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BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Juli 2018, 15:19 
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Förster fragen, der kennt den Boden. Hatte noch nie viel Fichten, eher Kiefern. Winterlinde-Planzen wachsen prächtig, Douglasie auch :DH:

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Viele Grüße
Matthias

2x Husqvarna 353, Shindaiwa 452s, Solo 681, Stihl 070 (76), Stihl FS 120, FS 450, Makita UC4050A E-Säge, Ammboss Spalter, Granberg Alaskan Mill 36", ASPEN und BIO-ÖL Fahrer im privaten 1,5ha Kiefern Wald

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BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Juli 2018, 17:35 
der wird dir sagen die richtige Mischung machts. Ich setzte auf Douglasie und Buchen in meinem Fichtenwald. Wobei Laubwälder die gesunderen Wälder sind.


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BeitragVerfasst: Freitag 20. Juli 2018, 06:57 
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Ja schon kann sein.
Aber dan komme Asiatisch Laubholz Kaefer und Pilz und haben auch Problem..
Douglasien wachse hier nur 15-20 Jahre gut. Dann werde braune. Kalk in Boden sein zuviel


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BeitragVerfasst: Freitag 20. Juli 2018, 08:15 
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Man bräuchte noch einen "Borkenkäfervogel"...

Man stelle sich ein Becken vor voll mit 1 Tonne Insekten.
Über 1 Millionen Tonnen pro Tag werden davon allein von Vögeln verputzt.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.gefraessige-voegel-piepmaetze-vertilgen-400-bis-millionen-tonnen-insekten.3dfd14cc-6420-42e7-95b2-09a81337bd3d.html

Ich glaub, ich hänge im Frühjahr noch mehr Häuschen auf.

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Was nicht passt, wird passend gemacht!

2x :dolmar: PS33 :dolmar: PS5105 :dolmar: PS7310 und ein Regal voll mit Chinakracher...


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BeitragVerfasst: Freitag 20. Juli 2018, 17:45 
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Registriert: Samstag 5. März 2016, 21:17
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... jetzt kenne ich mich nicht aus :KK: , ich dachte es gibt sowieso schon so wenig Insekten! Durch Lichtverschmutzung und Agrarwüsten samt Chemie, wahrscheinlich bleiben nur die Schadinsekten übrig :?: :!: .
Tatsache ist einfach es ist zu trocken, und es gibt immer weniger Feuchtgebiete, daher holen sich die Insekten eben noch das letzte "Saftige" auch aus den Bäumen.
Nur Vogelkästen aufzuhängen wird nicht Reichen! Wichtiger ist Feuchträume schaffen und Hecken in die Agrarwüsten bringen.

Aber zu guter Letzt, wird alles nichts helfen der Mensch schaft gerade seine Lebensgrundlage ab.


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BeitragVerfasst: Freitag 20. Juli 2018, 19:35 
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Wohnort: Wild South-West
teribintus hat geschrieben:
... jetzt kenne ich mich nicht aus :KK: ...


Na, dann ist es ja wie immer... :mrgreen:

Im Ernst: Fakt, Insekten und Vögel nehmen stark ab.
Ich engagiere mich eh nur aus Nostalgie für die Umwelt.
Steve Hawking hat's benannt, 100 Jahre dann haben wir die Kugel hier abgefeiert!
8 Milliarden Menschen zum sofortigen Umdenken zu bringen ist definitiv unmöglich also > Ende Menschheit.

Totzdem kuck ich nach Käfer und bis jetzt scheint es im Rems-Murrkreis noch erstaunlich ruhig zu sein.

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BeitragVerfasst: Freitag 20. Juli 2018, 21:13 
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:)


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BeitragVerfasst: Montag 30. Juli 2018, 06:47 
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So, bei uns gehen die ersten jetzt schon am Sonntag zum Holz machen, und das sind keine Kleinwaldbesitzer wie ich. Käfer ist voll unterwegs. Heute (Montag) muss ich auch wieder ran, wieder drei gefunden am Sonntag. Das Loch im Wald wird immer größer und der Holzpreis ist eine Unverschämtheit, 50€ im Durchschnitt für die letzte Partie Käferholz.

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Stihl 034 & 290; Makita EA4300F, Oleo Mac 937, Fiskars 2400; Eicher Königstiger, Uniforest 35e, Wald, Bäume...
Oldtimer, nur noch zum anschauen: :stihl: Contra, :solo: Solo 60 & 616


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BeitragVerfasst: Montag 30. Juli 2018, 12:53 
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war letztens mal wieder hier im Waldviertel; teilweise wurden die fichten-monobestände gleich ganz kahlgeschlagen.
die fichte wird wohl wieder ein reiner bergbewohner.

bin letztens mal wieder den lehnswald komplett mit dem hund durchstreift, die paar ganz vereinzelten grossen fichten haben kaum käferlöcher; die rotföhren sind dafür fast komplett am eingehen.
ein paar käferbäume (föhren) stehen jetzt sicher schon 10 jahre...
interessant ist auch das absolute fehlen von naturverjüngung bis auf ein paar vereinzelte flecken mit eichen.

werd mal versuchsweise anfangen, robinien zu züchten...


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BeitragVerfasst: Montag 30. Juli 2018, 14:31 
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burned hat geschrieben:
interessant ist auch das absolute fehlen von naturverjüngung...

:guck: viewtopic.php?f=5&t=105299&start=20


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BeitragVerfasst: Montag 30. Juli 2018, 15:15 
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glaubst du, die robinien werden von den viechern auch gefressen, die sind ja giftig?


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BeitragVerfasst: Montag 30. Juli 2018, 18:09 
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....ich denke schon; der Vorteil od. Nachteil liegt darin das die viel Wurzelbrut bilden (zumindest bei uns, denke es kommt aufs Klima an), was für die einen Giftig ist kann für den anderen Gesund sein.
Willst du den nur Robinien pflanzen, ist ja wieder Monokultur?
Ich hab da irgend was im Hinterkopf :KK: , haben die nicht auch irgend eine Krankheit?, mir scheint ich hab da vor 2-3 Jahren etwas gehört.
Wie lange gibt es denn die Robinien bei euch schon, ca.100 Jahre oder? sind über dem Umweg Ungarn aus Amerika gekommen.


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BeitragVerfasst: Montag 30. Juli 2018, 19:06 
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nein, nur untersetzen wo der wald lücken hat und sonst nichts nachwächst.
wie lange es die schon gibt weiss ich nicht...


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BeitragVerfasst: Freitag 3. August 2018, 18:47 
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Immer noch keinen Käfer :klatsch: Nur einen abgestobenen, aber da ist kein Käfer drinn. Wird dann ne Herbstaktion Luftlinie 2- 300 Meter weiter standen vereinzelt n paar mit brauner Krone.

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Gruß Chris
(Anonymer Holzmessie, aus ärztlicher Sicht unheilbar)
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BeitragVerfasst: Freitag 10. August 2018, 18:42 
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Wie am 16.07. befürchtet, einige Käfer vom Nachbarn (rechts) haben es über den Weg geschafft.
Bisher sind es zwar nur zwei Bäume von der Sorte, dafür aber wohl die grätigsten Grenzbäume, die ich je hatte.
Der liegende Stamm im Bild, wurde komplett von den Ästen in der Schwebe gehalten.
Als mir halb fertig, auch noch die Garnitur der 5105 ausfiel, dufte ich mit der 7910 fertig entasten.
Das hat im Kopf viel Spaß gemacht, in den Armen zum Ende hin aber etwas weniger.
Bild

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Marke(n): Stihl 038 AV Magnum, MS 660, MS 180, Dolmar 5105 C, Dolmar 7910, Hitachi CS 40 EM
Chinesin(en): Powermat PM-HR-5900, Greencut GS7500


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BeitragVerfasst: Dienstag 21. August 2018, 18:28 
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Beiträge: 4673
Wohnort: KC / Oberfranken
Es geht los 8-) 2 Bäume, evtl 3, konnte ich von "weiter weg" nicht so gut erkennen.
Wir haben bei einem Waldstück vor n paar Jahren einiges rausgemacht und nur die Randbäume und eind weitere Reihe stehen lassen. Im ganzen wären das noch ca 15 Fichten. Vieleicht mach ich die gleich komplett weg.

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Gruß Chris
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BeitragVerfasst: Dienstag 21. August 2018, 18:52 
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Beiträge: 512
Wir sind gerade in einem Revier mit ich glaub 800ha,haben momentan 700fm Käferholz gemacht,sind aber noch lange nicht fertig.Es sind alles Fichten,aber nur der Kupferstecher drin,Buchdrucker is dieses Jahr nix.

MfG

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:Husky: : 61,242,2x 254 (1x in Teilen),372 (umgebaut auf 325),362,350,357
:solo: : 2x 644,2x 651,667,681,620 VA,Solo Rex,Solo 634
:partner: : 3x Partner P5000,Partner P7000
:jonsered:670,CS 2240
3x Werus ES 35
:dolmar: :118 Super
2x Dolpima PS 90,Dolpima BK 3a
Taiga 214
:stihl: : 4x Stihl MS 044 Wracks,MS 026 Wrack


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BeitragVerfasst: Mittwoch 22. August 2018, 16:01 
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Beiträge: 6205
Wohnort: Eifel
Wir haben auf nicht ganz 3000ha bisher etwa 1000fm Käferholz, da ist aber schon einiges an noch grünem Sicherheitsholz dabei. Also noch ziemlich verträglich für diese Dürre.

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Der Alex!
:dolmar: 8500 (50+75) :Husky: 560XPG (45) :Husky: 357XPG (38) :stihl: 260 (38) :Husky: 371XPG(50) :Husky: 246 (38)
IHC 523s
Husqvarna Magik 13t
Uniforest 45M
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BeitragVerfasst: Freitag 24. August 2018, 12:03 
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Beiträge: 457
Wohnort: Bergneustadt / Oberberg 34 Jahre
Tag zusammen,

ich habe selber keinen Wald, lese hier aber immer fleißig mit, wie es in verschiedenen Gegenden aussieht.
Seit Jahren wollte ich immer eigenen Wald haben. Sollte nicht viel sein, soviel wie der Geldbeutel halt hergegeben hätte.
Dieses Jahr freue ich mich, dass es nie geklappt hat. Bitte nicht falsch versehen, ich bin echt tief betroffen, was in den Wäldern nach diesem Sommer passiert.

Wo soll das noch hinführen? Hier im Oberbergischen Kreis sieht man an allen Ecken braune Nester, wird von Tag zu Tag, von Woche zu Woche mehr. Nur an wenigen Stellen sieht man, dass was gegen den Käfer getan wird. Viele Waldbesitzer sind wahrscheinlich noch ahnungslos, überfordert oder aus einem anderen Grund nicht in der Lage, rechtzeitig einzuschlagen.
Und es kommt ja noch schlimmer mit dem finanziellen Schaden. Von einem kommunalen Forstbetrieb weiß ich, dass sie das Holz schon nicht mehr verkauft bekommen, selbst mit satten Abschlägen und Zahlungsziel bis Jahresende. Was da an finanziellem Schaden für die kleineren Privatwaldbesitzer noch kommt, man darf gar nicht dran denken.

Und nächstes Jahr? Wie entwickeln sich die Fichtenbestände weiter? Können sich die Bestände (mit dicken Löchern drin) wieder stabilisieren? Wie soll man umbauen? Wie kann man die Fichte mittelfristig ersetzen? Das alles fordert oder überfordert doch die Waldbesitzer in den folgenden Jahren...
Ich bin gespannt, wie sich dieses Jahr langfristig auf unsere Forstwirtschaft auswirkt...

Schönen (eigentlich besorgten...) Gruß,
Michael


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BeitragVerfasst: Freitag 24. August 2018, 13:31 
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Naja, ein Waldbesitzer mit Fichtenwald der jetzt noch nicht mitbekommen hat dass heuer ein sehr starkes Käferjahr ist, hat den Kopf im Sand.

Ich verstehe schon dass mancher nicht Zeit hat, dann sollten diese aber Hilfe aufgezwungen bekommen. Das befallene Holz gehört raus, egal wie.

Ich denke nicht dass jetzt viele Waldbesitzer finanziell drauf gehen, bei uns in der Gegend ist es eher immer bissl finanzielles Zubrot.

Was für mich geändert werden sollte, dieses Jahr, sind die Zuschüsse. Entweder sollte es was für den Zaunbau geben denn dieser ist sehr teuer, oder irgendwie die Jäger animieren für mehr Abschüsse.


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