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 Betreff des Beitrags: Langzeitlagerung von Brennholz
BeitragVerfasst: Dienstag 5. Februar 2019, 17:16 
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Hallo Forum.

Vor ein paar Wochen haben wir eine alte Scheune ausgeräumt und dabei auch auf einige Ster ofenfertiges Scheitholz gefunden. Laut der Besitzerin dürften die Scheite schon seit 15-20 Jahren da drin liegen.

Bilder:
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Für diese sehr lange Lagerung ist das Holz in einem erstaunlich guten Zustand. Vor allen dingen, weil man ja allenthalben hört, das man "überlagertes" Holz nach 5-6 Jahren zusammenfegen könne... :roll:
Bis auf den angegammelten Rand an der Rindenseite, brennt das Holz auch nicht besser, oder schlechter als mein 2-3 Jähriges Holz. Das einzige war die untere Reihe, welche direkt mit dem Boden Kontakt hatte. Diese Scheite waren wirklich nicht mehr zu gebrauchen und schon zu 75% zersetzt.

Ok, im Wald möchte ich auch kein Holz jahrelang bei Wind und Wetter liegen lassen, aber bei richtiger Lagerung ist auch nach 5-6 Jahren noch lange nicht das ende erreicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Langzeitlagerung von Brennholz
BeitragVerfasst: Dienstag 5. Februar 2019, 17:18 
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Ich tausche meine Vollholzmöbel und Türen auch nicht alle 5 Jahre wegen Überlagerung aus.
Der Dachstuhl wird sicherheitshalber alle 3 Jahre neu aufgerichtet und eingedeckt.

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"Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden"
Dürrenmatt, Friedrich: Die Physiker


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 Betreff des Beitrags: Re: Langzeitlagerung von Brennholz
BeitragVerfasst: Dienstag 5. Februar 2019, 18:15 
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Das ist Eichenholz, kannst aufheben bis zum St. Nimmerleinstag.
Bei Buche oder Fichte wäre wahrscheinlich nur Mehl gewesen.

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Zentschläge so heist einer meiner Wälder

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 Betreff des Beitrags: Re: Langzeitlagerung von Brennholz
BeitragVerfasst: Dienstag 5. Februar 2019, 19:04 
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Zentschläge hat geschrieben:
Das ist Eichenholz, kannst aufheben bis zum St. Nimmerleinstag.

das kann ich so voll unterschreiben


Bei Buche oder Fichte wäre wahrscheinlich nur Mehl gewesen.


aber das auf keinen Fall

es kommt immer darauf an in welchem Zustand das Holz geschlagen und vor allem eingelagert wurde
und natürlich auch wie die Lagerung ist oder war

.
Hotzenwaldlogger hat geschrieben:

Der Dachstuhl wird sicherheitshalber alle 3 Jahre neu aufgerichtet und eingedeckt.


Denke genau der Dachstuhl , meist aus Nadelholz, würde sehr gut brennen und eine schöne Hitze geben. :pfeifen:

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Gruß Alfred

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 Betreff des Beitrags: Re: Langzeitlagerung von Brennholz
BeitragVerfasst: Dienstag 5. Februar 2019, 19:43 
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das Holz muss konsequent trocken bleiben, dann schmeckt es den Würmern auch nicht mehr so richtig.

Fichte hat bei mir sehr schnell einen starken Schädlingsbefall, Eiche fast keinen, Birke irgendwie mittelmäßig, mal so - mal so.

In einer Scheune unter intaktem Dach wurde das Holz aber auch ideal gelagert, so es die ersten 1-2 Sommer dabei genug Luft bekam.
Beim Nachbarn haben wir nach 10 Jahren aber wirklich mal ausgefegt, das ist auch ein Grund, warum ich meine Lager regelmäßig leer mache und aufgehört habe, "schönes Brennholz" zu Kaminkurzholz aufzubereiten, weil ich davon zu wenig verbrauche.

Die ganzen Lager mit 50er für den Holzvergaser bekomme ich etwa alle 3 Jahre verbraucht. Bin mal gespannt, wie es mit der Käferfichte aus diesem Jahr aussehen wird. So viel Fichte hatte ich noch nie und vor allem sind da schon Viecher drin :?
Wenn ich da im nächsten Herbst das Bohrmeel drin finde, wie ich es befürchte, muss ein Sommer Trocknung reichen ;)

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MfG Eike
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 Betreff des Beitrags: Re: Langzeitlagerung von Brennholz
BeitragVerfasst: Dienstag 5. Februar 2019, 23:03 
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plinse hat geschrieben:
Wenn ich da im nächsten Herbst das Bohrmeel drin finde, wie ich es befürchte, muss ein Sommer Trocknung reichen ;)


Mal laut gedacht: Würde es sich dann nicht evtl lohnen, das Holz technisch trocknen zu lassen? Bleibt nur die Frage, ob es genug Holz ist und es sich rentiert Geld für das trocknen auszugeben, dafür aber keine weitere Zersetzung durch Schädlinge zu haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Langzeitlagerung von Brennholz
BeitragVerfasst: Dienstag 5. Februar 2019, 23:32 
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Das Holz muss schon sehr trocken sein das es dem Klopfkäfer (Holzwurm) nicht mehr schmeckt. :DR:

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 Betreff des Beitrags: Re: Langzeitlagerung von Brennholz
BeitragVerfasst: Mittwoch 6. Februar 2019, 10:06 
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Obhut hat geschrieben:
...
Mal laut gedacht: Würde es sich dann nicht evtl lohnen, das Holz technisch trocknen zu lassen? Bleibt nur die Frage, ob es genug Holz ist und es sich rentiert Geld für das trocknen auszugeben, dafür aber keine weitere Zersetzung durch Schädlinge zu haben.


Nö. Das ganze müsste in einen Container und per LKW transportiert werden.
Viel von dem Holz liegt seit vor Weihnachten gespalten und abgedeckt im Lager, kann also nächste Saison problemlos verheizt werden. Ob ich dann effektiv statt ~18RM einen RM mehr verheize, das steht in keinem Verhältnis zum auslagern, Transport, Trocknung, Rücktransport und wieder einlagern.
Der extra RM ist schnell gemacht und es ist geschenktes Holz.

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 Betreff des Beitrags: Re: Langzeitlagerung von Brennholz
BeitragVerfasst: Dienstag 12. Februar 2019, 22:07 
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Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, Buche im geschlossenen Schuppen mit durchlüfteten Dach, nach 45 Jahren hatte 90% einen einwandfreien Zustand, bei 10%war etwas mehr Wurmmehl in der Nähe, richtig morsch oder super leicht war keines.
Hat gut gebrannt und jetzt ist da Platz.

Rudi


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