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 Betreff des Beitrags: Re: Qualität der Verzinkung
BeitragVerfasst: Samstag 30. Januar 2016, 16:02 
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Joernfie hat geschrieben:
Hallo,

Beruflich habe ich etwas mehr mit Verzinkung und verzinken zu tun. Wir fahren täglich 20 auflieger voll Bauteilen zu einer verzinkerei........



In Summe würde ich sagen ist das normal sieht aber nicht gut aus.........


Mal aus der Sicht eines "industriellen" gesehen....


Hallo

Dann weist du aber auch das diese Art zu verzinken nicht für die Belastungen die im Straßenverkehr auftreten geeignet ist . ZB Salzwasser
Weißrost ist ``Normal `` und liegt am Lagern der Teile (feucht) ( Mangel an CO2) bis Sie mit einer schützenden Deckschicht überzogen sind http://www.feuerverzinken.com/fileadmin ... News_5.pdf

Habe es hier schon gepostet

waelder hat geschrieben:
Hallo

Diese Bleche sind alle Sendzimirverzinkt , für den Außenbereich nicht geeignet :kopfschuettel:

http://www.niedax.nl/SiteContent/files/ ... en%20D.pdf

_________________
Gruß aus dem schönen Schwarzwald
Waelder


Happy wife happy life :klatsch:

2002 tii nur Leistung :GG:
Keinen Airbag kein ESP wir sterben wie Männer :krank:


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 Betreff des Beitrags: Re: Qualität der Verzinkung
BeitragVerfasst: Samstag 30. Januar 2016, 21:00 
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Registriert: Dienstag 9. Dezember 2014, 20:56
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waelder hat geschrieben:
Joernfie hat geschrieben:
Habe es hier schon gepostet

waelder hat geschrieben:
Hallo

Diese Bleche sind alle Sendzimirverzinkt , für den Außenbereich nicht geeignet :kopfschuettel:

http://www.niedax.nl/SiteContent/files/ ... en%20D.pdf



In deinem Link zeigt man nur Beschichtung mit 275 mg/m2, das wird mit Sicherheit nicht füer den Ausseneinsatz reichen, wenn man aber 600 mg einsetzt reicht es oder ein zm 310 nutzt. Das hält jeden salzsprühtest aus und wurde irgendwann sogar von der bvmi getestet an irgendeiner Autobahn mit guten Erfolg.

Bei uns hat beides eine Freigabe für einen serienbetrieb und auch grosse automobilisten setzten im Fzg. Unterbau bandverzinkung ein...

Aber das ist alles offtopic sorry


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 Betreff des Beitrags: Re: Qualität der Verzinkung
BeitragVerfasst: Samstag 30. Januar 2016, 21:41 
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Mitlerweile habe ich mich mit dem Zustand mehr oder weniger abgefunden :? und weiß welche Marke ich " aus meinem Kopf von der Liste Markenhersteller entfernen kann" :klatsch:

Ich finde erläuterungen zu den verschiedenen Verzinkungen gehören hier rein. :DH: Wissen kann man niee genug haben :Vertrau mir:


Ich danke allen die mir Tipps gegeben haben und mich von dem Korrosionshaufen erlösen wollten :mrgreen:


Erstmal bleibt das dingen bei mir :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Qualität der Verzinkung
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Januar 2016, 11:10 
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Registriert: Freitag 18. Juni 2010, 19:26
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Wohnort: Braunschweig
waelder hat geschrieben:
Joernfie hat geschrieben:
Hallo,

Beruflich habe ich etwas mehr mit Verzinkung und verzinken zu tun. Wir fahren täglich 20 auflieger voll Bauteilen zu einer verzinkerei........



In Summe würde ich sagen ist das normal sieht aber nicht gut aus.........


Mal aus der Sicht eines "industriellen" gesehen....


Hallo

Dann weist du aber auch das diese Art zu verzinken nicht für die Belastungen die im Straßenverkehr auftreten geeignet ist . ZB Salzwasser
Weißrost ist ``Normal `` und liegt am Lagern der Teile (feucht) ( Mangel an CO2) bis Sie mit einer schützenden Deckschicht überzogen sind http://www.feuerverzinken.com/fileadmin ... News_5.pdf

Habe es hier schon gepostet

waelder hat geschrieben:
Hallo

Diese Bleche sind alle Sendzimirverzinkt , für den Außenbereich nicht geeignet :kopfschuettel:

http://www.niedax.nl/SiteContent/files/ ... en%20D.pdf


Joernfie hat geschrieben:
waelder hat geschrieben:
Hallo

Diese Bleche sind alle Sendzimirverzinkt , für den Außenbereich nicht geeignet :kopfschuettel:

http://www.niedax.nl/SiteContent/files/ ... en%20D.pdf



In deinem Link zeigt man nur Beschichtung mit 275 mg/m2, das wird mit Sicherheit nicht füer den Ausseneinsatz reichen, wenn man aber 600 mg einsetzt reicht es oder ein zm 310 nutzt. Das hält jeden salzsprühtest aus und wurde irgendwann sogar von der bvmi getestet an irgendeiner Autobahn mit guten Erfolg.

Bei uns hat beides eine Freigabe für einen serienbetrieb und auch grosse automobilisten setzten im Fzg. Unterbau bandverzinkung ein...

Aber das ist alles offtopic sorry



Ich kenne auch die industriellen Vorgehensweisen...

Wenn ein Zulieferer sein Verfahren verteidigt, frei nach "In der Studie blabla aber wir machen mehr drauf" und der Einkauf steht ihm zur Seite, weil der angebotene Preis toll ist, dann wird im Zweifel erprobt.

In so einem Fall wäre es eine Kombination aus Steinschlag und Korrosionserprobung. Gewisse Mindestanforderungen werden nicht unterschritten.

Bei solchen Bildern nach kurzer Zeit, würden hinterher Technische Entwicklung UND Einkauf auf den Zulieferer einschlagen, erstere als "klau mir nicht meine Zeit, habe ich doch gesagt" und zweitere als "Die versprochene Korrosionsbeständigkeit wollen wir haben, zum angekündigten Preis, dann stell halt das Verfahren um, der Preis bleibt, oder wollen sie sagen, sie haben uns bewusst nur unsere Zeit geklaut!? Sie sind doch Fachleute! Anforderungserfüllung und Preis wollen wir jetzt von Ihnen sehen!"

Das spart viel Arbeit, oft kommt sowas nämlich nicht mehr vor, da auch Zulieferer auf Blacklisten landen können ;)

Was ich nicht verstehe, ist dass Endverbraucher Beschwerden über solche Scheißqualität ins Lächerliche ziehen.
Manche Leute halten es also für völlig normal, sich ab mittlerer Fahrzeuglebensdauer mit dem TÜV über Rost zu unterhalten und das End Of Life sich durch den Rost definieren zu lassen, womöglich noch innerhalb der Lebensdauer der ersten Siebdruckplatte?

Als ich meinen Bootsanhänger mit 2 Trägern nachgerüstet habe, die auch verzinkt wurden, da gab es ein paar wenige Fehlstellen auf äußeren Ecken, weil der ca. 2m breite und 1m hohe Hauptträger nach dem verzinken mal angeschlagen ist. Dafür gibt es Zinkspray, die Dose nutze ich heute noch für dies und das... aber als ich den Bootsanhänger etwa 10 Jahre später weiter verkauft habe war da nichts dran, weder am ca. 20jährigen Grundgestell, noch an den ~10jährigen Nachrüstträgern, die ein Kumpel für mich geschweißt hat und die ich selbst zum verzinken gefahren habe.

Die Macken an der Platte kommen in den Bildern für mich nicht rüber und im Hinterkopf ist für mich die Siebdruckplatte auch ein Verschleißteil, alle 5-10 Jahre ist die je nach Gebrauch fällig. Deshalb verleihe ich meinen Anhänger auch nur für Gartengeschichten und Brennholz an gute Kumpels und die wissen auch schon, dass sie mir wegen eines Bauschutttransports nicht kommen brauchen, da ich sowas selbst nicht mit dem Anhänger fahre :roll:

Der Rost vom Gestell würde mich aber auch stören und Korrosion am laufenden Meter entlang der ganzen Kanten nach geringer Nutzungsdauer deutet einfach auf ein untaugliches Fertigungsverfahren im Zeichen von "Geiz ist Geil" hin - mit anderen Worten ist es ein Zeichen, dass diese Marke sich für "Preis statt Qualität" entschieden hat.

Kann man ja kaufen - beispielsweise für einen Hausbau und vor dem dritten TÜV ist man fertig und der Anhänger wird verkauft! Wer an der Stelle mit dem Markennamen für den Wiederverkauf plant, dürfte richtig liegen beim zocken, wer den Markennamen haben will, um den Anhänger selbst für 20 Jahre bzw. die Verschleißdauer von 2-3 Siebdruckplatten zu nutzen, sollte sich so ein Verzinkungswunder nicht holen.

Beobachte den Forstschritt derKorrosion bzw. wie weit du sie gestoppt bekommst und überlege dir, wie lange du den Anhänger behältst und wie lange du den "ehrlich" verkaufen kannst :roll:
Bei deiner geringen Nutzung kann es gut sein, dass ein Leihanhänger für dich günstiger wäre (Anschaffungspreis, Steuer, Versicherung, ...)

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MfG Eike
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 Betreff des Beitrags: Re: Qualität der Verzinkung
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Januar 2016, 11:27 
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Beiträge: 10993
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@ plinse,

Sehe ich genauso wie Du mit den Autoherstellern! Mich ärgert das ziemlich das man schon bei Neuwagen die Hohlraumkoservierung auf jeden Fall nachbessern muss, sonst hat man relative bald den Rost überall! Da wird der Unterbodenschutz von Auto zu Auto dünner!

lg,

7

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Dieses posting wurde CO2 Neutral geschrieben...
Hueffel hat geschrieben:
...Ich wähle meine Säge immer danach, mit welcher die Arbeit für mich leichter wird, nicht danach, welche Säge die Arbeit leichter bewältigt...


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 Betreff des Beitrags: Re: Qualität der Verzinkung
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Januar 2016, 11:42 
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Hallo

In Sachen verzinken muss man ja nur die ersten verzinkten Audi 80 :klatsch: mit einem A4 vergleichen
Tüv Prüfer Kommentar: die heben nur noch halb solang :KK:

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Gruß aus dem schönen Schwarzwald
Waelder


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