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BeitragVerfasst: Montag 1. Oktober 2018, 19:41 
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Hallo,

nach einigen Überlegungen habe ich mich dazu entschieden einen liegenden Kurzholzspalter zu bauen.
Der Schichtholzspalter macht für meine Anwendungen zu wenig Sinn, leider. Die Überlegung wurde also verworfen.

Ich möchte das Thema als "offenen" Baubericht laufen lassen, würde mich also über jegliche Vorschläge, Kritik oder sonstiges freuen.
Punkte die mich beschäftigen werde ich kursiv schreiben ;)

Der bisherige Spalter in meinem Besitz ist ein Eigenbau den ich vor ein paar Jahren mal gekauft habe.
Bild

Bild
Dieser Spalter hat große Konstruktive Nachteile.
Durch die Bauweise mit den U-Profilen und der Führung des Spaltmessers sowie des Zylinders geht viel Kraft von den 8 Tonnen, die er haben soll, verloren. Das Konstrukt biegt sich ordentlich auseinander sobald es was zu tun hat, das Spaltmesser neigt dazu sich dann in der Führung zu verkanten.

Das Aggregat des Eigenbau Spalters bietet leider nur 130 bar und fällt damit raus.
Bild


Ich habe noch ein weiteres, größeres Aggregat in meinem Besitz:
Bild

Bild

Leider fehlen bei diesem Aggregat weitere Angaben.
Um den max. Druck zu ermitteln sollte es ja reichen ein Manometer an den Pumpenausgang zu hängen oder?
Die Frage stellt sich nun wie ich die Literleistung am besten herausbekomme...


Der neue Spalter hat schon einige Fixdaten bekommen:
- Aufbau auf 180, 200 oder 220er HEB Träger (reicht einer 180er bei 15 Tonnen?)

- Druckkraft 10-15 Tonnen je nach Zylinder den ich bekommen kann

- Für den Transport einfahrbarer Zylinder
(Wie ist das bei den käuflichen gelöst? Über Bolzen? Bilder wären klasse :) )

- Antrieb elektrisch oder über im Ausnahmefall über die Hydraulikanlage meines Deutz 4006
(Zapfwellenantrieb entfällt aus Kostengründen)

- Maximale Länge vom Spaltgut entweder 40cm oder 65cm
(maximale Länge die der Ofen frisst sind 42cm, bei 40cm würde man gleich auf dem Spalter sehen ob es passt)

- Hydraulisch höhenverstellbares Spaltkreuz gefertigt aus S355 (St52 bzw. 1.0570) mit gefrästem Spaltkeil (Winkel?)
(Geplant sind 3 Messer= Gerade / Mit 4fach Spaltkreuz / mit 6fach Spaltkreuz wechselbar über Absteckbolzen)

- Anbau in der Heckdreipunktaufnahme meines Deutz 4006

- Zusätzlich auf der Unterseite angeschweißte U-Profile für einen Hubwagen oder Staplerzinken

- Keinen Stammheber, dafür eine klappbare Ablage hinterm Spaltkreuz mit seitlicher Begrenzung damit das gespaltene in eine Karre oder auf ein Förderband fallen kann.

- vorm Spaltkreuz Rungen zur Zentrierung des Rundholzes damit es nicht zur Seite rollt


Sollte die Führung auf dem Träger eher mit etwas "konstruktivem" Spiel (Höhe/Seite 0.5mm) oder eher geringer gefertigt werden? Und ist eine Führung mit POM-Leisten oder auch Messingleisten notwendig bei einem Spalter? Schmierung über Schmiernippel an den Beweglichen Teilen ist geplant, alles schwenkbare bekommt Bronze- oder Messinggleitlager



Beste Grüße,
Christian

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BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Oktober 2018, 14:37 
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Hallo,

Hat jemand von euch einen Spalter bei dem der Zylinder eine Transportstellung hat?

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BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Oktober 2018, 14:55 
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ich sehe, da traut sich keiner ran, also kann ich mal bescheiden etwas unterqualifiziertes ablassen ...
habe einen Widl Spalter. Da kann man den Zylinder aus und einfahren.
In der oberen Stellung ist er dann mit einem Bügel (entspricht 2 Bolzen) abgesteckt.
Sind die Bolzen draussen senkt sich der Zylinder ab wenn der Kolben einfährt
Ist der Zylinder fixiert fährt der Kolben nach oben.

Ich würde dringend eine Kunststoffführung empfehlen. Das sollte auch auf unbearbeiteten Flächen
eines warmgewalzten Profils funktionieren. Buntmetalführung nur bei bearbeiteter Lauf/Gleitfläche.

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"Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden"
Dürrenmatt, Friedrich: Die Physiker


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BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Oktober 2018, 17:31 
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Hallo,

Danke für deine Antwort, das hilft mir schon mal.
Ich werde die Transportstellung brauchen da der Spalter entgegen der ersten Gedanken nun eine Spaltlänge von 1050mm erhält.

Ich werde wohl Murtfeld Grün 8mm für die Führung (Oberseite Träger, Seitliche Fläche und Untergriff) verwenden. Da kann ich 50 Jahre Spalten bis das durch ist :D zudem habe ich hier so viel liegen das ich mir gleich 2-3 Reparatursätze fräsen kann.

Planfräsen vom Träger könnte ich, jedoch wäre der Aufwand zu hoch.

Das seitliche Spiel wird einstellbar sein, das Spiel vertikal wird fest auf 0.5mm gesetzt, kann durch Scheiben aber notfalls angepasst werden.

Beim Spaltmesser werde ich auch eine hintere Abstützung mit Murtfeld grün machen, seitlich reicht denke ich Stahl auf Stahl mit 0.5-1 mm Luft. Das Spaltmesser wird aus 120x20mm Flachstahl gefertigt, Länge bis zum Kreuz werden 30cm, dann das Kreuz, dann noch mal 30cm Klinge. Also etwas über 600mm Spaltklinge. Gesamtlänge wird bei 1200-1500 liegen damit eine ordentliche Abstützung möglich ist.

Der Zylinder wird einen Kolbendurchmesser von 90mm haben,bei 200 bar sind wir da bei ca. 12.9 Tonnen.

Die benötigte Pumpe muss ich noch mal durchrechnen bezüglich der Spaltgeschwindigkeit.
Vielleicht nehme ich auch ein Differentialventil für den Eilgang.
Ich werde nun doch eine Zapfwellenpumpe anbauen, zusätzlich zum E Betrieb.
Die sollte so ausgelegt sein das der Deutz bei 1200-1500 U/min laufen kann. Hauptsache kein Standgas, das ist Gift für den kleinen...

Der Träger wird ein HEB 180, den hab ich noch liegen.
Das Murtfeld sollte es ermöglichen auf Fett zu verzichten.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Oktober 2018, 18:54 
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Ich kann davon ausgehen, dass du die folgenden Threads alle schon gesehen hast oder?
viewtopic.php?f=46&t=76551
viewtopic.php?f=12&t=69512
viewtopic.php?f=12&t=104996
viewtopic.php?f=46&t=50751&start=100#p1001767

Hier verbrigt sich aber noch mehr.
Irgendwo hatte ich auch einen Bilderthread gesehen, wo jemand einen Ladewagen zum Liegendspalter umbaut.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Oktober 2018, 21:30 
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Vielen Dank für die Links , einige kannte ich noch nicht :)
Leider sind viele Berichte oft nicht bis zum Ende geführt...

Die Growi 14 Tonnen Waagerechtspalter gehen schon stark in die Richtung von dem was ich will:)

Beste Grüße,
Christian

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BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Oktober 2018, 20:19 
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Ein paar Teile konnte ich schon beginnen und ich hoffe das ich morgen schon Bilder von der Schlittenführung zeigen kann. Diese habe ich aus 20mm Stahl gefertigt, die Untergriffe aus 30mm. Geplant sind 60mm Untergriff. Gleitbeläge aus Teflon sind auch schon gefunden und verbolzt wird mit 3 Stück M16 in 12.9

Eventuell schaffe ich auch schon einen Teil des Spaltmessers und dessen Führung, das wäre ideal. Den Zylinder dafür habe ich heute schon bekommen. Ich denke die Schneide wird 500mm Lang, mehr werde ich denke ich mit 13-15 Tonnen nicht schaffen oder? Eventuell mache ich die Schneide ohne Kreuz dann 600, dann kann ich wechseln.

Ich bin jetzt schon gespannt wie schwer der Spalter wird :D

Beste,
Christian

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BeitragVerfasst: Freitag 5. Oktober 2018, 21:03 
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Hallo zusammen,

Heute habe ich die Führung fertig gestellt und mich für einen Teflon Gleitbelag entschieden.
Ebenso habe ich 2 Spaltmesser gefräst, 500mm Schneidenlänge und 1 Meter gesamt.


Gerade bin ich an den Berechnungen:

Druckkraft:
Zylinderkolben 90 mm
Kolbenstange 45 mm
Hub 700 mm

Macht bei 200 bar eine Druckkraft von 12.974 kg
Wenn wir mit 90% Wirkungsgrad rechnen bleiben 11.676 kg


Ölversorgung:
- der Deutz macht 540U/min an der Welle bei 1870 U/min Motordrehzahl

- Die Pumpe für Zapfwelle (200 Bar) leistet 25ccm/U, besitzt eine Übersetzung 1:3.8

Macht bei voller Drehzahl 51.3 Liter/min.
Angestrebt ist ein Betrieb bei einer Motordrehzahl von 1400 U/min.
Dadurch ergibt sich eine Zapfwellendrehzahl von 400 U/min.

Dies wiederum bedeutet eine Förderleistung von 38 L/min. Also einen 60-80 Liter Ölvorrat um die Erwärmung in Grenzen zu halten...

Geschwindigkeiten:

Bei Berechnung ohne Differentialventil komme ich auf folgende Geschwindigkeiten:
Ausfahren mit 99.6mm/Sekunde / 7 Sekunden für 700mm Hub
Einfahren mit 132.7mm/Sekunde / 5.27 Sekunden für 700mm Rückhub

Mit Differentialventil Bzw Eilgangstellung am Handventil:

Da das Kolben/Zylinderverhältnis 1:1.333 passiert folgendes:
Ausfahren mit Eilgang mit 398.2mm Sekunde also wäre er innerhalb von 1.76 Sekunden! ausgefahren.

Da müsste ich mal gucken ob es eine Drossel gibt die den Durchfluss begrenzt.. Meine Hydraulikzeiten waren zuletzt in der Ausbildung :D

Eigentlich wäre ein Zylinder besser der eine 60mm Kombenstange hat, den habe ich aber nicht finden können. Bei 60mm wäre das Verhältnis 1:1.8 was bedeuten würde:

Eilgang 224mm/Sekunde. / 3.13 Sekunden für 700mm Hub

Den Zylinder gibt's aber wohl nicht... Also drosseln!
Sonst glaube ich das das von den Daten ganz schick werden könnte. Das Differentialventil wird kein Automatisches sondern ein 45 Liter Hand-Steuergerät mit Eilgangstellung. Rein theoretisch sollte das aber keinen Einfluss auf die Berechnung haben.

Ich würde mich mal freuen was ihr von den Daten so haltet :) zu schnell? Zu langsam?

Beste Grüße,
Christian

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BeitragVerfasst: Samstag 6. Oktober 2018, 20:02 
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Mag keiner was sagen? ;)

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BeitragVerfasst: Samstag 6. Oktober 2018, 20:20 
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Hallo,

schön, dass Du hier Deine Gedanken zum Spalter veröffentlichst. :klatsch:

Bin auch am Überlegen im Winterhalbjahr einen Spalter zu bauen. Gehe schon so langsam in die
Planung wie es am besten geht und was ich denn alles dran haben möchte.

Ein Problem sehe ich bei den Gleitschienen, oder wie ich das nennen sollte, hab gelesen Du möchtest
dort Kunststoff einsetzen, den Du fräsen möchtest? Braucht es die wirklich, oder ist das schon Luxus?
Willst Du die auf den Träger montieren, oder nur nur um den Stempel, der das Holz gegen das Spaltkreuz
drückt.

Mit bestem Gruß


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BeitragVerfasst: Samstag 6. Oktober 2018, 20:34 
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Hi,

Viele Spalter laufen ja Stahl auf Stahl mit n paar millimeter Luft dazwischen. Da müsste aber ordentlich schmieren...
Die Teflon Gleitbeläge hatte ich halt da und kann später ohne Schmierung oder mit etwas Sprühöl auskommen anstatt kiloweise fett. Bei mir sind die Schienen am Schieber, nicht am Träger.

Fürs Hobby nicht notwendig, ich bin jedoch von Beruf Maschinenbaumeister und habe alles was das Herz begehrt 24/7 zur Verfügung inklusive meinen Babys, den CNC Dreh- und Fräsmaschinen.
Da verliert man sich schnell in Details und so eine simple Sache wie n Holzspalter wird zur Preäzisionsarbeit mit Sucht zur Perfektion.

Ich hoffe die Maschine dankt mit das mit einer langen Lebensdauer :D
Ich hoffe ich schaffe morgen mal bilder

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BeitragVerfasst: Sonntag 7. Oktober 2018, 15:59 
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Soooo,

hier mal ein paar Bilder vom bisherigen Stand.
Ich hoffe das ich nächste Woche noch ein paar weitere Teile fertigen kann und dann so langsam mit dem schweißen beginnen kann.

Spaltmesser:
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Die Führungen:
Bild

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BeitragVerfasst: Montag 8. Oktober 2018, 14:57 
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DukNukem hat geschrieben:
Irgendwo hatte ich auch einen Bilderthread gesehen, wo jemand einen Ladewagen zum Liegendspalter umbaut.


viewtopic.php?f=12&t=76926&start=60#p1482494

Dank Photobucket sind nur die Youtube Videos noch verfügbar.
Vielleicht hilft es aber trotzdem.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 11. Oktober 2018, 20:22 
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Beiträge: 86
Wohnort: Steffenberg (Mittelhessen)
Hallo,
schöne Arbeit bisher. Weiterhin viel Erfolg.
Falls du noch suchst: Ich habe noch einen quasi neuwertigen Rexroth-Zylinder liegen (sollte mal ein Schichtholzspalter werden). 400mm Hub, 80er Kolben, Stange 45.
Typ CDM1MS2/80/45/400A. Stange mit 33er Feingewinde; 4 Füße für 20er Schrauben. Bei Bedarf gern Bilder usw.
Schönen Gruß Tino

PS: Deine Geschwindigkeitsrechnung verstehe ich nicht ganz: Beim Differenzial hast du im Eilgang das Ölvolumen der Stangenseite zusätzlich für die Füllung der Kolbenseite zur Verfügung (bis das DBV wegschaltet), bei deinem Bsp. hast du also 2/3 der Ölmenge obendrauf. Da komme ich von 7 sec. dann auf rund 4,8 (im Leerlauf).
Drosseln würde ich auf keinen Fall, gibt nur zusätzlichen Wärmeeintrag.

_________________
:dolmar: :solo: Dolmar 5105, Solo 642 (gelb = Cub Cadet)
1.200mm Stehend-Spalter, proudly self-engineered + manufactured
guter Freund mit Landmaschinen


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BeitragVerfasst: Donnerstag 11. Oktober 2018, 21:35 
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Vielen Dank :)
Die Zylinder habe ich schon alle da :) besten Dank aber für dein Angebot :)

Die Geschwindigkeit hat mir ein Rechen Tool für Hydraulikanlagen ausgespuckt, das hat ne Funktion für Differentialventile.

Momentan pausiert es etwas, ich muss erstmal ne pulle Schutzgas haben und meine alte 350 Ampere MAG Maschine reaktivieren.

Beste Grüße,
Christian

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BeitragVerfasst: Freitag 12. Oktober 2018, 07:55 
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eingesenkte Inbusschrauben oder solche mit abgeflachtem Kopf wären besser für die Keilführung.

60-80 Liter Öl ergibt sich vielleicht theoretisch, aber welcher käufliche 13 Tonnen Spalter hat so viel drin?
Und die funktionieren auch alle.

_________________
2 alte Husqvarnas pro Ster Holzverbrauch und immer "Kette rechts"


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BeitragVerfasst: Freitag 12. Oktober 2018, 08:30 
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Registriert: Dienstag 21. Februar 2012, 22:16
Beiträge: 338
Wohnort: Weyhe bei Bremen
Hi,

tolles Projekt hast Du da.

Was hast Du für ein Material für das Spaltmesser verwendet??

_________________
Viele Grüße
Torsten

Wer kämpft kann auch mal verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!!

:dolmar: PS-420C (38), :dolmar: PS-5105C (45), :dolmar: PS-6400 (40)

Stihl Motorsense FS 38, Greifzug TU 0,8 to,
Holzspalter Eigenbau 15 to :wink:

Verkauft: (Atika Holzspalter 8 to),

Telma Förderband 5m Bj. 1973

Multicar M25, Baujahr 1979

Anhänger WM Meyer 1,2 to


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BeitragVerfasst: Freitag 12. Oktober 2018, 21:45 
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Registriert: Freitag 9. Januar 2015, 13:45
Beiträge: 337
Über ein einlassen der Schrauben habe ich auch schon nachgedacht, ist ja noch machbar.

Die Messer sind vorerst aus S355, wenn sie nicht halten werden sie hart aufgeschweißt und nachgefräst. :)

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BeitragVerfasst: Mittwoch 17. Oktober 2018, 14:50 
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Registriert: Dienstag 20. Februar 2007, 15:33
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Also meine Meinung, wenn der Spalte 1m Hub hat, sollte der Zylinder auch so lang sein, vielleicht 100mm kürzer, aber nicht mehr. Dein Spaltkeil ist ein Messer, das spaltet nicht, da brauchst du vollen Hub. Der Keil sollte min 60mm breit sein oben, das er spaltet und das Holz auseinander sprengt, dann reichen meist 20cm rein zu fahren (80%), beim Rest musst du ganz durch. Für normales Polterholz reichen 13t dicke, bei eigenem Wald und Verkauf ist es aber eng.

Rudi


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