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BeitragVerfasst: Sonntag 5. Januar 2020, 23:37 
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Hallo Michael,
Bei uns ist die"durchwachsene Sylvie " in mode gekommen. Es gibt da ein paar Landwirte die Flächen nicht mehr wirklich brauchen und damit bepflanzten.
Bei uns war ein imkerverein Vorreiter in der Sache. Im ersten Jahr noch relativ viel Arbeit damit den beiwuchs unter Kontrolle zu halten, Dannach wächst die wie der Teufel. Wird an biogas Anlagen verkauft, soll als Silo machbar sein und lässt sich wie Mais hächseln.
Es wäre wenig Arbeit, aber braucht man natürlich einen Abnehmer dafür. Falls du noch land übrig hast.

Gruß Joachim

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Wenn ma langes Holz hann, hann ma ach korzes.


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BeitragVerfasst: Montag 6. Januar 2020, 00:06 
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Registriert: Samstag 11. Januar 2014, 12:47
Beiträge: 14
Hallo Joachim,

habe mir hierzu gerade den Wiki Eintrag angesehen. Klingt ja echt interessant. Aber ich habe ja schon einen anderen Weg eingeschlagen. Weitere Flächen habe ich leider keine.

Viele Grüße

Michael


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BeitragVerfasst: Montag 6. Januar 2020, 21:56 
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Beiträge: 642
Wohnort: Badisch Sibirien
Ich kann leider nur mit einem ganz kurzen inspirationsvideo dienen:
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... 3-100.html
Da sieht bzw hört man in den ersten 20s wie die Weihnachtsbäume mit einem "Mäher" gefällt werden.
Akustisch hört es sich nach einem Kreissägeblatt an. Also etwas ähnliches wie im Video von 7.
Hast du niemand in der Nähe, bei dem du mal einen Forstfreischneider mit Kreissägeblatt testen kannst? Gleiches gilt natürlich auch für den Hochentaster bzw das Kombitool, wo man einen Hochentaster anbauen kann.

Falls du was Freischneiderähnliches auf Rädern bauen willst könnte das ja noch ne Anregung sein: https://www.fuxtec.de/fuxtec-fx-fsr152- ... -auml-dern
Damit würde man sich das dauerhafte anheben sparen. Nur die Säge müsste man recht weit nach vorne bauen.

Wenn ich jedoch das Bild von teribintus sehe, dann dürfte der Freischneider die Beste manuelle Lösung sein.


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BeitragVerfasst: Montag 6. Januar 2020, 22:11 
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Registriert: Donnerstag 19. Dezember 2019, 18:51
Beiträge: 86
Sieht für mich aus wie so ein hochgrasmaher , nur halt mit Sägeblatt. Würde evtl auch mit einem Herkules schiebemulcher gehen. Hört sich mal so an, von der Drehzahl her.
https://images.app.goo.gl/TxGXgY9SC9RdmAd37

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BeitragVerfasst: Montag 6. Januar 2020, 23:43 
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Registriert: Samstag 11. Januar 2014, 12:47
Beiträge: 14
Hallo zusammen,

vielen Dank für die tollen Anregungen mit der Christbaumsäge und dem Freischneider auf Rädern bzw. dem Hochgrasmäher :DH:

Das hilft mir alles weiter.

Viele Grüße

Michael


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. Januar 2020, 19:48 
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Beiträge: 2074
Wohnort: Oberösterreich
Zwei Fotos:
Umschneiden, ist das wenigste.
Bild

Die meiste Arbeit ist das Häufeln, dass Hacken geht dann wieder schneller.
Bild
Wir haben es früher auch schon öfters grob mit Traktor und Frontlader und Hecklade zusammen geschoben und mit einen Großhacker hacken lassen, meinen jetzigen System ist Häufeln die dicken 2-3 Meter für Scheiter und die Haufen mit einer Pöttinger WID Hackmaschine (bei Frost, oder Trockenheit) gleich an Ort und Stelle (frisch) gehackt.
gr


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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. Januar 2020, 20:22 
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YouTube schlägt mir ständig Videos dazu vor :wut: und ich schaue die auch noch gene an….. :ohman:


Bestandsdichte fast 0, aber wenn man nur den schwenkbaren Sägemechanismus betrachtet, dann würde sich daraus vielleicht eine Art bezahlbare Sense für den Traktoranbau entwickeln lassen.

---------
Es fällt mir auf, dass nur bis 2014 sehr viel Videos ins Netz gestellt wurden. Die Kanäle haben danach meist keine weiteren Videos zum Thema hochgeladen und viele haben sogar, vielleicht wegen Reichtum oder zu viel Arbeit, das Filmen eingestellt.
Es gab wohl wegen der nach 2007 erneut hohen Ölpreise um 2010-2015, einen Boom an frischgebackenen Plantagenbesitzern.
Bild

_________________
Marke(n): Stihl 038 AV Magnum, MS 660, MS 180, 2*Dolmar 5105 C, Dolmar 6100, Dolmar 7910, Hitachi CS 40 EM
Chinesin(en): Powermat PM-HR-5900, Greencut GS7500


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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. Januar 2020, 21:12 
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Wohnort: Oberösterreich
Danke, Farmix.
Bei uns nehmen schon viele einen Bagger mit Woodcrecker Aufsatz der Fa. Westtech.https://www.westtech.at/prod/woodcracker-c/
ist mir allerdings alles zu Teuer und viel zu viel Maschinerie.
Die Grafik ist gut und wahr, Energieholz ist nicht mehr so gefragt, da ich auch Pflanzgut Verkaufe weiß ich es aus Erfahrung, das meiste konnte ich bis 2014 Verkaufen, inzwischen ist die Nachfrage eingebrochen (mache aber auch keine Werbung mehr), ein Stück weit haben auch die Forstbehörden und Kammern dazu beigetragen, die wollen kein Energieholz!, die haben (auch bei den Freien Sorten)
ein Bürokratie Monster geschaffen, wo man dann schnell den Mut verliert.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Januar 2020, 00:33 
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Hallo zusammen,

Die Fotos von teribintus finde ich schon interessant. Zeigen ja das, was mich noch erwartet. Taugt die Pappel wirklich als Brennholz in Form von Scheiten?

Der Kreissägenanhänger von Farmix ist ja ne ganz neue Idee. Mehr Technik aber auch mehr Komfort.

Von der Lösung mit dem Bagger höre ich immer wieder. Ich will aber eine Lösung mit der ich Arbeiten kann. Dazu fehlt mir der Bagger.

Viele Grüße

Michael


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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Januar 2020, 07:55 
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Pappel brennt als Scheit wie jedes andere Holz auch, aufgrund der geringen Dichte muss man halt mehr Volumen pro kWh bewegen.

_________________
:stihl: :stihl: :stihl: MS 170D, MS 290, MS 044
Wippsägen noch von Opa :klatsch:
Zwei Eigenbau Holzspalter
Spalthammer
Mts82 mit Frontlader und Thk 5


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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Januar 2020, 19:08 
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Ja, wie Subfossil sagt, einfach mehr nachlegen; bei einer Neuanschaffung von Ofen auf einen großen Füllraum achten. Mir kommt es manchmal so vor als ob auch die Asche ein wenig mehr ist.
Aber das wichtigste bei den Pappeln ist unbedingt Spalten (oder Schälen) sonst trocknen die sehr schwer aus.
Ich Heize sehr viel mit den Pappeln sowohl als Stückholz als auch in Form von Hackschnitzeln;
das meiste Verkaufe ich aber in Form von frischen Hackschnitzel in ein Heizwerk(ist so groß das die Feuchtigkeit keine Rolle spielt), auch hab ich die letzten 10 Jahren im Durchschnitt immer 25 Raummeter Scheitholz verkaufen können(manche wollen Billig Heizen - 30.-€/40.-€ der Raummeter).

Es kommt aber auch alles viel auf die Pappel Sorte an!, es gibt welche die haben einen Tick besseren Heizwert; auch im Austriebsverhalten gibt es Unterschiede zwischen den Sorten.
@Michael kennst du deine Pappelsorte?!, dann kann ich dir ungefähr sagen mit was du Rechnen kannst.

Noch einmal zurück zu der Grafik von Farmix,
heute ist mir noch eingefallen, das ja auch mit der neuen Einheitswert Feststellung Ende 2014 geltend ab 2015 die Einheitswerte für Energieholz massiv erhöht wurden! (Spreche von Österreich, ist YouTube ein Österreichischer Video Kanal? :hihi: ) im Ernst das könnte die Haupt Ursache und EU weit der Fall sein :KK:
bei meinen Flächen wurde der Einheitswert um das 17 Fache Erhört! (Es laufen aber noch Berufungen und Beschwerden bei der Finanzverwaltung)


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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Januar 2020, 20:55 
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ich bin grad dabei, eine kleine fläche aufzuforsten.ich hätte mir stecklinge von der silberpappel geschnitten, mit 30-40cm.
macht das sinn?


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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Januar 2020, 21:10 
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Holz macht immer Sinn ;),
mit 30-40cm Länge solltest du den Boden ziemlich frei von `Beikraut`haben zumindest das erste Halbjahr über, brauchen zum Anwurzeln die ganze Kraft, Bei- u. Unkraut sind zu dieser Zeit eine Konkurrenz.; und min. 20-25cm in den Boden je weiter desto besser.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Januar 2020, 23:35 
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Hallo zusammen,

Meine Sorten:

2200 Stück Max 1
2600 Stück Max 3
1900 Stück Matrix 24
2700 Stück Matrix 49

Viele Grüße

Michael


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BeitragVerfasst: Freitag 10. Januar 2020, 18:50 
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Hallo,
die Max Sorten, fangen nach der Ernte mehr zu wuchern an,auch zwischen den Gassen (ich mähe da gelegentlich mit einen Fingerbalken durch, um die Reihen zu behalten), die Sorte bildet auch mehr Stockausschläge die nicht alle absterben und vertragen einen engeren Stand(lässt man denen zu viel werden sie grob Kronig).
die Matrix Sorten, würde ich als Stückholz vorziehen, kommt mir vor die sind um einen Tick schwerer bei selben Volumen, diese Sorten Wuchern nicht so arg, macht zwar genauso viele Stockausschläge wo aber viel mehr absterben als bei den Max Sorten; oft sterben ganze Stöcke ab, diese Sorten brauchen mehr Licht merkt man daran das sie nach den ersten Umtrieb auch am Einjährigen Holz schon Seitenäste bilden; diese Sorten wachsen auch im Freistand ziemlich gerade.

gr

Wie ist das bei dir habt ihr alle Sorten gemischt?,wenn ja kann man auch so machen das man die Max Sorten Erntet, und alle 5-10m eine Matrix stehen lässt die man dann erst beim nächsten Umtrieb mit nimmt.
Am Idealsten wäre ja eine Pappelplantage auch als Wertholzproduktion zu verwenden, gerade dann wenn man sowieso mit Motorsäge oder Motorsäge mit Schubkarren Erntet, der Haken dabei ist wenn die Flächen Agrarförderung bekommen ist die Umtrieszeit max. 20 Jahre, ist aber warscheindlich nur eine Gesetzes Auslegung, aber was nützt es wen kein Interesse/Lobby da ist.
Energieholz ist eben eine große Gefahr.


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BeitragVerfasst: Freitag 10. Januar 2020, 21:45 
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teribintus hat geschrieben:
Holz macht immer Sinn ;),
mit 30-40cm Länge solltest du den Boden ziemlich frei von `Beikraut`haben zumindest das erste Halbjahr über, brauchen zum Anwurzeln die ganze Kraft, Bei- u. Unkraut sind zu dieser Zeit eine Konkurrenz.; und min. 20-25cm in den Boden je weiter desto besser.


:danke:


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BeitragVerfasst: Sonntag 12. Januar 2020, 22:15 
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Wieder ein paar Bilder, ( unter dem Motto -mit der Zeit)
leider ein Nebeltag.

Birken kommen auch, die lasse ich bis zum nächsten Umtrieb.
Bild

Zwischen den Reihen (kann) alles Verwildern, lasse ich Bewusst (brauche auch Jungbäume, Hainbuche/Kirsch/Ahorn/Birke/Eiche/Linde usw. für den Wald)
Bild

Hier sieht man wie ich alle paar Meter eine Pappel stehen lasse bis zum nächste Umtrieb.
Bild

Einjähriger Aufwuchs, gigantische Triebe bis 5m; man sieht wie auch zwischen den Gassen Triebe wachsen.
Bild

sg


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