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BeitragVerfasst: Sonntag 29. Juli 2018, 14:36 
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Beiträge: 22
Hallo ,

An meinem Kubota b1600 habe ich eine zapfwelle zu

einer fräse. Jetzt ist die abreisschraube gerissen bei überlast.

Habe nun normale 6-er schraube reingemcht.
Diese reißt aber bei kleinster Belastung sofort

? Gibt es da extra abreisschrauben ?


Und wofür sind die Ketten an der zapfwelle, was bewirken sie
Und wo hänge ich die ein ?

Danke für antworten

Actros1969


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BeitragVerfasst: Sonntag 29. Juli 2018, 14:50 
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Registriert: Sonntag 29. September 2013, 23:30
Beiträge: 921
Wohnort: Niederösterreich
hallo, es gibt extra abreissschrauben. Lässt sich die fräse durchdrehen oder hat sie einen schaden? die schraube schützt ja die zapfwelle und sonstige teile vor überlast und hat eine genau definierte qualität. eine normale, minderwertige schraube hält das nicht aus.
die ketten verhindern, dass sich der zapfwellenschutz mitdreht. ich häng sie am oberlenker ein.


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BeitragVerfasst: Sonntag 29. Juli 2018, 16:31 
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Registriert: Mittwoch 9. Januar 2008, 00:35
Beiträge: 2336
Wohnort: Rheinhessische Schweiz RLP
Was da reingehört ist ein Scherbolzen.
Und zwar wenn da M8 drin war, kein M6. Das sind auch normalerweise keine Schrauben mit durchgehendem Gewinde. Wie lässt Du denn die Fräse anlaufen? Ausgehoben und langsam einkuppeln?
Evtl. ist die Bohrung für die Scherschraube ausgeschlagen. Lässt sich die Fräse an der Gelenkwelle von Hand bewegen? Ich habe echt Probleme mit der Vorstellung, dass die geballte Power des kleinen Kubotas einfach so Scherbolzen abdreht :-)
Was hatte die Schraube für eine Festigkeit? 8.8? oder mehr?

_________________
Gruss,
Michael
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BeitragVerfasst: Sonntag 29. Juli 2018, 20:06 
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Registriert: Sonntag 5. Juni 2016, 11:24
Beiträge: 22
Hallo,

es ist eine normale M6 Schraube, die ich genommen ahbe,

beim Anlaufen ist allles in Ordnung, wenn der Boden etwas fetser wird,
reisst diese Schraube ab.

wo bekomme ich Scherbolzem her ?

actros1969


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BeitragVerfasst: Sonntag 29. Juli 2018, 20:11 
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Registriert: Mittwoch 9. Januar 2008, 00:35
Beiträge: 2336
Wohnort: Rheinhessische Schweiz RLP
Im Idealfall vom Hersteller Deiner Gelenkwelle. Und vom LaMa Deines geringsten Misstrauens, bei dem Du Dich mit der Gelenkwelle vorstellst.

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Gruss,
Michael
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BeitragVerfasst: Montag 30. Juli 2018, 10:34 
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Beiträge: 1215
Wohnort: an de Waterkant
Moin,

die Scherbolzen sind häufig Schrauben mit einer definierten Qualität, z.B. 8.8 bei Walterscheid. Baumarktqualität ist oft nur 4.6 oder 5.6 - das reicht nicht.

Die Ketten an der Zapfwelle sind für den Zapfwellenschutz, damit sich die Kunststoffhüllen nicht mitdrehen. Eigentlich (nach BG und Hersteller) braucht man zwei Ketten, an jedem Zapfwellenhalbrohr eine - in der Praxis reicht meistens eine an dem größeren Rohr, weil die meistens nicht so leichtgängig sind. Die Ketten werden an festen Punkten des Traktors bzw. des Gerätes befestigt.


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BeitragVerfasst: Montag 30. Juli 2018, 10:49 
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Registriert: Samstag 25. Oktober 2014, 17:00
Beiträge: 1017
Die "Abreissschraube" ist eine Sollbruchstelle.
Solche Geräte werden oft gegen Aufpreis, mit Rutschkupplung angeboten, die natürlich viel teurer ist, als eine große Kiste Scherschrauben.
Für meine Kreiselegge brauche ich oft neue Schrauben.
An besten besorgst Du gleich 100 Stück 8.8, in der passenden Größe.
Eine bessere Güte kannst Du auch nehmen, dann steigt aber die Gefahr, dass die Maschine schaden nimmt.

_________________
Marke(n): Stihl 038 AV Magnum, MS 660, MS 180, Dolmar 5105 C, Dolmar 7910, Hitachi CS 40 EM
Chinesin(en): Powermat PM-HR-5900, Greencut GS7500


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BeitragVerfasst: Montag 30. Juli 2018, 18:20 
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Registriert: Mittwoch 22. November 2017, 18:36
Beiträge: 595
Wohnort: Landkreis Ludwigslust
Auf keinen Fall Scherstifte besserer Stahlqualiät als vorgeschrieben nehmen, das führt nur zu Schäden an der Maschine!

Wenn dir deine Scherstifte abscheeren ist deine Maschine überlastet und du musst etwas an deiner Arbeitsweise ändern.

_________________
:stihl: :stihl: :stihl: MS 170D, MS 290, MS 044
Wippsägen noch von Opa :klatsch:
Zwei Eigenbau Holzspalter
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BeitragVerfasst: Montag 30. Juli 2018, 18:52 
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Registriert: Mittwoch 31. August 2016, 13:18
Beiträge: 1215
Wohnort: an de Waterkant
Ich habe es für eine Selbstverständlichkeit gehalten: Selbstverständlich sollte der Scherbolzen passen, sowohl von den Abmessungen als auch von der Materialgüte. Möglicherweise gehört die Zapfwelle einfach gar nicht zu dem Gerät.

Sofern Bedienungsanleitungen zur Fräse vorhanden sind, kann dort evtl. entnommen werden, welches maximale Drehmoment erlaubt ist. Anschließend in der BDA der Zapfwelle nachschauen, welcher Scherbolzen welches Drehmoment ermöglicht.

Wahrscheinlich ist es ganz simpel und die verwendete Schraube paßt einfach von der Größe oder von der Materialgüte nicht. Auch darf der Scherbolzen im Scherbereich kein Gewinde haben, da ansonsten die Kerbwirkung zu groß ist, d.h. die Schraube bricht bei zu geringer Belastung.

Evtl. könnte Kubota auch zöllige Schrauben haben, wenn es sich um ein Originalgerät handelt? Dann passen die metrischen Bolzen ohnehin nicht richtig.


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