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BeitragVerfasst: Donnerstag 2. November 2017, 10:47 
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Wenn die Rinde ab ist, ist es zu spät. Im Sommer sollte man auf Bohrmehl alle 14 Tage kontrollieren und dann sofort reagieren. Ohne Rinde kann man sie auch für Specht und andere Tiere stehen lassen wenn man das Holz nicht braucht.

Gruß Günter


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BeitragVerfasst: Mittwoch 15. November 2017, 12:58 
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Hallo Miteinander,

kann mir bitte jemand sagen, was das für Larven sind, ich nehme an Buchdrucker?
Hab letzte Woche paar Käferbäume entfernt, man konnte die Rinde leicht vom Stamm ablösen, die Fraßgänge sehen für mich jedoch nach Kupferstecher aus.
Es handelt sich um ein Kiefernbestand.

Hier mal zwei Bilder:
Bild

Bild

Besten Dank!

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Viele Grüße,
René

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BeitragVerfasst: Mittwoch 15. November 2017, 13:23 
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Hallo !
Nein ist kein Buchdrucker. Ist ein Käfer der unter Kiefernrinde vorkommt. Weis leider den Namen nicht mehr.
Überwintert in abgefallener Rinde. Daher muss die Rinde weggeräumt werden.

Frag am besten deinen zuständigen Staatsförster, denn sicher bin ich mir nicht.

Buchdrucker ist es aber sicher nicht.

Gruß
Günni


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BeitragVerfasst: Mittwoch 15. November 2017, 22:06 
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Moin,
Buchdruker sieht anders aus aber derartige Larven habe ich oft im Brennholz, wenn ich Bäume als Fangbäume liegen lasse:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schrotbock
Schrotbock oder Kleiner (Kiefer)zangenbock

An frischem Holz hatte ich den noch nie...

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MfG Eike
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BeitragVerfasst: Donnerstag 16. November 2017, 12:56 
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Auf die obige Frage wie es mit den Fichtenpreisen weiter geht.....
Nach unten. :wut:
Letzte Woche beim BWV haben sie den Sägerundholzpreis Fi/Ta, A, B, C, 2a+, FMO bei 79,- bis 85,-
Faserholz wurde auch um 3,- pro ATO runtergesetzt.

Was mich an dem ganzen am meisten ärgert:
Direktor der Sägeindustrie meint, dass sie auch anderes als Käferholz brauchen, da das Käferholz nicht überall eingesetzt werden kann.... Also ich sage darauf nur: Dann bitte auch mein GESUNDES Holz entsprechend bezahlen.
Und die Faserindustrie hatte in diesem Jahr einen Rekordumsatz und einen Rekordgewinn. Na eh ... letztes Jahr ging der Faserholzpreis schon um 3,- / ATO runter. Da lässt sich leicht Gewinn machen.

Ich hab heuer nur ein paar Eschen geschmissen, die vor dem Umfallen waren. Einen Teil davon brauch ich eh als mein eigenens Hackgut. Aber sonst gibts für die obige Industrie NICHTS !! (Schade nur weil ich für diesen Winter erstmals eine 372er hab .... :pfeifen: ).
Ich denke die abnehmende Industrie soll so wenig wie möglich bekommen. Wird zwar auch für mich eine Durststrecke, aber wenn da mehr mit machen, dann wird auch der Preis wieder passend werden. (Zumindest hoff ich das).


Im harten Käferjahr 2015 hab ich auch 5-6 Bäume gehabt, aber das war die Schuld meines Onkels. Der hat für seine Ponyweide die Planken da angenagelt. Und die Bäume hats genommen. Ansonsten profitiere ich von einem gut durchmischten Mischwald und von meinen 600m Seehöhe im Alpenvorland. Hätt ich Wald im Flachland, dann hätt ich schon viel früher die Fichten eingegrenzt. Die sind da zum Sterben verurteilt. Und beim Nachwuchs wird auch die Tanne (kommt natürlich auf) bevorzugt.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 16. November 2017, 13:08 
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Habe auch Käferholz verkauft im Durchschnitt 55Euro je Fm.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 16. November 2017, 19:30 
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Woodstock_at, Leider sind die Preise für käferholz/braunbloch und 1a/b noch teutlich mehr gafallen, als die 2+, ich hoffe auch das die Preise wieder anziehen (aber wann?) bin auf 300m Seehöhe da ist es schon dramatisch, hab anundfürsich viel Mischwald nur eben der Altbestand ist Fichte Mono und da wird mir mommentan Schlecht nur wenn ich drann Denke.
Woodstock_at hat geschrieben:
Und beim Nachwuchs wird auch die Tanne (kommt natürlich auf) bevorzugt.
Ohne Verbiss?, also ich mus eine jede die was werden soll (Samenanflug ist da) mit einen Gitterkorb schützen.

fg
teribintus


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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 10:54 
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teribintus hat geschrieben:
Woodstock_at, Leider sind die Preise für käferholz/braunbloch und 1a/b noch teutlich mehr gafallen, als die 2+, ich hoffe auch das die Preise wieder anziehen (aber wann?) bin auf 300m Seehöhe da ist es schon dramatisch, hab anundfürsich viel Mischwald nur eben der Altbestand ist Fichte Mono und da wird mir mommentan Schlecht nur wenn ich drann Denke.
Woodstock_at hat geschrieben:
Und beim Nachwuchs wird auch die Tanne (kommt natürlich auf) bevorzugt.
Ohne Verbiss?, also ich mus eine jede die was werden soll (Samenanflug ist da) mit einen Gitterkorb schützen.

fg
teribintus


Ich bin auch Jäger ..... :pfeifen:
Und zusätzlich verwende ich schon "Trico-S".
UND.... mein Wald ist in einem Bereich ohne viele störende Einflüsse (Wanderer, Jogger, Reiter, Hunde-Gassi-Geher, .....). :danke:

Wir haben auch bei uns Reviere wo das mit dem Tannen-Nachwuchs nicht so toll klappt. Aber die Jägerschaft sieht es ein und dort wird mit mehr Nachdruck gejagt. Zusätzlich haben wir guten Kontakt zur Bevölkerung und versuchen diese auch aufzuklären, dass ihr "Sport" dem Wald schadet. Einige sind darauf auf andere Laufstrecken umgestiegen, bzw. haben sich auf eine bestimmte Uhrzeit geeinigt. Das hat die Situation dort zwar verbessert, aber supertoll ist es noch nicht.

Du kannst bei dir die Fichten-Monokulturen nur versuchen aufzuräumen .... und früher anderen Bestand rein bringen. Mindestens 4 andere Baumarten. Fichte schafft es bei gleich bleibender Temperaturentwicklung die nächsten 80 Jahre nicht unter 800m Seehöhe (einzelne Standorte wirds immer geben die noch passen). Daher früher Fichte ersetzen und Bäume die jetzt noch ihr Leben vor sich haben eher "raus geben".

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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 20:25 
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Woodstock_at hat geschrieben:
...
Ich hab heuer nur ein paar Eschen geschmissen, die vor dem Umfallen waren. Einen Teil davon brauch ich eh als mein eigenens Hackgut. Aber sonst gibts für die obige Industrie NICHTS !! (Schade nur weil ich für diesen Winter erstmals eine 372er hab .... :pfeifen: ).
Ich denke die abnehmende Industrie soll so wenig wie möglich bekommen. Wird zwar auch für mich eine Durststrecke, aber wenn da mehr mit machen, dann wird auch der Preis wieder passend werden. (Zumindest hoff ich das).
...


Bin da gedanklich vollkommen bei Dir!

Niedrige Qualitäten lohnen sich für den Kleinwaldbesitzer, der eh von was anderem leben muss, kaum. Speziell wenn dann noch eigener Brennholzbedarf besteht (Holzvergaser), verschwimmen die Qualitätsgrenzen deutlich.

Bevor man Holz verkauft, die Einkünfte versteuern muss und dann Brennholz kauft und bei offiziellem Erwerb schon wieder Steuern drauf zahlt und wegen Langholz vielleicht noch Dienstleister im Wald braucht und Rückeschäden hinnehmen muss, die sich von den Steuern aber nicht abziehen lassen weil unbeziffert, kann der Kleinwaldbesitzer schon ziemlich viele Sortimente an Holz einfach verfeuern, ohne dass er Geld verliert.

Ich versuche die guten Sortimente beim brennholzen zu verschonen und wenn ich denke, eine lohnende Menge beisammen zu haben, werde ich mich bei passendem Preisniveau mal wieder beim Förster der FBG melden.
Beim jährlichen Treffen merkt man schon, dass es zunehmend einige so sehen.

Ist ja auch fies für die Betriebe, die davon leben, wenn "die Bauern" sich nicht beliebig ausnehmen lassen. Das ist halt schon eine gewisse Ausnahme in der Landwirtschaft, dass es hier durchaus "kleine Bauern" gibt, die nicht von regelmäßigem Umsatz leben müssen und die warten können.
Bei fast allen Erzeugnissen können Preise diktiert werden und der Bauer hat nur die Wahl des Totalverlustes (verrotten lassen) oder akzeptieren. Das hätte die Holzindustrie auch am liebsten ;)

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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 21:02 
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Woodstock_at hat geschrieben:
Fichten-Monokulturen nur versuchen aufzuräumen .

Was meinst du mit aufräumen? Einfach Schlägern, od. Nochmal Durchforsten und andere Baumarten hineinbringen.
Wäre auch für Variante zwei, nur sind die Fichten schon sehr Hoch mit wenig Krone usw. wie es eben bei einer Monukultur ist, daher bleibt mir nichts anderes recht übrig als Kahlschlag, hab´s heuer deutlich gesehen wo ich letztes Jahr (auch heuer) das Käfernest hatte, kommt der Wind (Sturm) rein und legt wieder einige um. Problem ist nur es sind gleich 2ha wenn ich da anfange gehört gleich alles weg sonst, kommt mit die Sonne und der Wind rein. Und jeder will hald einen guten Preis erzielen, der momentan nicht gut ist, ich glaub ich warte wieder noch zu und ärgere mich nächstes Jahr wieder über die Käferbäume und die noch größere Entwertung, Wenn im Jänner der Preis nicht deutlich anzieht lass ich sie noch stehen, und lege im Frühjahr Fangbäume mal abwarten;
plinse hat geschrieben:
dass es hier durchaus "kleine Bauern" gibt, die nicht von regelmäßigem Umsatz leben müssen und die warten können.

das mag ja sein, aber ob man warten kann gibt in letzter Zeit immer öfter die Natur vor, oft auch die Staatsverwaltung (zb.:Zwangsräumung von Käferbäumen, war bei mir zwar noch nicht aber bei einen Nachbarn)
gr
teribintus


Zuletzt geändert von teribintus am Samstag 18. November 2017, 07:29, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Freitag 17. November 2017, 22:00 
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Mit Käferbäumen kannst du nicht warten und wenn du es tätest, würde das Holz selbst als Brennholz stark an Wert verlieren - ganz klar.

Wenn man aber Käfernester frühzeitig abräumt und vom Windwurf nicht zu sehr gebeutelt wird, sollten einen staatliche Auflagen nicht überraschend treffen.
Wenn man nur kleine Flächen hat - ein paar Hektar - hat man normal auch eine gute Chance, den Überblick zu behalten, kann ggf. auch mal Nachbarn "anschieben", aktiv zu werden.
Der Eigenbedarf muss dann auch nicht gigantisch sein, für meine 20RM Bedarf pro Jahr schlage ich immer noch rund die Hälfte ein, je nach Zulauf an geschenktem Holz und Sturmschäden. Mit etwas Leidensfähigkeit meines Rasens zu Hause hätte ich sicher auch die Möglichkeit, mal 2-3 Jahresbedarfe außerhalb des regulären Lagers unterzubringen und damit aus dem Wald raus zu holen.

Sollte der Käfer natürlich "befinden", den ganzen Bestand binnen wenigen Jahren dahin zu raffen, braucht es Abnehmer und wenn man in so einen "Brennpunkt" gerät, wird auch der Staat aufmerksam... dann wird es natürlich unberechenbar.

Die hier weit verbreiteten Kiefer-Monokulturen schmecken mir auch nur bedingt, keine Frage...

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BeitragVerfasst: Samstag 18. November 2017, 01:49 
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Bei uns bekommt auch ca 50 - 55 Euro / Fm Fichte Käferholz. Bin nun am überlegen ob ich nicht lieber Brennholz daraus mache. 1 Fm = ca 2 Srm. Wenns gut läuft bekommt man für n Srm 40 bis 45 Euro.

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Gruß Chris
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BeitragVerfasst: Samstag 18. November 2017, 22:44 
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guggi70 hat geschrieben:
Hallo !
Nein ist kein Buchdrucker. Ist ein Käfer der unter Kiefernrinde vorkommt. Weis leider den Namen nicht mehr.
Überwintert in abgefallener Rinde. Daher muss die Rinde weggeräumt werden.

Frag am besten deinen zuständigen Staatsförster, denn sicher bin ich mir nicht.

Buchdrucker ist es aber sicher nicht.

Hallo Günni,

also kein Buchdrucker, auch nicht die kleine Larve rechts im Bild?
Der zuständige Förster hier in der Gegend ist alles andere als kompetent, leider muss ich das so sagen.

plinse hat geschrieben:
Moin,
Buchdruker sieht anders aus aber derartige Larven habe ich oft im Brennholz, wenn ich Bäume als Fangbäume liegen lasse:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schrotbock
Schrotbock oder Kleiner (Kiefer)zangenbock

An frischem Holz hatte ich den noch nie...

Hallo plinse,

Danke für den Link, sehr beruhigend. :DH:
Das Holz war bereits trocken, die Rinde war auch schon mehr oder weniger ab.

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René

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BeitragVerfasst: Samstag 18. November 2017, 22:49 
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Staemmchen hat geschrieben:
Wenns gut läuft bekommt man für n Srm 40 bis 45 Euro.

Das ist sicher ein sehr guter Preis, in der Praxis selten bis nie zu erziehlen (bei uns).
50.- Raummeter/1m ist meine Bestbezahlende Kundschaft, sonst im durchschnitt 43,-€ Raummeter 33er.
Die große Menge geht nicht mehr mit Fichte, viele haben ihre Heizanlagen umgestellt.

gr


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BeitragVerfasst: Donnerstag 7. Dezember 2017, 09:35 
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teribintus hat geschrieben:
Woodstock_at hat geschrieben:
Fichten-Monokulturen nur versuchen aufzuräumen .

Was meinst du mit aufräumen? Einfach Schlägern, od. Nochmal Durchforsten und andere Baumarten hineinbringen.


Sorry für die späte Antwort!
Aufräumen: je nach Möglichkeit. Wenns sehr viel ist, dann gilt mal das zu machen, was möglich ist. Wenn du alles wegräumst und es auch möglich ist (Zeit, Geräte,...), dann natürlich besser. Bei Kahlschlag kannst den Nachwuchs ja entsprechend steuern.
Eigentlich hab ich zuerst mal an Durchforsten und andere Baumarten einbringen gedacht. Aber wie du schreibst, das hängt von der Qualität des aktuellen Bestandes ab.

lg Rainer

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BeitragVerfasst: Donnerstag 7. Dezember 2017, 13:59 
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Also die letzten 5 oder 6 Käfernester hatten wir immer in Parzellen wo neben den Fichten auch Kiefern, Ahorn, Eichen und auch Birken aufgegangen sind. Dazwischen auch Haselnuss-Stauden, Brombeeren, Buchen und ein paar Erlen.
Fichten Monokultur??? Fehlanzeige.
Trotzdem schlug der Käfer zu. :kopfschuettel:

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ichipan (oder auch ichiban) ist japanisch, eine Abkürzung für ichipan uchideshi, frei übersetzt in etwa der erste unter den Hausdienern/Hausschülern
Bilder gibts hier: viewtopic.php?f=6&t=56871

saeh52 hat geschrieben:
Jeder sucht sich hier sein Niveau mit dem er unterwegs sein möchte selbst aus.....



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BeitragVerfasst: Donnerstag 7. Dezember 2017, 20:48 
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Ichipan hat geschrieben:
Fichten Monokultur??? Fehlanzeige.
Trotzdem schlug der Käfer zu. :kopfschuettel:

ob das nur an der Monukultur liegt, wage ich stark zu bezweifeln. :pfeifen:
ob da nicht mehr die Hitze und und andere Einflüsse und auch die ganzen Holzhaufen (zum Hackschnitzel erzeugen) die man überall liegen sieht eine Teilschuld haben.
@Woodstock_at
Woodstock_at hat geschrieben:
....dann gilt mal das zu machen, was möglich ist.....

So werd ich es machen.
auf einer Stelle anfangen, wo ich mir denk Sonne und Wind haben da keine so große Angriffsfläche.
Auserdem läuft mir die Zeit schon wieder davon, somit hab ich für mehr vielleicht zum Glück od.Pech e nicht Zeit, da ich viel in fremden Wäldern Arbeiten muß/soll.

Gr
teribintus


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BeitragVerfasst: Dienstag 12. Dezember 2017, 11:36 
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Wohnort: Oberösterreich - am Rand der Berge
Fichte ist ein Flachwurzler .... ein gesunder Mischwald kann den Wasserhaushalt zwar verbessern, aber wenns ganz trocken her geht, dann wird das für die Fichte nicht genügen.
Und es wird immer trockener (auch wenn es manchen zu viel regnet). Bei uns haben die Nachbarn sehr oft schon zu wenig Wasser im Sommer. Möglicherweise auch weil bei den kurzen intensiven Regenfällen, das Wasser nicht vom Boden aufgenommen und gespeichert wird (zu stark verdichtet, tiefere Lehmschichten nach oben gepflügt, zu wenig Mischwald, Drainagierungen, .....).


In unserer Gegend gibts auch eine Familie die schon immer Forst gemacht haben. Sind richtige Profis (Sohn war auch schon mal Staatsmeister). Die haben auch noch kaum Holz beim Haus ..... aber viel in fremden Wäldern zu tun.

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BeitragVerfasst: Dienstag 12. Dezember 2017, 12:58 
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Registriert: Mittwoch 22. November 2017, 18:36
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Wohnort: Landkreis Ludwigslust
Das Jahr 2017 hat bei uns das doppelte der üblichen Regenmengen (langjähriges Mittel 550-600mm) bei der Hälfte an Sonnentagen gebracht, und es regnet immer noch fast täglich...

1200mm Niederschlag sind für mich nicht die drohende Dürre...

Übrigens auch die beiden Vorjahre waren bei uns ähnlich durchwachsen, der letzte richtige Sommer ist schon ein paar Jahre her...

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BeitragVerfasst: Dienstag 12. Dezember 2017, 14:55 
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Wohnort: bayrischer Wald
Letztes Jahr 2016 war bei uns auch (wie fast überall in Deutschland) lange sehr Nass, aber so ab ca. August sehr trocken, so dass es wieder leicht los ging mit Käfer.
Heuer ging es sehr trocken los (also auch mit dem Käfer weiter) hat dann ab ca. Juni sehr viel geregnet.
Ich denke dass es bei uns 2016 und 2017 insgesamt überdurchschnittlich viel geregnet hat, aber es waren auch sehr warme Jahre mit langen Trockenphasen.
Nur auf den Jahresniederschlag zu gehen hilft gar nichts.

Bei uns im vorderen Bayrischen Wald bleibt Käfer ein Thema, immer wieder findet man neue Käferbäume, mal an bekannten Stellen, aber auch an neuen Stellen.
Schönes Käferholz kann man aber vermarkten, kleines, krummes oder astiges Holz sollte man thermisch verwerten.


Zuletzt geändert von Eichsi am Dienstag 12. Dezember 2017, 20:13, insgesamt 1-mal geändert.
Vollzitat des vorhergehenden Beitrags entfernt


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