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BeitragVerfasst: Samstag 20. Januar 2018, 15:34 
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Hallo
Den Ofen braucht eine Rücklaufanhebung ,meine sitzt im Keller sollte meiner Meinung direkt an den Ofen .
Rücklauf vom ofen geht an den obersten Anschluss vom Speicher ( ich wollte in tiefer , Heizungsbauer meinte zerstört die Schichtung )
Zulauf geht von ganz unten ( ich würde drei zuläufe nehmen oben,Mitte ,unten mit umschaltventilen damit vorgewärmten Wasser in den Ofen kommt und nicht gemischt werden muss )

Einstelldaten waren standart vom Lieferanten der Steuerung der Solaranlage, habe einiges modifiziert .
Auch den Frostschutz bei -5° hab ich den Schwarzwald geheizt durch die Kollektoren :schreck:

Wenn mein Ofen am ende ist wird sowieso einiges geändert .

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Gruß Martin

Dolmar PS 330 Bj 2000
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BeitragVerfasst: Samstag 20. Januar 2018, 18:27 
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Hab meinen Kreislauf mal skizziert, sieht so aus wie die aus den Internet?!
Bild

Woran kann das dann liegen?


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Januar 2018, 19:01 
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Moin Affenmann,

  • rot kommt unten aus dem Puffer ??
  • Was ist mit der roten Leitung gemeint, die vom 3Wege-Ventil durch den Puffer oben wieder raus läuft?
  • Sicher, dass die Ladeleitung auf halber Höhe in den Puffer geht?
  • Soll das die RLA sein - der Kasten zwischen Ofen und Puffer?

Dazu bleiben die Funktionen völlig unklar. Wozu hast du einen Brauchwasserpuffer, wenn die Ladung nur über die Gastherme erfolgt?

Ohne Regelchema ist damit nichts anzufangen, klar kannst du heiß die Gastherme überströmen oder die heizt nur noch einen Rest auf Sollwert aber das bietet beliebig Raum zum raten ;)
Mir fehlen auch irgendwie die Pumpen :roll:

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MfG Eike
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BeitragVerfasst: Samstag 20. Januar 2018, 20:09 
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Sorry ich wusste nicht das es darauf auch ankommt.
So war es bis vor kurzem, bis wir die gastherme tauschen mussten.

Bild


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Januar 2018, 23:16 
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Das sieht doch ganz anders aus, da gibt es definierte Pfade und nicht irgendwie 4 Leitungen an einer Therme und beliebigem Rest in der Phantasie ;) , ...

Wenn die Regelung passend programmiert ist, sollte das gedruckte Schema funktionieren.
Die Therme arbeitet auf einen Zwischenkreis, aus dem sich je nach Bedarf wahlweise die Verbraucher (Brauchwasser oder Heizung) geheiztes Wasser ziehen können. Das aufzuheizende Wasser zieht die Therme wahlweise vorgewärmt aus dem Pufferspeicher oder von den Verbrauchern zurück kommend (sinnvollerweise geregelt sollte sie das wärmere Wasser bekommen, um weniger heizen zu müssen).

Jetzt müsste halt jemand daneben sitzen und die Steuerung kontrollieren, denn von alleine stellt die sich klassischerweise nicht korrekt ein.

Wenn ein Heizungsbauer die Anlage erneut baut, die er zu Hause auch hat, dann hat man gute Karten, etwas funktionierendes zu bekommen. Dann hat er eine funktionierende Software und die Abstimmung hat er nach Feierabend bei sich zu Hause eh schon gemacht.

Wenn der Heizungsbauer überwiegend 0815-Thermen verbaut und sowas mit einer 0815 Basissoftware irgendeiner Regelung, die er kaum kennt ohne nennenswerte Abstimmung versucht zu bedienen, kann der Hardwareaufbau ja wunderbar sein, funktionieren tut es dann aber nur so gut wie die Software :roll:

Die Leute, die ich kenne, die kompliziertere Heizungen haben, die auch funktionieren, die haben sich selbst rein gefuchst.

Einen Heizungsbauer willst du auch nicht nach Stunden bezahlen, wenn er bei Dir im Wohnzimmer sitzt und dem Ofen beim abbrennen zuguckt ;) , das am besten auch noch wiederholt, weil er bei einem Abbrand nicht alle Kombinatoriken aus Heizleistungseintrag und Abrufen abbilden konnte :roll:

Die Handskizze habe ich mir nicht weiter angesehen, aus der bin ich nicht schlau geworden. Sollte mehr geändert worden sein als nur die Therme, kann es natürlich wieder anders aussehen.

Was ich Dir wärmstens empfehlen kann, ist dir Thermometer an die wichtigen Leitungen zu bauen und die reale Funktion der Anlage gegen den Wunschzustand zu prüfen. So habe ich es jedenfalls bei meiner Holzvergaseranlage, ich kann an allen für mich wichtigen Stellen die Temperaturen prüfen und damit Fehler lokalisieren und beseitigen. Alles andere ist tappen im Dustern.

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MfG Eike
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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Januar 2018, 09:43 
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So wie​ die 2re Skizze, so ist meine Anlage in etwa auch. Eine Regeleung besitze ich nicht, nur einen Umschalter für das 3 Wege Ventil, Puffertemperatur oben höher Rücklauftemperatur, dann schalt um, das wars. Meine Empfehlung, wieg mal dein Holz, dass du weißt, wieviel Energie du haben müsstest. Kaufe dir in China einen Satz elektronische Kleintermometer und schaue so alle 30cm wie die Temperatur in deinem Puffer ist, kontrolliere deine Rücklaufanhebung, welche Temperatur hat sie, hast du deine Wassertasche mal entlüftet...... Einfach mal Ausschlussverfahren, dann merkst du schon ob zu wenig Holz, Luft im System, Defekte, oder was auch immer.

Rudi​


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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Januar 2018, 09:57 
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Rudi62 hat geschrieben:
Hmmmmm, super gut gedämmt, Einfamilienhaus und 10Rm, das passt,meiner Meinung nach nicht soo gut. Das sind sicher 18-20tsd Kw/h Holzenergie

Na ja, wär ein top Wert wenn er wirklich diese Energie rausholen würde.
Weißt ja auch nicht, wieviel davon Warmwasser ist..... ;) ....kann also trotzdem halbwegs passen ;)
Rudi62 hat geschrieben:
Was ich fest gestellt habe, der Zulauf zur Heizung muss durch ein Thermostat oder Mischer der Vorlauftemperatur angepasst sein.

Ich gehe hier ganz sicher davon aus, dass ein Mischer installiert ist. Ist ein Neubau mit Fussbodenheizung :roll:
.....glaube kaum, dass ein Heizi so dämlich ist und 80° Vorlauf in die FBH schickt :pfeifen:
Rudi62 hat geschrieben:
Die Rücklaufanhebung so hoch wie möglich, je heißer, desdo mehr kannst du im Puffer einschichten.

Sorry Rudi, das ist aber totaler Quatsch :!:
Es erhöht sich erstmal nur die Temperatur die eingeschichtet wird, nicht aber die Energie die in den Puffer passt. (nur indirekt)
....und da er wohl max. 30-35° im Vorlauf braucht.....absolut uninteressant.
Als Energie im Puffer kann er das Delta zwischen benötigter VL Heizkreis und max. Puffertemperatur nutzen.
Dafür muss der Puffer aber erstmal durchgeladen werden.....
Selbst wenn er die RLA nur mit 65/60° fahren würde, kann er den Puffer trotzdem auf knapp 90° laden ;)

-> deswegen gehört auch an jeden WW-Ofen eine Temperaturdifferenzregelung
(diese verhindert auch, dass der "kalte" Ofen als Heizkörper fungiert, die Wärme aus dem Schornstein geht und den Puffer leerzieht ;) )

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Gruß Chris

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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Januar 2018, 11:04 
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Du hast Recht, wenn Energie in den Puffer geht, egal ob mit 53 oder 60 Grad. Für eine Fb Heizung ist das auch egal, weil eh max 40 Grad in den Vorlauf gehen. Wenn aber von der Regelung 60Grad beschlossen werden und vom Ofen nur 53 ankommen heizt die Terme immer nach. Deshalb würde ich mit höherer Temperatur die Rla betreiben, aber die mit dem Ofenhersteller abklären!!!
Wenn der Puffer durchgeladen ist kann er natürlich auch 80Grad erreichen, aber er kriegt ja gar nix rein und hat Heizkörper, da reichen die 53Grad selten für den Vorlauf, also max die Therme unterstützen, nie komplett mit dem Ofen heizen.
Was sicher hilfreich wäre, wenn man mehr vom Haus wüsste wie beheizte Wohnfläche, Gasverbrauch ohne Holz, Solaranlage ja oder nein, Leistung vom Ofen im Verhältnis Luft Wasser, Größe vom Aufstellraum, Anteil der Flächen, die mit Fbh und mit Heizkörpern beheizt werden....

Christian hat glaube​ ich einen Wallnhöfer und ein System, das läuft.
Gib mal mehr Info.

Rudi​


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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Januar 2018, 12:47 
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Wenn er keine Wärme in den Puffer bekommt, ist irgendwas am System faul oder der Energieabruf ist größer, als das, was der Ofen liefert. Eine geänderte RLA-Temperatur ändert da nichts.
Wenn das Wasser heißer, dafür langsamer aus dem Ofen kommt und die Heizung fordert mehr ab, als der Ofen erwärmt, mischt sich das wieder mit dem kalten Rücklaufwasser aus der Heizung und die Therme muss wieder zuheizen.

Wassergeführte Kaminöfen sind halt pflegeintensiv und auch gut gepflegt nur für geringe Zuheizbedarfe geeignet.
  • Handlingthema - manche denken "sie heizen den ganzen Abend, das muss doch reichen" ... es geht aber nur ein besserer Eimer Holz durch :ohman: und davon auch nur x% ins Wasser :pfeifen:
  • Die nächsten putzen den wassergeführten Kaminofen so wie andere einen konventionellen - selten halt - und dann glauben sie, dass der die x% Wasserleistung mit zugesetztem Wärmetauscher auch noch bringt :groehl: :groehl:
    In Wirklichkeit betreiben sie eher einen konventionellen Kaminofen und freuen sich, dass der Brennraum endlich nicht mehr verrußt, weil sie unbewusst die Wassertasche erfolgreich still gelegt haben :DH:
  • Der Heizi hat die Hydraulik nicht optimal ans rennen bekommen - egal was der Anwender macht, kommt er auf keinen grünen Zweig
  • Viele der Kessel halten noch weniger als die eh schon schwache Papierform verspricht, gerade die billigen
  • Viele dieser Anlagen werden installiert, weil echte Holzvergaserinstallationen so teuer erscheinen und dann wird sich eine mit untauglicher Technik abgegeizt

Deshalb halte ich die Dinger für teures Spielzeug und in den wenigsten Fällen werden sie "so teuer wie nötig installiert UND so aufwendig wie nötig gelebt".
Entsprechend ist die Erfolgsquote :pfeifen:

Ich kenne auch Heizer von wassergeführten Kaminen, bei denen es technisch funktioniert:
  • In einem Fall hat es technisch super funktioniert, er war voll begeistert davon und hat ein mal die Woche den Ofen geputzt, Ihr ging es zunehmend richtig auf den Sack bis zum Supergau. Supergau mit Kindern ist teurer als alles heizen :pfeifen:
  • Im anderen Fall war "er" intelligenter, hat die Anlage zum laufen gebracht und den Heizungsbauer erst aus der Pflicht entlassen, als wirklich alles lief. Dann hat er aber den Unfrieden durch Dreck rechtzeitig erkannt und die Anlage auf Fernsehkanal X+1 runter gefahren, wieder hätte Sie es nicht auf Dauer mitgemacht.


Die Dinger passen als Bild super ins "Schöner Wohnen-Wohnzimmer" und so werden sie sich vorgestellt und gekauft.
Der Dreck passt aber vorne und hinten nicht in besagtes "Bild" :pfeifen: und bei Berufstätigen bringen die Anlagen für den Aufwand eindeutig zu wenig.

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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Januar 2018, 13:39 
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Na ihr macht mir Mut!!
Ich kann den Ofen doch cniht einmal die Woche putzen!!! Das mach ich 1x im Frühjahr!!

Ich versuche mal die Veränderungen in den Schaltplan zu skizzieren!


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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Januar 2018, 14:17 
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Hallo
Mindestens einmal im Monat putzen und das reicht nur wenn alles richtig passt .
Der Ruß insbesondere glanzruß isoliert der Wirkungsgrad geht dann schnell nach unten
Wenn es gerade passt kurz die Bürste durchgezogen und sonst richtig mit Bürste Spachtel gasbrenner und sauger

Ich jage bei meinem pro Tag ca einen Maurerkübel Hartholz durch .
Außerdem knalle ich ihn beim ersten anzünden richtig voll .Nur mit einem scheit Holz funktioniert das nicht.

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Gruß Martin

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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Januar 2018, 15:30 
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Puhhh ich habe einen Heizkamin(mit einer Spartherm Ofenkassette), ich weiß nichtmal wo die Spiralen sind!!! (In der Betriebsanleitung wird diesbzgl. auch nichts erwähnt)
Ich mache am besten mal ein paar Bilder!
Bild
Bild
Bild

Anbei auch noch ein Bild von dem Heizkreislauf wie er jetzt ist! Jetzt ist eine Wolf Gastherme verbaut (CGB-2)
Bild


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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Januar 2018, 15:38 
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Muss noch erwähnen, Pos. 70-77 waren noch nie verbaut, weiß auch nicht was das da verloren hat, wir haben/hatten nie eine Fussbodenheizung!


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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Januar 2018, 16:54 
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Deine Striche bringen für mich neue Unklarheit, aber lassen wir das mal.
Es kann sein, dass die Wassertasche rundum eingebaut ist und sie gar keinen Kontakt zur Flamme hat, sieht auf dem Bild von Spartherm so aus, kenne weder die Marke, noch das Konzept des Herstellers. Was ich kenne ist immer Flammen und Abgaskontakt um und über der Flamme. Du solltest mal Kontakt mit dem Hersteller aufnehmen und den fragen, der weiß auch wie die Wärmetauscher gereinigt werden müssen und wie man da dran kommt.
Schau mal was mit deiner Rücklaufanhebung ist und welche Patrona da verbaut ist. Bei mir sind es 53°C und für Fußbodenheizung reicht das normal, bei Heizkörpern braucht man meist höhere Temperaturen, da wird es knapp. Mit einer 63° Patrone bekommst du schon nutzbarere Energie, aber auf keinen Fall mehr, du verschiebst nur die Temperatur in für dich evntl. nutzbarere Bereiche (halt deine normale Vorlauftemperatur dann max. 63° ohne dass die Therme anspringt (wenn der Ofen die Energiemenge liefern kann um deinen Wärmebedarf zu decken). Falls es nicht reicht, fällt deine Temperatur und die Rüklaufanhebung pumpt halt mit 63° im Kreis, was an Energie mehr kommt geht in den Puffer, was nicht reicht wird von der Therme nach geheizt. "Problematisch" sind Brennwert Heizungen, weil wenn die an gehen und die Temperatur zu hoch ist (glaube 56°) haben sie keinen Brennwert mehr und sie funktionieren nur noch wie "normale Thermen", also der Brennwert Vorteil ist nicht mehr da, mehr passiert nicht.

Was buehrer39 geschrieben hat muss man wissen "Ich jage bei meinem pro Tag ca einen Maurerkübel Hartholz durch .
Außerdem knalle ich ihn beim ersten anzünden richtig voll .Nur mit einem scheit Holz funktioniert das nicht." heißt 90l Holz x sagen wir 100 Heiztage= 9Rm und das ist wie plinse geschrieben hat ist nicht jedermanns Sache im Wohnzimmer.

Hier ein Bild von meiner Pufferüberwachung, die kleinen Thermometer kosten so um 1.-€ pro Stück. Ich könnte wieder mal Batterien wechseln.

Bild

Um alles genau und gut zu regeln brauchst du eine Regelung, die halt auch deinen Puffer managt. Also, Vorlauf 60°, hat Puffer nicht, Magnetventil holt Wasser von unten für guten Brennwert, Puffer ober wieder warm, umschalten, Therme geht aus Pufferwasser wird verbraucht bis wieder kühl......

Bei Technische Alternative kann man sich Programme runter laden und sich Hydrauk zeichnen, Regelungen entwerfen...., geht gut, ist aber nicht unaufwändig und könnte zum neuen Hobby werden. Da sind hier auch einige mit einer solchen Regelung, das ist dann aber schon in einer Klasse, wo du mehr weißt als so mancher Heizungsbauer.

Um weiter Info zu bekommen musst du deine Daten und Werte, die ich oben geschrieben habe, sagen, je weniger man weiß, desdo mehr stochert man im dunkeln.

Rudi


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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Januar 2018, 17:15 
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Wie Martin es schreibt, feuern muss man die Dinger "sehr bewusst" und reinigen muss man sie regelmäßig und eher häufig!

Eigentlich betrachte ich die Dinger als nicht ausgereifte Technik:
  • Wenn ich meinen 0815 Kaminofen anheize, beschlagen erst mal Kacheln und teils auch etwas die Scheibe rußig schwarz, nach dem Abbrand von der ersten Ladung ist das ganze langsam aber sicher wieder frei gebrannt. Wenn ich nachlege, ist der Ofen ja schon heiß, dann schlägt sich nur noch mal Ruß nieder, wenn ich harzige Kiefer verfeuere - bis das Harz weg ist, der Ruß brennt dann sehr schnell wieder weg.
  • Denke ich an eine Oberfläche in diesem System, die ich unter 100°C halte, brennt die NIE frei. Wenn ich diese Oberfläche jetzt ausgerechnet als Wärmetauscher nutzen will, ist die Effizienz des Wärmetauschers natürlich stark vom Reinigungszustand abhängig. Problem: Genau der Wärmetauscher macht aber auch den Brennraum kälter und damit nicht effizienter.
    Deine Brennraumbilder sehen auch eher zugerußt aus, da würde ich schon wieder Scheibe putzen ;) ... und das mache ich auf höherem Anspruch nur, wenn mir eine Fehlbedienung unterläuft, weil sie eigentlich sauber wieder frei brennen sollte und bei mir dies auch tut.
  • Halte ich jetzt meinen Holzvergaserkessel daneben, dann befinden sich die Wärmetauscher "weit weg" vom Brennraum. Da wird erst sauber verbrannt und in den Wärmetauschern finde ich die gleiche graue Asche wie in der Brennkammer - aber halt keinen Ruß! Die Effizienz bleibt sehr lange sehr gut aber ca. alle 2 Wochen werden die Wärmetauscher gereinigt (Asche raus). Aber da gehen pro Jahr auch 20RM durch, ich heize halt das ganze Haus damit.

    Wobei beim Holzvergaser da wirklich nur Asche raus kommt, was ich vom Kumpel kenne, kommt aus den Wärmetauschern seines wassergeführten Kamineinsatzes richtig fieser schwarzer, schmieriger Ruß und auch bei der "Staubquelle Holzvergaser" bin ich nicht böse drum, dass die im Keller steht ;) ... die Asche schlägt sich halt flächig nieder...
    Er sieht aber nach jeder Reinigung aus wie Schwein und ich mache das zur Not am Holzvergaser in Büroklamotten, schüttel mich ein mal ab und setze mich guten Gewissens danach ins Wohnzimmer :klatsch:

Man putzt beim wassergeführten System also vermehrt gegen die systembedingten Schwächen gegenan und das in wahrscheinlich dem Raum des Hauses mit den besten Möbeln, ... . Mach deinen Kamineinsatz also mal ordentlich sauber, dann anständig Holz rein, von oben anzünden, runter brennen lassen und mehrfach ordentlich nachlegen, einen Wochenendnachmittag hindurch bis in den Abend rein. Wenn dann immer noch nichts im Puffer ankommt, ist an der Heizung was faul. Wenn Ihr es dann im Wohnzimmer nicht mehr aushaltet, passen einfach nur Haus und Heizung nicht zusammen (das ist nicht böse gemeint, das ist aber leider oft so).
Die Kokelfeuer aus deinen Bildern sind Gift fürs System.
Das muss mal richtig brennen und zwar im ganzen Brennraum:
Bild
... nicht nur am Rand oder in der Mitte so tun als ob :roll:

Aber dann findest du zum einen heraus, ob es funktioniert, ob es überhaupt Sinn macht nachzubasteln und zum anderen, ob Ihr es so betreiben könnt/wollt.

Wenn es technisch dann funktioniert aber im Aufstellraum habt Ihr Sauna, werdet Ihr mit dem Kamineinsatz als wasserführend nie glücklich. Dann habt Ihr die Wahl zwischen Umbau auf was zum Aufstellraum passendes oder Ihr lasst es so mit wenig Nutzen weiter laufen und nehmt es hin, wie es ist. Immerhin könnt Ihr dann eine dauernde Flickschusterei beenden und wisst dann, woran es liegt.

Rudi62 hat geschrieben:
...
Bei Technische Alternative kann man sich Programme runter laden und sich Hydrauk zeichnen, Regelungen entwerfen...., geht gut, ist aber nicht unaufwändig und könnte zum neuen Hobby werden. Da sind hier auch einige mit einer solchen Regelung, das ist dann aber schon in einer Klasse, wo du mehr weißt als so mancher Heizungsbauer.
...


Da ist was dran, das meinte ich ja auch mit der passenden Programmierung.
Habe ja auch einen Heizungsbauer entfernt in der Familie, den hatte ich mit einer Detailfrage angesprochen und jetzt zwischen den Jahren kam er neugierig wie er ist mal zum Besuch vorbei.
Kommentar meines Vaters hinterher: "Beratend kam da nicht viel. Ich glaub nicht, dass er damit gerechnet hat, dass du dir sowas hier hin gestellt hast!"

Ich wollte ein Detailthema verbessern, hatte einen Typ Amatur recherchiert, die das bringen würde, zur genauen Größe von dem Microblasenabscheider konnte er noch mal beraten und am Ende meine Recherche bestätigen ;) , die ganzen Alternativen, von denen vorher die Rede war, waren komplett vom Tisch.

Aber da sind wir auch wieder bei der Inbetriebnahme, der Programmierung, ...
Alleine dies und das vorzuführen, wäre in vielen Fällen ein abendfüllendes Programm über Stunden.
Das musst du selber können oder du zahlst es mit ca. 60€/h ohne Erfolgsgarantie... "ups, heute mal nicht"... "Können sie das nochmal vorführen?" "Ja, in 2 Tagen wieder!" :ohman:

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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Januar 2018, 20:41 
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Bei meinem Ofen steht in der Bedienungsanleitung so was von 3,9Kg Holz je Stunde bei 20% Restfeuchte, angegeben für eine Nominalleistung von 13,5Kw. Da stehen 4Kw/h pro Kg trocknem Holz. Wiege mal passend zu deiner angegebenen Leistung Paketchen für einen Tag und lege dann einzelne Scheite so ein, dass immer schön Feuer ist. Vorher anheizen und schönes Glutbett ist auch wichtig, dass es richtig brennen kann. Dann beobachte mal deinen Puffer, was da drin passiert. Es ist durchaus möglich, dass er nicht voll oder auch teilweise voll geladen wird, das ist aber dann Auslegungssache des Ofens, er könnte zu klein sein vom Wasserwärmetauscher her. Oben sollte der Puffer schon die Temperatur der Rücklaufanhebung erreichen, ab da, wo es in die Therme geht, wird es dann kühler.
Das sind die Termometer, die ich verwende um meinen Puffer zu kontrollieren: http://www.ebay.de/itm/Digital-LCD-Ther ... SwoydWm20y wenn du da 10 Stück bestellst, die Fühler am Rohr anlegst unter der Isolierung, kannst du vor Ort schon für wenig Geld einen guten Überblick bekommen, was wo los ist, wie dein Temperaturverlauf wann wo ist, nach welcher Zeit, und das für 10.-€. Batterien kann man auch noch wechseln.
Frage bei deinem Kasttenhersteller nach, was der angibt an Holzmenge pro Stunde, Luftregelung, was wo Reinigen, wie oft, usw.. Wenn du das gemacht und kontrolliert hast, bist du schon ein ganzes Stück schlauer.
Wenn du weniger Holz rein wirfst, dann halt weniger Temperatur, Puffer weniger voll.....

Rudi


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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Januar 2018, 22:17 
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Rudi62 hat geschrieben:
Schau mal was mit deiner Rücklaufanhebung ist und welche Patrona da verbaut ist. Bei mir sind es 53°C und für Fußbodenheizung reicht das normal, bei Heizkörpern braucht man meist höhere Temperaturen, da wird es knapp. Mit einer 63° Patrone bekommst du schon nutzbarere Energie, aber auf keinen Fall mehr, du verschiebst nur die Temperatur in für dich evntl. nutzbarere Bereiche (halt deine normale Vorlauftemperatur dann max. 63° ohne dass die Therme anspringt (wenn der Ofen die Energiemenge liefern kann um deinen Wärmebedarf zu decken). Falls es nicht reicht, fällt deine Temperatur und die Rüklaufanhebung pumpt halt mit 63° im Kreis, was an Energie mehr kommt geht in den Puffer, was nicht reicht wird von der Therme nach geheizt. "Problematisch" sind Brennwert Heizungen, weil wenn die an gehen und die Temperatur zu hoch ist (glaube 56°) haben sie keinen Brennwert mehr und sie funktionieren nur noch wie "normale Thermen", also der Brennwert Vorteil ist nicht mehr da, mehr passiert nicht.


Rudi, nix für Ungut, aber du wirfst da einiges durcheinander :pfeifen:

Bitte über die Funktion einer RLA und deren Patronen bzw. Thermostaten vertraut machen.
(hat rein garnix mit FBH oder Heizkörper zu tun)

Und deine Problematik mit Brennwertheizungen versteh ich grad den Zusammenhang nicht :!:
(diese hat doch erstmal nix mit dem Ofen zu tun)

plinse hat geschrieben:
Wassergeführte Kaminöfen sind halt pflegeintensiv und auch gut gepflegt nur für geringe Zuheizbedarfe geeignet.

Handlingthema - manche denken "sie heizen den ganzen Abend, das muss doch reichen" ... es geht aber nur ein besserer Eimer Holz durch :ohman: und davon auch nur x% ins Wasser :pfeifen:
Die nächsten putzen den wassergeführten Kaminofen so wie andere einen konventionellen - selten halt - und dann glauben sie, dass der die x% Wasserleistung mit zugesetztem Wärmetauscher auch noch bringt :groehl: :groehl:
In Wirklichkeit betreiben sie eher einen konventionellen Kaminofen und freuen sich, dass der Brennraum endlich nicht mehr verrußt, weil sie unbewusst die Wassertasche erfolgreich still gelegt haben :DH:
Der Heizi hat die Hydraulik nicht optimal ans rennen bekommen - egal was der Anwender macht, kommt er auf keinen grünen Zweig
Viele der Kessel halten noch weniger als die eh schon schwache Papierform verspricht, gerade die billigen
Viele dieser Anlagen werden installiert, weil echte Holzvergaserinstallationen so teuer erscheinen und dann wird sich eine mit untauglicher Technik abgegeizt


Deshalb halte ich die Dinger für teures Spielzeug und in den wenigsten Fällen werden sie "so teuer wie nötig installiert UND so aufwendig wie nötig gelebt".
Entsprechend ist die Erfolgsquote :pfeifen:

Ich kenne auch Heizer von wassergeführten Kaminen, bei denen es technisch funktioniert:

In einem Fall hat es technisch super funktioniert, er war voll begeistert davon und hat ein mal die Woche den Ofen geputzt, Ihr ging es zunehmend richtig auf den Sack bis zum Supergau. Supergau mit Kindern ist teurer als alles heizen :pfeifen:
Im anderen Fall war "er" intelligenter, hat die Anlage zum laufen gebracht und den Heizungsbauer erst aus der Pflicht entlassen, als wirklich alles lief. Dann hat er aber den Unfrieden durch Dreck rechtzeitig erkannt und die Anlage auf Fernsehkanal X+1 runter gefahren, wieder hätte Sie es nicht auf Dauer mitgemacht.



Die Dinger passen als Bild super ins "Schöner Wohnen-Wohnzimmer" und so werden sie sich vorgestellt und gekauft.
Der Dreck passt aber vorne und hinten nicht in besagtes "Bild" :pfeifen: und bei Berufstätigen bringen die Anlagen für den Aufwand eindeutig zu wenig.


Bin ja prinzipiell bei dir, gibt aber auch welche, bei denen das oben geschriebene nicht zutrifft ;)

_________________
Gruß Chris

:stihl: MS200 (30) :Husky: 346XPG *ported* (38/45) :dolmar: PS7900H (50/60)


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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Januar 2018, 23:31 
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Registriert: Dienstag 20. Februar 2007, 15:33
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Wohnort: Gelnhausen
Christian1979 hat geschrieben:

Rudi, nix für Ungut, aber du wirfst da einiges durcheinander :pfeifen:

Bitte über die Funktion einer RLA und deren Patronen bzw. Thermostaten vertraut machen.
(hat rein garnix mit FBH oder Heizkörper zu tun)

Und deine Problematik mit Brennwertheizungen versteh ich grad den Zusammenhang nicht :!:
(diese hat doch erstmal nix mit dem Ofen zu tun)



Du hast Recht, ich bin der Meinung, es steht halt im Zusammenhang.
Meiner Meinung ist die Rücklaufanhebung zur Vermeidung von Kondensation im Ofen und bestimmt somit die Temperatur der Tauscherflächen. Hast du nun eine 53° Patrone verbaut, kommen diese 53° + die Heizleistung als Temperaturerwärmung oben drauf. Für eine FB Heizung braucht man diese 53° nicht, da werden die runtergemischt auf sagen wir 30---40°. Wenn genug Energie da ist kann man die außreichend verwenden, wenn zu wenig Energie kommt, reicht es nicht mehr zum Einschichten und die Temperatur fällt halt weiter, wenn der Ofen aus ist, würde sie auf die Rücklauftemperatur der FB Heizung fallen, vorher sollte aber die Therme anspringen.

Hast du nun Heizkörper kannst du mit den 53+x° nicht immer alles warm bekommen. Durch verschieben der Temperatur auf sagen wir mal 61+x° könntest du was zum Heizkörper bringen, was das Zimmer außreichend warm macht. Funktioniert aber nur so lange, wie außreichend Energie vom Ofen nachgeschoben wird, bei weniger oder Ofen aus, siehe oben.

Die Brennwerttherme hat einen Kondensationspunkt bei Erdgas von ca. 59°C (lt. Wiki). Der im Abgas enthaltene Wasserdampf kann also nur Kondensieren, wenn die Rücklauftemperatur am Kessel unter dieser liegt. Je tiefer, je besser kondensiert es, je höher der Wirkungsgrad durch den Brennwert. Deshalb könnte es von Vorteil sein, lieber kälteres Pufferwasser aus den unteren Schichten zur Therme zu senden, als aufgeheiztes vom Ofen und in dieser Zeit lieber den Ofen in den Puffer laden lassen, bis die Temperatur so hoch ist, dass man aus dem Puffer heizen kann und die Therme geht aus. Man verbraucht zwar Energie, ist aber im Wirkungsgrad der Therme um ca.10% besser.

Dies ist meine Theorie und sie ist nur zur "Nachoptimierung". In wieweit es messtechnisch darzustellen ist, kann ich dir im Moment nicht sagen. Es gibt sicher noch andere Stellschrauben wie z.B. Pumpengeschwindigkeit, die die Temperatur aus dem Ofen beeinflussen.

Ohne eine Regelung, die das alles kombiniert und regelt wird man nicht alles an Wirkungsgrad aus der Heizung raus holen können.

Sollte ich irgendwo falsch liegen, sage es mir bitte. Ich denke auch, dass du einer der Fachleute im Forum in diesem Bereich bist.

Das Affenmann irgendwo ein großes Problem hat ist offensichtlich und der HB ist nicht ganz unschuldig an der Situation, wenn er noch nicht mal gesagt bekommt, wo die Wärmetauscher zu reinigen sind, wie die Anlage richtig geheizt wird und das nichts oder zu wenig in den Puffer kommt, irgendwas ist da noch zu optimieren und wenn es heißt den Ofen raus und was ohne Wassertasche rein.

Aber er sollte mal seine Anlage besser mit Zahlen und Verbräuchen beschreiben.

Rudi


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BeitragVerfasst: Montag 22. Januar 2018, 00:16 
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Registriert: Freitag 18. Juni 2010, 19:26
Beiträge: 8574
Wohnort: Braunschweig
Christian1979 hat geschrieben:
...
Bin ja prinzipiell bei dir, gibt aber auch welche, bei denen das oben geschriebene nicht zutrifft ;)


Wenige ;)

Wenn ich mir prozentual das so angucke, sind:
  • sind viele mit 0815-Thermen zufrieden - außer mit dem Brennstoffpreis ;)
  • sind viele mit Ihrem 0815 Kaminofen zufrieden - es ist aber keine Zentralheizung
  • finden viele das theoretische Konzept des wasserführenden Kamins super - über den Preis quälen sich einige hinweg aber wie gewünscht zum laufen bekommen es weit weniger
  • Holzvergaser sind vielen in der Anschaffung zu teuer, ist das Geld aber erst mal ausgegeben, bekommen die meisten es auch zum laufen
  • Die meisten mit einem gut gemachten Grundofen sind super happy - aber die heutigen Häuser sind oft nicht passend dazu gebaut
... irgendwas ist halt immer...

Je individueller das System ist, desto mehr kann man davon ausgehen, dass man selbst ran darf, es zu optimieren.

Christian, da warst du ja auch nicht untätig UND wenn ich mich recht entsinne, hast du auch einen Holzvergaser - einen im Wohnraum ABER einen Holzvergaser...

plinse hat geschrieben:
Wie Martin es schreibt, feuern muss man die Dinger "sehr bewusst" und reinigen muss man sie regelmäßig und eher häufig!

Eigentlich betrachte ich die Dinger als nicht ausgereifte Technik:
  • Wenn ich meinen 0815 Kaminofen anheize, beschlagen erst mal Kacheln und teils auch etwas die Scheibe rußig schwarz, nach dem Abbrand von der ersten Ladung ist das ganze langsam aber sicher wieder frei gebrannt. Wenn ich nachlege, ist der Ofen ja schon heiß, dann schlägt sich nur noch mal Ruß nieder, wenn ich harzige Kiefer verfeuere - bis das Harz weg ist, der Ruß brennt dann sehr schnell wieder weg.
  • Denke ich an eine Oberfläche in diesem System, die ich unter 100°C halte, brennt die NIE frei. Wenn ich diese Oberfläche jetzt ausgerechnet als Wärmetauscher nutzen will, ist die Effizienz des Wärmetauschers natürlich stark vom Reinigungszustand abhängig. Problem: Genau der Wärmetauscher macht aber auch den Brennraum kälter und damit nicht effizienter.
    Deine Brennraumbilder sehen auch eher zugerußt aus, da würde ich schon wieder Scheibe putzen ;) ... und das mache ich auf höherem Anspruch nur, wenn mir eine Fehlbedienung unterläuft, weil sie eigentlich sauber wieder frei brennen sollte und bei mir dies auch tut.
  • Halte ich jetzt meinen Holzvergaserkessel daneben, dann befinden sich die Wärmetauscher "weit weg" vom Brennraum. Da wird erst sauber verbrannt und in den Wärmetauschern finde ich die gleiche graue Asche wie in der Brennkammer - aber halt keinen Ruß! Die Effizienz bleibt sehr lange sehr gut aber ca. alle 2 Wochen werden die Wärmetauscher gereinigt (Asche raus). Aber da gehen pro Jahr auch 20RM durch, ich heize halt das ganze Haus damit.

    Wobei beim Holzvergaser da wirklich nur Asche raus kommt, was ich vom Kumpel kenne, kommt aus den Wärmetauschern seines wassergeführten Kamineinsatzes richtig fieser schwarzer, schmieriger Ruß und auch bei der "Staubquelle Holzvergaser" bin ich nicht böse drum, dass die im Keller steht ;) ... die Asche schlägt sich halt flächig nieder...
    Er sieht aber nach jeder Reinigung aus wie Schwein und ich mache das zur Not am Holzvergaser in Büroklamotten, schüttel mich ein mal ab und setze mich guten Gewissens danach ins Wohnzimmer :klatsch:

Man putzt beim wassergeführten System also vermehrt gegen die systembedingten Schwächen gegenan und das in wahrscheinlich dem Raum des Hauses mit den besten Möbeln, ...


Im letzten Satz meine ich mit dem "wassergeführten System" den Kaminofen mit der Wassertasche im Brennraum, nicht den Holzvergaser mit nachgelagerten Wärmetauschern, in denen natürlich auch Wasser ist, die aber nicht in die Verbrennung rein stören ;)

Wo ein Holzvergaser besser steht, im Wohnraum oder im Keller soll mir fast egal sein, jeder wie er mag, meine Drecksschleuder im Wohnraum ist ein Kaminofen und er wird aktuell nicht übermäßig viel betrieben ;)
Beispiel: Ich bin gerade erkältet, überwarme, trockene Luft ist für mich aktuell GIFT! Also läuft der Kaminofen aktuell nur, wenn im Wohnzimmer keiner sitzt aber dort Wäsche getrocknet werden soll ;)
Das "Kellerkind" wird betrieben, das juckt nicht, "gesund" warm soll die Bude ja auch sein.

_________________
MfG Eike
------------------------
Kleine (Sachs-) Dolmar-Sammlung:
CA 113/2 - CA 113/3 - CC 116AV - CC Super117AV - 100 - 101hobby - 103 - 105 - 108 - 109 (Reparaturobjekt) - 110 - 112 - 112 Silverstar - 112black&white - 113H - 114 - 115 2x - 116si - 117 - 118 Super -119 -119 Silverstar - 120 - 120si - 122super - 122SL - 123 - 133 - 133super - 143 2x -144 - 152 - 153 2x - 166 2x- KMS 4
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339XP, KS43, E30 & MS200 (so viel zur Markenbrille ;))
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BeitragVerfasst: Donnerstag 1. Februar 2018, 10:56 
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Registriert: Sonntag 30. August 2015, 13:00
Beiträge: 463
Sorry für die späte Rückmeldung, hatte einen Männernschnupfen!!
Muss mir das in Ruhe durchlesen und melde mich dann wieder!


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