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BeitragVerfasst: Sonntag 5. Mai 2013, 08:40 
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Hallo Martin,

top Arbeit, der wird bei dir bestimmt wieder in einen einwandfreien Zustand gebracht! Laufen hattest du ihn bis jetzt noch nicht, oder? Hätte ich glaub nicht so lang ausgehalten, ohne ihn mal anzuwerfen. :pfeifen: Hast du später dann auch einen Unterstellplatz, oder muss er im Freien bleiben?

_________________
Gruß Martin

:dolmar: PS 7900 (50), :stihl: MS 200 T (30), MS 241 C-M (von meinem Vater) (37), MS 261 C-M VW (37), MS 362 C-M (45), MS 660 (63)
John Deere 6400 (95 PS, von 1997) mit 6,5 to.-Taifun-Funkwinde und Spalter Posch Hydro Combi 16 to. mit Seilwinde, McCormick D 320 (20 PS, von 1959), Deutz D 30 S (28 PS, von 1964)


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BeitragVerfasst: Sonntag 5. Mai 2013, 10:58 
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Martin hat geschrieben:
Hallo Martin,

top Arbeit, der wird bei dir bestimmt wieder in einen einwandfreien Zustand gebracht! Laufen hattest du ihn bis jetzt noch nicht, oder? Hätte ich glaub nicht so lang ausgehalten, ohne ihn mal anzuwerfen. :pfeifen: Hast du später dann auch einen Unterstellplatz, oder muss er im Freien bleiben?

Hi Martin,
Danke für die anerkennenden Worte :danke:
Geduld, Anlasser- oder Anlasserrelaisproblem. Scintilla-Anlasser mit separatem Hauptstromrelais Scintilla unter dem Armaturenbrett. Der Anlasser dreht, wenn er nicht eingerückt ist. Beim Einrücken nur Klack.
Eventuell ist das Relais defekt, und es wurde überbrückt, oder das Problem liegt beim Anlasser.
Deshalb bastle ich heute aus einem Stücke Kupfer-Batteriekabel mit 60 mm2 Querschnitt (Durchmesser 9mm) und einem 2x20 mm Kupferband für Dachtraufenbefestigung einen Anschluss mit Kabelschuh.
Der wird am Anlasser befestigt, und mit Überbrückungskabel direkt auf den Batterien kann dann getestet werden. Wenn es so nicht geht, ist es ein Problem am Anlasser. Wenn es so geht, liegt das Problem beim Relais oder bei der Verkabelung.
Hast Du noch einen Hinweis, wie würdest du vorgehen?
Unterstellplatz: Kommt dann da hin, wo bis vor kurzem der Wintersteiger Parzellenmähdrescher gestanden hat. Einfahrt ist 4,20 m breit, Höhe geht auch. Länge reicht auch, Kurvenradius sollte auch gehen. Checken muss ich mit dem Architekten noch die Baustatik, der Saurer Berna würde dann auf meiner Wohnungsdecke stehen über dem Nebenraum, allerdings mit den Achsen recht nahe bei den Stützmauern. Decke ist statisch gerechnete Betondecke mit 500 kg/m2. Ev. müsste ich zusätzlich Stahlplatten zur Druckverteilung verwenden.
Zum Glück habe ich jetzt einen guten Kontakt zum HAM (historisches Armeemuseum). Deshalb mache ich jetzt primär Bestandesaufnahme, was alles fehlt oder defekt ist. Dann gehe ich dort auf Privatbesuch. Dort kann ich dann auch an den funktionsfähigen Fahrzeugen dieses Typs, die sie dort haben, z.B. die Elektrik und Details der Verkabelung fotographieren.
MfG
martin-w

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BeitragVerfasst: Sonntag 5. Mai 2013, 20:36 
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Pass nur auf, nicht, dass du ihn plötzlich im Wohnzimmer stehen hast. :oops:

Mit Anlassergeschichten kenne ich mich nicht so gut aus. Falls es dann an Teilen für den Anlasser mangeln sollte, kannst du dich mal melden, evtl. könnte ich was besorgen.

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Gruß Martin

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BeitragVerfasst: Sonntag 5. Mai 2013, 22:27 
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Was ist denn das für eine Garage auf dem einen Bild, mit den roten Toren? Ist das deine, bzw. passt der Laster da vllt. rein?

So über mir, auf einer vllt. eher nicht geeigneten Decke, da wollte ich den Eisenklumpen eher nicht stehen haben :mrgreen:

Das Teil erinnert mich immer an einen inzw. verstorbenen Freund der Familie, der neben seinen Hanomags noch einen Magirus Feuerwehrhauber aus den 50ern hatte. Das Fahren damit war immer ein Erlebnis..... groß, laut, viele Hebel, riesiges Lenkrad.

Aber wenn nur schon an meine BwFahrschule denke, mit dem Magirus Unterflur Deutz-Luftgekühlt, mit den üblichen 21/22 zwischen dem Gangwechsel.....da kann ich mir das Steuern eines solchen Saurers gut vorstellen. :klatsch:

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Gruß, Falko
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BeitragVerfasst: Sonntag 5. Mai 2013, 22:35 
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das verspricht mir eine schöne restaurationsgeschichte zu werden! :klatsch:

da ist er wohl echt in gute Hände gekommen,

halt uns weiter mit vielen Bildern und infos auf dem Laufenden! :klatsch: :super:

gruß
Tom

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Oldies:
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BeitragVerfasst: Sonntag 5. Mai 2013, 22:45 
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Martin hat geschrieben:
...Falls es dann an Teilen für den Anlasser mangeln sollte, kannst du dich mal melden, evtl. könnte ich was besorgen.

Danke für das Angebot. Erst mal schauen, wo genau der Fehler ist, und was ich alles brauche. Und für die Scintilla Teile habe ich 2 Kontakte.
Meine Hypothese ist immer noch, dass nur die Entstörkondensatoren des Scintilla-Hauptrelais hinüber sind, das war auf 0 Meter (null Meter) entstört, damit Militärfunk einwandfrei geht.
MfG
martin-w

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BeitragVerfasst: Sonntag 5. Mai 2013, 23:01 
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Shockwave hat geschrieben:
Was ist denn das für eine Garage auf dem einen Bild, mit den roten Toren? Ist das deine, bzw. passt der Laster da vllt. rein?

So über mir, auf einer vllt. eher nicht geeigneten Decke, da wollte ich den Eisenklumpen eher nicht stehen haben :mrgreen:

Das Teil erinnert mich immer an einen inzw. verstorbenen Freund der Familie, der neben seinen Hanomags noch einen Magirus Feuerwehrhauber aus den 50ern hatte. Das Fahren damit war immer ein Erlebnis..... groß, laut, viele Hebel, riesiges Lenkrad.

Aber wenn nur schon an meine BwFahrschule denke, mit dem Magirus Unterflur Deutz-Luftgekühlt, mit den üblichen 21/22 zwischen dem Gangwechsel.....da kann ich mir das Steuern eines solchen Saurers gut vorstellen. :klatsch:

Hi Shockwave,
:danke:
das ist die Werkstatt des Landmaschinenmechanikers.
Ich habe 60 cm dicke Mauern. Im Winter 2011/12 lag ja der Schnee tonnenweise auf dem Dach. Decke resp. Bodenplatte kann man verstärken, wenn nötig.

Das geile an diesem Saurer Berna 4x4: 5 Gänge + Rückwärtsgang, wovon 1 und 2 nicht synchronisiert, Geländeuntersetzung synchronisiert. Aber: Motorbremse, d.h. Vorgelegewelle kann geziehlt abgebrenst werden, also schnelleres Hochschalten, oder Runterschalten unter Last oder Bergauf mit der Motorbremse und Zwischenkuppeln. Also Old school LKW Fahren.
Und die ganze Technik ist eben auf einfach und robust gehalten, damit diese Fahrzeuge im Militärbetrieb zuverlässig funktionierten. Gegen Einfrieren des Luftdrucksystems hat es z.B. eine spezielle Einspeisung für Enteisungsmittel etc.
MfG
martin-w

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BeitragVerfasst: Samstag 11. Mai 2013, 18:18 
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tomdt hat geschrieben:
das verspricht mir eine schöne restaurationsgeschichte zu werden! :klatsch:

da ist er wohl echt in gute Hände gekommen,

halt uns weiter mit vielen Bildern und infos auf dem Laufenden! :klatsch: :super:

gruß
Tom

:danke: :danke: , aber bitte nicht zu viel Vorschussloorbeeren.
Update: gestern Freitag wegen Dauerregen bis 15:30 h nichts am Saurer-Berna gemacht. Heute endlich trocken. Unter den Motor kriechen und das letzten Sonntag angefertigte Überbrückungskabel mit Kabelschuh am Anlasserhauptanschluss angeschraubt, dieses dann mit Batterieüberbrückungskabel direkt auf Pluspol der in Serie geschalteten beiden 12 V Batterien. Anlasser dreht leer wie Sau, besser und kräftiger als nur über den Anlasserschalter.
Zu zweit dann der ultimative Test, einer am Anlasserschalter, einer mit der Anschlussklemme nähe Pluspol.
Zählen 1, auf 2 Anlasserschalter zum Betätigen des Hubmagneten durchdrücken, auf 3 Überbrückungskabel auf Pluspol.
Anlasser rückt ein und dreht den Motor. Tschug-edi-tschug-edi-tschug-edi .....
Das ganze 4-mal erfolgreich durchgetestet.
Anlasser i.O., der schon vermutete Defekt am Hauptrelais hat sich somit bestätigt, wahrscheinlich sind die Entstörkondensatoren durch und verursachen in der Relaisschaltung Kriechströme.
Nächste Programmpunkte sind also Hauptschaltrelais und das Diesel-Kraftstoffsystem.

MfG
martin-w

p.s. Pikantes Detail: zum Anlöten des Kabelschuhs aus 2 mm Kupfer hatte ich letzten Sonntag nicht genügend Lötzinn. Kurzerhand 3 Löcher à 3,5 mm in den Kebelschuh gebohrt, und das massive Kupferkabel mit 1 m 0,5 mm Messingdraht richtiggehend vernäht. :mrgreen:
Das wichtigste ist immer, kühlen Kopf zu bewahren, und Kreativität beim Improvisieren schadet nicht.

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BeitragVerfasst: Samstag 11. Mai 2013, 19:28 
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martin-w hat geschrieben:
p.s. Pikantes Detail: zum Anlöten des Kabelschuhs aus 2 mm Kupfer hatte ich letzten Sonntag nicht genügend Lötzinn. Kurzerhand 3 Löcher à 3,5 mm in den Kebelschuh gebohrt, und das massive Kupferkabel mit 1 m 0,5 mm Messingdraht richtiggehend vernäht. :mrgreen:
Das wichtigste ist immer, kühlen Kopf zu bewahren, und Kreativität beim Improvisieren schadet nicht.


genau! :klatsch:

in jedem steckt ein kleiner macgyver! :mrgreen: :klatsch:

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BeitragVerfasst: Samstag 11. Mai 2013, 20:21 
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tomdt hat geschrieben:
martin-w hat geschrieben:
...
genau! :klatsch:

in jedem steckt ein kleiner macgyver! :mrgreen: :klatsch:

Ja , genau, Klappmesser hab ich auch benützt, zum Isolation aufschneiden des dicken Kabels. :mrgreen: :mrgreen:
Wichtig ist einfach die richtige Mischung zwischen Systematik und Improvisation. Zu viel überlegen schadet, zuwenig überlegen auch. :wink:

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BeitragVerfasst: Samstag 11. Mai 2013, 20:22 
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eben :mrgreen:

eigentlich hasse ich solche provisorien, wenn grad nix besseres da ist dann mach ichs aber trotzdem :)

hab letztlich auch ein dichtungsgummi dünner geschliffen, damit es von der Stärke in einen Benzinhahn passt :oops:

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BeitragVerfasst: Samstag 11. Mai 2013, 20:24 
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Ja, stimmt auch, hast recht. Geht mir auch so. Aber manchmal ultima ratio.

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BeitragVerfasst: Samstag 18. Mai 2013, 22:17 
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Letzte Woche hatte sich ja gezeigt, dass Hubmagnet und Anlasser funktionieren, und dass das Problem beim Hauptrelais oder den Zuleitungen zum Hauptrelais liegt.
Heute habe ich also die Abdeckung des Hauptrelais entfernt und den Relaiskasten von der Halterung im Elektrokasten gelöst.
3/4 des Kastens sind wie erwartet gefüllt mit den Komponenten der Funkentstörung. Die besteht aus 7 Kondensatoren und zwei Spulen. Rechts sind übrigens die zwei Eingangsdrähte, die vom Zweistufenschalter des Cockpits kommen, 1. Stufe für Vorwärmen des Anlasserrotors, 2. Stufe für den Einrückmagneten. Wenn das Ritzel Einrückt, schliesst sich der Hilfs-Stromkreis zum Betätigen des Hauptrelais, und dieses gibt dann die volle Leistung für den Anlasserrotor frei.
Links sind deshalb die 3 Anschlüsse, die zum Anlasser führen.
Bild

Originalersatz kann ich ziemlich sicher beschaffen. Zuerst muss ich aber alle Leitungen prüfen, der Defekt kann sowohl bei den Leitungen zum Anlasserschalter oder bei den Kabeln zwischen Anlasser und Relais liegen. Erst durch das Öffnen des Relaiskasten weiss ich jetzt, welches Kabel wohin führt.

Das Relais werde ich vielleicht durch ein modernes ersetzen, die Spezifikationen sind ja aufgrund des Typenschildes auf dem Relaiskasten bekannt.

Bild

Dann habe ich noch begonnen, den alten Diesel aus dem Tank zu entleeren. Es war nur ein paar Tropfen Wasser unten im 160 Liter Tank. Etwa 30 Liter hab ich abgezapt, bin aber noch nicht fertig, es hat noch etwa 5-10 Liter im Tank.
MfG
martin-w

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BeitragVerfasst: Sonntag 19. Mai 2013, 13:24 
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schon ein fettes relais :shock:

tust du den Tank von innen behandeln? oder schaut der noch gut aus?

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BeitragVerfasst: Sonntag 19. Mai 2013, 13:45 
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tomdt hat geschrieben:
schon ein fettes relais :shock:

tust du den Tank von innen behandeln? oder schaut der noch gut aus?

An diesem relais ist schon interessante Technik. Das war eben für die Funkentstörung auf Null Meter so aufwendig gelöst worden damals, und die analoge Funktechnik war ja viel sensibler auf Störungen durch Elektromagnetismus.
Der Tank ist ja noch nicht ganz entleert, aber die 30 Liter Diesel, die ich bis jetzt abgezapft habe, gaben bisher keinen Hinweis auf Rost. Die mische ich gefiltert und dosiert dem Treibstoff des Meili bei.
Zum Reinschauen in den Tank müsste ich fast ein Endoskop anschaffen.
Weisst Du da etwas vernünftiges, das kein Vermögen kostet?
MfG
martin-w

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BeitragVerfasst: Sonntag 19. Mai 2013, 14:09 
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wir hatten mal in der früheren Arbeit so ein 30 euro USB Endoskop.
Damit konnte man einigermaßen was erkennen, der Hammer war es aber nicht (meist haben wir da in Brennräume geschaut wie die Ventile bzw. Laufbahnen ausschauen)
Roststellen müsste man also damit eigentlich erkennen können... kann man da nicht vom einfüllstutzen reinschauen, oder ist der an einem Rohr etc?


wahrscheinlich bekommt man für 50-100 euro schon was brauchbares, was man vlt ja auch mal wo anders hernehmen kann...

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BeitragVerfasst: Sonntag 19. Mai 2013, 14:25 
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Na da wer ich mal rumguuckeln.

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tomdt hat geschrieben:
wir hatten mal in der früheren Arbeit so ein 30 euro USB Endoskop.
Damit konnte man einigermaßen was erkennen, der Hammer war es aber nicht (meist haben wir da in Brennräume geschaut wie die Ventile bzw. Laufbahnen ausschauen)
Roststellen müsste man also damit eigentlich erkennen können... kann man da nicht vom einfüllstutzen reinschauen, oder ist der an einem Rohr etc?

wahrscheinlich bekommt man für 50-100 euro schon was brauchbares, was man vlt ja auch mal wo anders hernehmen kann...


Könnte das gehen mit diesem Endoskop mit Display?
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BeitragVerfasst: Dienstag 21. Mai 2013, 17:34 
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könnte funktionieren, ich hab aber noch nie so eins benutzt.
wir hatten eins mit USB anschluss, damit konnte man die Bilder dann auf dem laptop sehen bzw. speichern. War von der Qualität aber nicht so der hammer, vlt gibts davon ein video auf youtube?
normal wird man aber schon zwischen blankem Blech und rostigem blech unterscheiden können.... :oops:

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martin-w hat geschrieben:
tomdt hat geschrieben:
schon ein fettes relais :shock:

tust du den Tank von innen behandeln? oder schaut der noch gut aus?

An diesem relais ist schon interessante Technik. Das war eben für die Funkentstörung auf Null Meter so aufwendig gelöst worden damals, und die analoge Funktechnik war ja viel sensibler auf Störungen durch Elektromagnetismus.
...


Ohhh ja, ...

Hatte gerade für einen 2-Wochentörn eine quasi werftneue Yacht. Charterboot, wenig Liebe zum Detail aber alles LED-Leuchten und der reinste Batterietransporter. Radar und Kühlschrank aus und wir hätten wohl eine Woche ohne Strommangel segeln können ;)

ABER wehe man wollte Wetter hören - 702kHz, NDR-Info, Seewetterbericht. Normal bekommt man den noch nördlich Seeland, sogar in der süddänischen Inselwelt war auf dem Boot nichts davon zu hören außer rauschen. Licht aus, Empfang war bestens ... :wut:
Schei** getaktete Spannungsregler! Setzen kaum Leistung um, funken aber mächtig! Aber die meisten Häfen haben heute ja schon WLAN - das wird dadurch nicht gestört :groehl: :groehl:

Da war die werftneue Sun Odyssee wohl mit nicht ausreichend entstörten Leuchten bestückt, so schön der minimale Stromverbrauch auch ist...

Was haltet Ihr eigentlich von solchen "HD-USB-Endoscopen":
http://www.ebay.de/itm/Somikon-Wasserfe ... 1c31f20dac

??

Könnte auch sowas gebrauchen und 10mm Kamerakopf ist denke ich noch ok...

_________________
MfG Eike
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