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BeitragVerfasst: Freitag 21. Dezember 2018, 17:19 
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Hallo zusammen,

der Lebensgefährte(Ehemann) meiner Mutter hat etwas über 36ha Wald in der nähe von Dinkelsbühl (91550)

Aktuell bewirtschaftet irgendjemand oder auch niemand diese Waldfläche. Er zahlt pro Jahr einige Hundert Euro, damit Ihm jemand 10rm Holz macht und diese Meterstücke auf eine Wiese abkippt.

Die idee ist nun, dass wir diese Waldfläche verpachten und mit den Einnahmen die Kosten für Ofenfertiges Holz kaufen. Oder der Pächer eben die gewünschte Menge holz Liefert und dafür weniger Pacht zahlt. Es handelt sich um 10 Grundstücke, wobei es sich auf drei Waldgebiete aufteilt, also jeweils drei zusammenhängende Waldstücke mit jeweils so um die 10ha.
Aus meiner Erinnerung heraus ist es fast ausschließlich Nadelholz.

Was würdet ihr grob schätzen kann man an Pacht verlangen? Aktuell zahlt er effektiv... Er hatte vorher auch absurde Pachtverträge für die Äcker. Diese haben wir letztes Jahr umgestellt und nun bekommt er das fünffache an Pachteinnahmen.
Falls jemand aus der Region kommt und Interesse an der Pacht hätte darf er sich auch gerne bei mir melden. Flurstücknummern für die Anfragen habe ich ebenfalls hier vorliegen.

Danke euch,
Fabian

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BeitragVerfasst: Freitag 21. Dezember 2018, 18:07 
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Wichtigste Frage: gibts für die Flächen ein gültiges Forstbetriebswerk? Da steht nämlich unter anderem drin, wie groß die jährliche Entnahmemenge sein soll. Bei 36 ha sollte da je nach Bodenqualität und Baumarten eine Zahl zwischen 200 und 400 FM stehen. Daraus kann man nach den durchschnittlichen Holzpreisen/Erntekosten der vorhandenen Arten den jährlichen Ertrag berechnen. Diese Zahlen gibts im Forstamt.
Ein aktuelles FBW ist auch erforderlich, wenn man Kalamitätsnutzungen nach Windwurf, Käferbefall, Rotfäule etc. steuerlich geltend machen oder Fördermittel für Aufforstungen beantragen will. Sollte man also unbedingt haben.

:)

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BeitragVerfasst: Freitag 21. Dezember 2018, 19:13 
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Hallo,

wie so denn überhaupt verpachten? Mit Hilfe der WBV oder FBG und Unternehmern den Wald bewirtschaften.
Das geht ganz einfach und für jeden.

Das Forstamt und der zuständige Förster unterstützen das ganze noch von der fachlichen Seite.

Ob für 36 ha schon ein Einrichtungswerk gefordert wird, da bin ich mir nicht sicher. Die Flächen-
größen hierzu unterscheiden sich da von Bundesland zu Bundesland. Bei kleineren Forstbetrieben
reicht da oft auch ein einfaches Betriebsgutachten.

Im übrigen macht die Waldbewirtschaftung Spass, da man zu sehen kann wie sich der Wald im laufe
der Zeit entwickelt. Damit meine ich aber nicht das Arbeiten an sich sondern, das was sich nach getaner
Arbeit einstellt (auch wenn es ein Unternehmer gemacht hat).

Mit bestem Gruß


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Dezember 2018, 19:22 
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Ich würde die Fläche gerne Bewirtschaften, wohne jedoch zwei Stunden entfernt.

Und Danke euch beiden schon einmal für die Hinweise.

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BeitragVerfasst: Freitag 21. Dezember 2018, 20:24 
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salomon hat geschrieben:
Hallo,

wie so denn überhaupt verpachten? Mit Hilfe der WBV oder FBG und Unternehmern den Wald bewirtschaften.
Das geht ganz einfach und für jeden.
...........

Das war auch mein erster Gedanke, wenn man eine gute WBV oder FBG in der Nähe hat ist es sinnvoll einen Waldbewirtschaftungsvertrag abzuschließen.
Man kann selbst mitbestimmen was gemacht wird, wie viel gemacht wird, ob man selbst etwas mit einbringen möchte, usw.
Wer möchte kann auch alle Entscheidungen der WBV /FBG überlassen.
Wirtschaftlich gesehen könnte es auch die bessere Variante sein.

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Grüße
euer topholzer

Im Besitz von Sägen verschiedener Markenhersteller


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Dezember 2018, 20:41 
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salomon hat geschrieben:
Ob für 36 ha schon ein Einrichtungswerk gefordert wird, da bin ich mir nicht sicher.


Hab ich auch nicht gesagt, aber sinnvoll ist es schon. Dabei werden auch die Besonderheiten des Landschaftsschutzes berücksichtigt. Liegt der Wald in Bayern? Wenn ja, ist ein Forstbetriebswerk (Forsteinrichtung) nur für Staats- und Körperschaftswald vorgeschrieben (Art. 18, 19 Bay WaldG).

:)

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BeitragVerfasst: Freitag 21. Dezember 2018, 21:24 
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Hallo,

ja aber so ein Einrichtungswerk kostet ja auch schon ein paar Euro. Wenn es von behördlicher Seite nicht gefordert ist
geht sicherlich auch die Einschätzung bzw. Planung durch die WBV bzw. FBG.

Zahlenwerke hin oder her, sehe aber bei einer Verpachtung sehr viele Stolpersteine, die sich zwar vertraglich regeln
lassen, deren Durchsetzung jedoch schwierig werden kann.

Die Einhaltung des Vertrages muss ja auch kontrolliert werden, macht also auch zeitlichen Aufwand.

Schwierigkeiten sehe ich persönlich in dem Fall, wenn der Pächter den Nutzungssatz deutlich überzieht,
und dann schließlich vielleicht noch zahlungsunfähig ist. Dann sind eventuell Kahlflächen vorhanden,
deren Aufforstung die geleisteten Pachtzahlungen bei weitem übersteigen.
Wie hoch sollte dann eine Kaution, wie bei Mietwohnungen üblich, sein?

Das sind meine Gedanken zu Freitagabend.

Schönes Wochenende :wink:


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Dezember 2018, 23:27 
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Wenn nicht damit anfangen zu wisse?
Keine interesse haben an Wald?

Verkaufen!
36ha sein groß!
36*10000* xEUR = 1 oder 2 Mill. Euro wenn Wald und Becirk sein gut!

:heulen:

Dann kaufe Wohnunge oder Hauus etc!


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BeitragVerfasst: Samstag 22. Dezember 2018, 08:35 
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Nopsi hat geschrieben:
wohne jedoch zwei Stunden entfernt.

Das ist ja nun nicht die Entfernung um da ein paar mal im Jahr hinzufahren!
Absprechen mit dem Betreuungsförster was gemacht werden soll und ausgeführt wird es durch Unternehmer.

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BeitragVerfasst: Samstag 22. Dezember 2018, 10:25 
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Kann man den Wald nicht komplett der Forst übergeben zur Bewirtschaftung?

Ich meine das einige Waldbesitzer bei uns das so handhaben, der Wald wird ordentlich bewirtschaftet und die Gewinne aus den Erlösen fließen an den Besitzer.

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BeitragVerfasst: Samstag 22. Dezember 2018, 13:53 
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Wohnort: Braunschweig
Alle reden hier immer von Gewinnen :KK:

  • Die ersten 1-2 Durchforstungen sind mehr oder minder ein Zuschussgeschäft und arbeiten auf die Holzernte hin.
  • Ab der dritten Durchforstung fließt Geld zurück ohne direkte Folgekosten - es ist quasi die erste reguläte Holzernte.
  • Im abschließenden Einschlag gibt es zwar das beste Holz aber er deckt nach rechnung meines Försters wenn dann knapp die Wiederaufforstung.

Die Verpachtung einer Wiese kann ich mir vorstellen, das ist hier ein super Modell um Geld zu verdienen, die Pferdehalter kloppen sich um Wiesen in Stadtnähe und können nicht viel falsch machen. Zur Not umpflügen, eggen, neu ansähen.

Die Verpachtung von Äckern sehe ich schon schwieriger - der Erhalt des Bodens wird bei Eigentum genauer genommen und ist definitiv vertraglich zu regeln und zu kontrollieren. Mehrfach Mais pflanzen, Gülle entsorgen und dann Vertrag kündigen, wenn nichts mehr wächst, dann steht der Eigentümer auch dumm da aber man bekommt jährlich einen Status und könnte eingreifen.

Die Verpachtung von Wald sehe ich wie Viktor. Wald macht Arbeit - er macht viel Arbeit und die Pflege kostet auch Geld (Wildschutzzäume, ...). Wald ist letztendlich ein Generationenvertrag und wann Zahltag ist, ist schwer voraus zu bestimmen, vor allem kommt es unregelmäßig, teils fremdbestimmt. Wie man das mit einem Pachtvertrag regeln will, der bezogen auf das Wirtschaftsmodell kurzfristig kündbar ist und bei dem von Viktor hochgerechneten Wert auch nicht durch Kautionen absicherbar ist, das erschließt sich mir nicht. Das nächste ist das unternehmerische Risiko. Sturm, Käfer, Klimawandel.
Der eine denkt, dass er da "Holz für Millionen" stehen hat, der andere denkt, dass er "anständig gewirtschaftet hat" und der Käfer entscheidet, dass in einem Jahr 1/4 des Waldes einzuschlagen ist. Und dann?
Das bekommt man doch weder mit Verträgen gegriffen, noch mit Gerichten und Gutachtern auseinanderdividiert :ohman:
Von der FBG habe ich mich auch nur mäßig gut beraten gefühlt. Vor 5 Jahren wollten sie meinen Wald 0815 wieder bewirtschaften und weiter machen wie es ist. Ich war gedanklich meiner Zeit vorraus, heute krähen alle nach Klimaschutz und Wandel, für solche Gedanken war der Förster damals nicht zu gewinnen. Es gibt auch Leute, die heute noch Fichten aufforsten, das würde ich im Traum nicht tun. Da würde ich nur noch die Säge ansetzen...

Wald muss man in meinen Augen selbst bewirtschaften bzw. die Bewirtschaftung steuern und Wald in der Entfernung von 2 Autostunden sollte man verkaufen. Unser Nachbar hat es ähnlich konsequent gehalten. Durch Hochzeit fanden zwei Betriebe zusammen - 1 1/2 Autostunden auseinander. Seinen Betrieb hat er zu Bauland machen können - er hat ausgesorgt und den Betrieb gibt es nicht mehr. Er ist umgezogen Richtung Wald seiner Frau und die Bewirtschaftung liegt weiter in Familienhand - quasi als Hobbie, ausgesorgt haben sie eh. Das sind aber auch mehr als 36ha...

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BeitragVerfasst: Samstag 22. Dezember 2018, 22:08 
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plinse hat geschrieben:
Wald muss man in meinen Augen selbst bewirtschaften bzw. die Bewirtschaftung steuern und Wald in der Entfernung von 2 Autostunden sollte man verkaufen.


Was will man in 36ha selbst bewirtschaften? Das machen Unternehmer.

Und etwas verkaufen, was man nie wieder bekommen kann ............

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BeitragVerfasst: Samstag 22. Dezember 2018, 23:38 
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36ha sind mehr als ein Hobbie - ganz klar - wenn man sich aber nicht drum kümmert, kann auch die Keule zurück kommen.

Man muss auch nicht alles haben - das ist halt das Blöde an Immobilien - sie sind immobil :roll:

Wenn der Wald von Aufforstung über Durchforstungen und Holzernte am Ende Gewinn abwirft und nicht nur die Arbeiter ernährt hat, hat man Glück gehabt. Ist man selbst der Arbeiter - gut. Muss man die Arbeiter gegen regulären Lohn bezahlen und trägt nur das Risiko, dann würde ich den Wald nicht haben wollen, schon gar nicht aus so großer Entfernung, wenn ich selbst für jeden Kleinscheiß eine Firma bräuchte und die Situationen nicht mal selbst in Augenschein nehmen könnte - Baum umgefallen, Weg versperrt - Firma mit Anfahrt und Arbeit gleich ein paar Hunnies, in der eigenen Region selbst gemacht, ist es das Brennholz für den nächsten Winter und wenn es ein schöner Baum war, millt man sich vielleicht noch ein paar Bohlen :roll:

Ich seh doch bei einer Bekannten mit Ihren Verkehrssicherungspflichten, wie es sie auffressen würde, wenn der Freundeskreis nicht mit anpacken würde - mit dem Holz habe ich schon so manchen Winter geheizt. Mir ist das Holz willkommen, so lange ich mich nicht um meinen eigenen Wald kümmern muss. So lange dort nichts passiert, bekommt sie ihre Verkehrssicherungspflichten auch aufgeräumt :DH:

Du brauchst auf jeden Fall vor Ort jemanden, auf den du dich verlassen kannst - jenseits wirtschaftlichem Interesse, der ehrlich zu dir ist und die Materie Wald ein bisschen durchschaut.
36ha kommen ja nicht von irgendwoher... ist noch genug Familie vor Ort und man versteht sich mit denen - gut - dann kann man das ferngesteuert laufen lassen - sonst ist das Risiko hoch, dass vor allem die rechnungen vollständig bei einem ankommen, die Erlöse... naja, schaun mer mal. Da Wald einen aber nicht reich macht, sollten auch die Erlöse einigermaßen vollständig ankommen und am besten nicht aus jeder Kleinigkeit gleich ne Rechnung werden.

Der Förster der FBG hier sitzt selbst im Harvester, der berät dich und denkt dabei an seine eigenen Aufträge. Seine Beratung und die von einem ortskundigen Förster in Festanstellung von einer von meinem Wald unabhängigen Institution hier, den ich mal aufgetan habe, haben sich deutlich unterschieden.

Wie war das mit dem Thread von "holzgewehr" mit seiner FBG?

Derjenige, der ab vom Schuss wohnt und nie vorbei schaut, darf man nicht sein!

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BeitragVerfasst: Sonntag 23. Dezember 2018, 07:41 
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plinse hat geschrieben:
Baum umgefallen, Weg versperrt -

Ist hier in den letzten 15 Jahren einmal passiert. Da kann man schon mal 2 h fahren - oder es macht sowieso der Jagdpächter.

plinse hat geschrieben:
Ich seh doch bei einer Bekannten mit Ihren Verkehrssicherungspflichten

Das Abraumgrundstück willst Du doch nicht ernsthaft mit einem richtigen Wald vergleichen?


plinse hat geschrieben:
Der Förster der FBG hier sitzt selbst im Harvester, der berät dich und denkt dabei an seine eigenen Aufträge.

Betreuungsförster kann man sich aussuchen und mann muss nicht alles umsetzten, was sie vorschlagen.

plinse hat geschrieben:
Wie war das mit dem Thread von "holzgewehr" mit seiner FBG?

Ein anderes Land in einer anderen Zeit.
Und verwechsle nicht FBG mit Forstgenossenschaft.

plinse hat geschrieben:
Derjenige, der ab vom Schuss wohnt

Es ist ja nicht das andere Ende der Welt, sondern 2 h Fahrtzeit. Wie weit fährt man zum Segeln, Skifahren, Fußball gucken?

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BeitragVerfasst: Sonntag 23. Dezember 2018, 11:39 
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Es handelt sich um 10 Grundstücke, 3 zusammenhängende Flächen, also reichlich Grenzverläufe in einem bürokratischen, übervölkerten Land. Da haste locker eine Hand voll Nachbarn und 10% machen klassisch den Quatsch für die anderen gleich mit. Wenn Wald denn Natur wäre und man es liegen lassen könnte, wäre ja alles gut ;)

Überwiegend Nadelholz, also wahrscheinlich einiges an Fichte - also Zielgruppe für Käferbefall.

Ich würde das nicht aus der Ferne bewirtschaften wollen, dazu habe ich da unten ja mal gelebt - 10km von Rastatt entfernt. Von Rastatt grob in Richtung Nürnberg ist ne Drecksstrecke aber jeder wie er mag. Mit 2h pro Strecke schafft man am Tag nichts, wenn man dort nicht übernachtet - also mein Jahresurlaub ist begrenzt und für den Quatsch würde ich den nicht opfern wollen.

Wäre die Begeisterung für Wald so groß, stünde die Frage nach Verpachtung hier ja auch nicht im Forum.

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BeitragVerfasst: Montag 24. Dezember 2018, 20:31 
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Beiträge: 1523
Wohnort: Bayrisch Schwaben
@Nopsi

Kann vollumfänglich plinses Ausführungen bestätigen.

Habe ich 1:1 die Erfahrung gemacht - wenn Du niemand vor Ort hast der sich nur etwas
auskennt und dem Du vertrauen kannst - befrei Dich davon.


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BeitragVerfasst: Montag 24. Dezember 2018, 23:34 
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Wohnort: Ost-Bayern
Bei meiner wbv könnte ich mich 100 Prozent darauf verlassen. Da würde ich alle paar Jahre mal eine durchforsten schneiden lassen. Natürlich muss man auch mal vor Ort sein, aber es kommt auch was dabei raus.

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Viele Grüße


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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Dezember 2018, 12:11 
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"Alle paar Jahre" :groehl: :groehl:
https://www.fovgis.bayern.de/borki/
91550 ist in der höchsten Stufe mit akutem Befall, bei uns haben sie bereits durch die FBG drauf hingewiesen, dass Waldbesitzer Ihren Bestand regelmäßig zu kontrollieren haben - mehrfach im Jahr - und das, obwohl hier wenig Fichte steht. Das ist dort im Süden dann doch etwas anders ;)

Ein hervorragender Zeitraum, das Ruder im eigenen Wald nicht fest im Griff zu haben oder gar aus der Hand zu geben :DH: :ohman:
Strukturell und personell sind die ganzen WBVs, FBGs, Unternehmer, ... auf "alle paar Jahre mal" eingerichtet - genau das ist ja das Problem. Uns schreiben sie hier schon an, dass sie nichts anderes mehr machen, als den bekannten Käferbefällen hinterher zu räumen, keine Kapazitäten mehr um neue Befallsherde zu suchen oder planmäßige Holzernte durchzuführen :schreck:
Die Lage dürfte in den Käfer-HotSpots nicht besser sein.

Wenn man das passende in den Pachtvertrag rein schreibt, um als Eigentümer raus zu sein, würde ich davon ausgehen, dass keiner pachten will bzw. dass es beim "draufzahlen" bleibt :roll:
Wer sich für sowas in Pacht interessiert, dürfte auf jeden Fall informiert sein und wohl kaum etwas für sich selbst nachteiliges unterschreiben.

Immer dran denken - Eigentum verpflichtet :Vertrau mir: !

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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Dezember 2018, 12:43 
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Registriert: Mittwoch 28. November 2012, 18:35
Beiträge: 5167
boandlkramer hat geschrieben:
@Nopsi

befrei Dich davon.


so wie ich es verstanden hatte
gehört es ihm ja nicht

Obwohl ich grundsätzlich gegen einen Landverkauf bin
so würde ich mich in diesem Fall ev.dazu entschliesen
Vorallem weil es da um eine sehr große Summe geht
die man gerade jetzt besser anlegen kann mit gutem ertrag ohne Arbeit oder man kauft sich bei Bedarf dafür ein eigenes Haus oder ähnliches.zb.

_________________
Gruß Alfred

Taubertal
Badisch -Franken


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BeitragVerfasst: Freitag 15. Februar 2019, 23:56 
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Registriert: Donnerstag 18. Juli 2013, 21:52
Beiträge: 8
Hallo Nopsi,
da ich selbst Förster bin kann ich dir nur raten dich mit dem für dieses Gebiet zuständigen Kollegen in Verbindung zu setzen!
Wenn du nicht weißt wer das ist gib einfach die Gemeinde beim "Försterfinder" (https://www.stmelf.bayern.de/wald/waldb ... /index.php) ein, dann bekommst du den entsprechenden Ansprechpartner!
Ohne Not würde ich die Waldstücke nicht verkaufen. Ein Bewirtschaftungsvertrag mit einer FBG oder WBV wäre aber sicher eine bessere Alternative zur Verpachtung!
Grüße
Reinhard


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