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 Betreff des Beitrags: Traubenkirsche dauerhaft entfernen
BeitragVerfasst: Freitag 16. Februar 2018, 22:43 
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Hallo!
Könnt ihr mir bitte sagen, wie man Traubenkirschen dauerhaft in einem Kiefernwald entfernen / bekämpfen kann.
Da die Taubenkirschen schon größer sind, können sie leider nicht mehr von Hand ausgerissen werden.
Wenn sie nur auf Stock gesetzt werden, teiben sie ja sehr stark aus. :(
Bringt es dann dauerhaft Erfolg, wenn dieser Austrieb mit einem Herbizid z.B. Roundup gespritzt wird?
Wieviel Anwendungen sind dabei erforderlich?
Oder gibt es bessere Möglichkeiten die Traubenkirschen zu bekämpfen?
Gruß


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BeitragVerfasst: Freitag 16. Februar 2018, 23:06 
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Moin,

Warum möchtest du etwas gegen die Biologische Vielfalt in deinem Wald tun? :kopfschuettel:
Ich bin selbst regelmäßig in Fichtenmonokulturen unterwegs und „freue“ mich auf dort über jede Abwechslung und stelle dort auch öfters einen „unwirtschaftlich“ Baum frei. :echt:

Traubenkirsche hat doch eigentlich ganz andere Standortansprüche als Kiefer?!
Außerdem einer der seltensten Waldbäume in D.

Zu Round up im Wald sage ich nix :heulen:

Geht es um einzelne Bäume oder eher großflächig?

Wenn es wirklich weg muss am besten überwachsen lassen.

Gruß

Wolfgang

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Hobbys sind was tolles, man muß nur Zeit dafür haben. :heulen:


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BeitragVerfasst: Freitag 16. Februar 2018, 23:13 
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Daytona17 hat geschrieben:
...wie man Traubenkirschen dauerhaft in einem Kiefernwald entfernen...
Wir groß/hoch sind die Kiefern? Traubenkirsche auf Stock setzen, ev. mehrmals bis die Kiefern die Oberhand bekommen;
Wenn Traubenkirschen von selbst dort Wachsen und Kiefern gepflanzt wurde, würde ich sagen die Kiefer passt an diesen Standort nicht.


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BeitragVerfasst: Freitag 16. Februar 2018, 23:17 
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Ausgraben ?

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Gruß Fernando


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BeitragVerfasst: Samstag 17. Februar 2018, 00:43 
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Danke für die Antworten.
Ist die spätblühende oder amerikanische Traubenkirsche.
Ist ein ca. 50-60 jähriger Kiefernbestsand.
Die Traubenkirschen haben sich halt stark ausgebreitet. Um z.B. das Holz einer umgewehten Kiefer abfahren zu können, muss man erst einen Weg durch die Traubenkirschen schneiden.


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BeitragVerfasst: Samstag 17. Februar 2018, 09:35 
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Würde auch n paar Traubenkirschen fördern. Die werden ja normal nicht so hoch Kiefern, Glaub so um die 20 Mtr. So hast Du gleich mal n Bäumchen unter der Kiefer.
Weg kann man ja durchmachen, mit Freischneider usw. Je nach Wurzel könnte man beim Weg ja mit ner Gartenfräse oder so drüber. Wenn der Weg bleiben soll und man ihn öffters benutzt, wird es der Kirsche eh irgendwann zu doof.
Ich schließe mich da Wolfgang an. Warum nicht das fördern, was eh schon wächst.

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Gruß Chris
(Anonymer Holzmessie, aus ärztlicher Sicht unheilbar)
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BeitragVerfasst: Samstag 17. Februar 2018, 10:02 
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teribintus hat geschrieben:
Daytona17 hat geschrieben:
...wie man Traubenkirschen dauerhaft in einem Kiefernwald entfernen...
Wir groß/hoch sind die Kiefern? Traubenkirsche auf Stock setzen, ev. mehrmals bis die Kiefern die Oberhand bekommen;
Wenn Traubenkirschen von selbst dort Wachsen und Kiefern gepflanzt wurde, würde ich sagen die Kiefer passt an diesen Standort nicht.


Was passt denn an den Ort, wo Traubenkirsche wachsen will?
Habe das gleiche Thema, etwa 80-100jähriger Kiefernbestand und die Traubenkirsche konkurriert mit der Naturverjüngung und wächst sehr gut.
Ich will die Zusammensetzung meines Bestandes eh umbauen auf Mischwald aber halt nicht auf überwiegend Traubenkirsche;)

Warum mir die nicht so lieb ist? Die ist sehr durchsetzungsstark und wenn ich Birke absäge, ist selbst die weg, dieses penetrante Zeugs kommt immer wieder, das ist wie Girsch im Garten. Fördern würde ich sie somit schon mal nicht - tut nicht Not, braucht keine Förderung - vielleicht werde ich einzelne dulden.
Ausreißen, ab einer gewissen Stärke mit Freischneider oder Säge kappen und was anderes drüber wachsen lassen. Gerade im Sommer muss man konsequent sein, dass keine Aussaat dazu kommt. Etwas nutze ich die Traubenkirschen als Verbissschutz für die andere Naturverjüngung ;)

Trotzdem wäre es interessant, auf welche Eignung für andere Bäume deren Wuchs hinweist.

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BeitragVerfasst: Samstag 17. Februar 2018, 11:17 
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Also ob umstritten oder nicht, es ist relativ einfach möglich mit Glyphosat (round up) deine Problem Bäume zu beseitigen, da da Glyphosat über das Blatt aufgenommen wird kann man es auf dem frischen Austrieb auf sprühen und dann geht die behandelte Pflanze meist sofort ein. Andere Bäume erleiden dabei keine Schäden solange du das Gemisch nicht auf deren Blätter sprühst...

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BeitragVerfasst: Samstag 17. Februar 2018, 11:20 
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Das Problem bei der spätblühenden Traubenkirsche ist, dass sie invasiv ist. Breitet sich aus wie Unkraut und unterdrückt die standorttypische Naturverjüngung. Nicht nur, dass sie aus den Stöcken wieder austreibt, die Samen werden auch von den Vöglen weiterverbreitet. Das hat schon was von einer sich ausbreitenden Infektion im Wald.
Hier noch ein paar Bekämpfungstips vom Nabu: https://www.nabu-hermannsburg-fassberg. ... enkirsche/

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Gruss,
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BeitragVerfasst: Samstag 17. Februar 2018, 14:21 
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Gift wird auch auf die Pfanze direkt aufgetragen. In entsprechender Konzentration kriegst Du das nur mit dem entspr. Anwenderschein. Dann hast Du so für 3-4 Jahre Ruhe. Deswegen ist es unabdinglich, sofort nach der Begiftung waldbaulich zu handeln und das heisst Unterbau mit Buche z.B. Kiefer kannst Du vergessen als Verjüngung, die Traubenkirsche überwuchert die und macht sie tot. Buche wächst auch durch die Traubenkirsche durch und dunkelt sie irgendwann ab (Zeiträume sind natürlich nicht nach menschlichen Maßgaben, also das passiert nicht in 2 - 3 Jahren).
Und an alle, die meinen, die Traubenkirsche auch noch fördern zu müssen, ihr habt Verpflichtungen den Nachbarbeständen gegenüber, vergesst das mal nicht.

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BeitragVerfasst: Samstag 17. Februar 2018, 14:27 
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Zitat:
es ist relativ einfach möglich mit Glyphosat (round up) deine Problem Bäume zu beseitigen

Bei der Anwendung von PSM ist aber darauf zu achten, daß der PSM-Sachkundenachweis vorliegt. Sonst kann das bei einem bösen Nachbarn sehr, sehr teuer werden. :!:

Glaube auch nicht, daß glyphosathaltige Mittel überhaupt für den hier gedachten Zweck zugelassen sind. Wenn nicht, dann ist noch eine Ausnahmegenehmigung erforderlich. :pfeifen:


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BeitragVerfasst: Samstag 17. Februar 2018, 14:51 
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Welche rechtlichen Fragen sich ergeben kann ich nicht sagen. Ich habe lediglich die Frage beantwortet ob es mit Glyphosat möglich ist der Plage her zu werden.

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BeitragVerfasst: Samstag 17. Februar 2018, 14:53 
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Welche rechtlichen Fragen sich ergeben kann ich nicht beantworten. Ich habe lediglich die Frage beantwortet ob es mit Glyphosat möglich ist der Plage her zu werden.

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BeitragVerfasst: Samstag 17. Februar 2018, 15:15 
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Technisch ist das möglich, auch ohne Sprühbehandlung. Von der Technik wäre ein Dochtstreichgerät zur Einzelpflanzenbehandlung wie in der Ampferbekämpfung eingesetzt denkbar, da hat man dann eine 1:3 Verdünnung drin gehabt und einige Blätter je Pflanze behandelt, da gab es auch noch Farbstoff dazu, da sieht man gleich auf den Blättern, welche Pflanzen behandelt wurden. Inwiefern das im Forst zulässig ist, keine Ahnung.

Ansonsten kann man die Biester auch ringeln, wird auch hier http://neobiota.naturschutzinformatione ... 3%9Fnahmen empfohlen!

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BeitragVerfasst: Samstag 17. Februar 2018, 17:05 
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sinawali hat geschrieben:
In entsprechender Konzentration kriegst Du das nur mit dem entspr. Anwenderschein


Falsch.

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Grüße, holgi Bild


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BeitragVerfasst: Samstag 17. Februar 2018, 17:52 
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Wohnort: Braunschweig
sinawali hat geschrieben:
...
Deswegen ist es unabdinglich, sofort nach der Begiftung waldbaulich zu handeln und das heisst Unterbau mit Buche z.B. Kiefer kannst Du vergessen als Verjüngung, die Traubenkirsche überwuchert die und macht sie tot. Buche wächst auch durch die Traubenkirsche durch und dunkelt sie irgendwann ab (Zeiträume sind natürlich nicht nach menschlichen Maßgaben, also das passiert nicht in 2 - 3 Jahren).
...


Kann man denn aus gut wachsender Traubenkirsche schließen, dass der Boden auch für Buche geeignet ist?

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BeitragVerfasst: Samstag 17. Februar 2018, 18:37 
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Ich sehe die Traubenkirsche so wie auch die Birke u.a. als Pionierpflanzen/Bäume.
Bei mir ist die Traubenkirsche eher in der Ebene da wo es feuchter ist, und da ist sie auch mehr oder weniger ein Problem, da ich eigentlich mehr Erlen dort haben möchte. (hab aber noch keine wesentliche Pflege durchgeführt, nur die Schwarzerlen rausgenommen, ohne genügeng Traubenkirschen zu entfernen, klar das sich die Erlen Stöcke dann schwer tun wieder auszutreiben)
An Hängen hab ich mit der Traubenkirsche überhaubt kein Problem, ja sie kommt vor aber sie wächst da viel schlechter als zb.:Birke und wird da relativ leicht verträngt.

R-Buche ist sehr empfindlich gegen hohen Grundwasserstand und Überschwemmungen (u.stehendes Wasser) auch direkte Sonne am Stamm mag sie nicht. Oder auch das Wertasten bei Saftaufstieg mag sie nicht, da platzt oft die Rinde wenn zuviel Äste entfernd wurden.


Zuletzt geändert von teribintus am Samstag 17. Februar 2018, 18:45, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Samstag 17. Februar 2018, 18:44 
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plinse hat geschrieben:

Kann man denn aus gut wachsender Traubenkirsche schließen, dass der Boden auch für Buche geeignet ist?


Puh, keine Ahnung, aber ich hab schon vor Jahren Buche am unbeschatteten Südhang in Sandboden gepflanzt, die wächst immer noch. Buche ist schon sehr resistent. In den Brandenburgischen Kiefernforsten verjüngt sie sich auch, das ist trockenes, sandiges Gebiet. Unter Schirm seh ich da eigentlich keine Probleme. Hier in der pdf steht was auf der letzten Seite dazu: https://www.nw-fva.de/fileadmin/user_up ... 2015_4.pdf

doppelfischkopp hat geschrieben:
Glaube auch nicht, daß glyphosathaltige Mittel überhaupt für den hier gedachten Zweck zugelassen sind. Wenn nicht, dann ist noch eine Ausnahmegenehmigung erforderlich. :pfeifen:


Doch sind sie und ist gängige Praxis

@Cybister: das mit dem Bestreichen wird im Forst auch gemacht.

@Teribintus: klingt mir eher nach gewöhnlicher Traubenkirsche.

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BeitragVerfasst: Samstag 17. Februar 2018, 21:21 
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sinawali hat geschrieben:
@Teribintus: klingt mir eher nach gewöhnlicher Traubenkirsche.

Ja die meine ich, weiß schon der Fragesteller hat die amerikanische (Spätblühende) Traubenkirsche, aber meinen die alle hier? Oder anders rum, sind die Standort ansprüche so anders?
Ich gestehe die Amerikanische kenne ich nicht.
plinse hat geschrieben:
Was passt denn an den Ort, wo Traubenkirsche wachsen will?


Als erstes alles Liegende Totholz entfernen, und in Zukunft keines liegen lassen, dann bin ich sicher die Ausbreitung geht zurück.
Bin von der gewöhnlichen Traubenkirsche ausgegangen, amerikanische haben wir hier nicht, die soll ja auch auf Nährstoffarmen und sandigen Böden wachsen.


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BeitragVerfasst: Samstag 17. Februar 2018, 22:13 
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Unter Kiefern wirst du dich schwertun, da das immer sehr lichte Verhältnisse sind, da wächst die Traubenkirsche immer. Wenn dort Kiefern wachsen, wird das ein eher trockener Standort sein, da wird es noch schwerer mit dem Verdrängen.
Wenn du die Kiefern unterbaust kann das eine Möglichkeit sein. Da mußt du aber die genauen Standortbedingungen kennen.
Wenn was anderes auch noch wächst, die Traubenkirsche regelmäßig zurückschneiden so dass keine Früchte kommen. Dann werden es wenigstens nicht mehr.

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Gruß
Peter

Dolmar 500(38), 5105H(38), PS 7900(50)(2x), Solo 694 (60), Husqvarna 3120XP (90), Dolmar ES 2040 A(40), Efco 2600MT(30)
Sachs Dolmar 118, 123, 133, 143, 152, 153(2x), 166(4x), CA, CT, CC, CL, MC Culloch 15, 250, 300, 380, 740L, 795, 1-51, 1-72(2x), 1-86 gear drive, CP125(2x), SP125, SP125C, Pro Mac 6800, Stihl 041, 076AV, Solo Rex

Im Falle seines Falles erschlägt ein Baum dann alles!


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