ich nur den unteren, damit der ganze Puffer geladen werden kann. Da das ein 1000er Puffer aus dem Heizkreis ist, dauert das dann schon etwas, bis die Solarthermie den ganzen Brocken auf 50°C oder mehr gebracht hat.
Würde ich den oberen Teil vom Puffer über den oberen Wärmetauscher bevorzugt heizen und den unteren WT nur zuschalten, wenn oben heiß ist, würde mir weniger Sonneneintrag genügen, um Brauchwassertemperatur zu erreichen.

Den Umbau werde ich wohl irgendwann mal in Angriff nehmen, wenn ich wegen Wartung den Solarkreis eh ablassen muss ;)

Andererseits wie viel lässt sich da gewinnen - ein paar Tage im Frühjahr und ein paar Tage im Herbst, das wäre also schon wieder nicht wirklich sinnvoll sondern mehr Spielerei, ich kann also mal die Kupferrohre präparieren und die restliche Einkaufsliste schreiben, das Ventil kann ich dann holen, wenn es so weit ist ;)

Allein, dass ich mich dann tiefer in die Programmierung meiner Regelung knien müsste, wird die Umsetzung verhindern. Darauf habe ich nämlich keinen Bock ;)

_________________
MfG Eike
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BeitragVerfasst: Sonntag 10. September 2017, 18:34 
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Registriert: Samstag 7. Dezember 2013, 14:50
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Wohnort: Badisch Sibirien
In unserem Fall der fertigen Anlage hast du mit Spielerei den richtigen Begriff gebracht.
Im Endeffekt ist es ja auch eine Art von Spielerei so lange wie möglich mit dem Solarpuffer auskommen zu wollen. Der Fall tritt dann auch wieder nur bei schlechtwetter auf und man fragt sich wieder ob es morgen sonnig ist und ob die Sonne dann reicht für genügend Warmwasser zu sorgen.
Was für mich übrig bleibt ist, dass ich mir mal irgendwie eine Datenbasis schaffen muss oder mal schauen muss ob das einfach mit dem Eta zu realisieren ist.

Aber schon alleine Aufgrund der Stand By zeit der Solarthermie würde ich mich bei einem Neubau auf jeden Fall intensiv mit Solarzellen auseinander setzen.


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