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 Betreff des Beitrags: Brennholzstapel abdecken
BeitragVerfasst: Samstag 15. April 2017, 17:35 
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Hallo

ich will hier mal nach eueren Erfahrungen fragen und auch gerne darüber eine sachliche Diskusion anregen.
Bisher habe ich immer mein Brennholz das auf Meterläge geschnitten aufgesetzt ist abgedeckt.
Da mir eine Amsel wie berichtet mein Brennholzlager besetzt hat, verbrenne ich direkt aus dem Wald mitgebrachtes dürres Eichenholz.
Es lag wahrscheinlich schon Jahre im Wald bei Regen und Sonnenschein.
Es ist trocken und brennt.
Also wer deckt sein Meterholz nicht ab und wie ist der Trockenprozes und das Ergebniss.Ich denke auch dabei an die verschiedenen Holzarten.
Wer meint daß ein Abdecken unumgänglich ist oder zu einen besseren Ergebnis führt.
Bin mal gespannt bei den vielen Fachleuten die hier anwesend sind.

_________________
Grüße
Alfred

Taubertal / Badisch Franken

https://www.youtube.com/watch?v=8XfVWpsZXNE

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 Betreff des Beitrags: Re: Brennholzstapel abdecken
BeitragVerfasst: Samstag 15. April 2017, 17:44 
wenn du dein Brennholz 2-3 Jahr unabgedeckt lagerst auf einer Meterbeige, wird einen schaden haben und leicht morsch sein... Zudem einen wesentlichen teil am Brennwert verloren haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Brennholzstapel abdecken
BeitragVerfasst: Samstag 15. April 2017, 20:17 
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Registriert: Mittwoch 16. November 2011, 03:52
Beiträge: 507
Gerissene Eiche erst mal ein Jahr vom Regen waschen lassen. Buche und anderes Laubholz so schnell wie möglich reißen und unters Dach oder Plane.
Mit Nadelholz kenne ich mich nicht so aus.

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Gruß, MAG2055

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 Betreff des Beitrags: Re: Brennholzstapel abdecken
BeitragVerfasst: Samstag 15. April 2017, 20:46 
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Ich kenne das auch so, dass Eiche gut ein Jahr offen liegen kann, Buche und Birke aber schnell gespalten unter eine Abdeckung müssen, sonst kann man sich die Arbeit sparen.

Kiefer ist recht robust, da kann man auch gut noch einen 3jährigen Sturmschaden aufarbeiten und bekommt gescheites Brennholz, wo Birke schon rott wäre. Ich trockne es aber abgedeckt, sonst wird es rott.
Man merkt bei 3 Jahre gelagerter Kiefer, was die Wetterseite vom Lager war...

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MfG Eike
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 Betreff des Beitrags: Re: Brennholzstapel abdecken
BeitragVerfasst: Dienstag 18. April 2017, 18:08 
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Registriert: Mittwoch 28. November 2012, 18:35
Beiträge: 4779
Wohnort: Taubertal
Bei manchen Holzarten wird es vorallem sehr darauf ankommen wie lange es gelagert wird.
Trocknet es aber besser, schneller wenn es abgedeckt ist ?

_________________
Grüße
Alfred

Taubertal / Badisch Franken

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 Betreff des Beitrags: Re: Brennholzstapel abdecken
BeitragVerfasst: Dienstag 18. April 2017, 20:02 
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Ich schließ mich da meinen Vorrednern an.
Eiche bleibt erstmal offen, gefühlt verbrennts dann besser und sauberer.
Alles andere wird schnellstmöglich abgedeckt, wobei diesen Winter trotzdem Holz an der Wetterseite morsch geworden ist (Buche).
Trotzdem werd ich das auch weiterhin so machen.

Lg
Axel

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LG
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 Betreff des Beitrags: Re: Brennholzstapel abdecken
BeitragVerfasst: Samstag 22. April 2017, 00:16 
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Ich decke alles ab, und zwar sobald es entsprechend aufgebeigt ist.

Holzart ist mir da ehrlich gesagt egal. Bei Eiche mach ich das genauso wie bei Esche oder Buche.

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Für meine Bilder gilt das ©!

Êdd gmäggrâd isch gnuâg g'loôbat!


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 Betreff des Beitrags: Re: Brennholzstapel abdecken
BeitragVerfasst: Sonntag 23. April 2017, 15:14 
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Registriert: Mittwoch 9. Januar 2008, 00:35
Beiträge: 2336
Wohnort: Rheinhessische Schweiz RLP
Ich decke hier *nichts* mehr ab. Egal ob Buche oder Eiche. Sitzt allerdings auch auf einer unbeschatteten Freifläche mit ordentlich Wind. Null komma Null Verlust, auch die Stücke die auf dem Boden liegen, sind nach wie vor sinnvoll nutzbar. Auch nach 3 Jahren.

_________________
Gruss,
Michael
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 Betreff des Beitrags: Re: Brennholzstapel abdecken
BeitragVerfasst: Sonntag 23. April 2017, 16:35 
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Registriert: Freitag 27. Mai 2016, 12:06
Beiträge: 330
Was im Frühjahr gespalten und aufgesetzt wurde bleibt über den 1. Sommer offen.

Wenn im September nochmal so richtig die Sonne drauf war, wird abgedeckt und bleibt dann auch für die nächsten 2-3 Jahre. Aber nur von oben, damit von den Seiten immer schön Luft dran kann und von oben kein Schnee- und Regenwasser reinsickert.

Gerade bei Eiche soll man wegen der Gerbsäure ruhig mal öfter draufregnen lassen. Gerbsäure soll beim Verbrennen den Ofen und die Rohre angreifen.

Wenn die Beige gute Zwischenräume hat und immer Wind und Sonne dran kann, ist das auch mit allen anderen Holzarten gut zu machen.

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Gruß
OliOla

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 Betreff des Beitrags: Re: Brennholzstapel abdecken
BeitragVerfasst: Mittwoch 16. August 2017, 21:44 
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Registriert: Donnerstag 18. August 2016, 13:51
Beiträge: 36
Das mit der Eiche und dem Gerbsäureauswaschen könnt ihr getrost zu Grimm s Märchen verschieben, denn Eichenholz ist nicht sehr Wasserdurchlässig, also nützt das höchstens im äussersten mm!
Ist immer wieder lustig wie sich das Gerbsäuremärchen so schön hartnäckig hält.... ist von Chemikern mehrfach widerlegt worden... immer im Sinne von anständiger Verbrennung!
Bei uns in der Gegend wird meisst erst nach einem halben Jahr abgedeckt... es soll dann zu weniger Schädlingsbefall führen, ob das auch ein Märchen ist... eure Meinung würde mich interessieren!
Gruess Ruedi

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Ms 171, 036, 064, Partner 500 und Pioneer Farmsaw, dazu jede Menge Kleinzeugs, Brennholzfäse Geba, Vogesenblitz 16t mit hydr. Stammheber, El. spaltmaschine 6t, und Traktor runden das Holzerequipment ab.
:)


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 Betreff des Beitrags: Re: Brennholzstapel abdecken
BeitragVerfasst: Mittwoch 16. August 2017, 22:03 
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Beiträge: 4673
Wohnort: KC / Oberfranken
Naja, die Gerbsäure wäscht sich schon raus aber eher bei aufgesägter Eiche. Wenn die dann noch im Außenbereich an ner Hauswand oder Natursteinboden verbaut wird dann gibts schöne Flecken. Aber das ist ja nicht das eigentliche Thema :mrgreen:
Selber decke ich nur Brennholz ab was schon fertig verarbeitet wurde und z.b in Gitterboxen lagert. Alles andere was z.b in Meter am Haus lagert decke ich nicht ab. Gefällt mir schon aus optischen Gründen nicht. :pfeifen: Abundan vergisst mal n Eichhörnchen n paar Nüsse drin aber sonst hatte ich noch keine nennenswerten Schädlinge.

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Gruß Chris
(Anonymer Holzmessie, aus ärztlicher Sicht unheilbar)
Mein Fuhrpark: Schnittschutzapp, Motorsägenapp :stihl: 170D :shock: und noch n paar weitere

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 Betreff des Beitrags: Re: Brennholzstapel abdecken
BeitragVerfasst: Montag 1. Oktober 2018, 19:44 
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Registriert: Samstag 15. September 2018, 00:38
Beiträge: 19
Lagerplatz ist direkt hinter dem Haus (also Südseite) ist in drei teilen aufgeteilt (für jedes Jahr ein Lagerplatz , da nur max. 10RM pro Jahr)
Das Holz lagert dort in Meter stücke ist gespaltet und aufgeschichtet und nicht abgedeckt.
Sobald ich es aber auf 30cm schneide wirde es in einer Metallhütte (4Rm) eingelagert (sind 2 Hütten)


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 Betreff des Beitrags: Re: Brennholzstapel abdecken
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Oktober 2018, 09:50 
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Registriert: Dienstag 20. Januar 2009, 12:32
Beiträge: 5569
Anfangs trocknet das Holz auch ohne abgedeckt zu werden , insbesondere bei solchen Trockenperioden wie diesen Sommer.
Um auf eine geringe, ofenfertige Restfeuchte zu kommen muss es aber abgedeckt werden.
Warum dann nicht gleich - und fertig.

Das Gerbsäurenausspühlen bei unabgedeckter Eiche würde ich auch eher in den Bereich der hatnäckigen
Anektoden verbannen.

_________________
"Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden"
Dürrenmatt, Friedrich: Die Physiker


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 Betreff des Beitrags: Re: Brennholzstapel abdecken
BeitragVerfasst: Samstag 6. Oktober 2018, 11:36 
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Registriert: Mittwoch 26. September 2018, 15:43
Beiträge: 32
Hallo
ich decke nur bzgl der Lage der Beige ab
wenn zb die Beige unter Baumbestand(Fichte zb)sitzt,braucht man es kaum tun
steht Sie im Wind mit genug Sonne,ebenso wenig
steht Sie im Schatten mit regem Regeneinfall,dann schon
ist alles relativ,jeder hat andere Bedingungen vor Ort.
was ich allerdings noch nie hatte,waren grössere Verluste,meist jedoch ist Esche schlechter,als der reine Brennwert anzeigt

MFG
Knüppel


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 Betreff des Beitrags: Re: Brennholzstapel abdecken
BeitragVerfasst: Sonntag 7. Oktober 2018, 10:01 
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Beiträge: 1441
Wohnort: 96332 Pressig im wunderschönen Frankenwald
Würde einmal sagen, das ganze ist sehr stark von der Lage des Lagerplatzes und der Holzart abhängig
Laub (habe ich nicht) würde ich, abgesehen von vielleicht Eiche und Robinie, immer sofort abdecken
Fichte zum Beispiel ist da sehr unempfindlich
Wenn die halbwegs luftig liegt, ist da auch nach 2-3 Jahren nichts großartig passiert
Meine Fichten habe ich in letzter Zeit im Winter geschlagen, im Frühjahr nach Hause gefahren,
unabgedeckt auf einen großen Haufen gelegt und dann im Laufe des Jahres bzw des nächsten
Jahres gesägt, gespalten und in die Unverständlich verräumt
Derselbe Haufen von stehend getrockneten Fichten lag aber auch schon einmal 3-4 Jahre, ohne, dass
das Holz vergammelt wäre

Es trocknet aber auf jeden Fall auch unabgedeckt, nur für den letzten Rest sollte es trocken liegen
Ist eben alles von der Lage und von dem Verarbeitungsprozess abhängig
Würde ich zum Beispiel mit Meterholz arbeiten, würde ich die Meterbänke wohl ein Jahr unabgedeckt lassen
Auf Ofenlänge sägen und dann in den Unterstand
Da muss einfach jeder das Prinzip finden, dass für die vorliegenden Gegebenheiten am besten passt ;)

_________________
Grüße
Daniel
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:guck: Meine Bilder Meine Bilder sind mein Eigentum. Wer sie verwenden möchte fragt mich vorher

Wenn's nicht dreckig sein darf, ist's Spielzeug und kein Werkzeug :pfeifen:


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