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BeitragVerfasst: Donnerstag 3. März 2016, 13:30 
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Beiträge: 3072
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Servus! Ich fange im April an eine zum Teil schon massiv ausgebaute Scheune zum Wohnhaus umzubauen (Massivhaus). Im EG ist Waschküche und Werkstatt, 1.OG und 2.OG jeweils 90qm Wohnfläche, alles getrennt durch geschlossenes Treppenhaus. Nun stellt sich mir natürlich die Frage nach dem richtigen Heizsystem.
Ich möchte ganz gerne einen Teil der Heizenergie mit Holz decken, möchte aber nicht alleine auf Holz setzen (was ist wenn man mal krank wird, keiner zum Auflegen da ist etc....). Ich habe mir das jetzt folgendermaßen überlegt, da wir keinen Erdgasanschluss haben, könnte ich an den Flüssiggastank von meinen Eltern (Nachbarn) mit dran gehen und eine Brennwerttherme einbauen lassen. Dazu habe ich mir dann einen Wassergeführten Ofen vorgestellt, der die Heizung mit unterstützt. Und zwar keinen leichten Ofen oder Kamin, sondern einen Grundofen oder ähnliches, der die Wärme speichert. Für Warmwasser im Sommer stelle ich mir eine Solarthermie auf dem Dach vor (eine Dachseite geht nach Süden). So das ich mit dem Ofen einen Großteil der Energie im Winter abdecken kann. Die Gastherme wäre dann nur zur Reserve bzw. zum Spitzen brechen da.

Nun könnt ihr euch vorstellen das da eine stolze summe zusammen kommt. Habt ihr Erfahrungen mit Wassergeführten Kaminen bzw. Öfen? Funktioniert das Prinzip? Oder soll ich mir einen Ofen ohne Wasser einbauen?


Gruß


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BeitragVerfasst: Donnerstag 3. März 2016, 14:04 
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Hallo, also ich habe mir auch ins EFH einen wassergeführten Ofen + Pufferspeicher eingebaut und muss sagen das ich damit sehr zufrieden bin. Man muss sich natürlich nur auch über grosse Mengen an Holzverbrauch gewöhnen. liegt bei mir so um die 20 m³ / p.a.

Ein Nachteil hat meiner nur, er bringt laut Hersteller nur 7KW ins Wasser, das könnte natürlich etwas mehr sein.
Zu den Mehrkosten kann ich nur sagen das es sich bei mir durch gute Beziehungen um nur 3000,- Euro zum "normalen" Ofen verteuert hat, somit habe ich nicht lange überlegt. Seit dem die Kiste läuft komme ich mit 50-70 Euro Gas im Monat aus für knapp 200 m² beheizte Fläche, das passt für ein unisoliertes Haus gut.

und so sieht das Ding aus


Bild


Beim Speicher solltest du aber darauf achten einen Kombischichtenpufferspeicher zu nehmen die sind effizienter.

_________________
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BeitragVerfasst: Donnerstag 3. März 2016, 14:21 
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Beiträge: 1923
Wohnort: 53773 Hennef
Wasserführende Öfen werden hier ja immer eher kritisch betrachtet.
Ich habe einen und er tut genau das, was ich mir erwatert habe. Bei uns ist er ins bestehende System eingebunden worden. Die Gastherme war noch ok.
Einen Ofen wollt ich eh und weil das Haus sowieso komplett saniert wurde, war das verlegen der Rohrleitugnen dafür dann auch kein Porblem mehr.
Ich mach den Ofen im Winter nach möglichkeit jeden Tag an. Gas verbrauche ich jetzt im Winter genau so viel wie im Sommer. Nämlich das, das die Heizung dafür benötigt, um in ihrem eigenen Speicher das Brauchwasser auf Temperatur zu halten. Das zu umgehen wäre mir zu aufwändig gewesen.
Wir haben einen Ofen mit 12 KW gesamt. 10KW Wasserseitig, 2 KW Luftseitig. Dazu einen 825Liter Hygienespeicher. Verbrauch ist etwa 10rm Holz und knapp 400m³ Gas pro Jahr bei einem vernünftig gedämmten 110m² Haus aus den 60ern. Das Holz ins Wohnzimmer zu schleppen stört mich nicht. Ich fahre mit der Schubkarre bis auf die Terasse und von da bin ich direkt im Wohnzimmer.

_________________
Gruß Simon


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BeitragVerfasst: Donnerstag 3. März 2016, 20:34 
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Registriert: Sonntag 13. Dezember 2015, 11:31
Beiträge: 31
Ich habe eine Gasbrennwert-Therme, 17,9m² Solar Flachkollektoren und den Brunner HKD 4.1 SK und bin sehr zu frieden damit.
http://www.brunner.de/de/Produkte/Kache ... d/SK/Start
Dieses Jahr noch kein Gas gebraucht.
Wenn du mehr wissen möchtest, nur zu.
Gruß Johannes

_________________
180m²EFHJunkers Brennwert Therme Bj. 1991
18m²FK Waagner 8x L20 AR1000L Puffer mit Frischwasserstation Wasserführenden Kachelofen Brunner HKD 4.1 SK
Optimierung der Solaranlage:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t ... egutachten
Oder hier zu einem Beitrag von dem Kachelofen
http://www.kachelofen-profis.de/kachelo ... t=&page=2&
:stihl: 261
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BeitragVerfasst: Donnerstag 3. März 2016, 20:40 
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Hab grade gemerkt, das der Link nicht geht. :?
Dieser müsste gehen.
http://www.brunner.de/de/Produkte/Kache ... d/SK/Start

Gruß Johannes

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Optimierung der Solaranlage:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t ... egutachten
Oder hier zu einem Beitrag von dem Kachelofen
http://www.kachelofen-profis.de/kachelo ... t=&page=2&
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BeitragVerfasst: Donnerstag 3. März 2016, 20:53 
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Beiträge: 31
In einem anderem Forum habe ich vor einiger Zeit eine kleine Bilderserie reingestellt. (runter scrollen bis zum 20.10.15)
Wenn du Lust hast, dann kannst dir das ja mal ansehen. ;)

http://www.kachelofen-profis.de/kachelo ... t=&page=2&

Wenn du einen Grundofen haben möchtest, dann bist du in diesem Forum besser aufgehoben. ;)

Gruß
Johannes

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Optimierung der Solaranlage:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t ... egutachten
Oder hier zu einem Beitrag von dem Kachelofen
http://www.kachelofen-profis.de/kachelo ... t=&page=2&
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BeitragVerfasst: Donnerstag 3. März 2016, 21:39 
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Beiträge: 3072
Wohnort: Südniedersachsen
Moin! Sehr schick :super: Ich stelle mir das halt so vor: Den Ofen 3-4 mal am Tag anheizen, Strahlungswärme ins Wohnzimmer und die Wärme die ins Wasser geht heizt mir die obere Etage und mein Brauchwasser auf im Winter. Die Therme soll nur die Spitzen brechen. Wäre alles auf einer Etage, würde ich einen normalen Ofen einbauen. Aber ich werde die Wärme von unten nicht über die Luft ins 2.OG kriegen. Gibt es nicht auch eine neue Methode wo eine Heizspirale im Pufferspeicher sitzt, falls der Ofen mal aus ist? Lohnt sich sowas?


Das einzige was mir noch ein bisschen Gedanken macht ist die Holzmenge die da durchs Wohnzimmer muss. Wenn ich da 20 Ster im Jahr reintragen muss :o Das macht ja auch ne Menge Dreck. Aber einzige Holzalternive die nicht im Wohnzimmer wäre, ist ein Holzvergaser im Heizraum bzw. in der Waschküche. Und dann ist man wieder nur auf Holz angewiesen, denn wir wollen auf jeden fall einen Ofen in der Stube.


Grüße


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BeitragVerfasst: Donnerstag 3. März 2016, 22:16 
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Registriert: Sonntag 24. November 2013, 17:41
Beiträge: 93
Moin,

Du baust doch eh komplett um, baut doch direkt einen grundofen ueber 2 etagen! Da heizt du bestenfalls alle 12 stunden.Habe auch einen, die beste investition in meinem haus! Wenn du eh dreck machst kannet du auch die decke öffnen.

Lg.


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BeitragVerfasst: Freitag 4. März 2016, 22:29 
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Beiträge: 115
Wohnort: Mitten in de Pfalz
Ich habe auch einen Brunner HKD 4.1 SK in einem über 100 Jahre alten Haus ! Kann ich dir nur empfehlen, und mit der Moritzklappe kannst du dann auf die Züge heizen . Sprich deine beiden Etagen bedienen !

_________________
Spielzeuge

John Deere 2250
Unimog 406 Cabrio (Ex-BW)
BGU 4,5 to mechanische Seilwinde
Holzhäuer 20to Holzspalter mit Seilwinde
2 Seitenkipper von 1949

MS270 MS280 MS660

Brunner HKD 4.1 Sk mit EOS 6
Meine Bilder

http://forum.motorsaegen-portal.de/view ... =6&t=82204

https://vimeo.com/sixdesigns/lumberjack


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BeitragVerfasst: Sonntag 6. März 2016, 12:00 
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Registriert: Dienstag 14. Juli 2009, 11:01
Beiträge: 3072
Wohnort: Südniedersachsen
Servus! Könnt ihr mir sagen was ihr für eure wasserführenden Öfen so bezahlt habt, oder mit was für Kosten ich für Ofen und Aufbau rechnen muss? Allein mit der Gastherme und Solarthermie bin ich schon bei 30k.... Ich glaube da wird sich das schon bald nicht mehr lohnen so viel Geld noch in einen Ofen mit Wassertasche zu stecken... Dann vielleicht lieber einen normalen Ofen und ein/zwei platten mehr aufs Dach!?

Gruß


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BeitragVerfasst: Sonntag 6. März 2016, 12:41 
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Beiträge: 9
Wohnort: MFR Bayern
Hallo,

hab mir einen Olsberg Tolima einbauen lassen. Kosten: Ofen 3k, Anbindung an bestehende Ölheizung (incl 800l Puffer) 6k, edelstahl Außenkamin 2k = 11k.
Da der Tolima laut Stiftung Warentest nur 5kW ins Wasser bringt, reicht das nicht so toll für mein EFH.
Ich würds nicht wieder machen, sondern statt dessen einen 30kw Atmos HV in den Keller stellen und zwecks Feuer einen billigen Baumarktofen ins Wohnzimmer.
HV in Keller und viel Puffer = einmal einheizen und Puffer voll, 2 Tage Ruhe
Tolima im Wohnzimmer, 10h am Tag, alle 1,5h nachheizen = viel Dreck und Aufwand

Obige Daten gelten nur für meine Gegebheiten. Wer natürlich das total gedämmte Passivhaus hat und wem es reicht, ein Teelicht ins Wohnzimmer zu stellen um 30m² zu erwärmen, wird mit dem Tolima evtl. glücklich.
LG Markus


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BeitragVerfasst: Sonntag 6. März 2016, 12:56 
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Lass dir nochmals die Solarthermie durchrechnen.
Imho rechnet sich diese bei Brauchwasser nicht!!!
Hab jetzt nur einen Vergleich von 2 Häusern, mit 5 bzw. 7 Bewohnern.
Heute würde ich die Fläche eher komplett mit Photovoltaik bestücken.

2 Möglichkeiten (ggf in einen ausreichend großen Puffer) zu Heizen, sollten reichen.

Wir haben aufgrund der Mehrkosten (war ähnlich, wie oben genannt) auf einen wasserführenden Kamin verzichtet.
Mit neuen Fenstern, WDVS, ...und einem einfachen Kaminofen verbrauchen wir mit 5 Personen in einem kleineren Haus BJ 1960 ca 6-8 RM Holz, 300€ Gas im Jahr.
Selbst wenn die Solarthermie (6 Quadrahtmeter) 100€/a leisten sollte, lohnt dafür keine Anschaffung mehrerer Tausend Euronen...

Das Problem beim Kaminofen ist bei uns die Wärmeverteilung.
Deshalb scheint der Vorschlag eines 2-stöckigem Grundofens eine super Lösung zu sein.

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:Husky: 550XPG, 562XP; :dolmar: PS7900, PS9010


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BeitragVerfasst: Sonntag 6. März 2016, 15:47 
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Ein zweistöckiger Ofen scheidet wahrscheinlich aus wegen der Zimmeraufteilung bzw. der Ofenposition. Die wärmeverteilung im 1.og ist durch offene bauweise kein problem. Der Ofen wäre allerdings im 2. OG dann im Kinderzimmer... Im 2. OG sind eigentlich nur Zimmer deren Türen die meiste Zeit geschlossen sind, wie Badezimmer, Kinderzimmer und Schlafzimmer. Da wird die Wärmeverteilung wohl problematisch.

Ich sehe 4 Möglichkeiten:
1. Gastherme, Wasserführender Ofen, Solar
2. Gastherme, wasserführender ofen ohne solar
3. Gastherme, normaler Kamin ohne Solar
4. Gastherme, Holzvergaser im Heizraum und günstiger Ofen im Wohnzimmer nur für abends mal, dafür dann kein Solar. Die Lösung hätte den Vorteil das ganze Holz nicht durchs Wohnzimmer karren zu müssen, aber der Ofen im Wohnbereich wäre dann quasi überflüssig.

Grüsse


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BeitragVerfasst: Sonntag 6. März 2016, 19:43 
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Würde ich heute vor der Wahl stehen, würde es Richtig 4 gehen.
Gibt es vielleicht HV' mit Pelletbrennern kombiniert?
Da bräuchte man zwar viel Platz / Volumen, hätte aber nur einen Brenner...

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BeitragVerfasst: Sonntag 6. März 2016, 20:08 
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Also eine Pelletheizung hatte mein Schorni mir auch vorgeschlagen. Mein Problem wäre da der Platzbedarf (würde meine Werkstatt schon ziemlich verkleinern :? ), wobei ich einen Teil vom Holz bei einem HV ja auch in dessen Nähe lagern müsste... Dann wäre das sogar wieder eine Alternative. Das wäre eine gute Lösung die du da vorschlägst! Stückholz wenn man auflegen kann und Pellets als Reserve wenn mal keiner da ist. Dann müsste man auch nicht so viele Pellets lagern müssen und man könnte dank eingebauter Reserve auf die Gastherme verzichten. Ich mache mich mal schlau ob es sowas gibt.


edit: Ich habe gerade mal geschaut, sowas gibt es tatsächlich. Da werde ich mich mal schlau machen! Danke für deinen Tip! :danke:


Oh man das ist alles nicht einfach zu entscheiden :KK: Ich weiß nur eines, ich möchte eigentlich keine 20 Ster Holz pro Jahr durchs Wohnzimmer tragen...


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BeitragVerfasst: Sonntag 6. März 2016, 20:52 
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Ich habe 1 und würde 1 wieder nehmen. YES :echt:
Von Oktober bis heute ca. 6,6 rm Mischholz und ca. 480kWh Gas. :echt:
Unser Haus wohnt in NRW und ist ca. 180m² groß + ca. 30m² Wintergaren und wird von 3-4 Erwachsene bewohnt.

Gruß
Johannes

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Optimierung der Solaranlage:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t ... egutachten
Oder hier zu einem Beitrag von dem Kachelofen
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BeitragVerfasst: Sonntag 6. März 2016, 20:58 
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Registriert: Montag 18. Januar 2010, 22:11
Beiträge: 1467
Wohnort: OWL
Hab mich auch noch nicht in das Thema eingelesen, aber hier habe ich etwas von Atmos gefunden:
http://www.atmos.eu/germany/kotle-003-k ... zemni-plyn

Dieses Prinziep wäre mein aktueller Favorit.

Es gibt bestimmt einige hier im Forum, die etwas Vergleichbares nutzen.

Bei automatischer Förderung gibt's vielleicht sogar Zulagen vom Staat???

In der Vergangenheit waren die Pellets günstiger als Gas, also auch von der Seite aus interessant...

Für die Optik kann es dann ja ein günstiger Ofen im Wohnzimmer tun.

Halt uns auf dem Laufenden!
Bin sehr gespannt!

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BeitragVerfasst: Montag 7. März 2016, 12:47 
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Beiträge: 226
Wohnort: Oberschwaben
Dann will ich dich mal noch mehr verwirren :)

Wir haben die letzten Jahre auch ein Haus aus den 60er Jahren komplett saniert und ne neue Heizung eingebaut.
Wollte das ganze Haus mit Holz heizen und war eigentlich schon auf nen Holzvergaser im Keller fixiert.
Zusätzlich wollten wir aber auf jeden Fall einen Grundofen im Wohnzimmer.
Wir haben dann nen Ofenbauer gefunden der uns versicherte, dass wir mit einem Grundofen mit Wärmetauscher problemlos das ganze Haus heizen könnten. Somit sind wir vom Holzvergaser wieder abgekommen und haben uns für den Grundofen mit Wärmetauscher entschieden. Dieser hat eine Gesamtleistung von 30 kWh, könnte aber auch auf bis zu 40 kWh ausgelegt werden. Zusätzlich haben wir für s Warmwasser und die Übergangszeit 16qm Solar auf dem Dach und als Reserve einen elektrischen Heizstab.

Nachdem wir erst seit einem Jahr im neuen Haus wohnen kann ich dir noch keine Langzeiterfahrungen mitteilen, aber bisher sind wir zufrieden. Wenn die Sonne über den Wintergarten das EG heizt reicht auch die Solaranlage aus um genügend Warmwasser zum Duschen und Spülen sowie für die Heizung im Bad bereit zu stellen.
Sonst heiz ich, wenns wärmer ist, den Grundofen Abends mit 30 kg Holz an und die Wärme reicht dann bis zum nächsten Abend. Bei kälterer Witterung wird Morgends und Abends geheizt. Der Dreck im Wohnzimmer ist eigentlich kein Problem, die Scheite hol ich in der blauen IKEA Tasche und wenn man da aufpasst gibt das keinen Dreck und das Tragen hält fit :) .

Der Grundofen ist von Ambio. Von denen kannst dir auch nen Bausatz kaufen zum Selbstaufbau. Ich hab dem Ofenbauer öfters mal über die Schulter geschaut und den nächsten würd ich glaub selber bauen, das ist super Beschrieben und ziemlich einfach.

Billig ist das ganze natürlich nicht, der Grundofen hat ca. 17.000 € gekostet und die restliche Heizung inklusiv 1.800 l Puffer, Solar und Wandheizungen ca. 30.000 wobei s hier noch n paar Euro förderung für s Solar gab.
Ohne Wärmetauscher hätte der Grundofen 5.000€ weniger gekostet.

So, falls du noch Fragen hast darfst dich gern melden. Ansonsten hoff ich dass ich n bisschen weiter helfen konnte.

Gruß


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BeitragVerfasst: Montag 7. März 2016, 23:56 
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Registriert: Mittwoch 4. November 2015, 12:57
Beiträge: 261
Wohnort: Westmünsterland
Ich bin da eher konservativ und würde zu der nüchternen 3 raten. Solarthermie oder PV laufen ja nicht davon. Ist aber sicher auch von Deiner persönlichen finanziellen und beruflichen Situation im Zuge des Scheunenumbaus abhängig. Der eine zahlt das aus dem Familienvermögen, der andere muss schon für den Umbau gehörige Kredite aufnehmen, der eine ist verbeamtet, der andere von der immer volatiler werdenden Wirtschaft abhängig.


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BeitragVerfasst: Dienstag 8. März 2016, 10:07 
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Registriert: Dienstag 14. Juli 2009, 11:01
Beiträge: 3072
Wohnort: Südniedersachsen
Moin! Naja der Kredit ist sowieso unterschrieben ;) Die Frage bei Nr. 3 ist wieviel man am Ende dann wirklich einspart durch einen normalen Ofen im 1.OG. Denn für die Heizung vom 2. OG und Warmwasser muss ja die Gastherme dann trotzdem ständig laufen. Und für das Geld was ein guter Kachel- oder Grundofen kostet kriege ich auch einen Holzvergaser.

Vorteil bei Pellet/Stückholz Kombi wäre halt das man sich die Gastherme, den Anschluss und Installationskosten spart. Aus Erfahrung bei meinen Eltern (Gas+Kamin) weiß ich, das mit dem Gas bzw. der Heizung dann eher sparsam umgegangen wird. Glaub das macht man dann automatisch.

Da ich Fußbodenheizung bekomme, tendiere ich momentan am stärksten zum kombinierten Holzvergaser Pellets/Stückholz und einen kleinen Ofen zum aufwärmen im Wohnzimmer. Denn mit einem ständig laufenden Kamin im Wohnbereich heizt man über die Luft und hebelt quasi die Fußbodenheizung damit aus. Denn die müsste man dann drosseln.

Grüsse


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