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BeitragVerfasst: Donnerstag 5. Juli 2018, 07:42 
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Beiträge: 606
Wohnort: Bei DÜW in der Vorderpfalz
Hallo zusammen,

an meinem L 200 (Bj.2012) bildet sich inzwischen Rost am Unterboden, auch an den tragenden Teilen. Nun möchte ich das Fahrzeug einmal komplett reinigen. Das Trockeneisstrahlen ist ja in aller Munde und viele schwärmen davon. Habt Ihr damit auch Erfahrungen gesammelt?
Nach einer solchen Reinigung geht es ja dann erst richtig los mit Rostumwandler und dann was vernünftiges drauf machen.
Wie macht Ihr das, habt Ihr Tips?

Viele Grüße
Rolf

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Wer hinterher der Dumme ist, kann sich sicher sein, dass er es schon vorher war. :hihi:


Zum Krach machen, ein paar Stihl. Zum Fahren einen L 200 und zum Transport einen Brenderup.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 5. Juli 2018, 08:16 
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Registriert: Freitag 1. Februar 2013, 10:18
Beiträge: 2841
Wohnort: am Rande des Südschwarzwaldes 79312
Hallo
Beim Trockeneis bleibt halt vom "Sand" nichts übrig ,ist aber auch nicht so aggressiv im abtrag gegenüber anderer Materialien .
Guten Rostschutz Lack und dann Unterbodenschutz , Hohlräume im Rahmen eventuell noch Hohlraumversiegelung einbringen .

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Gruß Martin

Dolmar PS 330 Bj 2000
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Sachs Dolmar 112
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BeitragVerfasst: Donnerstag 5. Juli 2018, 17:57 
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Registriert: Freitag 22. Mai 2015, 14:27
Beiträge: 606
Wohnort: Bei DÜW in der Vorderpfalz
Trockeneistrahlen arbeitet quasi rückstandsfrei, da ds auftreffende Trockeneis die Verschmutzung/Rost in Schockstarre zerplatzen lässt und dann eben nur die Schicht auf dem Metall wegfliegt. Beim Sandstrahlen kommt halt noch das Medium Sand hinzu als Abfall.
Mir geht es darum, effektiv das ganze machen zu lassen. Das anschließende Rostumwandeln will ich dann gerne selber machen.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 5. Juli 2018, 18:34 
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Beiträge: 4673
Wohnort: KC / Oberfranken
Trockeneis ist eher für ölhaltige, fettige, Rückstände, Rückstände aus der Lebensmittelindustrie... Rost bekommt man damit nur oberflächlich weg. Kennst Du jeman der mit Trockeneis strahlt? 1 Kg Trockeneis in Pellets kosten ca 1 Euro + Fracht. Denke mal Du wirst 50-100 Kg brauchen. Wenn was über bleibt, kann man noch n paar Experimente machen :mrgreen:

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Gruß Chris
(Anonymer Holzmessie, aus ärztlicher Sicht unheilbar)
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BeitragVerfasst: Donnerstag 5. Juli 2018, 18:37 
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Wohnort: Niederösterreich
trockeneis wird für die entfernung von unterbodenschutz verwendet.
der rost bleibt erhalten.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 5. Juli 2018, 19:27 
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Wohnort: Surselva, Graubünden, Schweiz
Bei Rost geht nur Trockeneisstrahlen mit Backpulverbeimischung. Ist rel. teuer, ausser Du hast in der Nähe einen Trockeneisstrahler, wo Du hinfahren kannst. Sonst ist immer der Transport des ganzen Equipments schon teuer. Kompressor, Trockeneis und Zuschlagstoffe müssen herangeführt werden ...

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BeitragVerfasst: Donnerstag 5. Juli 2018, 19:29 
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Cheers
Kalle

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BeitragVerfasst: Freitag 6. Juli 2018, 02:47 
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Wohnort: 97268 Kirchheim
Video ist völliger Blödsinn.Da wird nur drübergeblasen und kein Rost entfernt,sieht man an den braunen Stellen.Von den Kosten ganz zu schweigen...
Hol dir ein paar Kumpels,leg den Unterboden mechanisch frei, partielle Roststellen kann man auch punktuell sandstrahlen (riesen sauerei,der Sand bzw.Strahlkorund ist später überall),oder mechanisch bis aufs blanke Blech runterschleifen.Anschließend Lackaufbau ohne das Zeug vom Depot.


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BeitragVerfasst: Freitag 6. Juli 2018, 06:12 
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Hier um die Ecke verlangt die Firma, welches Trockeneisstrahlen anbietet 150 Euro/ Stunde + Märchensteuer.

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BeitragVerfasst: Freitag 6. Juli 2018, 11:38 
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Registriert: Samstag 25. Oktober 2014, 17:00
Beiträge: 1016
Seit vielen Jahren nutze ich einen Rostumwandler. Autoblech musste ich allerdings noch nicht bearbeiten.
https://www.ebay.de/itm/Rostumwandler-5 ... 3155544608

Rostumwandler ist darauf angewiesen, dass noch Rost vorhanden ist. Es muss nur der bereits locker sitzende Rost entfernt werden (Stahlbürste, oder Flex und Zopfbürste, reicht normalerweise). Nur dann ergibt es eine phosphatierte Oberfläche, die als Grundierung taugt. Je wärmer das Wetter ist, desto schneller und besser funktioniert es.
Heuer habe ich z.B. den erheblich angerosteten Rahmen eines alten Anhängers (Miststreuer von ~1960) nur mit dem Hochdruckreiniger vom oberflächlichen Rost befreit und anschließend 2* mit Rostumwandler eingesprüht/eingepinselt.

"Was Vernünftiges drauf machen", wäre vielleicht MANNOL ANTICOR - Unterbodenschutz Spray, das sich gut überlackieren lässt. Ich habe es in der bitumenfreien Variante schon auf phosphatierten Rost verwendet, Langzeiterfahrungen fehlen allerdings.

_________________
Marke(n): Stihl 038 AV Magnum, MS 660, MS 180, Dolmar 5105 C, Dolmar 7910, Hitachi CS 40 EM
Chinesin(en): Powermat PM-HR-5900, Greencut GS7500


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BeitragVerfasst: Freitag 6. Juli 2018, 16:20 
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Registriert: Freitag 22. Mai 2015, 14:27
Beiträge: 606
Wohnort: Bei DÜW in der Vorderpfalz
Viele raten ja von Unterbodenschutz ab, stattdessen nach der Behandlung mit Rostumwandler grundieren und lackieren.

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BeitragVerfasst: Sonntag 15. Juli 2018, 10:11 
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Registriert: Dienstag 20. Februar 2007, 15:33
Beiträge: 1234
Wohnort: Gelnhausen
Das Trockeneis geht nur oberflächlich an Rost. Sinn und Zweck ist es den alten Unterbodenschutz aus z.B. PVC einzufrieren und aubzustrahlen, das geht nicht mit Sandstrahlen, der Unterbodenschutz frisst die Energie des Sandes einfach auf, ohne das was passiert. Netter Nebeneffekt, aller Schmutz und Öl und was auch immer wird auch gefroren und entfernt durch den Druck. Rost kannst du dann mit Sandstrahlen punktuell entfernen, oder umwandeln. Beim Korrosionsschutzdepot haben sie gute Hinweise für sowas. Ein Oldtimer Restaurator hat Mal an einem Jaguar Unterbodenschutz entfernt, auf die Frage wie er das macht, sagte er, Bremsenreiniger, weil es welcher aus Bitumen wäre. Da wusste ich, auch dieses Zeug hat Vorteile.
Rudi


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BeitragVerfasst: Samstag 21. Juli 2018, 08:32 
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Beiträge: 4673
Wohnort: KC / Oberfranken
Kettenfluesterer hat geschrieben:
Viele raten ja von Unterbodenschutz ab, stattdessen nach der Behandlung mit Rostumwandler grundieren und lackieren.


War letztens mit n Jimny beim Tüv. Der Prüfer natürlich auch unten angeguggt. Hier und da ein wenig Rost...keine Beanstandungen...aber mal gefragt: Was würden Sie bei so ner Schüssel gegen Rost machen? Antwort: Dickes Maschinenfett draufpinseln und eventuell jährlich wiederholen

Obs gut für die Umwelt ist....

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Gruß Chris
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BeitragVerfasst: Samstag 21. Juli 2018, 08:53 
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Registriert: Freitag 1. Februar 2013, 10:18
Beiträge: 2841
Wohnort: am Rande des Südschwarzwaldes 79312
Hallo
Tipp eines Automechanikers einsprühen mit Öl dann einen staubigen Feldweg fahren und nie wieder Unterbodenwäsche .

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Gruß Martin

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Sachs Dolmar 110 Bj 1984
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BeitragVerfasst: Samstag 21. Juli 2018, 10:24 
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Registriert: Sonntag 7. Juni 2015, 21:23
Beiträge: 43
Wohnort: Eifel
Das mit dem Öl einsprühen wurde früher auch bei uns gemacht, dazu wurde immer etwas Motoröl mit Kettensägenhaftöl gemischt und dann den Unterboden damit eingesprüht. Das ist aber ca 30 jahre her würd ich heut nicht mehr machen.

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:stihl: 026
:stihl: 441
:Husky: 135
Hanomag Perfekt401
Winde Oehler SW3500
Eigenbau Spalter


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BeitragVerfasst: Samstag 21. Juli 2018, 18:01 
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Registriert: Mittwoch 9. Januar 2008, 00:35
Beiträge: 2336
Wohnort: Rheinhessische Schweiz RLP
Googelt mal nach Gurulan PX11a, das ist die Natoversion vom Mike Sanders Fett. Technische Vaseline und Bienenwachs. Geht prima.

_________________
Gruss,
Michael
--
Stihl MS241C-M (35,40)
Stihl 034 super (40)
Stihl MS361 (45)
Husqvarna 136 li & 536li xp
Husqvarna 372XP x-torq (50)
Makita DCS9010 (60,70,74)


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