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BeitragVerfasst: Freitag 10. April 2020, 14:43 
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Ich bekomme regelmäßig Paletten aus der KFZ-Werkstatt meines Nachbarn.
Er bekommt seine 60l Olfässer immer auf einer nagelneuen 60x80cm Einwegpalette geliefert.
Diese sind bisher allesamt HT Paletten und die Klötze aus Vollholz.
Die Klötze wandern in meinen Werkstattofen,
die Brettchen werden Anzündholz.

Bei Bedarf bekomme ich auch immer wieder Einwegpalette
von einer großen Möbelhauskette,
welche auch HT sind.

Vom Aufwand der Verarbeitung und dem Ergebnis später an ofenfertigem Holz,
ist es aber absolut nicht lohnenswert...

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BeitragVerfasst: Freitag 10. April 2020, 14:52 
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hamsti hat geschrieben:
@dfk: Ist IPPC dieses Brandzeichen, von dem ich dachte, daß dort die Herkunft der Palette ersichtlich ist?


Bei Europaletten stecken da mehr Infos drin als bei den Einwegdingern. Tatsächlich muß heute jedes Holz, das international transportiert wird nach ISM behandelt sein. Das dient eigentlich dazu, daß keine (Holz-)Schädlinge verschleppt werden können. In DE ist m.W. nur noch HT erlaubt, aber die Einwegpaletten stammen ja meist aus Übersee.

Trotzdem kann auch die ganze Charge, also Palette plus Ladung, noch einmal behandelt sein. Vor Jahren gab es 'mal Teddybären, die mit Methybromid begast waren.


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BeitragVerfasst: Sonntag 26. April 2020, 23:32 
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Wenn es brennt und nicht raucht würde ich es durch den Ofen lassen. Kenne Leute die haben jahrzehntelang Paletten verheizt.

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BeitragVerfasst: Sonntag 26. April 2020, 23:49 
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Nicht alles, was nicht raucht, ist auch gesundheitlich unbedenklich. Ich würde zumindest differenzieren nach offener Verbrennung (Kamin) oder geschlossenem System (Holzkessel).


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BeitragVerfasst: Montag 27. April 2020, 16:36 
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Der Kessel ist definitiv eher geeignet.

In meinem Lehrbetrieb hatten wir damals einen "Scheitholzkessel", der angeblich irgendeine spezielle Technik hatte. Darin landete ALLES an Restholz. Egal ob Vollholz, OSB, lackierte MDF oder Span. Rein damit.
Erst recht die zu Briketts gepressten Abfälle der Absaugung.

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BeitragVerfasst: Montag 27. April 2020, 17:13 
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Bloß weil Leute was jahrzehntelang gemacht haben muss es doch nicht gut sein. Frauen/Kinder schlagen, eheliche Vergewaltigung, Ölwechsel beim Bagger direkt auf der auf der Baustelle - ohne Altöl mit heim zu bringen, lauter Sachen die jahrzehntelang gemacht wurden, waren damals schon nicht gut, heute geht so was halt gar nicht mehr. Genauso ist behandeltes Holz einfach Tabu, aus Ende. Wenn man es genau nimmt, sind sogar Schnittholz (Bretter/Kanthölzer) behndelt und deshalb im privaten Ofen/Kessel verboten. Die Folge von der ganzen Müllverbrennerei sind immer stärkere Kontrollen für alle, auch die, die einfach nur unbehandeltes Brennholz in den Ofen stecken.

Gruß, Christian

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BeitragVerfasst: Montag 27. April 2020, 17:27 
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Die sind auch Auswirkung der Lobby der Kontrollindustrie, die sich ihre Pfründe sichert (Schornsteinfeger, TÜV und die ganzen Zertifizierungsfuzzis wollen auch "Wachstum").

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BeitragVerfasst: Montag 27. April 2020, 20:55 
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Auf einem guten Glutbett mit genug Luft und raus durch den Kamin damit. :-)

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BeitragVerfasst: Montag 27. April 2020, 21:10 
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...und das Altöl einfach in die Kanalisation, oder was?.. :roll:

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BeitragVerfasst: Montag 27. April 2020, 21:56 
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Darin vorher die Klötze über Nacht einlegen

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BeitragVerfasst: Montag 27. April 2020, 22:08 
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altöl kann man sehr gut als kaminanzünder verwenden. kanalisation ist verschwendung.


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BeitragVerfasst: Montag 27. April 2020, 22:09 
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STONECREEK hat geschrieben:
...und das Altöl einfach in die Kanalisation, oder was?.. :roll:

Baggger macht Loch, fährt drüber, Öl ins Loch ablassen. Dann neues Öl in den Bagger rein und Loch wieder zufüllen. War früher hier in D eher die Regel als die Ausnahme. Heute wird das sicherlich in weniger umweltbewussten Gegenden immer noch genau so gemacht.

Mein Schwiegersohn ist angestellter Kainkehrer, was der für Storys erzählt .... großer Zimmerteppich zusammengerollt im Füllloch vom Holzkessel, steht noch 2m raus. Sollte so lange nachgeschoben werden, bis er komplett verbrannt ist. Laut seiner Aussage haben moderne Holzkessel zum Glück aber Probleme mit Müllverbrennung.

Gruß, Christian

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BeitragVerfasst: Montag 27. April 2020, 23:17 
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STONECREEK hat geschrieben:
...und das Altöl einfach in die Kanalisation, oder was?.. :roll:

Nee, den Pflug mit konservieren...:roll: verteilt sich dann verträglich :pfeifen:

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Gruß,
Christoph

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BeitragVerfasst: Dienstag 28. April 2020, 00:31 
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Das wird tatsächlich noch so gemacht... :mrgreen:


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BeitragVerfasst: Sonntag 3. Mai 2020, 00:27 
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vor fast 40 Jahren habe ich meinen Golf auf der Hebebühne im Nachbardorf entrostet. Der Meister dort gab mir ne Sprühkanne mit Altöl und ließ mich den Unterboden damit einsprühen. Dann ab auf den nächsten Feldweg und mit Max.-Tempo drüberheizen, damit sich schön der Sand damit verbindet.
Wenn ich heute drüber nachdenke, gruselt es mich...


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BeitragVerfasst: Sonntag 3. Mai 2020, 02:13 
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Mach hier doch mal ne Umfrage, wer alles mit Bio und wer mit Mineralöl im Schmieröltank fährt... :?
Dann kannst dich nochmal gruseln.

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BeitragVerfasst: Sonntag 3. Mai 2020, 06:43 
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Glaubt Ihr die Hohlraumversiegelungen & Co sind groß was anderes?
Je besser etwas in Spalten kriecht und Rost unterwandert, desto stärker wäscht es sich auch aus und der Quatsch ist überwiegend auf Mineralölbasis.
Die ganzen Mittelchen, die man nicht alle 2-3 Jahre neu machen soll, sind doch verschrien, weil eben die dann von Rost wieder unterwandert werden :roll:

Pressspan gehört weder in einen Kamin, noch in einen Kaminofen.
Die nötigen Temperaturen für eine aktuell als ausreichend angesehene Verbrennung kommen nicht zu Stande, da bleiben zu viele Giftstoffe übrig.
In Betrieben sind es oft Holzvergaserkessel, die verbrennen heißer. Bleibt das Thema, dass man es technisch überwachen sollte, weil sonst teilverbrannte Gifte raus geblasen werden und sich auch in der Asche befinden, die man dann aus dem Ofen kehrt.
Ggf. sollte mit normalem Holz angeheizt werden, um Temperatur rein zu bekommen, ... aber das wird dann wohl kaum so gehandhabt.

Gewerbebetriebe befinden sich aber meist nicht mitten in Wohngebieten und die Betriebe müssen auch Sorge für Arbeitsschutz tragen. Bei nachweislich falscher Praxis möchte ich nicht in der Haut vom Chef stecken, wenn dann mal doch mehr Krebs bei den Mitarbeitern auftritt...

Da muss sich jeder für sich überlegen, was er sich (und seinen Nachbarn) privat antun will, ich verbrenne in meinem Holzvergaser keinen Pressspan. Ein Großteil der Beweggründe ist egoistisch :roll:
Ich will mir kein "Klein-Seveso" in meinem Keller züchten...

Wer in seiner Feuerstelle "Mist verbrennt", hat mit den Giftstoffen selbst am meisten zu tun... nicht vergessen!

Ach Mist, ich vergaß - ich rauche ja auch nicht, ... bin ja eh ein Spießer ;)
Aber es gibt viele Stellen, wo man sich diese Fragen stellen sollte und am Ende sind wir wohl fast alle an irgendwelchen Punkten unlogisch unterwegs, Hauptsache nicht zu oft :roll:

_________________
MfG Eike
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Kleine (Sachs-) Dolmar-Sammlung:
CA 113/1,2&3 - CC 116AV - CC Super117AV - 100 - 101hobby - 103 - 105 - 108 - 110 - 112 - 112 Silverstar - 112black&white - 113H - 114 - 115 2x - 116si - 117 - 118 Super -119 -119 Silverstar - 120 - 120si - 122super - 122SL - 123 - 133 - 133super - 143 2x -144 - 152 - 153 2x - 166 2x- KMS 4
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Trennjäger 309&343

339XP, 242XPG, KS43, E30 & MS200 (so viel zur Markenbrille ;))
Sachs Dolmar 112 Umbau auf Zündchip


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BeitragVerfasst: Mittwoch 6. Mai 2020, 12:32 
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Registriert: Mittwoch 23. September 2015, 21:28
Beiträge: 23
Wohnort: Südniedersachsen
Ich finde den Ansatz gut das man Abfall einem sinnvollen Zweck zuführt.
Allerdings ist mir persönlich der Aufwand viel zu hoch für das bisschen Holz.
Zum anmachen habe ich etwas davon aber die Klötze nehme ich nicht zum verbrennen.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 7. Mai 2020, 09:25 
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Beiträge: 802
Hallo,

die Antwort ist doch ganz einfach:

Würdest du mit dem Brennmaterial grillen oder räuchern? Ja, dann ab in den Ofen. Nein, dann in die Entsorgung.

Gruss
Lutz

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:MAC: 72 Bild einer Homelite :lol: 4245 3535


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BeitragVerfasst: Donnerstag 7. Mai 2020, 18:15 
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Registriert: Dienstag 3. Januar 2017, 19:36
Beiträge: 522
Wenn ich nen Haus,Betrieb etc mit ner 50kw Anlage hätte, dürfte ich das mit ein paar Modifikationen legal durchjagen. Selbst beschichtete Spanplatten,Sperrholz usw... machen einige Tischler hier in der Gegend. Billiger als Entsorgen ist es je nach Rechnung auch noch.


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