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BeitragVerfasst: Samstag 21. Dezember 2019, 22:00 
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Beiträge: 341
Hallo werte Forumsgemeinde,
ich bin auf der Suche nach einem neuen Anhänger, Größe und Format ist soweit klar.
Der Neue 1,3 oder 1,5 to und Innenmaße 1,3 x 2,5m. Im allgemeinen sollten 14Zoll Reifen drauf sein, weil die insgesamt wohl besser sein sollten im Wald. Ein Grund der Neuanschaffung ist ein Grundstück ein Stück außerhalb und mit dem Aufsitzmäher nicht einfach zu erreichen und der alte Anhänger ist insgesamt zu klein. Nur 600kg zzG, für viele alltäglichen Arbeiten überhaupt insgesamt zu klein geworden.
Der eine Verkäufer rät zum Tieflader der nächste zum Hochlader.
Wo liegen die Vorteile bzw. Nachteile und die eigenen Erfahrungen von euch.
Vielen Dank für eure Tipps im voraus.

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Mit freundlichen Grüßen
der
Nasenbohrer

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BeitragVerfasst: Samstag 21. Dezember 2019, 22:17 
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Beiträge: 4660
Wohnort: Belgien
Hochlader:
+ bequeme Höhe zum Beladen und Entladen an 3 oder 4 Seiten, größere Ladefläche bei gleicher Breite, universeller weil wegnehmbahre/abklapbahre Wände, mehr Bodenfreiheit
-Höheres Schwerepunkt, längere Laderampen nötig, meistens weniger stabile Bordwände.

Tieflader:
+Tieferes Schwerepunkt, daher besseres Fahverhalten. Meistens stabiler gebaut
-Mühselig be/entladen, Weniger universell.

Hochlader immer mindestens 1,5m, lieber 1,8m breit nehmen, weil stabiler. :Vertrau mir:

Gr Nederbelg

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BeitragVerfasst: Samstag 21. Dezember 2019, 23:45 
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Registriert: Sonntag 29. Januar 2017, 21:14
Beiträge: 128
Auch wenn ich einen Tieflader habe würde ich bei geeigneten Zugfahrzeug und Mäher einen Hochlader nehmen. Laderampen müssen aber dann gut passen, siehe meinen Thread!

Mein Tieflader ist sehr massiv gebaut (alles Stahl) und ich habe vor auch voluminöse Sachen zu transportieren.
Die Straßenlage muss ich sagen ist schon gut. Hab schon ein bisschen was transportiert.
Die meisten Rasentraktoren werden abed auf meinen Tieflader schon knapp.
Die Nachbarin mit regelmäßigen Mäher Transport fährt Hochlader. Hat aber sowieso einen Tieflader zusätzlich für andere Sachen.

Beste Grüße

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Stihl HLA85
PSA vorhanden :)
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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Dezember 2019, 09:09 
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Registriert: Sonntag 14. Oktober 2012, 20:14
Beiträge: 4911
Wohnort: Kreis Herford
Weitere Vorteile des Hochladers:
  • Man kann ihn (von der Seite) mit einem Gabelstapler beladen.
  • Wenn man einen Hochlader mit mindestens 3m Ladelänge hat, kann man von der Seite mit einem Radlader be- und entladen.

Das mit dem Radlader ist bei uns das Standard-Verfahren beim Müllentsorger. Da fahre ich vor, klappe rechte und links die Bordwände runter und dann schieben sie mit dem Radlader den ganzen Schrott vom Hänger.

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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Dezember 2019, 09:22 
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Registriert: Donnerstag 19. Januar 2017, 10:43
Beiträge: 716
Wohnort: Nähe Neumarkt / Oberpfalz
Hab mir heuer auch endlich einen hänger geleistet und für mich kam nur ein Hochlader in Frage.
Hatte bisher immer die Möglichkeit einen hochlader vom Bruder oder einen Tieflader vom Schwiegervater zu leihen und hab so mit beiden Modellen meine Erfahrungen gemacht.
Mir ist die Freiheit beim be- und endladen viel wichtiger als die paar cm die ich höher laden muss, dafür kann ich rundum runterklappen und auch mal eine Palette seitlich draufladen. Wenn man überlegt wie oft man bei einem Tiefladerhänger über die (nicht abklappbare) Seitenwand drüberlädt :pfeifen: da hebt man dann auch noch höher also ist der Vorteil gleich vorbei.
Das schlechtere fahrverhalten eines hochladers konnte ich in der Praxis nicht feststellen, ich überlade aber auch nicht und bei angemessener Fahrweise und einem anständigem hänger mit ordentlicher Bereifung sollte auch alles gut sein.

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STIHL 050AV
STIHL 070AV mit 90er Duromatic

Stolz auf Holz


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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Dezember 2019, 09:39 
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Beiträge: 7412
Wohnort: Bonn
Ich hatte beides:

Hochlader: viel besser zu beladen. Instabileres Fahrverhalten. Man muss vorsichtiger fahren. Ich habe meinen schon umgeworfen.

Tieflader: no go (für mich)! Seiten nicht zu öffnen und man muss alles über die Bracken wuchten oder immer von hinten beladen. Fahrverhalten deutlich stabiler.

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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Dezember 2019, 10:17 
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Beiträge: 341
Danke schon mal für eure Antworten!
Leider habe ich keinen Gabelstapler :-) von daher ist dies nicht das Problem. Aber ich versteh was ihr mir damit sagen wolltet.
Der hohe Schwerpunkt und das "schlechtere" Fahrverhalten ist eher ein Argument gegen den Hochlader für mich. Da es hier am Albtrauf doch die ein oder andere kurvige Straße gibt. Das soll nicht heißen das ich rasen will, aber ausprobieren will ich es nicht unbedingt.
Derzeit habe ich folgende Kandidaten im Rennen ein Humbaur HA152513 / HA132513 oder WM Meyer B 1525/126 bzw alternativ BT 2025/126.

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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Dezember 2019, 10:39 
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Beiträge: 83
Wohnort: 16845 Neustadt(Dosse)
Servus

Ich bin Hochladerfan, nach 2x Tieflader niiiiieeeee mehr.

ABER ich will ganz was anderes sagen. An meinem WM Meyer stört mich immer wieder die Bremseile sind unter der ersten Achse, im Gelände doof. Ich weiß nicht wie das bei anderen ist, ich will das aber nochmal umbauen lassen, die Idee kam mir als ich den voll beladenen Anhänger versenkt hatte :hihi:

Gruß Crumb


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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Dezember 2019, 12:14 
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Danke für die Info zu den WM Anhängern
Das sagt einem halt niemand bzw. das sind echte Erfahrungswerte.

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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Dezember 2019, 12:19 
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Beiträge: 4660
Wohnort: Belgien
Wenn schon ein Tieflader, dann würde ich einen Anssems BSX, die anderen immer bevorzugen!

Gleich teuer, aber viel stabiler verbaut. Da gibt es eine anständige Relung aus Stahlprofil an der Seiten.

https://www.anssems.eu/aanhangwagens/bakwagens/bsx/

Gr Nederbelg

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Zuletzt geändert von nederbelg am Sonntag 22. Dezember 2019, 12:20, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Dezember 2019, 12:20 
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Nasenbohrer hat geschrieben:
Leider habe ich keinen Gabelstapler :-) von daher ist dies nicht das Problem.

Ich habe auch keinen, aber der Baustoffhändler hat einen und damit ist das Aufladen dann ganz schnell erledigt. Ich klappe einfach die Seitenwände runter und sag ihm, daß er es direkt auf den Anhänger stellen soll. Einmal umpacken gespart. Außerdem kann ich die Spanngurte überall am Rahmen einhängen.

Damit der Hochlader dann nicht ganz so hoch wird, habe ich einen mit extra kleinen Rädern, konkret einen Barthau ET 1501, also einen Einachser gebremst mit 10" Rädern.
--> https://www.barthau.de/downloads/artike ... nger_ET_EH

Der Anhänger mit Tandem-Fahrwerk war keine option für mich, weil ich das Ding manchmal beladen per Hand wenden muß.

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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Dezember 2019, 12:25 
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Als Tieflader- Besitzer, der mit seinem Hänger eigentlich sehr zufrieden ist würde ich vielleicht aber auch einen Hochlader kaufen, aber halt auch nur vielleicht.

Die Frage ist halt auch was hast Du für ein Zugfahrzeug was darfst Du ziehen usw, ich darf eh nur 1200 ziehen mit meinem Golf und das reicht dann auch mal für das Auto. Die Frage ist dann auch wo hast Du mehr Nutzlast. Wenn Du mit Deinem Auto 2 Tonnen ziehen darfst, spielt das nicht so die Rolle wie bei mir.

Mit dem Kasteninnenmaß 1,27x 2,5 Meter habe ich schon Rasentraktoren verladen. Ein John Deere X534, Mähdeck ausgebaut,passt genau drauf und das Mähdeck hat auch noch Platz. 2 Maurerdielen halbiert und als 2er nebeneinander geschraubt und oben mit Haken/Winkel versehen zum Einhängen reichen dann als Rampen aus.
Der X534 hat aber auch 1,30 M Schnittbreite

Annschlagpunkte habe ich halt keine, aber mit 1300 KG zgg und 1 Tonne Nutzlast bin ich aber nicht schlecht dabei.

5 Einachser, Zubehör und Rampen das findet auch Platz und istim Tieflader sicher bequemer zu verladen als im Hochlader. Meistens lasse ich die MAschine nocht mal laufen zum verladen, weils ohne schneller geht, bei einem Hochlader müsste ich jede Maschine starten, das wäre schon umständlicher.

Warum würde ich vielleicht doch ein Hochlader kaufen ?? Ich bin bandscheibenoperiert, auch wenn es selten vorkommt, vielleicht kommt es auch desshalb sehr selten vor Brennholz abladen, das ist für ich extrem belastend und hinterher hab ich jedes Mal erhebliche Rückenschmerzen., die ich mit Sicherheit zumindest teilweise auf das Bücken beim aus dem Tieflader herausheben zuordnen und dedektieren kann, was ich beim Landwirtschaftswagen, der eh Hochlader ist, so nicht kenne.

Würde ich viel Holz mit dem Autoanhänger fahren müssen, dann müsste vielleicht schon ein Hochlader her.

Und das Letzte ist dann noch der Kaufpreis, spielt ja manchmal auch eine Rolle


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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Dezember 2019, 12:37 
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Die Tandemachse ist für mich ebenfalls aus diesem Grund keine Option. Zumal ich ein leichtes Gefälle habe und ums Eck muß, da wird es mit einem Tandem und alleine sehr schwierig.
Den Anssems BSX mit 1,3to ist auch eine interessante Option und das Verkaufscenter in Laichingen nicht weit weg von mir. Preislich auf jeden Fall interessant.
Die Frage wie viel Anhänger ich mit meinem Auto ziehen kann, brauche ich mir nicht stellen bzw. es sind 2,5to und die volle Zuglast habe ich schon ausgeschöpft aber brauch ich nicht.
Mit Zugfahrzeug und einen großen Wohnwagen war es dann ein 16m Gespann :-).
Deshalb einen Anhänger im Bereich 1,3 oder 1,5to, das passt an die meisten Autos immer dran. Wobei der 1,5to gibt es stellenweise nur mit einer 3m Pritsche. Und ob ich 200kg mehr oder weniger drauf habe ist für mich als Privat eher uninteressant und spiegelt sich dann eher im Kaufpreis wieder.
Von der 100km/h Zulassung bin auch abgekommen, da ich sonst alle 6 Jahre neue Reifen drauf machen müsste. Sinnvoll sind die Stoßdämpfer trotzdem aufgrund der verbesserten Fahreigenschaften.

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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Dezember 2019, 13:45 
Es bleibt eine Glaubensfrage.

Sonst gäbe es das Angebot nicht. Wichtig ist, egal welche Variante: Robust und ordentlich verarbeitet. Ordentliche Deichsel, ordentliches Stützrad, ordentliches Fahrwerk.

Mir erschließt sich nie, ganz generell, warum Leute 600 Eus für gepresstes Blech vom Obi ausgeben, wenn es für 1200 Eus einen Anhänger gibt, der mir 30 Jahre Freude bereiten könnte. Ja 600 Eus mehr, aber dann spare ich eben doppelt so lange.
Ist ja kein Dacia zu 7er BMW-Vergleich. Der würde hinsichtlich der Summen hinken. Sparen am Anhänger, aber noch flott ne 79er Dolmar ins Haus geholt, für 3ster Holz im Jahr. Na klar :KK:

Zum Fahrwerk:
Besonders im Gelände ist mit ein ordentliches Fahrwerk mit richtigen Reifen lieber, aber das bleibt ebenso Geschmackssache.
Nach Klagie kam Anssems BSX. Ein sehr guter Anhänger. Einen Hochlader habe ich persönlich noch nicht vermisst. Der würde erst eine Rolle für mich spielen, wenn ich eine gewisse Ladefläche hätte. Bei einem kleinen Anhänger lädt mit der Stapler auch durch. Fürs manuelle Holzen ist der Hochlader im Vorteil, keine Frage.


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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Dezember 2019, 13:57 
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Ich habe den Tieflader bevorzugt, weil er den tieferen Schwerpunkt und die breitere Spur hat. Außerdem habe ich mit der Plane noch halbwegs Stehhöhe und aerodynamisch passt er noch brauchbar hintern Bus.
Holz lade ich meist als gespaltene Halbmeterscheite, was von der Seite kein Problem ist, oder Bohlen, die ich von hinten einschiebe. Hier ist gelegentlich die abklappbare vordere Bordwand hilfreich.
Auf dem Waldweg helfen die 14“-Räder.
Ich würde beim nächsten mal vielleicht die abgeschrägte Vordere Planenkante nehmen. Das war’s aber auch.
Nach 6 Jahren müssen die Reifen nicht gewechselt werden. Darfst halt nur noch 80km/h fahren ;-)

_________________
Gruß,
Christoph

:stihl: 020AV, 050 AV ... 076AV, MS 261 VW, MS 441 W, 064/66, MS 880
STIHL Akku-Kram, Alaskan Mill MkIII 36", Meine Bilder: http://forum.motorsaegen-portal.de/viewtopic.php?f=6&t=72686


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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Dezember 2019, 14:26 
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Registriert: Sonntag 11. Februar 2018, 16:26
Beiträge: 17
Wohnort: Schwabenland
Ich nutze meinen Hochlader um meine Geräte, Brennholz und Baustoffe zu transortieren, weil er sich schnell und ergonomisch abladen lässt.
Bei schweren Geräten muss man aber etwas mehr aufpassen, dass man seine Knochen nicht hinhält.
Den Tieflader vom Kumpel nutz ich deshalb gerne für meinen Spalter, weil das abladen bei dem schneller und sicherer geht.
Fahreigenschaften ist bei allen gleich, das Fahrwerk ist auf Tempo 100 ausgelegt.
Gruß
Rainer

_________________
:solo: 656C :solo: 645 :dolmar: 5105H :Husky: 372xp


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BeitragVerfasst: Montag 23. Dezember 2019, 12:28 
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Wohnort: Maisach
ich krieg beim Anblick von Tiefladern schon Juckreiz :mrgreen: :groehl:

Sicher ist der Schwerpunkt an sich beim Tieflader weiter unten. Habe aber mit Hochladern schon ganz hohe Schwerpunkte bewegt. Das geht alles, man muss halt angepasst fahren (so einen Tieflader wirfst du auch in den Graben, wenn du nicht angepasst fährst).

den Hochlader kann ich einfach ohne Nachdenken von allen Seiten laden. ich kann auch mal größere Sachen transportieren, dann mach ich in 3 Minuten alle Bordwände und Rungen weg, und hab eine Plattform.

Da ich auch inzwischen Kreuz-vorgeschädigt bin, freut mich die höhere Ladekante vom Hochlader. Ich kann quasi alles (Holz, Zementsäcke, Steine etc.) mit geradem Rücken vom Anhänger heben. Meterholzrollen lehne ich an die Kante und schieb sie mit dem Sappie oder von Hand nach oben, das geht auch einigermaßen Kreuzschonend.

Auch würde ich einfach immer wieder einen Tandem kaufen. Wenn du eh 2,5t ziehen darfst, nutze sie doch. Mein Humbaur wiegt 450Kg bei 2,5t zGG. Mit dem kompakten, wahnsinnig stabilen Anhänger hab ich also über 2t Zuladung! hast schnell beinander bei frischem Holz, Kies usw.

Die Bereifung ist groß, dadurch zieht er sich besonders leicht. Auch so aufgeladen hab ich ihn noch alleine ums Eck auf meinen gerüttelten Schotter-Stellplatz bekommen!
du brauchst halt ein gutes Stützrad, damit du die vordere Achse ausheben kannst.

Bild

Bild

Bild


Ich hatte in vielen Anhänger-km auf allen möglichen Untergründen noch nicht einmal einen Punkt, an dem ich mit dem Fahrverhalten nicht einverstanden gewesen wäre. Einmal zählt nicht, als ich mit negativer Stützlast geladen hatte... ;)

Grundsätzlich kann ich dir Humbaur sehr empfehlen.

_________________
:dolmar: PS 5000H (38), :dolmar: PS6100, (45) :dolmar: PS 7900 @8500 (50), :dolmar: PS 9010 (50, 74) :Husky: 3120XP (95, 107, 184)
Stihl FS 130, Docma VF80 Bolt tragbare Spillwinde, Granberg Alaskan Mill MK III 36" + MK IV 72", VW T4, Humbaur 2,5t etc.

Oldies:
:stihl: 041 AV, :stihl: 051 AVEQ, :stihl: 076 AVEQ, :stihl: TS 760 AV
:dolmar: Sachs Dolmar 343, :dolmar: Sachs Dolmar 153

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BeitragVerfasst: Montag 23. Dezember 2019, 12:39 
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Beiträge: 6297
xl185s hat geschrieben:
Nach 6 Jahren müssen die Reifen nicht gewechselt werden. Darfst halt nur noch 80km/h fahren ;-)


dem Herr Inscheniör vom TüV wars auch egal, hat mir die 100er Plakette drauf gelassen ...
Der Anhänger bekommt praktisch kein UV Licht ab, Reifen sehen aus wie neu

Hab sogar 15" auf dem SIGG -

nederbelg als + für Hochlader hat geschrieben:
mehr Bodenfreiheit

:kopfschuettel:

die Bodenfreiheit beim Tieflader idR besser. Die Hochlader haben, damit sie halt nicht so hoch sind, meist kleinere Räder
(werden sonst noch kippeliger)

_________________
"Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden"
Dürrenmatt, Friedrich: Die Physiker


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BeitragVerfasst: Montag 23. Dezember 2019, 12:42 
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Registriert: Freitag 9. März 2007, 17:59
Beiträge: 36761
Wohnort: Maisach
Hotzenwaldlogger hat geschrieben:

die Bodenfreiheit beim Tieflader idR besser. Die Hochlader haben, damit sie halt nicht so hoch sind, meist kleinere Räder
(werden sonst noch kippeliger)


schau doch mal meinen an, Bereifung ist 185/R14... das ist schon ordentlich :pfeifen:

Die Bremsleitungen muss ich noch mal neu hoch binden.

die wutzelräder mag ich auch nicht.

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Oldies:
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BeitragVerfasst: Montag 23. Dezember 2019, 12:50 
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Beiträge: 5286
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Hallo Tom,
Hätte ich Dein Auto, dann hätte ich auch deinen Hänger.
Ich finde das Gespann klasse. :DH:
Ich habe aber nur 105 PS und Frontantrieb...und eine Golf-Kupplung :roll:
Außerdem bekomme ich üblicherweise nicht Deine Lademengen/Fahrt zusammen.

Wie immer kommt es darauf an, was man vor hat, transportieren will und wo der Hänger dran soll.

Du hast auf dem Hochlader die selben Reifen wie ich auf dem Tieflader. Das geht insgesamt bei Dir schon Richtung Nfz-Zug ;-)
Edit:
was nicht heißen soll, dass mit dem Frontantreib nix geht:
Bild

Noch ein Edit:
Längstransport:
Bild

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Gruß,
Christoph

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