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BeitragVerfasst: Freitag 8. November 2019, 21:08 
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Hallo zusammen
Im Moment verheize ich in unserem Kachelofen Holz welches seit 2014/2015 gespalten und auf 33cm gesägt gelagert wird. Zu jedem Zeitpunkt vor Regen geschützt.
Beim anheizen ist ein Zischen aus dem Holz zu hören. Auch wenn es nach der Zeit unwahrscheinlich erscheint ist das Holz wohl zu feucht.
Mein Brennenstuhl Messgerät zeigt ca. 16 % an. Das sollte doch trocken sein. Oder muss immer ein frisch geschnittenes Holz gemessen werden?
Vielen Dank für Eure Meinung und Einschätzung.

Edit: Rechtschreibfehler


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BeitragVerfasst: Samstag 9. November 2019, 00:00 
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Eine Holzfeuchte Messung sollte im Kern geschehen, nicht am Stirnholz. :Vertrau mir: Ein Stück Holz spalten und dann an der Spaltfläche messen.
Die Spitzen vom Messgerät solten bis zum Anschlag ins Holz getrieben werden. Desto weiter die Spitzen ins Holz gehen, desto niedriger der Wiederstand und desto höher das Messergebniss.


Gr Nederbelg

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BeitragVerfasst: Samstag 9. November 2019, 22:01 
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BeitragVerfasst: Samstag 9. November 2019, 22:18 
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Zur Messung wurde ja schon alles geschrieben. Messen im Kern, einfach einen Scheit frisch spalten.

Wenn das Holz nach der Zeit nicht trocken ist, ist das Lager ungeeignet.
Schutz vor Regen ist das eine, ein Lager muss aber auch luftig sein. Bei gemessenen 16% würde mich ein zischen wegen Wasser aber trotzdem wundern, da müsste das Holz ja förmlich schwimmen.
Was auch "zischend auskochen kann", ist je nach Holzsorte Harz im Holz, zumindest kann es so wirken, als würde es das tun.

Trotz allem bleibt eine Restfeuchte. Gucke ich mir meinen Schornstein an, wenn der Holzvergaser bei Frost läuft, gibt es zu Anfang vom Abbrand eine Kondenswasserwolke, später verschwindet diese. Die Ausprägung dieser Beobachtung ist wetter- und nicht holzabhängig.

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BeitragVerfasst: Montag 11. November 2019, 16:34 
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Registriert: Dienstag 29. Oktober 2019, 16:25
Beiträge: 11
Dann messe und spalte ich am Wochenende mal ein wenig. Mal sehen ob die Werte so gravierend abweichen.
Luftig ist das Lager schon, ist halt eine Brennholzmiete mit Dach.
Trockenes Holz zieht aber bei der momentanen Witterung (um die 5 Grad und Nebel/Regen) bestimmt auch wieder neue Feuchtigkeit.
Habt ihr nochmal ein Zwischenlager (Garage oder im Haus) wo das Holz noch ein paar Tage vor dem Verbrennen nachtrocknen kann?


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BeitragVerfasst: Montag 11. November 2019, 18:45 
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Beiträge: 9453
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Ich habe etwa für 2 Wochen Holz im Heizunskeller und der ist sehr trocken und durchlüftet.
Das merkt man deutlich, ob Holz frisch von draußen kommt oder nicht.
Je kälter es draußen ist, desto intensiver kondensiert auch Luftfeuchte an frisch rein geholtem Holz.
Das Anbrennverhalten beeinflusst das deutlich.

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BeitragVerfasst: Freitag 29. November 2019, 09:35 
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Beiträge: 11
Ich habe mittlerweile noch frisch gespaltenes Holz aus dem Stapel gemessen. Die Werte waren recht vergleichbar (um die 16%). Die Rundhölzer sind meiner Beobachtung nach noch problematischer, wenn auch das Messgerät die gleichen Werte wie für gespaltenes Holz anzeigt.
Mittlerweile habe ich den alten Stapel aufgebraucht und nutzte jetzt einen neuen Stapel (ähnlich lange gelagert). Es scheint so, dass die oberen Reihen im Stapel weniger problematisch sind. Evtl bekommen die bodennahen Reihen mehr Spritzwasser bei Regen ab?
Wenn ich daran denke lagere ich jetzt immer ein paar Bananenkisten in der Garage für ein paar Tage vor.


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BeitragVerfasst: Freitag 29. November 2019, 12:53 
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Beiträge: 6205
das mit dem Vortrocknen vor dem Verbrennen hat mir neulich auch einer erzählt
er habe immer den Vorrat für 2-3 Tage im Wohnzimmer neben dem Ofen stehen
das ist dann die finale Kammertrocknung.

dann fiel da noch ein anderes Argument:

gemessen: aussen 16%, innen 24% -> ergibt im Mittel 20% , also ab in den Ofen damit :KK:

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Dürrenmatt, Friedrich: Die Physiker


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