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 Betreff des Beitrags: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Sonntag 10. März 2019, 17:54 
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Ein Kumpel von mir hat einen Landrover 110. Ist ein früher Diesel vom Sauger mit 68 (?) PS umgebaut auf Turbo 110 (?) PS.

Da hat vor ein paar Wochen der Kabelbaum im Armaturenbrett Rauchzeichen gegeben.

Hat jemand von euch da schon mal den Kabelbaum erneuert und kann da ein paar Tipps geben welche Reihenfolge beim Ausbau der Reste und Einbau des neuen Kabelbaums erfolgreich sein kann?

Bei der Gelegenheit möchte mein Kumpel gern die Lüftung verbessern, und Tacho und Kontrollleuchten zur Mitte verlegen.

MfG
Hainbuche

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 Betreff des Beitrags: Re: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Montag 11. März 2019, 14:42 
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Spontan würde mir da jetzt der Eike/plinse als kompetenter Ansprechpartner in Sachen Landy-schrauben einfallen :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Montag 11. März 2019, 15:27 
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Ich denke, hier ist dein Kumpel in sehr guten Händen:

https://www.blacklandy.eu/blboard/forum/forum.php

Gruß
Joachim

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 Betreff des Beitrags: Re: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Samstag 11. Mai 2019, 22:09 
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Hab ein inzwischen paar Stunden im Netz Landrover "Bastel"-Videos und die "schwarze" Landy-Seite angesehen. Exakt das Modell meines Kumpels war noch nicht dabei.

Heute mal das Armaturenbrett demontiert. Da hatten schon einige Bastler ihre Spuren hinterlassen. Die Teile des Kabelbaums im Motorraum haben wir noch nicht freigelegt. Werkzeug soweit ich noch von originalen Schrauben ausgehe: Phillips Schraubendreher Grösse 2 und 3 und ein 5/16" Schraubenschlüssel oder Ratsche. Wer keine 5/16" hat, 8 mm ist fast gleich gross. Leider sind nachträglich auch Pozidriv-Schrauben verbaut worden. Also muss man immer genau hinsehen damit man die Schraubenköpfe nicht ruiniert.

Bisherige Bestandsaufnahme beim eingebauten Kabelbaum hab ich bei 20 Schadstellen aufgehört zu zählen. Die Sicherungen sind teilweise schon auf 10 KFZ-Flachsicherungen umgebaut. Zusätzlich sind noch "fliegende" Sicherungen rundherum verbaut.

Der gebrauchte Ersatzkabelbaum, den der Kumpel besorgt hatte, war auf den Anlasserlitzen auch schon zu heiss gewesen. Hier sind noch "oldshool englische" Glassicherungen angeschlossen.

Der Kumpel scheint schon ähnliches geahnt zu haben und hat auch einen neuen Kabelbaum im Auto liegen. Hier sind 10 KFZ-Flachsicherungen auf dem Sicherungsbord anschlossen. Weitere Sicherungen könnte man mittels Federkontakten ergänzen. Falls das räumlich passt erscheint mir das eine übersichtliche Lösung werden zu können.

Leider sind zwar die drei Kabelbäume alle für Landrover, aber es sind 3 verschiedene Varianten.
Verschärft wird das ganze noch dadurch das die beiden angeschlagenen Kabelbäume schon von Schaubern modifiziert wurden und der neue nicht ganz zum Auto passt.

Mal sehen, wenn der Kumpel aus dem Urlaub wieder kommt, wie er es weiter haben möchte. Ob aus den zwei oder drei Kabelbäumen ein passender gestrickt wird, oder ob er sonst noch andere Pläne hat.

MfG
Hainbuche

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 Betreff des Beitrags: Re: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Samstag 11. Mai 2019, 23:40 
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Moin,
den kompletten Kabelbaum würde ich nur bei einer Liebhaber-Restaurierung in Angriff nehmen, die sich beliebig in die Länge ziehen und auch beliebig kosten darf.

Lieber gewisse Kabelstränge tot legen und ergänzen, so umfangreich ist der Kabelbaum auch nicht, als dass man einen Ersatzkabelbaum bräuchte.
Ich habe auch einen 110 als Turbo-Umbau, Saugdiesel raus und Turbodiesel aus einem Discovery rein, das sind dann 113PS, BJ1987 in meinem Fall.

Das Sicherungsbrett mit Glassicherungen "mag ich auch nicht" aber wenn du da bei gehst, machst du ein riesen Fass auf. Fass auf machen heißt bei Landys oft Totalbaustelle, ein Kumpel hat sowas gerade auf der "Schiene Rost" am laufen, der Wagen steht seit einem halben Jahr und er ist jetzt bei knapp 20.000€ aber noch nicht fertig :KK:

Es sind britische Schrottkarren, grobschlächtig aber unzuverlässig. Belass es dabei oder die Karre macht einen pleite ;) ... wer das nicht leiden mag, muss sich einen Mercedes G holen, auf die Dauer ist es für Perfektionisten günstiger ;)

Andererseits kann man recht günstig Landy fahren, dann bleibt man bei der Flickschusterei und gut. Dann ist/war Landy deutlich günstiger als G-Klasse.

Problem am Amaturenbrett - die Schalter schalten echt den vollen Strom von der ganzen Beleuchtung, ... das sind alles keine Steuerleitungen. Wenn irgendwas qualmt, sind eigentlich immer Fehlfunktionen damit verbunden, man kann also die Ursachen gut finden und die betroffenen Kabel tot legen und außen drauf mit gescheitem Material ergänzen. Oft sind es aber auch die Schalter - abgebrannte, verschlissene Kontakte, bei besagtem Kumpel mit der Rostsanierung sind über die Jahre auch die meisten Schalter neu gekommen ... am Kabelbaum war bisher wenig.

Warum Flickschustern:
  • Die original Ersatzteile sind nicht viel neuer, haben nur irgendwie gelagert irgendwo gelegen. Die ganzen Kunststoffe sind also auch alt - die von Dir gefundenen Fehler haben die auch drin. Spätestens wenn du die spröden Isolationen als Kabelbaum ins Fahrzeug eingezogen hast ;)
  • Nachbauteile haben sehr wechselnde Qualität, der aktuelle Qualitäts-Trend geht massiv in den Keller. Viel davon kommt inzwischen aus nicht nachvollziehbaren Quellen. Ein Landy-Kumpel hatte gerade prima Beispiele für Mechanikteile, die er vor 2 Jahren gekauft hat, jetzt für eine neue Baustelle aus gleicher Quelle wieder holen wollte und es war nur nicht verwendbarer Schrott. Bevor ich also mit einem Nachbaukabelbaum anfangen würde, würde ich flickschustern bzw. selbst einen Kabelbaum neu aufbauen.
  • Neuere Originalteile mit abschätzbarer Qualität sind für neuere Modelle, da sind dann Motoren mit Steuergeräten berücksichtigt, während der alte 200TDI ein rein mechanisch gesteuerter Motor ist. Der braucht seine paar wenigen Strippen für Glühkerzen, Öldruckschalter, Temperatursensor und die Abstellleitung. Wie weit sonst moderne Kabelbäume übertragbar sind, kann ich Dir nicht sagen. Irgendwann haben sie auch die Amaturen verändert, spätestens dann wird nichts mehr passen.

Schritt für Schritt aber einzelne Funktionen neu verkabeln, die neuen Strippen entlang vom alten Kabelbaum führen und wenn der ersetzt ist, das ganze etappenweise neu um den alten Kabelbaum herum bandagieren, das geht eigentlich ganz gut und vor allem etappenweise. Du hast nicht plötzlich eine Karre, wo nichts mehr geht und irgendeinen Kabelbaum, der sich als nicht passend herausstellt und dann geht die Flickschusterei auch los - um einen Kabelbaum herum, dessen Herstellungsqualität unbekannt ist - man kann also von unterirdisch ausgehen ;)

Mit dem Kabelbaum hatte ich zum Glück noch nichts wirklich schlimmes, Massefehler habe ich keine mehr, seit ich eine Winde eingebaut und mit dem 95mm² Kabelrest auch eine Rückleitung gelegt habe :mrgreen:
Zusätzliche Sicherungen habe ich aktuell 2, weil nicht mehr alle Sicherungs-Slots im Sicherungsbrett zuverlässig sind ABER wenn ich den Wagen abstelle und alles "ist aus", dann gibt es keinen für mich messbaren Leckage-/Leerlauf-/ Ruhestrom (ach ja, die analoge Uhr habe ich mal raus geschmissen). Damit ist er bezüglich Dauerbelastung der Starterbatterie besser als die ganzen modernen Autos mit unzähligen Steuergeräten ;)
Das heißt für mich aber auch, dass der verwendete Anteil des Kabelbaumes ausreichend in Ordnung ist ;) ... und das würde ich an deiner Stelle auch als Reparaturziel nehmen und aufhören, wenn es erreicht ist.

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MfG Eike
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 Betreff des Beitrags: Re: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Mai 2019, 13:50 
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Danke Eike.

Mein Kumpel hat da so ein besonderes Verhältnis zu Sorgenkindern auf 4 Rädern. :mrgreen:
Der hat noch extra mehrere Garagen gemietet für andere Fahrzeuge, die voraussichtlich dieses Jahr nicht mehr bewegt werden.

Nun zu dem Landrover, als der mir etwas von den Rauchzeichen erzählte, bin ich auch von nur wenigen verkockelten Litzen ausgegangen. Das da mehr als 20 Schadstellen drin sind, hatte ich so nicht erwartet.

Aber mal sehen was er nach dem Urlaub so sagt.

Hatte schon mal an selbstverschweissende Quetschverbinder im 100er Pack in rot gedacht; zusätzlich selbstverschweissendes Isoband.

Oder habt noch Ideen für andere Verbinder?

Oldshool wäre ja löten und Schrumpfschlauch, diesen eventuell in transparent damit man die Kabelfarben und die Lötstelle im Zweifel noch sehen kann. Aber an alten Kabeln müsste ich das mit dem Löten erst testen. Ein Problem kann bei Lötstellen die Stromlast werden?


Hinter dem Sicherungsbord sind bei seinem Landy mehrere Relais verbaut. Das Blinkrelais kann ich noch so identifizieren. Bei den anderen Relais scheint es je nach Alter des Fahrzeugs oder Erweiterung der Elektrik unterschiedliche Varianten zu geben. Hab da bisher 3 bis 6 Relais gesehen.


Dann ein generelles Problem, die Litzen erscheinen mir relativ dünn bezogen auf die Absicherung (10A ist da beim neuen und vorhanden Sicherungsbord drin), sollten für sehr viele Funktionen aber ausreichend sein. Bekannt ist dir, meinem Kumpel und Anderen, das die Spannung an den vorderen Scheinwerfern nicht ausreichend ist. Deshalb haben Landyschrauber da ja schon öfter Modifikationen vorgenommen. Falls der Kabelbaum wieder grundsätzlich funktionsfähig ist will mein Kumpel noch ans Licht vorne.

MfG
Hainbuche

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 Betreff des Beitrags: Re: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Mai 2019, 16:17 
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hainbuche hat geschrieben:
Danke Eike.

Mein Kumpel hat da so ein besonderes Verhältnis zu Sorgenkindern auf 4 Rädern. :mrgreen:


Dann ist der Wagen ja genau in den richtigen Händen gelandet :pfeifen:

hainbuche hat geschrieben:
...
Nun zu dem Landrover, als der mir etwas von den Rauchzeichen erzählte, bin ich auch von nur wenigen verkockelten Litzen ausgegangen. Das da mehr als 20 Schadstellen drin sind, hatte ich so nicht erwartet.
...
Hatte schon mal an selbstverschweissende Quetschverbinder im 100er Pack in rot gedacht; zusätzlich selbstverschweissendes Isoband.

Oder habt noch Ideen für andere Verbinder?

Oldshool wäre ja löten und Schrumpfschlauch, diesen eventuell in transparent damit man die Kabelfarben und die Lötstelle im Zweifel noch sehen kann.
...
Ein Problem kann bei Lötstellen die Stromlast werden?


Löten ist das Problem, dass es neben den Lötstellen bricht. Das geht, wenn du den Steifigkeitssprung mit mehreren Schichten Schrumpfschlauch ausgleichst, das ist mein Vorgehen bei Lötstellen, wo keine Bewegung im Kabel ist. Zur Not verdrillen, verlöten und die mechanische Belastung mit klebendem Schrumpfschlauch auffangen. So eine Verbindung kannste hinterher nur wieder raus schneiden.
Mit der Stromdichte hatte ich bisher keinen Ärger.

hainbuche hat geschrieben:
...
Hinter dem Sicherungsbord sind bei seinem Landy mehrere Relais verbaut. Das Blinkrelais kann ich noch so identifizieren. Bei den anderen Relais scheint es je nach Alter des Fahrzeugs oder Erweiterung der Elektrik unterschiedliche Varianten zu geben. Hab da bisher 3 bis 6 Relais gesehen.

So tief musste ich noch nicht einsteigen, ich habe bisher nur Strippen getauscht und wenn dann am liebsten GANZ, quasi Strippe von Relais zu Verbraucher, an beiden Enden Flachstecker aufcrimpen, das war mir bisher immer am liebsten und das alte Kabel bleibt, wo es ist. Wenn ich sowas gemacht habe, dann natürlich mit Kabelquerschnitten meiner Wahl - also immer dicker als Original ;)
Wenn ich an den Sicherungskasten ran kam, wurde es immer blöd - der alte Kasten mit den Glassicherungen.

Früher oder später werde ich auf Flachsicherungen umstellen - schrittweise, da die Packungsdichte ja steigt. Bei den 2 Strippen, die ich bisher an dem Sicherungskasten angestückt habe, habe ich mir Reserve gelassen und dann gelötet.
Wenn ich eine der Seiten auf Flachsicherung umstelle, werden das die ersten sein, die da einziehenen.

hainbuche hat geschrieben:
Dann ein generelles Problem, die Litzen erscheinen mir relativ dünn bezogen auf die Absicherung.
...
Bekannt ist dir, meinem Kumpel und Anderen, das die Spannung an den vorderen Scheinwerfern nicht ausreichend ist. Deshalb haben Landyschrauber da ja schon öfter Modifikationen vorgenommen. Falls der Kabelbaum wieder grundsätzlich funktionsfähig ist will mein Kumpel noch ans Licht vorne.

MfG
Hainbuche

Er sollte sich einen "G" zulegen.

Landrover sind Fahrzeuge mit Unzulänglichkeiten ;)
Wer da schon bei der Spannung an den Latüchten anfängt, der wird als nächstes den Ölverlust und die Korrosion als Themen finden und einen neuen Wagen anfangen zu bauen, besser als ab Werk ;)
Das droht ein Fass ohne Boden zu werden ;) ... wobei ein Neuaufbau mit verzinktem Rahmen, und frisch gelagerten Getrieben, ... schon was hätte :ohman:

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 Betreff des Beitrags: Re: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Mai 2019, 17:03 
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Je nachdem wie schöddelig der Kabelbaum ist, würde ich den auch ganz tauschen (Bei 20 Schnittstellen garantiert). Mache ich dieses Jahr mit meinem hinteren Kabelbaum auch. Der neue kommt von https://www.autosparks.co.uk/. Bei den Preisen fange ich nicht an Einzelkabel zu kaufen die ich nicht im Fundus habe. (Arbeite nicht bei dem Laden ;) ) . Eingebaut hab ich den noch nicht aber qualitativ sieht er sehr gut aus. Dauert ca 6 wochen, da der nach Bestellung angefertigt wird.

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Gruß
Heesters

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 Betreff des Beitrags: Re: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Mai 2019, 17:17 
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Kleine Ergänzung, bevor du Dir Gedanken ob der 10A Sicherungen und Kabelquerschnitte machst. Die meisten Sicherungen bei mir haben < 10A ;)
Weiß der Geier, wer da mal 10A Sicherungen rein gedrückt hat, viele Sicherungen sollen bei mir 2,5A und 8A haben :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Mai 2019, 20:23 
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plinse hat geschrieben:
...

Landrover sind Fahrzeuge mit Unzulänglichkeiten ;)
...
Das droht ein Fass ohne Boden zu werden ;) ... wobei ein Neuaufbau mit verzinktem Rahmen, und frisch gelagerten Getrieben, ... schon was hätte :ohman:


Was für ein Wort "Unzulänglichkeiten", andere nennen das Charakter :hihi:

So eine oder andere Fahrzeug von der Insel könnte mich schon locken oder diese Sportwagen, die auch als schnellster Traktor der Welt bezeichnet werden. :kopfschuettel:

Ne auf welche Ideen man so kommt :ohman:


Zu den 10A Sicherungen, die waren da schon in dem neuen Kabelbaum eingebaut. Wer die in dem vorhandenen eingesetzt hat? Ist zwar nicht viel, aber 7,5A Flachsicherungen hatte ich angesichts der Litzen auch schon auf dem Fokus.

MfG
Hainbuche

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 Betreff des Beitrags: Re: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Mai 2019, 21:44 
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Wenn er soooo an dem Fahrzeug hängt,
ihn dementsprechend lange noch fahren will,
und kosten und Zeit keine Rolex spielen,
würd ich den originalen Kabelbaum durch löten
und isolieren flicken,
wenn dann alles funktioniert die Rollen mit
passender Farbe besorgen und einen neuen Baum stricken.

Lieber einmal richtig,
als zweimal (x-mal) nachbessern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Mai 2019, 22:36 
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Im Fahrzeug nachstricken oder drum herum stricken und mit diesem Textil-Tape die neuen Kabel "draufbandagieren". Für den Kabelbaum hinten raus braucht man eigentlich nicht viel mehr als ein "Anhängerkabel", mehr Strippen als ein Anhänger hat, braucht ein Landy hinten raus auch nicht ;)

Bei mir sind übrigens 3 Relais hinter den Sicherungskästen und im Motorraum sitzt ein viertes.
Die Amaturen hatte ich noch nicht offen, werde da aber mal bei müssen, weil die Bowdenzüge für die Gebläse-/Temperaturbeeinflussung - wenn man es mal so nennen will - kaputt sind. Aktuell kann ich nur wählen zwischen viel und wenig heizen ;)

Mal sehen, wann ich die Baustelle eröffne, mein Landy ist aber Arbeitsgerät für den Wald. Wenn ich den außer Gefecht setze, dann nur für überschaubare Zeit, wenn ich ihn nicht brauche. Größere Restaurierungen habe ich auch nicht vor. Ich gehöre eher zu denen, die immer mal wieder mit Fluidfilm und Mike Sanders unters Auto robben und etwas rum pinseln ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Sonntag 19. Mai 2019, 21:52 
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So wieder ein paar Stunden verbracht. Dafür das das der erste Landy ist an dem wir schrauben passt das mit der Zeit bisher. Der Kumpel schraubt mit, ist aber sehr schnell mit dem Seitenschneider. ;)

Er hat entschieden der alte Kabelbaum soll raus und raus ist der nach pi x Daumen etwa 10 h. Hinein mit dem nicht exakt passenden neuen Kabelbaum wird länger dauern.

Den neuen Kabelbaum hatte mein Kumpel sich anfertigen lassen. Die Kunststoffe der neuen Stecker sind meiner Ansicht nach von nicht optimaler Qualität. Die Haltenasen von den Kontrollleuchtensteckern sind sehr fragil :!: und die anderen Stecker gehen teilweise extrem schwer. Einen Stecker mussten wir schon nachjustieren damit der überhaupt passt. Auch sind ein paar Steckverbindungen anders ausgelegt als beim alten Teil.

Aber diese Probleme mit den Nachbauteilen kamen ja nach euren Beiträgen nicht ganz unerwartet.


Da der Schalter für die Scheinwerfer schon zum 2.mal defekt waren, will mein Kumpel auf Relaissteuerung umrüsten. Den kleinen Bausatz dafür hat er schon.

Die Stecksysteme des kleinen Bausatzes passen bei den Scheinwerfern natürlich wieder nicht, also nix mit "plug & play". Ursache, Landrover hat da andere Stecksysteme als üblich.

Also Scheinwerfer ausbauen:
Folgende Anleitungen kenne ich: Scheinwerfertausch und 130% H4 Leuchtmittel

Bisher entfernt bei unserer Baustelle für einen Scheinwerfer:
4 Schrauben - Scheinwerferschutzgitter
je 2 Schrauben Blinker und Begrenzungsleuchte plus je 3 Schrauben für die Grundplatte dieser Leuchten.
weitere 2 Schrauben - Scheinwerfermaske kann zur Seite geschoben werden.

Jetzt noch der Scheinwerfer, der eine andere Befestigung aufweist als die in den Links beschriebenen.
Es scheint so, das man den Scheinwerfer theoretisch heraus bekommt, wenn man diesen 2 oder 3 Minuten gegen den Uhrzeiger dreht. Aber er wehrt sich noch. Haben wir da noch eine Sicherung übersehen oder ist das Ganze nur zusammen oxidiert :?:

Gegen die Idee da vom Motorraum die Aktion mit dem Scheinwerfer zu erledigen spricht das Blech des Kotflügels dahinter. Das ist wohl bei nachfolgenden Modellen geändert worden.

Da die Schrauben um den Scheinwerfer oxidiert waren und das "Blinkerglas" eine fast nicht lösbare Verbindung mit der Grundplatte hatte gingen für diese Minutenarbeit bisher etwa 2 Stunden dahin und der Scheinwerfer "klebt" noch.


Sollen wir ein paar Fotos hier verlinken? Welcher Dienst ist da z.Z. angesagt mit welcher Auflösung?


An dem Landy ist ganz links am Armaturenbrett der Starterknopf. Ist das bei euch auch so oder startet ihr mit dem Zündschlüssel. Da es auch hinter dem Zündschloss geraucht hatte, ist da nicht mehr alles der Elektrik für mich sichtbar gewesen. :pfeifen:

MfG
Hainbuche

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 Betreff des Beitrags: Re: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Sonntag 19. Mai 2019, 22:52 
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Ich kenne keinen Starterknopf beim Landy. Würde auf der Basis eher vermuten, dass Ihr da eine Bastelbude mit defektem Zündschloss habt.

Bin mal gespannt, ob Ihr das raus schneiden des Kabelbaumes bereuhen werdet oder nicht - bei dem, was du jetzt schon über den Nachbaukabelbaum geschrieben hast, tippe ich auf bitter bereuhen :?

Ich muss meinen Frontscheinwerfer gelegentlich raus nehmen, weil mein Landy auch eine Bastelbude ist und ich den Luftfilter hinter den Scheinwerfer geforscht habe. Von der Aktion habe ich Bilder in meinem Bilderthread, vielleicht hilft es:
viewtopic.php?f=6&t=64345&start=440#p1169305
Wenn die Scheinwerfer sich nicht lösen lassen, würde ich auf Pfusch beim nachlackieren tippen.

Nebenbei, Pflichtlektüre beim Landy schrauben:
https://www.ebay.de/itm/Land-Rover-90-1 ... SwjVVV1f7V

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 Betreff des Beitrags: Re: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Dienstag 21. Mai 2019, 18:56 
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Nein, der Scheinwerfer war anders als bei dir befestigt. Wie schon vermutet, gegen den Uhrzeigersinn drehen. Auf 3, 9 und 12 Uhr sind die Befestigungsschrauben. Die Schrauben brauchen nicht bewegt werden! Mit einem Schlitzschraubendreher durch die Bohrung über einer der Schrauben, mit dieser als Gegenlager den Scheinwerfer über die Arretiernasen etwa 15 mm gegen die Uhr und schon war er raus. Na gut, ich musste beim Gegenlager noch einmal umsetzen.

Wenn ich die Videos und die Beschreibungen aus dem Netz richtig verstanden habe, gibt es für die Scheinwerfer min. 4 Befestigungsvarianten.

Hab dann heute noch ein paar Steckverbinder des Kabelbaums zusammen gesteckt. Drei Litzen eines Dreier-Steckers, Farben: rot-hellblau, rot und grün-orange, die zum Kabelbaum im rechten Rohr des Rahmens führen fehlen im neuen Kabelbaum. Mal sehen, wenn die Teile, die noch im Zulauf sind, da sind, ob wir die 3 Strippen vermissen?

Der Kumpel wartet noch auf die Ersatzschalter für die defekten.

MfG
Hainbuche

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 Betreff des Beitrags: Re: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Mittwoch 22. Mai 2019, 12:47 
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> Löten ist das Problem, dass es neben den Lötstellen bricht.

Dieses Gerücht kenne ich auch. Allerdings löte ich auch immer die Krimpverbinder an, weil mir das Krimpen irgendwie "zu windig" erscheint. Und mir ist noch nie ein Kabel gebrochen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Mittwoch 22. Mai 2019, 13:33 
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Die 6,3mm Flachstecker gibt es auch in nackig, zu verarbeiten mit einer entsprechen Kniehebelzange, das sind meine Favoriten, hierzu gibt es auch Steckergehäuse. Wer seine Verkabelung selbst macht, ist auf der sicheren Seite. Bei der Löterei ist es tatsächlich der Übergang von fest auf flexibel der irgendwann bricht. (Löterei und Lotterie sind sich hier ähnlich).
Und die Lucas-Electric ist legendär. Thomas Alva Edison erfand die Glühlampe, Joseph Lucas erfand den Kurzschluß. Lucas switches have 3 positions: dim, flicker and off. Oder smoke, smoulder, ignite. Lucas electric equipped cars operate actually on alternating current - but on a random frequency. Bei Blacklandy findet Ihr jede Menge Hilfe. Landrover-Fahrer grüßen sich auch immer - weil sie froh sind, daß wenigstens zwei Exemplare ihrer Marke fahren. Wenn sie sich ausnahmsweise mal nicht grüßen, haben sie sich kurz vorher in der Werkstatt schon gesehen.

Viel Erfolg - wer im Inet nach Wiring harness smoke refill sucht bekommt ebenfalls einen netten Unterhaltungswert geboten.

Gruß
Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Mittwoch 22. Mai 2019, 18:55 
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Mit der passenden Crimpzange passt der Kontakt. Problem ist, dass der Privatmann diese Zangen klassisch nicht hat. Der Crimp soll ja weder lose bleiben noch zerquetscht werden.

Kritisch ist der Übergang der Litze, in die das Lot gekrochen ist auf den flexiblen Bereich der Litze. Da hast du einen Steifigkeitssprung.
Bist du mit dem Lot sparsam und arbeitest schnell, so dass das Lot nicht hinter die Klemmung mit der Isolation (Zugentlastung) kommt, sollte das ok sein. Das ist meine Variante, wenn ich die passende Zange nicht habe, für meine üblichen Crimps habe ich eine Zange :DH:

Ich bin bei der wechselnden Ersatzteilqualität mal gespannt, was für eine Bastelei aus dem kompletten Kabelbaumtausch resultiert. Üblicherweise sollten alle Stecker ja passend sitzen und passen. Hier habe ich aber schon die falschen Meldungen gehört:

hainbuche hat geschrieben:
...
Den neuen Kabelbaum hatte mein Kumpel sich anfertigen lassen. Die Kunststoffe der neuen Stecker sind meiner Ansicht nach von nicht optimaler Qualität. Die Haltenasen von den Kontrollleuchtensteckern sind sehr fragil :!: und die anderen Stecker gehen teilweise extrem schwer. Einen Stecker mussten wir schon nachjustieren damit der überhaupt passt. Auch sind ein paar Steckverbindungen anders ausgelegt als beim alten Teil.

Aber diese Probleme mit den Nachbauteilen kamen ja nach euren Beiträgen nicht ganz unerwartet.
...
An dem Landy ist ganz links am Armaturenbrett der Starterknopf. Ist das bei euch auch so oder startet ihr mit dem Zündschlüssel. Da es auch hinter dem Zündschloss geraucht hatte, ist da nicht mehr alles der Elektrik für mich sichtbar gewesen. :pfeifen:

MfG
Hainbuche


Wie gesagt, Starterknopf gibt es auch nicht, sowas bastelt aber keiner aus lange Weile sprich spätestens bei planmäßigem Anschluss des Zündschlosses verspricht es lustig zu werden...

Und der falsche Kabelbaum ist es scheinbar auch - bzw. der Hersteller hatte falsche Daten:

hainbuche hat geschrieben:
...
Hab dann heute noch ein paar Steckverbinder des Kabelbaums zusammen gesteckt. Drei Litzen eines Dreier-Steckers, Farben: rot-hellblau, rot und grün-orange, die zum Kabelbaum im rechten Rohr des Rahmens führen fehlen im neuen Kabelbaum. Mal sehen, wenn die Teile, die noch im Zulauf sind, da sind, ob wir die 3 Strippen vermissen?
...


Deshalb bei einem so einfachen Kabelbaum meine Empfehlung selbst zu erneuern mit Kabeln bekannter Qualität, ggf. kauft man 3 Satz Stecker bis man zufrieden mit der Qualität ist, auf Kabelbaumniveau wird das etwas teuer und basteln muss man eh.

Wie gesagt, in den Hinterwagen kann man einen Anhängerkabelstrang ziehen, die ganzen Leuchten sind damit erschlagen und mehr hat der Landy erst ab ich glaube TD5. Da geht es dann mit dritter Bremsleuchte und Scheibenheizung los, kleine Unterverteilung, dann ist auch die Anhängersteckdose versorgt... und auch im Amaturenbrett ist bei den alten Dieseln das ganze sehr überschaubar. Bei heutigen Wagen spielt die Beleuchtung im Kabelbaum nur noch eine Untergeordnete Rolle, beim Landy ist damit das meiste ja schon erschlagen.

Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass man die ganzen kleinen Kunststoffbeleuchtungen ziemlich direkt tauschen kann, so man sie nur anfasst. Meine sind zum Großteil zerfallen - spröde.

Bremerland hat geschrieben:
...
Und die Lucas-Electric ist legendär. Thomas Alva Edison erfand die Glühlampe, Joseph Lucas erfand den Kurzschluß. Lucas switches have 3 positions: dim, flicker and off. Oder smoke, smoulder, ignite. Lucas electric equipped cars operate actually on alternating current - but on a random frequency.
...


Herrlich :am Boden: :am Boden: :am Boden: :am Boden: :am Boden:

_________________
MfG Eike
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 Betreff des Beitrags: Re: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Mittwoch 22. Mai 2019, 19:08 
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Registriert: Sonntag 25. September 2005, 10:19
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Wohnort: Iserlohn
Bremerland hat geschrieben:
...
Lucas switches have 3 positions: dim, flicker and off.
...


danke Michael :am Boden:

Aber man muss auch dazu schreiben dim & flicker sind ja schon mehr als: geht gar nicht. :groehl:
Nicht alle Schadstellen der Landy-Elektrik sind auf die finale Zündung zurück zu führen. Das das Auto trotz der vielen "Schlaglöcher" in der Technik bis dahin immer noch fuhr ist schon bemerkenswert.

Ich kennen auch David Brown Schlepper und deren Elektrik, da sind die Lucas Komponenten deutlich besser verbaut als bei Landrover. Beim Landy ist allerdings mehr drin.


Nur gut das wir erst den linken Scheinwerfer ausgebaut hatten, der rechte war noch deutlich fester drin. Wir haben beim aushebeln zwei Schraubendreher abgebrochen. Okay, die Qualität dieser Meisselschraubendreher war wohl nicht die beste. :pfeifen:

Grob ist der neue kleine Kabelbaum für die Scheinwerfer schon eingelegt. Ich wollte erst die Spannung vom Anlasser oder von der Lichtmaschine für die Scheinwerfer abzweigen, die Kabel sollten bis dahin ja dick genug sein. Aber der Turbo lässt da kaum Platz zum schrauben. Deshalb kommt das Kabel für die Spannung am linken Längsholm des Rahmens zum Batteriekasten. Muss noch etwas verlängert werden.


Hab mir die Schadstellen des alten Kabelbaumes genauer angesehen, da ich versuche die Unterschiede zwischen den dreien zu verstehen. Der alte Kabelbaum hätte auf jeden Fall ausgebaut werden müssen, da einige Rauchzeichen exakt in der Durchführung durch die Spritzwand entstanden sind.

@Eike in den rechten Holm des Rahmens gehen bei dem vorliegenden Modell nach den Steckern zwischen den Kabelbäumen schon etwa 20 Litzen. Hab noch nicht gesucht wo die hinten (?) wieder heraus kommen.


MfG
Hainbuche

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 Betreff des Beitrags: Re: Landrover Elektrik
BeitragVerfasst: Mittwoch 22. Mai 2019, 19:47 
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Hallo
zum erstellen neuer Kabelbäume nehme ich nur noch unisolierte offene Kabelschuhe mit den passenden Isolierhülsen, die passende Zangen dafür gibts ab 20 Euro. Die Verbindungen sind wesentlich sicherer als mit den isolierten Verbindern. Für verbrauchsmaterial Leitungen Isolierschlauch Sicherunghalter kann ich Kabel Schmidt empfehlen da kann man alles als meterware bestellen.

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