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BeitragVerfasst: Mittwoch 25. Dezember 2019, 00:19 
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Hallo!

Wild ist zu gegeben Teil des Waldes. Wenn es überhand nimmt wird es zum Schädling. Im Frühling und im Sommer bei Trockenheit ein wenig die Borkenkäfer :-x , im Herbst, Winter und im Frühling vor allem das Wild :oops: . Keine Naturverjüngung ist möglich, alle Tannen und Laubhölzer werden zum Futter für die "Schädlinge" :oops: . Selbst Fichten aus Naturverjüngung werden trotz "Verstreichen" gefressen. 160 cm hohe Wildschutzzäune werden vom Reh- und möglicherweise Rotwild überwunden und deren Inhalt vernichtet, Freiflächen mit ausreichender Äsung werden kahl gefressen Wie würdet Ihr euch wehren?

Beginne langsam zu verzweifeln. Ein Tag Neuschnee bringt erst die Massen dieser Schädlinge an das Tageslicht :evil: :evil: :evil: . Der Wald sollte "klimafit" werden anstatt durch Wild "fichtenmonokultural" (für die Samenbäume kann ich nichts).

Wer hat sinnvolle und nicht dem Gesetz zu Wider handelnde Ansätze?

Grüsse aus Kärnten.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 25. Dezember 2019, 00:33 
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Jagen und viel davon. 1,6m ist auch nicht Rotwilddicht.

_________________
Der Alex!
:dolmar: 8500 (50+75) :Husky: 560XPG (45) :Husky: 357XPG (38) :stihl: 260 (38) :Husky: 371XPG(50) :Husky: 246 (38)
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IHC 423
Husqvarna Magik 13t
Uniforest 45M
There`s no replacement for Displacement!


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BeitragVerfasst: Mittwoch 25. Dezember 2019, 11:54 
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Wohnort: Seeham
Hallo

Genau, 1,60 ist für Rotwild kein Problem
Wer jagt dort? Gemeindejagd? Jagdpächter? Gibts damit keine Gespräche?
Gibt es Weiserflächen? also umzäunte Flächen womit das Ausmaßn des Wildeinflusses dokumentiert wird?
Wildschaden geltend machen bei der Jagd?
Gibt es forstwirtschaftliche/jagdwirtschaftliche Projekte dort?
Gebiete der WLV?
Erfüllung des Abschussplanes?
Waldverwüstung anzeigen bei der BH?

LG
Franz


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BeitragVerfasst: Samstag 28. Dezember 2019, 13:07 
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Registriert: Dienstag 12. Juni 2012, 19:44
Beiträge: 96
Wohnort: Österreich
Guten Morgen!

(Genau, 1,60 ist für Rotwild kein Problem)
Gibt es offiziell in meinem Wald nicht, habe aber vorletzten Sommer ein Rudel von 4 Junghirschen gesehen, Stangenholz wurde letzten Winter geschält und wurde zu Heizholz, Einzelstammschutz wurde in der Hirschbrunft zerstört und wurde ausgetauscht oder geflickt, die Abfälle vom Friseur oder das Ende der Brunft haben dem Einzelstammschutz Ruhe gebracht.

(Wer jagt dort? Gemeindejagd? Jagdpächter? Gibts damit keine Gespräche?)
Gemeindejagd, habe mit der Gemeinde und den Jägern keine Gesprächsbasis, den die Gemeinde lässt die öffentlichen Wege verkommen, die Allgemeinheit samt Jägern nützt ersatzweise die von mir errichteten Forstwege (nehme dafür grundsätzlich keine Förderungen in Anspruch, ich zahle und bestimme alleine!!!), welches ich aber aus Haftungsgründen nicht erlaube (hält sich aber niemand dran, bzw. stiehlt die Verbotsschilder).

(Gibt es Weiserflächen? also umzäunte Flächen womit das Ausmaßn des Wildeinflusses dokumentiert wird?)
Ja gibt es, innen mitteleuropäischer Dschungel, außen ausgenommen zerbissener Fichten nichts. Die Zäune der Weiserflächen drücken sich aber auch gerne von selbst nieder. Lasse dem Wild sogar Äsungsflächen mit Weichhölzern und Klee und Co., scheint aber nicht ansatzweise zu reichen.


(Wildschaden geltend machen bei der Jagd?)
Wildschadensmeldung machen vor allem die Jäger mit Flächen in der Gemeindejagd geltend zum verfüllen ihrer Käfernester. Jeder Kommentar überflüssig.

(Gibt es forstwirtschaftliche/jagdwirtschaftliche Projekte dort?)
Derzeit Nein.


(Gebiete der WLV?)
Nein


(Erfüllung des Abschussplanes?)
Nein, da praktisch kein Wild aus Sicht der Jäger! Verbiss und Spuren im Schnee behaupten gegenteiliges.


(Waldverwüstung anzeigen bei der BH?)
Werde ich machen. Dürfte aber aussichtslos ein. Die Jagd scheint zu gut vernetzt. Im Rahmen eines behördlichen Verfahrens über einen Forstweg äußerte der Bezirksforstinspektor sich über den Wildverbiss. " Eure Flächen sind sehr stark verbissen! Jedoch kein Vergleich mit Flächen in Oberkärnten, auf deren Wiesen ist eine Mahd nicht mehr möglich, da die Hirschen alles ratzeputz kahl fressen!"

Das Forstgesetz (Österreich) sieht vor
(1) Der Waldeigentümer, seine Forst- und Forstschutzorgane sowie die Inhaber von Flächen gemäß § 1a Abs. 4 und 5 und § 2 haben ihr Augenmerk auf die Gefahr des Auftretens von Forstschädlingen zu richten und Wahrnehmungen über eine gefahrdrohende Vermehrung von Forstschädlingen umgehend der Behörde zu melden.
(2) Forstschädlinge im Sinne des Abs. 1 sind tierische Schädlinge (wie insbesondere Insekten oder Mäuse), pflanzliche Schädlinge, Pilze oder Viren, die bei stärkerem Auftreten den Wald gefährden oder den Holzwert erheblich herabsetzen können.
(1) Der Waldeigentümer hat in geeigneter, ihm zumutbarer Weise
a)einer gefährlichen Schädigung des Waldes durch Forstschädlinge vorzubeugen und
b)Forstschädlinge, die sich bereits in gefahrdrohender Weise vermehren, wirksam zu bekämpfen.

Leider ist Wild von Gesetz wegen kein Schädling und somit jede Bekämpfung strafbar!!!! Jede zweite Fahrt in den Wald mit einem Kleinkaliber würde ein Reh (ist aber nie das gleiche Reh) weniger bedeuten! Schmackhaft aber leider strafbar!!!

Grüsse
Willi


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BeitragVerfasst: Montag 6. Januar 2020, 08:09 
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Davon ab, Rehe mit kleinkaliber zu schießen bedeutet Tierquälerei!
Jeder Treffer anbseits vom Hirn bedeutet eine elendige Quälerei bis zum Eintreten des Siechtodes.

Btw. Was ist von Wildkameras auf den Wechseln zum Nachweis des Wildbestandes zu halten?

In Deutschland ist per Vertragsgestaltung zumeist der Jagdpächter wildschadenersatzpflichtig und muss den Verbiss bezahlen.

Ösi-Recht ist mir da leider nicht geläufig. Die Gatter sollten aber bei Rotwild gerne über 2,00-2,20m gezäunt sein.

http://www.wald-prinz.de/wildzaun-bauen ... nd-co/2592

frogger

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Stihl MSA 160 C-BQ, MSA 200 C-BQ, MSE-200 C-BQ, MS 150 TC-E, MS 200, MS 201, MS 201 T, MS 241 C-M, MS 261,MS 261 C-M,
MS 261 C-BE /die Zweite, MS 261 C-M VW, MS 362 C-M VW, MS 441C-M, MS-660, MS 661 C-M,MS 880 , SR 450,Hus 560XPG, Hus 576 XP, Dolmar PS-420 SC -aufgestiegen-, PS-5105C, PS-6100 -mein neuer Liebling!
PC-7414, FSA-85, FS-490 C-EM L, FS-560 C-EM, KM-130, HT-KM, FS-KM GSB 230-2, HT 131, TU-8, TU-16
Kaum zu glauben:McCulloch CS390- meine neue Leihhure aus dem Bauhhaus ; die PS-420SC ist mir zum Leihen doch zu schade)
Valmet M/88, Landmann J.G.L. 65 u.v.m.


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BeitragVerfasst: Montag 6. Januar 2020, 13:07 
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frogger hat geschrieben:
Davon ab, Rehe mit kleinkaliber zu schießen bedeutet Tierquälerei!
Jeder Treffer anbseits vom Hirn bedeutet eine elendige Quälerei bis zum Eintreten des Siechtodes.

Du meinst vermutlich die .22lfb, die .222 Remington und die .223 Rem. sind tatsächlich zugelassen (auch wenn ich die nie verwenden würde...).
https://de.wikipedia.org/wiki/5,56_%C3%97_45_mm_NATO#Jagdlicher_Einsatz

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Zuletzt geändert von STONECREEK am Montag 6. Januar 2020, 17:56, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Montag 6. Januar 2020, 17:01 
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Unter Kleinkaliber verstehen wir alle 17er+22er Randfeuerpatronen von der .17 HM2 bis zur 22WMR. Im engeren Sinn wird zT auch nur die 22lfB gemeint.
Zentralfeuerpatronen .22 Hornet und größer laufen unter Großkaliber (auch wenn deren Kaliber /G1 kleiner ist als bei der 22lfB .... ;-)

Gruß,

frogger

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BeitragVerfasst: Montag 6. Januar 2020, 17:53 
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Tja, der Fluch des Inscheniörs... ich orientiere mich immer an Maßen. ;)

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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. Januar 2020, 19:09 
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Registriert: Mittwoch 26. Dezember 2012, 12:56
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Wohnort: Seeham
Hallo Willi


Also bist du weder Rotwild Rand- noch Kerngebiet? Würde zumindest da die handhabe erleichtern


Für mich klingt das, als ob die "Suppe" schon länger kocht, nun aber übergeht? Stimmts?
Ist immer schwierig wenn man mit reden nicht mehr weiterkommt.
Bist du LK Mitglied? Dann würde ich auch dort anklopfen, eine Beratung direkt vor Ort wo du alle! deine Fakten auf den Tisch legst und als Produkt ein "Fahrplan" entstehen soll.


Also du machst keinen Wildschaden geltend? Warum?


Wenn Abschussplan nicht erfüllt wird --> Behörde


Hast du mit der BH schon Kontakt gehabt wegen Waldverwüstung?


Selber Jagdschein machen? Hast du das schon überlegt?


Unterm Strich würd ich an deiner Stelle das Gespräch suchen, mit Grundstücksnachbarn (denen wirds ja ähnlich gehen), Jäger, Jagdleiter, Wildschadenskommission (falls es sowas bei euch gibt in Ktn) und LK. Falls die Gespräche mit der Jagd nicht fruchten, bleibt dir nur die Behörde. Und da gibt es nicht nur die BFI sondern auch die Landesforstdirektion, falls dir der Bezirksförster suspekt ist.


LG


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BeitragVerfasst: Sonntag 12. Januar 2020, 20:25 
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(Also bist du weder Rotwild Rand- noch Kerngebiet? Würde zumindest da die handhabe erleichtern) Es gibt offiziell kein Rotwild, obwohl meine Waldnachbarn es leider auch schon beobachten mussten.

(Für mich klingt das, als ob die "Suppe" schon länger kocht, nun aber übergeht? Stimmts?) Wenn du gar nichts mehr "forstlich" hochbekommst, nicht einmal Fichten, trotz aufwändigstem Schutz, kommt einem langsam die Galle hoch.

(Ist immer schwierig wenn man mit reden nicht mehr weiterkommt. ) Bin sicherlich kein redseliger Mensch, bin aber immer offen für Neues, zeige aber auch gerne Probleme auf. Probleme sind aber nicht gefragt, außerdem mag sie keiner lösen, den die Lösungen wären, Wildbestand runter, Fütterungen einstellen, wirkliche Schäden ersetzten …….

(Bist du LK Mitglied?) Ja ich bin Pflichtmitglied und der eine oder andere LK-Funktionär ist Jäger.

(Also du machst keinen Wildschaden geltend? Warum?) Mittlerweile nicht mehr, zwischen wirklichem Schaden (zb. Keimlingsverbiss, Baumartenentmischung …), beantragtem Schaden und anerkannten Schaden klaffen Welten. Verar...en kann ich mich selber!

(Wenn Abschussplan nicht erfüllt wird --> Behörde) Planerfüllung und Reduktion des Wildbestandes sind leider zweierlei.

(Hast du mit der BH schon Kontakt gehabt wegen Waldverwüstung?) Noch nicht, werde ich aber machen, lasse mich überraschen.

(Selber Jagdschein machen? Hast du das schon überlegt?) Eigentlich ja. Es gibt aber so viele Jäger denen ich ein "Waidmannsheil" wünsche. Finger krumm statt Finger lang wäre gefragt. In meinem Wald wäre ausreichend Anblick!

(Unterm Strich würd ich an deiner Stelle das Gespräch suchen, mit Grundstücksnachbarn (denen wirds ja ähnlich gehen), Jäger, Jagdleiter, Wildschadenskommission (falls es sowas bei euch gibt in Ktn) und LK. ) Die Grundstücksnachbar, sofern nicht Jäger sehen es ähnlich, aber es ist ein Kampf gegen Windmühlen.

(Falls die Gespräche mit der Jagd nicht fruchten, bleibt dir nur die Behörde. Und da gibt es nicht nur die BFI sondern auch die Landesforstdirektion, falls dir der Bezirksförster suspekt ist.) Die BFI ist gar nicht einmal so unfair, aber die Jagd ist vernetzt bis in höchste Kreise.

Grüsse


Zuletzt geändert von trick310578 am Montag 13. Januar 2020, 19:44, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Sonntag 12. Januar 2020, 21:03 
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Bei uns ist es nicht anders, auch auf der BH sind 2/3 Jäger; selbst eine Anzeige nutzt da nicht viel.
Die werden hoffentlich zur Vernunft kommen wen der Wald nicht mehr da ist (hoffentlich), schlisse ich aber eigentlich auch aus. Denn wer Wild lebende Tiere Füttern muss?, das sagt ja alles!
selbst wenn ich als Waldbauer alles unternehme möglichst viel Äsung und Rückzugsgebiet biete, wird alles wird nur Ignoriert und Schamlos ausgenützt.

Mein Beileid.


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BeitragVerfasst: Montag 13. Januar 2020, 20:15 
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Registriert: Dienstag 12. Juni 2012, 19:44
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Wohnort: Österreich
Hallo!

Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit, der Wald ist nur im Nebenerwerb, es hat gerade begonnen zu dämmern, ich habe am Waldrand kurz angehalten und durchgezählt, leider keine passende Kamera mit "Nachtsicht" greifbar und folgendes gezählt. 11 bis 12 Rehlein, höchstwahrschein ein Bock mit seinem Harem. In meiner Kindheit war 1 Reh ein Ereignis, da grundsätzlich scheu, zur Paarungszeit 3 Rehe schon bemerkenswert. Werde mir eine passende Kamera besorgen und das Rudel einmal online stellen. Wer angesichts solcher Ansammlungen von einem angepassten Wildbestand spricht ist für mich geisteskrank! Solche Bestände entstehen nicht in ein oder zwei Jahren sondern sind die Folge jahrelanger verfehlter Hege! Die Abschusspläne hinken dem Problem um Jahre nach und solche Bestände lassen sich auch nicht in 14 Tagen senken.

Einerseits bedaure ich Tierleid in Folge von Wildunfällen oder Vermähen der Kitze während des Heuens, andererseits kann ich mich immer weniger des Gedankens "Ein Fresser weniger!" erwehren.

Die Bürokratie, die Allgemeinheit hat zumindest in Kärnten versagt, ein gesunder Wald ist unsere Zukunft wie auch die des Wildes.

Halte euch auf dem laufenden.

Grüsse


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