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BeitragVerfasst: Freitag 4. Januar 2019, 13:03 
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Wohnort: Marklohe
Bei der Rechnung wären das ja nur 1000 kwh/RM Fichte.
Fichte hat 1500 kwh, bei einer etwa 10% schlechteren Verbrennung bleiben dann 1350 kwh, womit man bei etwa 42 RM wäre.
Ich hatte zum Schluss auch knapp 300€ monatliche Gasabschläge und kann diese Holzmenge bestätigen.
Mit deinen Schwiegereltern diskutiere nicht weiter rum, sondern suche dir vergleichbare Holzheizer, fahre mit deiner Familie dahin, und lasst euch von einem Holzheizer erklären wie heute eine Holzheizung betrieben wird.
Sicher ist der passende Handwerker vor Ort von Vorteil. Da gibt es aber sicher auch Handwerker die noch andere Firmen anbieten können. Wenn man dann verschiedene Angebote vorliegen hat, fällt das diskutieren auch leichter. Meist braucht die ältere Generation aber nur einfach mehr Zeit um sich auf Veränderungen einstellen zu können.

_________________
Gruß Eckhard


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BeitragVerfasst: Freitag 4. Januar 2019, 13:59 
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Beiträge: 87
Wohnort: Stuttgart
Hallo,
also ich habe einen Heizungsbaubetrieb und wir Verbauen sehr viel Viessmann.
Kann ich sowohl im Bereich Pellets als auch HV voll empfehlen.
Stichworte z.B
-Toploader
-Füllraum 255Liter (75KW)
-Schwellgasabsaugung beim Nachlegen
-Autom. Wärmetauscherreinigung
-Autom. Zündung
-Flex. Brennstoffflexibilität (Holzbriketts, Resthölzer mit Spänen usw.)
-Integriertem intelligentem Puffermanagement
-Lambdasonden-Regelung sowie dem Abgastemperatursensor
-Integrierte Rücklauftemperaturanhebung
-niedrige Bauhöhe
Das haben viele Andere auch, habe halt Erfahrung mit Viessmann und die ist gut.
Die Regelungstechnik ist sehr gut und robust, Sie haben einen guten und zuverlässigen Kundendienst
sowie Ersatzteilversorgung.

Solltest Du wirklich 55RM brauchen, denke es sind eher weniger bei einem Jahresverbrauch 56500Kwh, wer
macht es wenn Du verhindert bist, aus welchem Grund auch immer.
Kenne Deine pers. Verhältnisse nicht, daher kann ich dies nicht beurteilen.
Ich würde an Deiner Stelle zumindest hydraulisch eine Möglichkeit zur Einbindung eines anderen Energieerzeugers vorsehen.
Das heißt die Wärmeverteilung/ Puffer/ Mischer usw. so Planen, dass Du jederzeit im Notfall ein Gasbrennwertgerät kaufen und
in das System einbauen lassen kannst.

Vielleicht habe ich es auch überlesen, aber wie wird den Warmwasser für die zwei Gebäude bereitet?

_________________
Viele Grüße Carsten


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BeitragVerfasst: Freitag 4. Januar 2019, 14:39 
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Bei dem Bedarf und dem geringen Rückhalt in der Familie sollte die Gastherme bleiben.
Es ist Arbeit und wenn die Nutzer schon zu 3/4 nicht überzeugt sind, dann lass es.
Du kannst natürlich einen günstigen Kessel mit Pufferspeicher dazu stellen, denke da gerade an die neue Baureihe von Attack. Die haben 200l Füllraum für die Kessel bis ich glaube 35kW und du bekommst morgens und abends auf jeden Fall als Berufstätiger je einen Abbrand aufgelegt, ohne dass wer helfen muss, das sind 0.4RM an einem Arbeitstag und das dürfte den Heizbedarf weitgehend decken.
Im tiefsten Winter bekommst du am Wochenende eine extra Füllung aufgelegt.

Gegen das ganze Unwissen würde ich nicht kämpfen.
Stell dir eine einfache Anlage daneben und überzeuge durch Funktion, das Risiko ist aber hoch, dass du als Hobbie keine 50RM jedes Jahr schaffst und wenn die Grippe dich mal nur 30RM schaffen lässt, bist du nicht Schuld ;)
So ein Grundset Attack Kessel mit 2000l Puffer kostet gute 4000€,wenn du im Jahr 3/4 des Energiebedarfes damit deckst und das Holz günstig bekommst, rechnet sich das.

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MfG Eike
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BeitragVerfasst: Samstag 5. Januar 2019, 11:09 
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Cora2009 hat geschrieben:
heizfläche = zwei häuser mit ca 120m² und 110 - 160 (wenn ausgebaut) m²
isolation = bei schulnoten ca ne 4 (noch zumind. wird noch verbessert)
mfg

Cora2009 hat geschrieben:
also wir haben ein aktuellen gasverbrauch von 56500kwh. entspricht bei normaler gasqualität wohl so knapp 7500m³.
die heizungshersteller bieten so wollte umrechner an, bei viessmann der gibt von gas auf fichtenholz eine menge von ca 55RM an.


über welchen Gebäudestandard reden wir hier bei grob 250 qm Wohnfläche und 55 RM Holzbedarf?

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Gruß Michael


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BeitragVerfasst: Samstag 5. Januar 2019, 13:09 
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Dämmung Schulnote 4 - hat er doch geschrieben ;)

Also durchaus ein lohnendes Feld für einen Holzvergaser - Energiedurchsatz, damit es sich rechnen kann, wäre vorhanden ;) und um weniger Energie zu brauchen, müsste man 2 Häuser sanieren - der Aufwand wäre also eher hoch einzuordnen...

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BeitragVerfasst: Samstag 5. Januar 2019, 13:27 
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ich bin kein ausgewiesener Fachmann für Dämmung, Energieverbrauch und Sonstiges in dem Bereich. Aber mir erscheint das sehr viel, außer die Buden stehen alpin. Wir selbst beheizen hier in BaWü ein Haus mit grob 200 qm, Baujahr Mitte der 1950er, 24er Hohlbock, keine gedämmte Bodenplatte (die gab's ja damals nicht), keine Fassadendämmung, 50% der Fenster noch aus Mitte der 80er und kommen unter 20 RM Holz aus. Klar sind es bei ihm zwei Häuser, also mehr Verluste über Dach usw. Aber das kann nicht mehr als das doppelte verursachen.
Sicher, dass die alte Gasheizung "richtig" funktioniert hatte? Wie sieht der Dämmstandard konkret aus? Ich würde mir eher mal Gedanken wo die ganze Energie verblasen wird.

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Gruß Michael


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BeitragVerfasst: Samstag 5. Januar 2019, 14:21 
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Holz und Holz sind auch nicht immer das Gleiche. 20RM Hartholz sind auch 40000 kwh. Dann bist du gar nicht so weit weg von 56500 kwh für 2 Häuser. Auch die Heizgewohnheiten haben einen großen Einfluss.

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Gruß Eckhard


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BeitragVerfasst: Samstag 5. Januar 2019, 19:57 
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Klar - Hartholz findet man aber kaum ohne Bezahlung - nur gegen Arbeit und Weichholz kann ich mich dieses Jahr "mit tot schmeißen" und mache gerade Holz für die nächsten 2-3 Jahre für lau...

Ist dann halt eine Frage von Aufwand, Zeit und Lagerfläche. Dazu kommt, dass die "reinen Buchen-Heizer" regelmäßig über kaputte Brennerdüsen klagen, ... und überwiegend Nadelholz den Kessel doch deutlich weniger belastet.

Ob er seine Hütte sanieren sollte, muss der TE sich halt überlegen. 2 Häuser zu sanieren, geht einiges an Kohle bei drauf, da muss auch eine jahrzehntelange Nutzungsperspektive und ein ausreichendes Budget vorliegen, während ein Holzvergaser die finanzielle Verträglichkeit einer alten Hütte mit vergleichsweise wenig Investition gerade rücken kann.

Sowas könnte ich mir sinnvoll vorstellen:
https://www.solarbayer.de/Speichertechnik_Internet.pdf
Seite 23 beispielsweise das Anschlussbild mit entsprechend Speichervolumen nach Bedarf und wahrscheinlich ohne Solarthermie, beispielsweise aufgebaut mit so einem Set zusätzlich zur Gastherme:
https://www.heimbaucenter.de/ATTACK-Hol ... gLw9vD_BwE
Mit etwas Eigenleistung sind das dann ~5000€ extra zur Gastherme, regeln muss man da nicht viel, ich bin bei der Heizung nicht der absolute "Kontroll-Heini", betrachte das eher als etwas primitive Hydraulik und fahre mit meiner Heizung, die ähnlich ausschaut sehr gut. Das ganze funktioniert einwandfrei mit einfacher Steuerung.
Bei mir sind es halt 4000l Puffer aufgeteilt auf 4 Puffer und der Ölkessel muss bei Bedarf händisch geschaltet werden, das Brauchwasser wird im ersten Puffer aufbereitet, wie das aktuell in den 2 Häusern läuft wäre ja auch noch ein Thema... aber im einfachsten Fall hängt man als Heizlast die beiden Häuser an einen primitiven Pufferspeicher ohne weitere Funktionen, den ganzen Pufferspeicher heizt man über den Holzvergaser, das letzte heiße Ende vom Pufferspeicher wahlweise mit der Gas-Therme, sprich wenn das heiße Ende kalt wird (der Puffer leer ist), nur dann springt die Gastherme an. So ein Holzvergaser heizt den Pufferspeicher gut und gerne Richtung 80°C, wenn man die Gastherme auf beispielsweise 65°C stellt, läuft sie nicht ungewollt aber automatisch wenn der Puffer leer ist.

Wie gesagt, wenn der Rückhalt in der Familie nicht doll ist, ist es schwer, alleine auf einen Holzvergaser zu setzen. Wenn ~5000€ extra und der Platz aber verfügbar sind, würde ich einen optionalen Holzvergaser aufstellen und dann einfach durch drastische Gaseinsparung überzeugen. Wenn das Familienklima passt und die anderen dann anfangen über die Gaseinsparung zu staunen, dann können die Eltern sich ja mal "erkenntlich zeigen"... beispielsweise sich an der Arbeit beteiligen, ...

Wenn das Klima in der Familie anders tickt, dann bau Wärmemengenmesser ein ;)

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BeitragVerfasst: Samstag 5. Januar 2019, 22:08 
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denkt denn niemand an die abgas- und feinstaubmessungen die kosten, auch kachelofen betreiben obwohl andere Heizung im raum bedeutet auch dies müssen die werte einhalten. wenn schon gas oder öl im haus vorhanden, dann auch an die kleinen Kraftwerke denken erzeugen Strom und wärme 1 /2
der erzeugte Strom deckt die Heizöl kosten wärme dann geschenkt gegen Wartung. kosten 8000 - 12000 für den Generator plus einbaukosten.
das ganze geht auch mit Holzgas den Generator zu betreiben bei einen echten holzvergaser, kostet aber um einiges mehr läuft mit hackschnitzel so das auch äste zweige mit verwertet werden. verwendet werden verbeserte benzinmotoren und turbinen
oder aber auch Wärmepumpen.
habe gesamt etwa 420 m² an Wohnfläche und Werkstatt zu heizen verbrauchen ca. 12-15 ster Hartholz 3 ster Weichholz über den winter.
über den sommer mit luftwärmepumpe inkl. aller pumpen das ganze jahr der verbrauch um die 3000 kw/std . Heizstrom 16 nachts - tags 19 Cent KW/Std
haben beim renovieren Leitungen bis unters dach gelegt aber die platten mit Armaturen und Arbeitszeit kosten so viel wie in mehr als 20 jahren an Strom eingespart werden könnte. für HV steht ein 1000 Liter speicher und ein 500 Liter für Heizung und Warmwasser aufbereitet wird Warmwasser über einen Wärmetauscher.
am anfang wurde mit der luftwärme 250 m² Wohnfläche das ganze jahr über mit allen pumpen ca. 12000 KW/std verbraucht (ohne zuheizen mit holz) ergibt dann für Heizstrom 2500 €
mit holz im winter nur noch um die 700€ Stromkosten ca. 15 ster holz aber für 420 m²
Umrechnung von holz auf Kw/std
1kg holz ergibt 4-5 Kw je nach Holzart
Weichholz 1 ster 300 kg Hartholz 400-450 kg
1 ster 1200-2000 Kw/std um jetzt noch genauer zu rechnen ist zwecklos da auch noch der Wirkungsgrad des Heizkessel das ganze weiter streut
der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe beträgt zwischen 1 : 2 bei frost bis über 1 : 6 im Hochsommer je kälter um so schlechter der Wirkungsgrad
ist ein unterschied ob von minus 10 grad auf 65 grad oder von plus 25 grad auf 65 grad
Wärmepumpe aus bodenwärme muss immer von 5-7 grad auf 65 grad ( oberste grenze ) aufheizen
wenn Zuviel an wärme aus den boden gezogen wird kann die erde gefrieren und dann gibt es nichts mehr aus den boden.


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BeitragVerfasst: Samstag 5. Januar 2019, 23:17 
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Registriert: Donnerstag 15. April 2010, 21:03
Beiträge: 124
Wohnort: Franken
?????
Etwas schwere Kost für meinen Abend.....

Groß/Kleinschreibung und vollständig beendete Sätze machen das
ganze besser verständlich.
Was soll der Einwurf mit den kleinen Kraftwerken???


Nur meine Meinung

_________________
IHC 633 A
Stihl MS 260
Stihl MS 261c-m
Stihl MS 341


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BeitragVerfasst: Samstag 5. Januar 2019, 23:45 
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Registriert: Mittwoch 22. November 2017, 18:36
Beiträge: 817
Wohnort: Landkreis Ludwigslust
Ich glaub er meint ein Mini BHKW. Diese können mit Öl oder Gas betrieben werden, im Prinzip ein Auto Motor mit elektro Generator.

Diese Dinger sind nach EEG förderfähig.

_________________
:stihl: :stihl: :stihl: MS 170D, MS 290, MS 044
Wippsägen noch von Opa :klatsch:
Zwei Eigenbau Holzspalter
Spalthammer
Mts82 mit Frontlader und Thk 5


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BeitragVerfasst: Sonntag 6. Januar 2019, 12:12 
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Beiträge: 9293
Wohnort: Braunschweig
IHC633A hat geschrieben:
...
Was soll der Einwurf mit den kleinen Kraftwerken???
Dachte ich mir auch - falsche Zielgruppe...
Subfossil hat geschrieben:
...
Diese Dinger sind nach EEG förderfähig.
Trotzdem sind sie nicht wirtschaftlich. Im Kollegenkreis haben wir viele Enthusiasten und ziemlich viele mögliche Heizungsformen vertreten und hart wirtschaftlich sind Öl und Gas je nach Anschluss in der Straße und Konsequenz das Öl ganzjährig preislich zu beobachten - unter der Annahme, dass alles so bleibt wie jetzt...

Dabei sind wir uns im Kollegenkreis sogar einig ;) :
  • Das Minikraftwerk rechnet sich nicht - mit dem größten Abstand - die Lebensdauer ist bei weitem zu gering, die Investitions- und Wartungskosten sind zu hoch und die Energiekosten nicht niedrig genug. Die 20-25 Jahre, die der Kollege ausgerechnet hat, bis es sich rechnen würde, verfehlt das Aggregat um mindestens Faktor 2. Vorteil - das Ding läuft einfach und automatisch.
  • Die Wärmepumpe (Luft) frisst im Winter zu viel Strom und ist bezüglich Wirtschaftlichkeit eine Wette auf die Kimaerwärmung aber bei deutlichen Minusgraden heizt man mit Strom pur. Mit Strom pur zu heizen, kann man günstiger bekommen. Erdwärme - tja - ist teurer zu investieren und hat im Sommer Mehrverbrauch, bei tiefen Minusgraden Vorteile.
    Haken dran - es rechnet sich bei Ökostrom erst recht nicht, also ist es eine Verschiebung der Ökobilanz zu den Kraftwerken hin - schönes Kohle-CO2 oder Atomstrom - auch "super"... man tut gut daran, es mit Pufferspeicher und Photovoltaik zu kombinieren... aber ob es dann günstiger ist als eine bedeutend günstigere Solarthermie mit Zusatz-Heizstab im Pufferspeicher? ;) ...
  • Beim Pelletkessel besteht das Problem der Zuverlässigkeit und die Pellets hängen am Marktpreis, damit am Öl/Gas. Die zusätzliche Investition bekommt man vielleicht raus - vielleicht auch knapp nicht - das sieht erstmal gut aus und man kommt vom fossilen CO2 ziemlich weg, je nach Pelletherstellung. Privat kann man sich aber vorerst das Gewissen "grün" wünschen. Man braucht für Urlaub im Winter aber einen Nachbarn, der sich auskennt und nach dem Haus sieht, falls die Pelletförderung mal verstopft.
    Ein Kollege ruft regelmäßig spontane Tage der "mobilen Arbeit" aus und düst nach Anruf heimwärts, weil die Göttergattin die eigene Anlage nicht wieder in Gang bekommt :groehl: :pfeifen: :groehl:
  • Beim Holzvergaser hängt alles an der Holzversorgung, die Investition ist zwischen günstig bis teuer möglich und wie man die Holzversorgung rechnet, lässt einen riesen Spielraum, um sich mit der Statistik selbst zu beschubsen. Wenn man die Zeit nicht rechnet und als Landwirt / Pferdehalter, ... keine zusätzlichen Fahrzeuge braucht und beispielsweise nur den Pferdeanhänger von grünem Kennzeichen auf schwarz umstellt um den auch legal für Holz nutzen zu können, dann ist es am wirtschaftlichsten. Dann darf man aber auch keinen Sägenvirus haben bzw. muss den auf das Hobbie umlegen, nicht auf die Heizung ;) . Das ganze bei ohnehin vorhandenem Holz (Sturmschäden eines Waldbesitzers, ...). Das trifft aber auf die wenigsten zu und der Idealismus muss bei der Arbeit der größte sein ;)
    Dazu braucht man eine Lösung für Abwesenheit - wer im Winter selten abwesend ist, kann günstig einen Elektroheizstab in den Puffer schrauben, der bei der Gesamtrechnung fast nicht auffällt, sobald man aber eine zweite vollwertige Heizung daneben stellen und betreiben muss, wird es schwer, Vorteile raus zu rechnen, außer der Bedarf ist wie hier sehr hoch. Bei dem hiesigen Beispiel würde ich es tatsächlich überlegen.
    Vorteil ist eine sehr wirtschaftlich anbindbare Solarthermie um ohne etwas zu verbrennen mit dem Brauchwasser über den Sommer zu kommen. Bei mir klappt das super, wie hier beim TE das Brauchwasser bereitet wird, ist ja noch nicht geklärt.
  • Öl und Gas - man schwimmt auf dem Mainstream, jeder Trottel kann es betreiben und einen Techniker rufen, wenn es nicht mehr tut, der Vorteil ist die "Mainstreamtaugliche leicht gegebene Funktion" mit günstigen Anlagen, nicht zuletzt weil sie in der höchsten Stückzahl gefertigt werden, Nachteil ist der Energiepreis und dass man absehen kann, dass es von fossiler Energie weg gehen soll. Eine heute neu installierte Anlage wird in den forcierten Umbruch rein laufen, da bin ich mir ziemlich sicher - siehe Diesel - das hat sich vor 5 Jahren auch keiner träumen lassen. Wer glaubt, dass unsere Politik da einen Plan hat, der überschätzt in meinen Augen die Kompetenz unserer Politiker. Gestern jagten sie das CO2, dann kam das Panikgas Stickoxyd um die Ecke, morgen werden sie feststellen, dass sie das CO2 dabei ganz aus den Augen verloren haben und dass vor Kunde die CO2-Effizienz der Benziner schlechter ist als die der Diesel, was die Zulassungszyklen nicht abbilden, weil da nie gas gegeben wird... das merken die spätestens wenn die Importe hoch gehen aber dann ist es zu spät, dann haben Volk und Wirtschaft investiert und die neuen Autos stehen vor der Tür bzw. in den Fuhrparks...
    Ach so ja... "Ist North Stream II noch zu stoppen?!?!" ... die deutsche Gas-Politik hat ja auch nicht nur Freunde ... mal sehen, wie das Gezicke weiter geht, welches fossile CO2 wir denn zukünftig verbrennen sollen und wie das den Preis beeinflusst - tendenziell kann er ja nu steigen ;)

Tja, ein Holzvergaser ist bezahlbar und ich verstehe zumindest, warum ich mich mit wenig Preisrisiko versorgen kann und warum es den fossilen CO2-Ausstoß reduziert. Sollte die Politik aber nach dem CO2-Stickoxyd-Hype nicht wieder auf CO2 zurück schwenken sondern auf Feinstaub, dann sind auch die Holzvergaser angreifbar...
Welche Technik sie einen also "in Ruhe 20 Jahre betreiben lassen", ist schwer zu sagen. Ein günstiger Holzvergaser, der auch nicht zwingend 20 Jahre halten muss, ist aber nicht die schlechteste Wette auf die Zukunft, wenn man gut an Holz kommt und gewillt ist, die Arbeit unter Hobby/Ausgleichssport zu verbuchen... hart rechnen darf man den Aufwand nicht.

IHC633A hat geschrieben:
Etwas schwere Kost für meinen Abend.....
Dann jetzt mal als Angriff auf den guten Appetit zum Mittag - das Thema Energieversorgung und an welche Technik man sich kettet für die Zeit, die eine Anlage halten/betrieben werden muss, damit die Rechnung so aufgeht, wie man es sich hofft, das ist gerade nicht so ganz einfach.

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BeitragVerfasst: Dienstag 22. Januar 2019, 18:56 
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Beiträge: 275
Mal ne blöde Frage,
wie viel Wohnraum (m²) versorgst du, dass du fast 57000kWh verbrauchst?
Ist das ein Wohnhaus Baujahr 1900 ohne Fenster?

Da würde ich eher mal eine unabhängige Energieberatung an Land ziehen und mich beraten lassen um zu schauen wo die ganze Energie flöten geht. Zum Beispiel über die Verbraucherzentrale oder lokalen Energieagentur, die bieten dies meist für einen Eigenanteil von 30€uronen an.

plinse hat geschrieben:
Beim Pelletkessel besteht das Problem der Zuverlässigkeit und die Pellets hängen am Marktpreis, damit am Öl/Gas. Die zusätzliche Investition bekommt man vielleicht raus - vielleicht auch knapp nicht - das sieht erstmal gut aus und man kommt vom fossilen CO2 ziemlich weg, je nach Pelletherstellung. Privat kann man sich aber vorerst das Gewissen "grün" wünschen. Man braucht für Urlaub im Winter aber einen Nachbarn, der sich auskennt und nach dem Haus sieht, falls die Pelletförderung mal verstopft.


Gewagte Aussage! Nicht jeder hat auch eine Schneckenaustragung.
Die meisten, welche ich in den letzten 2 Jahren gesehen habe, haben zu 98% eine Saugturbine und einen Sacksilo
Die ganze Geschichte hängt eher damit zusammen was man an Pellet kauft.
Wer billig kauft, kauft zweimal!
Mein Onkel ist ein Billigheimer, ohne Umschweife, scheißt sich wegen 5€ mehr die Tonne Pellet an.
Hat dafür auch schon ordentlich Lehrgeld bezahlt, manche lernen es aber nie.
Schlussendlich kam es dann immer zu erhöhter Aschebildung, verglaste Asche auf dem Brennteller und wie bereits angesprochen zu Störung in der Entnahme.

Aber den Unterschied kann man mit dem bloßen Auge erkennen bei solchen billigen Pellet:
- hoher Staubanteil
- kurze bis sehr kurz gebrochene oder aufgeplatze Pellets
- stellenweise dunkelbraun bis schwarz
- evtl. Sonnenblumen oder Strohpellet

Was auch noch hinzu kommt, die meisten Kesselbesitzer, reinigen ihren Bunker nie bzw. alle 2- 3 Jahre vor einer Neubefüllung.
Der ganze Dreck bleibt drinnen und sammelt sich und letztendlich rutscht er auf einmal in die Entnahme.
Dann haste den Salat!

_________________
Mit freundlichen Grüßen
der
Nasenbohrer

Verjage die Fliege von der Stirn deines Freundes nicht mit dem Beil.
Chinesisches Sprichwort


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BeitragVerfasst: Dienstag 22. Januar 2019, 21:51 
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Registriert: Freitag 18. Juni 2010, 19:26
Beiträge: 9293
Wohnort: Braunschweig
Bei dem, was du, "Nasenbohrer" alles in die gleiche Richtung schreibst, frage ich mich, was an meiner Aussage "gewagt" gewesen sein soll.
Es gibt bei Pelletanlagen einiges an Fehlerquellen, die es bei Öl-/Gas-Thermen nicht gibt und wenn man sich den Idealfall anschaut und den mit dem Realfall abgleicht, kommen gleich noch ein paar Punkte dazu, speziell wenn eine Heizung geänderten Typs in einen Altbau nachgerüstet wird.

Blöd, wenn man beispielsweise Ski-Fahrer ist und mit der Familie geschlossen 2 Wochen in die Winterferien fahren will.
Weniger wild, wenn man sich aus Winterurlaub nichts macht und die paar Handgriffe bald raus hat.

Ich habe mich mit Pellet auch schon befasst, weil es ein Backup-Szenario für den Ersatz meines alten Öl-Backups sein könnte.
  • Der Öltank wäre zu weit weg, um dort wirtschaftlich sinnvoll einen Pelletbunker zu installieren. Öl lässt sich problemloser pumpen.
  • Die kleinen Silos, die man neben den Kessel stellen könnte, werden klassisch aus Säcken befüllt und halten nur begrenzt lange. Gesundheitliche Gründe, die eine Bedienung des Holzvergaserkessels einschränken, schränken hoch wahrscheinlich auch das schleppen von Pelletsäcken ein (Rückenprobleme beispielsweise). Das Backup in der Form wäre also kein gutes Backup.
  • Besagter Kollege müsste sehr viel an seiner Installation ändern, um beruhigt in den Winterurlaub fahren zu können. 4-5 Ausfälle im Winter (rund einer pro Monat, die Heizperiode ist ja nicht ewig lang in unregelmäßigen Abständen und das, obwohl er "guckt und macht") bekommst du als Fehler auch schlecht einem Handwerker vorgeführt bzw. beanstandet, siehe deine Gründe an den Pellets, angeblich nicht ausreichende Reinigung, ... also zahlt man selbst die Umbauten oder im Angebot wurde ggf. schon auf Risiken wegen der Räumlichkeiten hingewiesen (Altbaunachrüstung, mit erhöhtem Serviceaufwand ist zu rechnen, ideale Verlegung der Zuführung nicht möglich...) und wie gut in solchen Details eine Anlage läuft, weißt du auch erst nach Jahren...

Meinen Anspruch an eine bedienungsfreundliche Heizung erfüllt Pellet zumindest nicht pauschal.

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MfG Eike
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