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 Betreff des Beitrags: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Dezember 2019, 00:48 
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Hallo Zusammen, ich hätte mal wieder eine Frage. Ich habe mich in den letzten Tagen über Kiefer als Brennholz unterhalten. Dabei meinte mein Freund, im Süden wird nur / viel mit Kiefer geheizt. Das stimmt, meinte ich. Im Laufe des Gesprächs erklärte mir mein Freund, dass Kiefer aus dem Süden von Deutschland einen anderen Brennwert als die Kiefer aus dem Norden hätte (der Grund wäre, dass sie langsamer wachsen würde). Nun meine Frage: Stimmt das oder ist Kiefer gleich Kiefer?
Besten Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Dezember 2019, 06:37 
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Im Süden gibt's gar nicht so viel Kiefer :roll:
Brennwert dürfte gleich sein - was soll die Wachstumsgeschwindigkeit damit zu tun haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Dezember 2019, 08:26 
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Kommt darauf an, wie man Süden definiert ;)
Nürnberger Raum ist für halb Deutschland schon Süden und da gibt es tatsächlich viel Kiefer :)

Die Frage ist, wird der Brennwert pro Kilogramm oder pro bestimmtem Volumen angegeben :KK:
Pro Kilogramm wäre er dann über sämtliche Kiefern bis auf geringe Abweichungen gleich
Mit etwas größeren Abweichungen dann aber eigentlich über alle Baumarten :KK:

Wird er jedoch pro Volumen, meinetwegen 1l angegeben, dann macht die Wachstumsgeschwindigkeit
schon einen (geringfügigen) Unterschied
Langsamer gewachsen -> höherer Spätholzanteil (dichter) -> höhere durchschnittliche Dichte -> höherer Brennwert
Da müssen die Differenzen aber ziemlich groß sein, dass du das merkst ;)

Das Kiefern im Süden generell langsamer wachsen, würde ich so pauschal niemals sagen
Gibt überall gute und schlechte Standorte

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Grüße
Daniel
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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Dezember 2019, 08:35 
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Spätestens zurückgerechnet auf das Gewicht ist der Brennwert geich.

Das sieht man auch an generellen Holztabellen - Nadelholz und Laubholz, was nach Volumen teils deutlich unterschiedliche Brennwerte hat, ist nach Gewicht nahezu gleich bzw. das Nadelholz sogar leicht vorne.

Du hast eher regionale Unterschiede in Forstwirtschaft und Heizverhalten der Leute, weil Brennholz klassisch ein Abfallprodukt ist.
Erntest du einen Laubbaum als Wertholz, hast du eine ausgeprägte Krone, es bleibt Brennholz zur Verwertung.
Erntest du Nadelholz als Wertholz, bleiben ein paar Äste, die üblicherweise im Wald verrotten. Die erreichen kaum für Brennholz interessante Dicken und wenn doch ist der Stamm verastet und eher kein Wertholz mehr. In der Holzwirtschaft nach Qualitätsstufen bleibt da prinzipbedingt weniger Brennholz, wenn alles nach Plan läuft.

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Dezember 2019, 08:51 
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xDanieh hat geschrieben:
...
Das Kiefern im Süden generell langsamer wachsen, würde ich so pauschal niemals sagen
Gibt überall gute und schlechte Standorte


Vor allem guck dann mal ganz in den Norden - also bezogen auf die Klimazonen, wo Kiefern halt so wachsen und nicht bezogen auf Staatsgrenzen.
Die skandinavischen Kiefern wachsen sehr langsam und sind deshalb auch als Bauholz für Blockhäuser sehr beliebt.
Die Jahresringe sind wesendlich feiner als bei den Kiefern in meinem Wald, Bäume gleicher Größe sind im hohen Norden locker 3-4 mal so alt, im Extremfall noch älter.

Denke ich an die Fichten, wo ich die letzten Jahre mein Brennholz gemacht habe, da unterscheiden sich Astholz und Stammholz schon deutlich in der Dicke der Jahresringe, in der Dichte und in der mechanischen Belastbarkeit. Ganz anderes Holz, auch wenn es vom selben Baum kommt. Auch verbrennen tut das Holz recht unterschiedlich, ist aber schwer zu vergleichen, weil man kaum 3cm Äste aufspaltet, es gibt einfach keine vergleichbaren Scheite aus Astholz und Stammholz.
Aufgespalten am Stamm schwitzen die Verastungen aber ganz anders Harz aus als das gleichmäßig gewachsene Stammholz.
Das Astholz verhält sich eher wie die Verastung, weniger wie das Stammholz.

Fragt mal den Zenoa - er wohnt doch jetzt in Nordschweden und dürfte den Vergleich zu hiesigem Nadelholz haben. Wenn der ganze Stamm so fein gewachsen ist, wie hier nur Äste, wird es sicher einen Unterschied geben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Dezember 2019, 09:11 
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Also das Bäume je nach Klima unterschiedlichen Brennwert pro Kubikmeter haben ist sicher richtig. Und das ist in der Regel auch das ausschlaggebende Maß, da Brennholz üblicherweise nach Ster gekauft wird und auch nach Volumen in den Ofen gesteckt wird.
Dass aber im Süden besonders viel mit Kiefern geheizt wird kann ich nun nicht bestätigen. Denke das ist regional einfach unterschiedlich. Man verbrennt, was man hat. Hier bei mir ists hauptsächlich (Käfer-)Fichte und Buche.

@plinse: Versteh ich das richtig, das Äste also pro Kubikmeter einen hohen Brennwert haben und es sich durchaus lohnen könnte, die im Ofen mitzuverfeuern? Bis jetzt verschenk ich die einfach...

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Dezember 2019, 09:14 
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xDanieh hat geschrieben:
höherer Spätholzanteil (dichter)

Da dürfte das Lebensalter des Baumes einen größeren Effekt haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Dezember 2019, 09:43 
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Kiefer wächst auf kargen Böden langsamer und wächst dichter (mehr Gewicht bezogen aufs Volumen). Das geht sogar soweit, dass Kiefer auf ganz schlechten Böden so dicht wie Hartholz wächst!

Der Brennwert pro KG bleibt davon natürlich unbeeindruckt, aber der Brennwert des Sters steigt natürlich. Wobei ich als Südländer die Theorie deines Kumpels nicht so ganz unterstützen kann: Wir haben hier in der Hallertau gute Böden und bei uns wachsen die Kiefern vollkommen normal.

@Kiefer78:
Überleg dir mal, ob du dir vielleicht zu Weihnachten von deinen Liebsten das Buch "Der Mann und das Holz" schenken lässt. Kostet nur 18 Euro und ist bis oben gefüllt mit Brennholzwissen. Das hat mir beim Einstieg ins Brennholz bei vielen Fragen sehr geholfen. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Dezember 2019, 11:09 
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Waldluchs hat geschrieben:
...

@plinse: Versteh ich das richtig, das Äste also pro Kubikmeter einen hohen Brennwert haben und es sich durchaus lohnen könnte, die im Ofen mitzuverfeuern? Bis jetzt verschenk ich die einfach...

Wenn du die Äste trocken bekommst sicherlich.
Ich habe min. 3 Jahre Vorlauf. Da bekommt man auch ungespaltene Äste trocken. Alles, was ich ohnehin klein säge, verheize ich auch, ist halt Beischmeiß, kein gezielt gemachtes Holz.

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Mittwoch 18. Dezember 2019, 12:22 
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holgi hat geschrieben:
xDanieh hat geschrieben:
höherer Spätholzanteil (dichter)

Da dürfte das Lebensalter des Baumes einen größeren Effekt haben.


Es ist richtig, dass der Zuwachs von Bäumen ab einem bestimmten Alter wieder nachlässt
Folglich werden die Jahrringe enger und entsprechend der Spätholzanteil größer
Der Spätholzzuwachs bleibt nämlich das ganze Baumleben mehr oder weniger gleich, nur der Frühholzanteil ändert sich
Analog eben auf schlechtem Standort
Es gibt aber auch junge Bäume mit sehr viel Spätholzanteil :)

Bild


Waldluchs hat geschrieben:
@plinse: Versteh ich das richtig, das Äste also pro Kubikmeter einen hohen Brennwert haben und es sich durchaus lohnen könnte, die im Ofen mitzuverfeuern? Bis jetzt verschenk ich die einfach...


Bezogen auf Nadelbaum-Äste (Laub ähnlich, aber eben bei weitem nicht so ausgeprägt):
Äste wachsen im Endeffekt genauso wie die Baumscheibe auf dem Bild
Bilden jedes Jahr einen Jahrring, aber mit extrem wenig "leichtem" Frühholz
Folglich ein deutlich höherer Brennwert bei gleichem Volumen als das Stammholz
Macht dafür aber auch deutlich mehr Arbeit diese aufzuarbeiten ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Freitag 3. Januar 2020, 17:42 
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Also, wir haben ja hier in Brandenburg viele Kiefern. Manche sind leicht wie Papier je Rundling, die Kiefer daneben schwer wie Eiche. Entsprechend wird vermutlich auch der Heizwert höher sein.
Hat also eher nix mit dem Standort zu tun.

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Ochsenkopf Spalthammer, Sappie und Greifzangen sowie Fällheber
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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Freitag 3. Januar 2020, 18:08 
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Ich denke mal das liegt vielleicht auch daran wieviele dieser verdammten Astkränze im stammholz sind. Ein Meter davon brennt mindestens doppelt so lange wie 1m astfreies Holz.
In Idar Oberstein grillen die sogar mit kiefernäste, abgelagert aber Kiefer. Wieder erwarten schmeckt man nichts.

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Freitag 3. Januar 2020, 18:09 
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Wohnort: Wild South-West
Wenn man dichteres Holz haben will muß man die linksdrehende Mondphase umdrehen, also z.B. L1 und L2 vertauschen! :mrgreen:

Im Ernst: Weder viel Kiefer in BW noch merkliche Unterschiede in der Dichte, soviel ist sicher. 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Freitag 3. Januar 2020, 18:27 
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Beiträge: 1241
Wohnort: Saarland
Es komm schon auf den Standort an:

Ich hatte hier drei Kiefern in einem Garten. Alle ca. 1975 als gleich alte Jungbäume frisch aus der Baumschule gesetz. Abstand untereinander jeweils ca. 6 m. Letztes Jahr die größte mit ca. 60 cm BHD und 40 m Höhe abgetragen. Die beiden anderen stehen noch und haben einen BHD von ca. 10 cm bei einer Höhe von ca. 8 m.

Die stehen etwas Schattiger und die Kiefer mit dem meisten Leicht hat sich durchgesetzt. Jetzt is Sie um. Das hat sie davon. :mrgreen:

Das Holz der beiden noch stehenden Kiefern ist garantiert dichter, als das Holz der gefällten.

Gruß
Eckat

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:dolmar: Sachs-Dolmar 105 (30+35) | 108 (in Arbeit)
KM 85 R mit Hochentaster und Verlängerung, HS 81 R, SH 86, Eigenbau-Mill für die 880
Oehler OL100 Spalter | Docma VF 80 Spillwinde
AS Baum1/SKT-A


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Freitag 3. Januar 2020, 19:34 
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Beiträge: 1679
Wohnort: Kreis Euskirchen
Dann ist also in 30 Jahren die nächste dran....

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:stihl: 2 mal 241 C-M Ruinen für aus 2 mach 1, in Arbeit
:makita: UC 3001A


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Freitag 3. Januar 2020, 19:54 
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Registriert: Samstag 5. März 2016, 21:17
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Wohnort: Oberösterreich
Denke neben dem Standort, spielt auch die Sorte eine große Rolle;
Schwarzkiefern wachsen hier wie verrückt, oft (wenn zuviel Licht) sehr grobastig;
Weiß und oder Rotföhren dagegen meist sehr langsam.

Es ist WAHR langsam gewachsenes Holz hat einen besseren Brennwert;
es ist meist auch haltbarer, so idiotisch es ist aber bei uns ist viel Sibirisches Holz für den Außenbereich am Bau im Einsatz.
Auch werden im Norden und in Sibirien Holz Arten als Dauerhaft gegen Witterung angesehen und auch verbaut, wo wir in Mitteleuropa nie auf die Idee kommen würden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Sonntag 5. Januar 2020, 18:10 
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Registriert: Donnerstag 1. November 2012, 18:39
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teribintus hat geschrieben:
Auch werden im Norden und in Sibirien Holz Arten als Dauerhaft gegen Witterung angesehen und auch verbaut, wo wir in Mitteleuropa nie auf die Idee kommen würden.


Dem kann ich nur zustimmen.
Die Zitterpappel ist in Finnland zB. richtiges Wertholz, habe da kerzengerade, fast astlose Stämme mit beachtlichen Durchmesser und über 30m Höhe stehen.
Meinen Steg habe ich damit gebaut, die Träger sind jetzt nach 25 Jahren immer noch gut.
Nur die Pfähle werden immer mal wieder ersetzt, weil das Eis sie crasht, aber faulen tun sie nur sehr langsam


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Sonntag 5. Januar 2020, 22:09 
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Das dürfte vor allem an den lokalen Durchschnittstemperaturen bzw, den sehr kurzen Vegetationsperioden liegen.
Frost konserviert, also fault auch nix.

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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Sonntag 5. Januar 2020, 23:34 
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Registriert: Donnerstag 1. November 2012, 18:39
Beiträge: 112
klar, das spielt sicherlich die größte Rolle, obwohl an unserem Standort ( Bucht nach Süden, das braungefärbte Wasser erwärmt sich im Sommer stark) eher mitteleuropäisches Lokalklima herrscht - außer natürlich im Tiefwinter.
Aber den gibt´s auch dort kaum noch.
Erstaunlich ist aber die im Unterschied zu unseren Breiten ganz andere Wuchsform der Bäume:
Espe wie gesagt sehr hoch und gerade, Schwarzerle gedrungen, eher buschig, Grauerle dagegen wieder sehr hoch


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 Betreff des Beitrags: Re: Unterschiede bei Kiefern
BeitragVerfasst: Montag 6. Januar 2020, 13:08 
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STONECREEK hat geschrieben:
Im Ernst: Weder viel Kiefer in BW ...


Ab und zu mal über den Linse-Spätzle-Tellerand schauen hilft:
https://www.forstbw.de/fileadmin/forstb ... t_2015.pdf

;-)

Forst-BW besteht nicht nur aus Schönbuch und Welzheimer Wald...:pfeifen:

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Gruß,
Christoph

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