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 Betreff des Beitrags: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Freitag 1. Dezember 2017, 13:51 
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Ein fröhliches Hallo an alle Säger,

möchte mir gerne so ein Kleinsägewerk kaufen. Habe mich schon ein wenig informiert und ein Informant meinte mit einem Kleinsägewerk kann man nicht genau genug (1mm) arbeiten. Das Sägeband würde bei jeden Ast verlaufen und so wäre maßhaltiges sägen nicht möglich. Man braucht unbedingt eine Besäummaschine/Säge dazu. Ein andere meinte: Mit einem scharfen Sägeblatt ist alles kein Problem.

Wer hat nun recht?

Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Freitag 1. Dezember 2017, 16:51 
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Bei meinem Sägewerk verwende ich die Sägekette. Wenn alles richtig eingestellt ist und die Kette sauber geschärft ist, sind Genauigkeiten bis 1mm möglich.
So wird es wohl auch mit Bandsägen sein. Wichtig ist hier auch eine ausreichende Bandspannung.

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Gruß Eckhard


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 Betreff des Beitrags: Re: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Freitag 1. Dezember 2017, 17:33 
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Scharfes Sägeband, korrekte Einstellung der Säge und Erfahrnung des Sägers. Nun ist 1mm eher Ambitioniert und das Holz wird sich da manchmal quer stellen. Dieses liegt nicht an etwaiger Ungenauigkeit der Säge und dem Verlaufen des Schnittes sondern daran wie stark das Holz verspannt ist. Weitere Einflüsse ergeben sich bei der Holztrocknung, so das für eine am Ende verleimfähige Oberfläche weiterer Maschineneinsatz erforderlich ist. Geh in den Baumarkt, schau Dir sägerraues Holz an und Du kannst sicher sein die Qualität i.d.R. zu übertreffen. Schau Dir desweiteren den Einsatz einer Bandsäge in der Realität an und Du weißt mehr und ob das Ergebnis Deinen Anforderungen entspricht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Freitag 1. Dezember 2017, 18:24 
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Registriert: Montag 27. November 2017, 10:14
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Danke erst mal für die Antworten.
Das die Maschine vernünftig eingestellt ist, davon gehe ich mal aus. Wenn mit Gatter gesägt wird, dann ist ja auch Spannung auf dem Stamm - macht es da nichts aus?
Gute Idee, ich schau mir mal das Holz im Baumarkt an und natürlich auch meine Bretter, Dielen und Latten die mit einem Gatter gesägt wurden und messe mal mit der Schieblehre nach.

Nebenbei: Ich finde ich so ein Kleinsägewerk echt super, da man vier und mehr verschiedene Sachen aus einem Stamm sägen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Freitag 1. Dezember 2017, 18:40 
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Man ist mit einem Kleinsägewerk sehr flexibel und kann genau das sägen was man braucht. Ein Gatter wie ich es kenne macht ja alle parallelen Schnitte gleichzeigt, somit ist der Abstand zwischen den Schnitten gleich auch wenn sich der Stamm während des Sägens bewegt. Kommen halt im Zweifel gekrümmte Hölzer bei raus aber dafür maßhaltig. Bei einer Bandsäge kann sich der Stamm auf dem Sägebett bewegen, dagegen kann man in Grenzen was tun, aber bei sehr spannungsreichen Holz kann man auch nicht zaubern. Es bleibt ein Abwägen zwischen Krümmung und Maßhaltigkeit. Vernünftiges Rundholz ergibt aber auch vernünftige Ergebnisse, manchmal steht man aber vor der Aufgabe aus Brennholz was sinnvolles zu machen was durchaus gelingen kann aber manchmal bleibt es doch Brennholz ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Sonntag 3. Dezember 2017, 10:30 
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Wenn ich noch hinzufügen dürfte: hab auch festgestellt das das Band am ehesten verläuft wenn es stumpf wird und der Vorschub zu schnell ist. Bei mir merke ich das am ehesten an den Ästen. Da verläuft das Band dann nach oben oder unten. Mit etwas Gefühl und Übung lässt sich das aber vermeiden.
Und bezüglich der Genauigkeit. Man ist ja bei der BBS unabhängiger, man kann ja n Milimeterchen mehr einstellen wenn man weiß es wird dann noch gehobelt usw. Wobei ich sogar bei meiner kleinen BBS Bretter oder "Furniere" mit 3-4 mm Dicke sägen kann.

Welche BBS solls denn überhaupt mal werden?

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Gruß Chris
(Anonymer Holzmessie, aus ärztlicher Sicht unheilbar)
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 Betreff des Beitrags: Re: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Montag 4. Dezember 2017, 09:51 
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Registriert: Montag 27. November 2017, 10:14
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Hallo Ostseesäger,

vielen Dank für den Tipp mal nachzumessen. Im Baumarkt war ich noch nicht, aber meine Sachen vom Sägewerk hab ich mal nachgemessen und bin erschrocken. Bis zu 2 Millimeter Abweichung +/- bei Latten. Je "gröber" bzw. je dicker die Teile sind, desto besser passt es, meine ich. Hätte ich nicht gedacht, das ein Gatter so ungenau sägt. Schon wieder was dazugelernt. Danke Ostseesäger.

Hallo Stämmchen,

die kleinste von WM, eine LT10. Eine LT 15 wäre natürlich besser, in Vollausstattung. Wäre natürlich purer Luxus für mich. Bei einem neuen Auto oder Urlaub spricht keiner vom Preis, aber ein Sägewerk soll sich innerhalb kürzester Zeit rentieren.
Ich finde es halt super, wenn man ein paar Blöcke vorbereitet hat, kann man geschwind EIN Brett oder EINE Diele sägen, so wie man es braucht. Jetzt sind mir die Latten ausgegangen, Bretter habe ich genug aber keine mehr mit 3 cm usw.
Und wenn man ins Sägewerk mit 3 Stämmchen fährt und will 5 verschiedene Sachen haben, dann können die richtig böse schauen.

Nobel geht die Welt zugrunde.

Herzlichen Dank für alle Antworten.

Viele Grüße

MartinL


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 Betreff des Beitrags: Re: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Montag 4. Dezember 2017, 10:35 
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Hallo Martin,

Ostseesaeger hat geschrieben:
Scharfes Sägeband, korrekte Einstellung der Säge und Erfahrnung des Sägers. Nun ist 1mm eher Ambitioniert und das Holz wird sich da manchmal quer stellen. Dieses liegt nicht an etwaiger Ungenauigkeit der Säge und dem Verlaufen des Schnittes sondern daran wie stark das Holz verspannt ist. Weitere Einflüsse ergeben sich bei der Holztrocknung, so das für eine am Ende verleimfähige Oberfläche weiterer Maschineneinsatz erforderlich ist. Geh in den Baumarkt, schau Dir sägerraues Holz an und Du kannst sicher sein die Qualität i.d.R. zu übertreffen. Schau Dir desweiteren den Einsatz einer Bandsäge in der Realität an und Du weißt mehr und ob das Ergebnis Deinen Anforderungen entspricht.


Ich kann die Meinung nur voll vertreten.

Das Naturprodukt wird immer mal anders ausschauen, und ich habe schon so wilde Abweichungen bei Bauholz gesehen, das ist eher so Marke "Wurfpassung"


Es ist genial, wenn man sich schnell selbst ein paar Bretter, Latten oder Balken schneiden kann. Ich habe kürzlich auch noch ein paar Latten mit 4/8 gebraucht, und in der Zeit, die ich zum Sägewerk gebraucht hätte, die die lagernd hatten, habe ich mir schnell einen Stamm vom Polter gezogen und selbst aufgesägt.

Leider hab ich nur Kettensägen-Sägewerke, da ist das mit dem fertig schneiden nicht so einfach, bzw. mit dem Besäumen. Dafür meine ich, dass die Kette durch besseren Freischnitt eher nicht verläuft. Aufgetrennt habe ich das mit meiner großen Handkreissäge, langer Schiene und einem Sägeblatt mit extra wenig Zähnen.

Das ist keinerlei wirtschaftliche oder schnelle Lösung, das Ergebnis hat mich aber sehr zufrieden gestellt und ich war deutlich genauer bzw. auf den mm genau, als die noch vorhandenen 4/8er Latten, die auch noch verarbeitet werden sollten. Das Schnittbild ist natürlich anders Strukturiert, im Vergleich zur normalen Sägerauen Ware aber für mich eher besser. Für die Zukunft will ich mir noch was basteln, um mit einer Kettensäge das aufbesäumen machen zu können. Die große HK kann das zwar auch, aber bei 80mm ist halt Schluss.

Eine kleine Mobilsäge wäre natürlich auch mein Traum, vielleicht geht es sich ja mal aus.

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Stihl FS 130, Docma VF80 Bolt tragbare Spillwinde, Granberg Alaskan Mill MK III 36" + MK IV 72", VW T4 etc.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Montag 4. Dezember 2017, 18:13 
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Die Oberflächengüte ist auch abhängig von der Holzart, so kann ich bei Fichte ein wesentlich glatteren Schnitt haben als z.B. bei Lärche wo sich gerne die kurzen Fasern aufstellen. Man muß auch sehr aufpassen ob man nun über Verlaufen des Bandes (dann stimmt wenigstens einer der unzähligen Parameter nicht, manchmal liegt es nicht am Sägewerk) oder Maßabweichungen spricht, für den unbedarften ist das schnell das gleiche, aber Maßabweichungen (Vom Ende zur Mitte zum Ende des Abschnittes) können durch die Bewegung des Stammes beim Auftrennen entstehen. Deswegen ist es auch leichter die Toleranzen bei gr0ßen Formaten einzuhalten während man bei Latten da eher mal außreißer hat. Bretter sind wiederrum so dünn das meißtens (aber auch nicht immer) von Schnitt zu Schnitt nicht so viel passiert. Latten zur z.B. Dacheindeckung teilen die Welt in Mathematiker, die Rechnen und Zeichnen sich ihren Lattabstand aus und die anderen, die nehmen gehobelte Ware, die kostet aber auch etwas mehr.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Dienstag 5. Dezember 2017, 12:14 
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Hallo Moderator,

dein Sägeergebnis ist hervorragend, obwohl der Stamm auch etwas astig erscheint. Die Balken sehen aus wie wenn sie gehobelt wurden?
Habe jetzt an den Antworten gemerkt, das Holz sägen nicht ganz so einfach ist wie Brotschneiden mit der Brotschneidmaschine. Was ich zuerst dachte und die Youtube Videos es eigentlich auch so vermitteln.
Jeder Stamm ist anscheinend eine Herausforderung. Holzart, Spannung, Astigkeit usw.
Hat die Frische des Holzes auch Auswirkungen oder was ist besser: frisch oder trocken?
Bringt es etwas einen widerspenstigen Stamm mittels Spanngurten zu bändigen, jetzt unabhängig vom Aufwand?

Oje, oje je mehr Antworten, desto mehr Fragen!

Man merkt das der Ostseesäger noch einen schönen Hobel hat, ich will doch nur ein Kleinsägewerk kaufen und von Hand mit Schleifpapier alles schön glatt machen ;-).

Auf jeden Fall muss ich mir noch ein zweites Sägewerk in Aktion anschauen. Über 3 Ecken muss ich aber erst noch Kontakt aufnehmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Dienstag 5. Dezember 2017, 12:29 
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Hallo,

Thomas reicht eigentlich ;)

... An meinen Balken ist gar nichts gehobelt. Nur die Schnitte mit der Kreissäge sind natürlich feiner als die mit der Kettensäge. Die Astigkeit ist mir in dem Fall egal, wobei ich jetzt auch nicht sagen würde dass der sehr Astig war.

Zum Holz schneiden gibt es auch gute Literatur, und viel Wissen im Hintergrund. Auch wichtig ist die Aufteilung des Stammes mit den Jahresringen. Bretter mit liegenden Ringen z.B. werden sich stark verziehen, mit stehenden ringen behalten sie ihre Form eher.

Nasses Holz lässt sich in der Regel schöner aufschneiden als trockenes.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Dienstag 5. Dezember 2017, 14:17 
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Man muß halt lernen den Stamm zu lesen, mit der Zeit gewinnt man da an Erfahrung und es klappt dann immer besser. Eine Hobelmaschine fehlt mir leider noch, in groß und neu kann man da auch wieder fast so viel für ausgeben wie für eine einfache LT40... Wie gesagt, die Frage der Genauigkeit muß man unter dem Gesichtspunkt sehen das Holz ja auch nach dem Einschnitt trocknet und sich dabei nicht homogen verhält. Manchmal hilft es den Stamm irgendwie am Sägebett zu fixieren, eine Hydrauliksäge mit mehreren Stammklemmen ist da wohl sehr hilfreich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Freitag 8. Dezember 2017, 20:42 
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Wohnort: Süddeutschland
MartinL hat geschrieben:

aber meine Sachen vom Sägewerk hab ich mal nachgemessen und bin erschrocken. Bis zu 2 Millimeter Abweichung +/- bei Latten. Je "gröber" bzw. je dicker die Teile sind, desto besser passt es, meine ich. Hätte ich nicht gedacht, das ein Gatter so ungenau sägt. Schon wieder was dazugelernt. Danke Ostseesäger.


Ein Gatter sägt milimeter genau. Ausser die Blätter verlaufen. Sicher das sie nicht geschwunden sind? 2 mm sind da nämlich durchaus drin.

Zitat:
Und wenn man ins Sägewerk mit 3 Stämmchen fährt und will 5 verschiedene Sachen haben, dann können die richtig böse schauen.

Nobel geht die Welt zugrunde.



Schonmal umgespannt am Gatter? Weisst Du wie lange das dauert?

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Laß dir von keinem Fachmann imponieren, der dir erzählt: »Lieber Freund, das mache ich schon seit zwanzig Jahren so!« - Man kann eine Sache auch zwanzig Jahre lang falsch machen


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 Betreff des Beitrags: Re: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Sonntag 10. Dezember 2017, 11:10 
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Da gibt es 2 Möglichkeiten: entweder Sägewerk mit ner Blockbandsäge suchen, die sind halbwegs flexiebel, hier kann es aber sein das mann da pro Schnitt oder lfm bezahlt. Dann kannst Du Dir den Stamm auch im 5 mm Stücke sägen lassen.
Bei Sägewerken mit Gattern am besten fragen was die immer so eingespannt haben bzw welche Formate die so sägen, dann die Stämme dort lassen und warten bis was passendes im Gatter hängt...hat bei mir auch schon mal 3 Monate gedauert, ging aber dann zum gleichen Fm-Preis durch wie der Rest.

Bei uns kosstest der Fm gesägt im Gatter ca 40-60 Euro. Ist halde wieder die Frage ab wann sich so ne BBS rentiert und wieviel man sägt. Meines hab ich vor ca 2 Jahren zu n super Schnäppchenpreis ergattert und seitdem ca 20 Fm gesägt
Wenn die Menge so bleibt, dann ist es in 6 Jahren "abbezahlt". Strom, Sägebänder, Wartung usw noch nicht mitberechnet...

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Gruß Chris
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 Betreff des Beitrags: Re: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Sonntag 10. Dezember 2017, 12:11 
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Mobilsäger anrücken lassen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Sonntag 10. Dezember 2017, 14:22 
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Hallo

Hatte ich auch überlegt. Der Haken war das händeln der Stämme.
Für den Mobilsäger musst du vor Ort dann trotzdem einen Traktor mit Hublader/Radlader/Gabelstapler vorhalten.
Die bringen ihr Sägewerk mit, wird mit einem LKW gezogen. Die heben die Stämme aber nicht mit Muskelkraft drauf.
Teurer ist das aufsägen mit Blockbandsäge bei uns auch noch, da der Durchsatz geringer ist wie im Gatter.
Deshalb habe ich dann 6,5 FM weggebracht in ein Sägewerk mit Gatter.
Dort habe ich dann zweimal selber beim Besäumen mit angefasst, was sich positiv auf den Gesamtpreis ausgewirkt hat.

mfg Micha


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 Betreff des Beitrags: Re: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Sonntag 10. Dezember 2017, 15:33 
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Lacht mich aus, aber ihr heult auf hohem Niveau. 2mm sind selbst bei ner BBS ganz normal. Wenns Holz trocken is, isses eh krumm und gerissen, wen stören da 2mm. Bei Bauholz erst recht nicht, solche Maße kann kein Zimmermann lesen :p

Mein altes Gatter(was vielleicht bald wieder läuft) hat mit nem scharfen Blatt nen Schnitt mit ner Genauigkeit von 1mm. Mehrfach kamen Kunden, die waren total begeistert.

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Stihl MS 020,30cm+Heckenschere
Stihl MS 260,37cm
Stihl MS 038Magnum,45cm
Stihl MS 441,40+50cm
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Stihl 076AVEQ,75cm
andere Sachen die man so zum Fällen braucht
Gattersäge, BJ 1936, Durchlass 88cm
Trecker
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Bilder von mir:
http://motorsaegen-portal.de/ms-forum/v ... =6&t=34474


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 Betreff des Beitrags: Re: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Sonntag 10. Dezember 2017, 16:15 
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Beiträge: 153
Wohnort: Holzdorf bei Eckernförde
Ich ziehe mein Sägewerk mit dem PKW (gut, Geländewagen wäre abseits der Straße schöner), die Säge hebt sich das Holz selber aufs Sägebett und anscheinend ist der Spaß eher noch günstiger als das stationäre Sägewerk. Dafür erwarte ich dann schon eine gewisse Mithilfe bei der Entnahme des Schnittgutes sowie das die Stämme vernünftig liegen; und klar ist in manchen Situationen ein Frontlader o.ä. wünschenswert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Sonntag 10. Dezember 2017, 18:21 
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Registriert: Donnerstag 31. Dezember 2015, 16:32
Beiträge: 422
Wohnort: Saarland
Quitteck hat geschrieben:
...Bei Bauholz erst recht nicht, solche Maße kann kein Zimmermann lesen :p...

Na na na! Die Zimmerer die ich kenne, verwenden fast ausschließlich nur noch KVH.

Der Genauigkiet wegen. Auf ner Abbundanlage sowieso. :hihi:

Gruß
Eckat

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:dolmar: Sachs-Dolmar 105 (Bastelobjekt)
KM 85 R mit Hochentaster und Verlängerung, HS 81 R, SH 86, Eigenbau-Mill für die 880
Oehler OL100 Spalter
AS Baum1/SKT-A


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 Betreff des Beitrags: Re: Kleinsägwerk und Genauigkeit
BeitragVerfasst: Sonntag 10. Dezember 2017, 18:23 
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Beiträge: 10569
Wohnort: Duderstadt/Eichsfeld
Quitteck hat geschrieben:
Mein altes Gatter(was vielleicht bald wieder läuft) ....



Das wollen wir doch schwer hoffen! :mrgreen:

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