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BeitragVerfasst: Sonntag 3. September 2017, 18:01 
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Die sind aber viel zu dick!

@Martin: Es ware nicht schlecht wenn du die Zähne, dünner geschliffen behalten könntest. Dann ginge es wahrscheinlich etwas einfacher.
Vielleicht erst die Schränkung raus hammern, dann erst dünner schleifen.

Gr Nederbelg

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BeitragVerfasst: Sonntag 3. September 2017, 18:19 
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Ja, daran habe ich auch gedacht nach dem ersten Versuch.
Der Stahl dieser Blätter ist sehr zäh und hart. Den Aufsatz aus Alu muss ich möglichst schonen, weshalb ich es zuerst mit ganz rausgeschliffeneer Zähnung probiert habe, mit unterster Drehzahl. Die kann ich aber auch noch erhöhen. :mrgreen:

Wenn ich ein zweites Blatt nicht ganz spitz schleife, würde ein Teil der Zähnung bleiben. Das probiere ich, wenn ich eine genügende Länge des Dichtspaltes frei habe.

Danke Allen für die Tipps!

MfG
martin-w :wink:

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BeitragVerfasst: Freitag 8. September 2017, 12:01 
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Das Lösen der Dichtflächen ging ganz gut, dauerte weniger als 2 h mit dem richtigen Werkzeug. :super:

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Und zwar mit dem flexiblen Spachtelmesser am Fein, nur 0,5 mm dick und grügend breit, so dass es sich nicht im Dichtungsspalt schräg verkeilen kann. Etwa 60% der Dichtungsfläche habe ich so freigemacht.

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Dann mit zwei feinen Hartholzkeilen, die sonst für das Verkeilen der Axtbeilaugen vorgesehen sind, im Spalt angesetzt und mit leichten Schlägen den Aufsatz gelöst.

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Die beiden Zylinderkopfhälften sind frei, nur noch die restlichen Leitungen müssen gelöst werden (Oelleitung für Kompressorschmierung und Kraftstoffrücklauf)

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Lösen der Dichtung durch mehrmaliges Aufsprühen von Dichtungsentfernungsmittel.

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MfG
martin-w

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BeitragVerfasst: Samstag 9. September 2017, 20:05 
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Schöner Motor

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martin-w

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BeitragVerfasst: Sonntag 10. September 2017, 20:01 
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Tolle Bilder wieder vom Saurer :super:

Viel Erfolg weiterhin! :DH:

Viele Grüße

Christoph


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BeitragVerfasst: Freitag 15. September 2017, 13:23 
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forester hat geschrieben:
... Viel Erfolg weiterhin! :DH:
... Christoph

Danke Christoph,

Kappenmuttern Lösen hat geklappt. Alles sah aus wie Zylinderkopfschrauben. Alles falsch. 3/4" Werkzeugsatz (ausgeliehen) und Akku-Schlagschrauber mit 600 Nm haben es gerichtet. Ich habe nichts kaputt gemacht ... ;)

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MfG
martin-w :wink:

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BeitragVerfasst: Freitag 22. September 2017, 18:33 
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Vorderer Zylinderkopf ist jetzt ab. Die Dichtung hatte 2 Brüche (Kupfer und Faserkern), ein Bruch war für das Wasserleck verantwortlich, der andere für das Oelleck.

Kolben und Laufflächen der Zylinderbüchsen sehen sehr gut aus.

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martin-w

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BeitragVerfasst: Freitag 22. September 2017, 20:37 
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Hallo Martin,

schön, dass es weitergeht am Saurer! :klatsch:
Die Laufbüchse sieht ja noch aus wie neu, mit dem originalen Kreuzschliff. Wie viel km hat der Lkw drauf?

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Gruß Martin

:Husky: 346 XPG New Edition (38), :dolmar: PS 7900 (50), :stihl: MS 200 T (30), MS 241 C-M (von meinem Vater) (37), MS 362 C-M (45), MS 660 (63)
John Deere 6400 (95 PS, von 1997) mit 6,5 to.-Taifun-Funkwinde und Spalter Posch Hydro Combi 16 to. mit Seilwinde, McCormick D 320 (20 PS, von 1959)


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BeitragVerfasst: Freitag 22. September 2017, 21:07 
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Hallo Martin,

ich war auch positiv überrascht. 56'000 km, d.h. 56% Laufleistung vor der Motorüberholung 100'000 km mit Zylinderbüchsen ausdrehen / hohnen, Uebermass Kolbenringe, ev. Uebermass Kurbelwellen-und Pleuellager, Lager Nockenwelle, Oelpumpe etc.

Könnte auch sein, dass das bei 50'000 km gemacht wurde. FZ war 1952 bis 1979 bei der Armee, danach nur wenig gebraucht bis ca. 1987. Es könnte auch sein, dass dann die jetzt schadhafte Zylinderkopfdichtung eingesetzt wurde (die ev. zusammengesparte Spezifikation hatte).
Hersteller ist aber der gleich wie derjenige der Kupferasbest-Ersatzdichtung, die ich einbauen werde (Cooper Industries, England). Die Firma gibt es aber nicht mehr, wurde von Eaton übernommen.

MfG

martin-w :wink:

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BeitragVerfasst: Dienstag 26. September 2017, 19:21 
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Aufsatzdichtung Ventilkipphebelrahmen gestanzt und geschnibbelt.
Nachdem ich zuerst die (falsche) Dichtung zum 4-Zylindermotor CR2D gegen wieder eine falsche getauscht hatte von einer späteren Motorenversion (CT2DLm mit Ladekompressor, CT3D oder CT4D), habe ich mich für diese Lösung entschieden.

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MfG

martin-w

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BeitragVerfasst: Mittwoch 27. September 2017, 21:01 
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Super, Martin :DH:

Neben dem fast chirurgischen Besteck mutet der Fäustel fast "brutal" an ;)

Ich mach´die Ventildeckeldichtungen am Rapid auch selbst.

Viele Grüße

Christoph


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BeitragVerfasst: Mittwoch 27. September 2017, 21:13 
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Hallo Christoph,
nur mit dem grossen Fäustel kriegte ich die Löcher 8 mm gestanzt, und es brauchte 2 beherzte Schläge!

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BeitragVerfasst: Donnerstag 5. Oktober 2017, 19:41 
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Hallo Martin,

ich bin erst jetzt auf den Thread gestoßen und muss sagen du machst ne :super: Arbeit bei deinen Sauer :mekka:

Die Büchsen sehen wirklich wie neu aus :DH:

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Gruß
Edwin



Fichte macht auch warm!!

Und zusätzlich hab ich noch Sachen die das Holzen leichter machen!


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BeitragVerfasst: Donnerstag 5. Oktober 2017, 22:00 
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Hi Eddy,
danke! :danke:
Wenn es nur schneller vorwärts ginge :KK:
Aber ab November habe ich dann mehr Zeit, Frühpensionär :sabber:

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