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BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Juni 2020, 13:33 
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Hat eigentlich mit Forstwirtschaft nichts zu tun, wusste aber noch wo ich es sonst einstellen könnte:

Ich habe einen Husquvarna 240R Freischneider. Bin auch recht zufrieden mit dem Teil, arbeitet zuverlässig und hat ausreichend Kraft. Nun hab ich gesehen daß es (Draht-)Bürstenvorsätze gibt, mit welchen man Unkraut entfernen kann. Vornehmlich zu Reinigung von geplasterten Hofflächen und dergleichen.

Hat da jemand Erfahrung mit bzw. schon damit gearbeitet? Würde mir gerne welche zulegen, wäre schön zu wissen ob das so funktioniert wie erhofft.

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Gruß

Wolfgang

:stihl: 08S + 026 ...und jetzt neu: MS 271

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... woher soll ich wissen was ich meine bevor ich höre was ich sage?


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BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Juni 2020, 18:21 
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Habe genau die gleiche Bürste auf nem FS 130. Funktioniert wirklich gut und ist auch aggressiv. Der einzige Nachteil, das Unkraut kommt recht schnell wieder durch die Fugen hoch, da die Wurzel nicht mit rausgerissen wird.

Kurz um, ich habe die 20 Euro für meine nicht bereut.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Juni 2020, 21:57 
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funktioniert, ist aber recht gefährlich. es fliegen steine und drahtstücke durch die gegend.


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BeitragVerfasst: Freitag 5. Juni 2020, 11:22 
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Hab auch Erfahrung mit den Dingern. Wie gesagt nicht ganz ungefährlich wegen abbrechender Drahtteilchen etc., aber sehr effektiv u.a. auch bei Moos auf dem Boden. Wichtig, die Bürste nur sanft gleiten lassen, die nutzen sich relativ schnell ab.

Beobachte auch das Getriebe, bzw. die Temperatur. Mir ist ein FS 360 schon heiß gelaufen am Getriebe, dass das Fett flüssig wurde und rausquoll. Die Bürsten sind z.B. von Stihl nicht zugelassen, aus gutem Grund, gefährlich, hohe Getriebebelastung etc.

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FS 80
MS 361 W
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BeitragVerfasst: Freitag 5. Juni 2020, 19:39 
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Ich hab da auch irgendwo noch ne Variante gesehen, bei welcher um den Arbeitsbereich eine Art "Bürste" drumherum montiert ist. Damit sollten sich umherfliegende Teile verhindern lassen.

Muß mal schauen ob ich das nochmal wiederfinde.

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Gruß

Wolfgang

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BeitragVerfasst: Samstag 6. Juni 2020, 08:40 
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Gründer des Motorsaegen-Portals
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Von Weber Bürstensysteme gibt es das, ist aber nicht ganz billig.

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Gruß Martin

:stihl: MS 261 C-M VW (37), MS 362 C-M (45), MS 500i W (50), MS 660 (63), :dolmar: PS 7900 (50), :echo: CS-2511WES (30)
Traktoren: John Deere 6400, McCormick D 320, Deutz D 30 S


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BeitragVerfasst: Samstag 6. Juni 2020, 09:11 
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Da die Frage alle 3 Wochen aufkommt, habe ich das heuer auch mal an einer Nordseite mit Moos in den Fugen probiert.

Leider ist es mir nicht gelungenen, das Teil an der Motorsense ordentlich zu führen. Drückt man etwas zu vorsichtig, dann prallt es dauernd vom Pflaster ab und der Reinigungseffekt ist zu schwach. Drückt man daraufhin etwas kräftiger, fliegen sofort die Funken und man kann dem Verschleiß regelrecht zusehen.

Die Motorsense dreht einfach viel zu schnell, um die Bürste mit angemessenem Druck über den Boden führen zu können. Ich schätze, maximal 200U/min und 1kg anpressdruck, wären dem Ergebnis und der Verschleißreduzierung, sehr zuträglich.


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BeitragVerfasst: Samstag 6. Juni 2020, 22:42 
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Beiträge: 34
Wohnort: Grenze Münsterland / OWL
Hallo Wolfgang,

ich habe eine Bürste von Granit beim Freundlichen seit 4 Jahren im Einsatz (also jetzt die zweite um genau zu sein); zwischen 50 bis 60 Euro.
Bei Grube scheinbar zu finden unter "Unkrautbürste für Freischneider."

Der Timbertech 2-52 TL mit 2.2kw schafft das ganz gut.
Pass auf Passanten und Fahrzeuge auf, fliegt ganz schön was durch die Gegend.
Ich empfehle, ein Visier, mindestens Fortsthelm oder Freischneider-Gesichtsschutz.

Einsatzbedingungen hatte ich hier mal beschrieben:
viewtopic.php?p=1688789#p1688789

War gerade heute Morgen wierder in den starken Regenschauer hinein aktiv damit.

Hab mal Fotos einer neuen und einer verschlisseenen Bürste angehängt.
Wenn sie soweit runter ist, ist es schwierig, sie zu führen, das kann ich bestätigen.

Für denn Rinnstein ist es so eine Sache: einge Meter gehen super, andere nicht so gut.
Hängt von der Breite und Tiefe ab.

Die Wurzeln bleiben in den Fugen, leider.
Aber auf jeden fall einfacher als auf den Knieén stundenlang mit Fugeneisen und Bürste zu arbeiten.

Die schwere Bürste nicht mit Vollgas fahren.
Ich fette jedes Mal vorher das Winkelgetriebe nochmal.

Ich werde wieder so eine Bürste kaufen.
Bzw. mal schauen, ob ich mal so eine 20 Euro Bürste ausprobiere.

Georg

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:stihl: MS 291C 40cm :Husky: Gardena CST 3518/19
Atika ASP4N 4t
Fiscars X25 /X27

Timbertech MS 2-52 TL

Wärmespender: Selestat Supra D 9kw


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BeitragVerfasst: Samstag 6. Juni 2020, 23:09 
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Oh ja, die eine Bürste ist echt ziemlich runter! Hab halt auch keine Lust das Unkraut per Hand zu zupfen. Gibt ja auch Bürsten für unter den Rasenmäher, ob das dann aber besser ist ?!? Und für Ecken gehts vermutlich mit dem Freischneider besser.

Aber davon abgesehen: Drahtbürstenvorsätze gibts ja auch für Winkelschleifer, die drehen genauso schnell wie der Freischneider. (meine Husqvarna: ca 9000min1, Winkelschleifer 125mm Makita: ca 11000min1)

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Gruß

Wolfgang

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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2020, 22:14 
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Beiträge: 48
Wohnort: 977**
Wollte nur noch mal kurz berichten: ich hab mir jetzt keine Stahlbürste geholt sondern eine mit Kunststoffborsten, das Ding heißt Wildkrautbürste Octo Pro. Gestern hab ich einen kurzen Test gemacht, funktioniert ganz gut und hinterläst keine umherliegenden Drähte. Wie langlebig das ganze ist kann ich noch nicht sagen, die Borsten lassen sich jedenfalls leicht wechseln.

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Gruß

Wolfgang

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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Juni 2020, 06:54 
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Beiträge: 11102
Wohnort: Österreich
-Wolfgang- hat geschrieben:
... ich hab mir jetzt keine Stahlbürste geholt sondern eine mit Kunststoffborsten, das Ding heißt Wildkrautbürste Octo Pro. Gestern hab ich einen kurzen Test gemacht, funktioniert ganz gut und hinterläst keine umherliegenden Drähte. ....

Naja, mir wären Draht Stücke lieber als das ganze Plastikzeug.

g,

7

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Dieses posting wurde CO2 Neutral geschrieben...
Hueffel hat geschrieben:
...Ich wähle meine Säge immer danach, mit welcher die Arbeit für mich leichter wird, nicht danach, welche Säge die Arbeit leichter bewältigt...


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BeitragVerfasst: Samstag 1. August 2020, 09:26 
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Beiträge: 23
Wohnort: Saar
Hallo an Alle

Also diese Drahtbürsten sind echt super und putzen alles Unkraut weg wie nix.
Aber Vorsicht.
Zieht Beinschoner an.
Mir ist es passiert das ein Draht von der Bürste in meinem Schienbein steckte.
Da durch hatte ich eine Wundinfektion und damit ist wirklich nicht zu spassen.
Beim nächsten mal ziehe ich meine Beinschoner an.
So was möchte ich nicht noch mal erleben.

Mfg Holzer1


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BeitragVerfasst: Samstag 1. August 2020, 10:18 
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Beiträge: 3616
Wohnort: Frankfurt/Oder
Farmix hat geschrieben:
Leider ist es mir nicht gelungenen, das Teil an der Motorsense ordentlich zu führen. Drückt man etwas zu vorsichtig, dann prallt es dauernd vom Pflaster ab und der Reinigungseffekt ist zu schwach. Drückt man daraufhin etwas kräftiger, fliegen sofort die Funken und man kann dem Verschleiß regelrecht zusehen.Die Motorsense dreht einfach viel zu schnell, um die Bürste mit angemessenem Druck über den Boden führen zu können. .

So ähnlich auch mein Ergebnis, habe mir mal verschiedene zum testen geholt, auf 40ccm geschraubt und bin mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Man hört auch, dass so eine Bürsten den Motor schon ohne Last mehr malträtiert als ein Faden oder ein Schneidblatt.
Die Testkandidaten sind auch gegen eine Versandpauschale von €6,- zum testen abzugeben. Ohne Haftung :hihi:

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