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BeitragVerfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 12:03 
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Hallo zusammen,

habe mir einen Holzspalter (senkrecht) Marke BERNARDI von 1999 von Freund geliehen und folgendes Problem:
1. Fährt der Spalter ganz nach unten, oder bleibt er mal im Holz stecken, fährt er nicht mehr von alleine wieder hoch. Erst wenn ich ihn ausschalte und sofort wieder einschalte, fährt er hoch.
Ansonsten arbeitet er gut, d.h. wenn ich das Holz nur anreiße, also nicht bis ganz nach unten fahren lasse, geht er wieder von alleine hoch.
2. Habe den Ölstand des Hydrauliköls im Verdacht, vielleicht zu wenig drin.
Der Ölstab hat nur 1 Markierung, also nicht 2 für Minimum und Maximum.
Da sich diese Markierung aber ca. 5 cm über dem unteren Ende des Ölstabes befindet vermute ich, daß die Markierung den Mindestölstand vorgibt.
Der derzeitige Ölstand reicht bis zu dieser Markierung, wenn ich den Ölstab nur hinenstecke.
Schraube ich ihn auf den Stutzen, dann geht er entsprechend der Gewindelänge weiter hinein (ca. 1,5 cm tiefer).
Frage: wird er zum Messen nur lose hineingesteckt, oder zugeschraubt?

3. Schadet es dem Gerät, wenn man den Öltank ziemlich voll macht?

4. Kann man Hydrauliköl einfach nachfüllen, wenn man die Viskosktät des alten nicht kennt?
Das alte Öl ist offenbar noch sehr rein, man hat Mühe den Ölstand am blanken Massstab zu erkennen.

5. Auf dem Tank befindet sich ein Aufkleber mit folgenden Daten:
Tipo OLIO Hydrelf DS22 / ESSO INNAROL EP18
Finde kein Hydrauliköl mit diesen Bezeichnungen.

6. Alle Hydraulikschläuche und Anschlüsse sind trocken, also dicht.

Wäre für einige Hinweise dankbar, weil auch keine Bedienungsanleitung mehr da ist.


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 12:08 
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Schon mal im ausgefahrenem Zustand ca. 10 Minuten im Leerlauf laufen lassen?


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 12:22 
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...weiß nicht ob so lange, werd's aber mal versuchen.
Könnte das was bringen?


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 12:44 
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Beim Herkules stehts in der BA zum warmlaufen des Öls.
Unser fährt dann auch nicht hoch.


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 13:51 
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Dann kann die Öltemperatur bei mir wohl nicht die Ursache sein, schade, hatte schon Hoffnung.
Habe den ganzen Tag Holz gespalten und immer wieder Mal aus- und eingeschaltet, wenn ich ihn mal ganz nach unten gefahren hatte.
Da müßte das Öl wohl warm genug gewesen sein.
Aber vielen Dank für den Tipp, werd's trotzdem mal versuchen.


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 16:05 
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Der Füllstand ändert sich, wenn der Kolben ausfährt. Bei einer 50mm Kolbenstange und einem Meter Zylinderhub immerhin um 2 Liter, also sollte man wissen, ob der Strich für ein- oder ausgefahrenen Zustand gilt.
Wenn du den Tank ganz voll machst bis Oberkante Unterlippe im ausgefahrenen Zustand und dann den Kolben einfährst, dann Gnade dir Gott, keine Ahnung, was dann passiert, Tank platzt, Schlauch platzt, Fontaine aus der Entlüftung, irgendwo muß das Öl dann hin...

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BeitragVerfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 18:17 
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Hallo
wen der fehler jedes mal auftrit wen du ganz nach unten fährst oder last auf den kopf kommt kann es auch am Magnetventiel liegen. wen er nicht mehr hochfährt hörst du dan ein Lautes geräusch so wie wen die ölpumpe auf block läuft (Die Ölpumpe wird lauter)? dan kann es sein das das Magnetventiel vieleicht vom rücklauf) nicht aufmacht oder das magnetventiel überströmt je nach verbautem ventielblock. je nach dem wies bei deinem Spalter aussieht.

Gruß Manuel


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 19:25 
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Magnetventil???

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BeitragVerfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 19:56 
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Hallo
Könnte sein das das überdruckVentil hängenbleibt beim fahren in die endlage oder die Betätigung des Ventil klemmt .

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Gruß Martin

Dolmar PS 330 Bj 2000
Dolmar PS 410
Sachs Dolmar 110 Bj 1984
Sachs Dolmar 112
Sachs Dolmar 115 Bj 1987

Sachs Dolmar 120 BJ 1984

Einige Bilder von meinen Sägen
http://motorsaegen-portal.de/viewtopic.php?f=6&t=78103&start=100


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 20:55 
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Welche Art Spalter ist es, Zylinder oben oder unten? Elektro oder Zapfwelle?
Wenn er nicht mehr hoch fährt, bewegt er sich dann gar nicht oder fast gar nicht, macht die Maschine dann einen angestrengten Eindruck oder läuft sie im Leerlauf? Gibt es besondere Geräusche?

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BeitragVerfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 22:07 
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Sparbrötchen hat geschrieben:
Magnetventil???


ja habs gesehen mein den ventielbock/Steuerblock oder einzelne Ventiele
vom Job her Magnetventiele gewohnt
Gruß Manuel


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Oktober 2018, 22:10 
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Zylinder oben oder unten????
Wie kann ich das feststellen (kann man hier im Forum ein Foto einstellen?).

Keine Zapfwelle, sondern 230 Volt E-Motor.
Also er funktioniert wie er soll.
Nur wenn er ganz nach unten gefahren wird oder wenn er im Holz festsitzt, geht er nicht mehr nach oben.
Wenn ich ihn dann ausschalte und sofort wieder einschalte, fährt er nach oben.
Geräuche:
Ja er macht Geräuche, die ich als "krank" bezeichnen würde.
Leider kenne ich das Gerät nicht im Normalzustand ( wie gesagt, Gerät nur ausgeliehen) weswegen ich die normalen Betriebsgeräuche nicht kenne).
Wenn der Spalter ganz nach unten gefahren wurde und nicht mehr von alleine hochfährt, bewegt es sich auch nicht mehr.
Herbert


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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Oktober 2018, 11:25 
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Mit 230 Volt ist das vermutlich das Modell "Zylinder unten". Also du hast einen Spalttisch, dahinter ist die teleskopierbare Spalt Säule, in der verbirgt sich der Zylinder und an der Säule ist auch das Messer angeschweißt. Das Gerät ist ganz zusammengefahren einen guten Meter hoch und fährt so ca. 1/2 Meter aus.

Spalter mit "Zylinder oben" machen meist einen Meter Hub, sind in Transportstellung schon fast zwei Meter hoch, aufgebaut gute 2,50m. Mit 230 Volt kenn ich da keinen

Wenn du den Zylinder unten hast, wird der beim Spalten zusammengezogen, die Kolbenstange verschwindet also im Zylinder, dadurch steigt der Ölstand im Vorratsbehälter um das Volumen der Kolbenstange, also kann man den Ölstand ausschließen.

Hypothese:
Der Spalter bleibt stehen/stecken, wenn er den vollen Spaltdruck aufbauen muß, das passiert wenn er ganz ausgefahren ist (gegen das Gehäuse) oder wenn er im Holz stecken bleibt.
Bei niegrigerem Druck, wenn die volle Kraft nicht gebraucht wird, funktioniert er normal und fährt wieder ein.
Also wenn du ohne Druck bis ganz nach unten fährst und dann sofort den Hebel loslässt, bevor sich ein hoher Systemdruck aufbauen konnte, funktioniert er auch normal?

Wenn das so ist vermute ich, dass das Ventil irgendwie hängt/schwergängig ist. Durch den hohen System Druck verkantet/verklemmt es sich vermutlich dann in offen Stellung. Schaltest du den Motor aus, fällt der Druck ab und das Ventil kann wieder schließen.
Schraube mal am Ventil den runden Deckel gegenüber der Ventilbetätigungsstange ab, das sind normal zwei gegenüberliegende Schrauben. Darunter sollte der Ventilkolben und eine Feder zum Vorschein kommen. Das ganze sollte gut gefettet und nicht rostig/gammelig sein.

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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Oktober 2018, 11:36 
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Hallo "Sparbrötchen",
danke für die detaillierte Beschreibung.
Frage:
Steht das Ventil unter Druck, wenn ich den Deckel abschraube, meine muß ich Vorkehrungen zum Auffangen von Hydrauliköl machen?
Wie ist es mit Luft im System, wenn ich wieder alles zusammenbaue (Entlüften)?

Herbert


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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Oktober 2018, 11:57 
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Also bei dem Deckel den ich meinte kommt eigentlich kein Öl, aber Überraschungen kann es immer geben:-).
Habe nochmal nachgedacht, vermutlich klemmt nicht das Betätigungsventil, sondern das Überdruckventil. Das ist daneben im selben Steuerblock, oft mit Siegellack, damit man da nicht dran rumfummelt. Das hatte ich aber auch noch nicht offen.
Jedenfalls liegt kein Bedienfehler/Schuld deinerseits vor, ich würd da nix machen ohne Absprache mit dem Besitzer.

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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Oktober 2018, 12:19 
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An der Pumpe (oder ist es das Ventil?) gibt es am Gehäuse eine Stellschraube M6 glaube ich, mit Innensechskant (Inbus).
War schon drauf und dran, an ihr zu drehen, aber keine Ahnung wozu sie da ist.
Haben alle so gebauten Spalter eine solche Stellschraube?
Der Eigentümer des Spalters ist froh, daß ich dem Fehler auf den Grund gehen möchte und gibt mir freie Hand mit den Worten: "Wenn er kaputt geht, schmeiß ihn auf den Schrott",
aber dafür ist er mir zu schade.
Da ich selber aber nächstes Jahr meinen Ofen gegen einen Palettofen tauschen möchte, werde ich sicher auch kein Holz mehr spalten.
Ansonsten hätte ich den sehr Robust aussehenden Spalter übernommen und repariert (oder reparieren lassen).

Habe den italienischen Hersteller BERNARDI angemailt und um eine Bedienungsanleitung gebeten, aber ich vermute, da wird nichts kommen.
Herbert


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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Oktober 2018, 12:59 
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Die Pumpe sitzt normal direkt auf dem Motor, das Ventil ist davon getrennt. Zur Pumpe laufen zwei Schläuche (Saug/Druck), zum Ventil 4 (Druckseite von der Pumpe kommend, zwei zum Zylinder für Arbeitshub/Rückhub und den drucklosen Rücklauf zum Tank).

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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Oktober 2018, 13:39 
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Beiträge: 3904
Wohnort: Surselva, Graubünden, Schweiz
Ist das mechanische Handhebelwerk, das auf die Ventilbetätigung geht, nirgends durch Holz- und / oder Rindenreste verklemmt? Oder ist ein Fusspedal am Spalter?

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diverses was es so braucht
Restaurierungsprojekt: Saurer-Berna 4CM/4UM 5 t 4x4 mit Seilwinde (1952)


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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Oktober 2018, 13:50 
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Nein, verklemmt ist nichts und ein Fußpedal hat er auch nicht.
Habe schon mal die Muttern verstellt, die am Gestänge sitzen, welche von den Handbedienungen runter zum Ventil laufen ( das Ventil wird durch eine Art Wippe betätigt und diese Wippe hat ein Loch durch welches das Gestänge geht).
Aber auch nach maximaler verdrehung der Muttern in die eine und andere Richtung, ändert sich nichts.


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