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 Betreff des Beitrags: Stihl 051 mit GB Arbor-Tech 3/8" LP?
BeitragVerfasst: Dienstag 25. September 2018, 20:09 
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Servus!

Ich will jetzt mal die Umrüstung meiner 051 auf ein 90er Schwert mit einer 3/8" hobby Kette angehen. Bei Grube gibts aktuell ja die Schwerter von GB in 1,3mm sehr günstig.

https://www.grube.at/forst/holzernte/mo ... -lp-1-3-mm

Kann mir jemand sagen welche Kettenlänge ich bei der Umrüstung brauche?

Für die Umrüstung möchte ich mich an den Thread von Egnaz halten: http://motorsaegen-portal.de/viewtopic.php?f=1&t=44474

Vielen Dank!

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MfG Wolfgang

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BeitragVerfasst: Dienstag 25. September 2018, 20:38 
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Duck you hat geschrieben:
Für die Umrüstung möchte ich mich an den Thread von Egnaz halten: http://motorsaegen-portal.de/viewtopic.php?f=1&t=44474

Würde dir empfehlen ein 3/8Picco Rim und kein 3/8 zu nehmen, die 051 könnte die Treibglieder an den Nietlöchern zerreissen, schwächster Punkt.

Duck you hat geschrieben:
Kann mir jemand sagen welche Kettenlänge ich bei der Umrüstung brauche?

90cm :mrgreen: :pfeifen:

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BeitragVerfasst: Dienstag 25. September 2018, 20:46 
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Ja ich hatte angedacht ein .404 Rim abzudrehen damit es passt. Dass ein normales 3/8 nicht passt war mir schon bekannt.

Hat ichs mir doch gedacht, dass ich mit einer 90cm Kette nicht so falsch liege... :KK: :mrgreen:

Aber falls mir jemand noch eine passende Treibgliederzahl nennen könnte wäre mir sehr geholfen ;) .

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MfG Wolfgang

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BeitragVerfasst: Dienstag 25. September 2018, 22:41 
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Also, das Stihl 90cm 3/8p hatte 114 TG ;) ob das an der 051 passt, weiß ich nicht. An meiner 9010 brauchte ich vor der Umrüstung 115. Zur Not musst du halt noch eins hin- oder weg nieten lassen, wenns anders nicht klappt.

einfach ein .404 Rad abzudrehen funktioniert nicht. Man muss ein 8z-.404 Kettenrad auf 42,4mm abdrehen, und das Rad gab´s meines wissens nur bei der 084, sollte bei Stihl aber noch lieferbar sein.

Viel spaß beim abdrehen übrigens :mrgreen:

Ich hab ein abgedrehtes und noch ein ganzes, inzwischen fahre ich aber normale 3/8p Kettenräder von gb.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. September 2018, 07:47 
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Wenn man 3/8p-Ketten auf einem normalen 3/8-Rim fährt, ist immer nur ein TG im Eingriff. Die Folge ist, dass die TGs auf der dünnen Flanke, wo der Antrieb erfolgt breitgeklopft werden. Folge: unnötiger Kraftaufwand und Schienenverschleiß. Gerissen ist mir noch keine Stihl 3/8p-Kette.

Bei der 90er 3/8-1,3mm-Stihl-Schiene auf der 880 musste ich von 114 TG auf 116TG verlängern.

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Gruß,
Christoph

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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. September 2018, 08:40 
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xl185s hat geschrieben:
Bei der 90er 3/8-1,3mm-Stihl-Schiene auf der 880 musste ich von 114 TG auf 116TG verlängern.

So ungefähr würde ich bei der 051 auch tippen,

xl185s hat geschrieben:
auf einem normalen 3/8-Rim fährt, ist immer nur ein TG im Eingriff
Gerissen ist mir noch keine Stihl 3/8p-Kette..

Mit dem normalen 3/8 Rim alles nur eine Frage der Kraft und der trockenen Eiche :pfeifen:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. September 2018, 08:55 
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mir sind bisher ein paar Ketten gerissen, aber immer nur nach Fremdkontakt. 90cm Nuss im Eingriff waren bislang kein Problem :)

Übrigens hat das abgedrehte Stihl 8Z-Kettenrad auf 3/8p-fit einen größeren Durchmesser als ein normales 3/8p 7z lowpro:

Bild

daraus ergibt sich eine schon höhere Kettengeschwindigkeit, was ich im Mill nicht unbedingt als Vorteil erachte. Ich würde das so nur noch auf sehr Leistungsstarken Sägen verwenden.

Bild

Meiner Erfahrung nach funktioniert im Mill eine etwas niedrigere Kettengeschwindigkeit mit entsprechend passendem Kettenprofil besser, als eine hohe mit dann großer Neigung zum hängenbleiben und nur wenig Tiefenbegrenzer.
Vielleicht täusch ich mich auch, so läufts bei mir aber ganz gut.
Meine 9010 hat jetzt die 107cm piccoschiene dran, die bringt die Säge bei Bedarf über´s Limit. Die 051 hat natürlich eine andere Charakteristik, mehr als die 90cm Schiene würde ich ihr aber auf keinen Fall zumuten.

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BeitragVerfasst: Freitag 28. September 2018, 20:53 
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Soweit ich noch weiss, hat die 051 0,2 NM Drehmoment mehr als die 9010, ausserdem liegen diese bei wesentlich nierdriger Drehzahl an, müsste die dann nicht besser fürs mill sein? Natürlich bis auf die Ölpumpe, die wieder bei der 9010 besser ist..


Zuletzt geändert von Eichsi am Freitag 28. September 2018, 22:38, insgesamt 1-mal geändert.
Vollzitat des vorhergehenden Beitrags entfernt.


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BeitragVerfasst: Freitag 28. September 2018, 23:31 
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Gleiches Drehmoment bei niedrigere Drehzahl heißt : weniger Leistung. Also auch weniger Schnittleistung.

Gr Nederbelg

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BeitragVerfasst: Samstag 29. September 2018, 08:53 
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Ja und mehr Kraft = weniger Drehzahleinbruch, da sie stehts von unten aus dem vollem schöpfen kann.
Deswegen nimmt man ja starke und langsame Sägen zum millen.


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BeitragVerfasst: Sonntag 30. September 2018, 19:22 
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über die 051 im Mill kann ich (noch) nichts sagen, da sie bisher nicht im Einsatz war. Ich hab aber eine Schiene, da passen gleich zwei davon gleichzeitig hin 8-)

Fakt ist, die liegenden Zylinder haben den Vorteil der Abgase nach unten weg. Bei der konventionellen, aktuellen Bauart steht man meist voll im Nebel. Dafür ist das Tanken wieder einfacher bei der 9010, die kann einfach auf der Seite liegen bleiben.

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BeitragVerfasst: Samstag 6. Oktober 2018, 19:44 
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Die Kettengeschwindigkeit muss so niedrig wie möglich sein, der Ansatz ist vollkommen korrekt.
Die Säge muss auch ein hohes Drehmoment haben, aber besser noch, ein hohes Drehmoment und eine hohe Leistung :D

Klar, die Säge zieht besser durch mit hohen Drehmoment als mit niedrigem. Wichtig ist aber, dass das Drehmoment nicht zu schnell abfällt. Denn dann bleibt die Säge stehen, bevor du sie aus dem Schnitt nehmen kannst. Mit hohem Drehmoment wühlt sie sich erstmal noch durch, und du kannst den Vorschub wieder einstellen, dass die Drehzahl wieder ansteigt.

Idealerweise fährst du die Säge halt so, dass sie im Leistungsmaximum sägt. Ist beim Millen aber nicht immer möglich, hab ich ausprobiert mit fest montiertem Drehzahlmesser.
Dann muss man die Säge soweit aus dem Schnitt nehmen, das die Zähne nur noch im Schnitt schleifen, und nicht mehr richtig ins Holz fassen.
Oder du musst pendeln, damit weniger Zähne im Eingriff sind. Das sieht aber im Schnittbild nicht gut aus, auch wenn es eventuell schneller gehen mag.

Hat man den richtigen Vorschub gefunden, schneiden alle Zähne gleichmäßig, das siehst du an den Spänen und hast einen gleichmäßigen Schnitt.
Bei 60 Zentimeter Eiche und 75er GB mit Picco Kette lag ich bei der PS9010 bereits unterhalb der maximalen Sägeleistung mit der Drehzahl, für den besten Schnitt.

Bei 45-50 Zentimeter kann man die Säge schön bei der Drehzahl der maximalen Leistung halten.

Das mit den Abgasen kann ich bestätigen, aber da kann man das Abweisebleich einfach wegfeilen in dem Bereich, das bringt Besserung um Gefühlt 90%


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BeitragVerfasst: Samstag 17. November 2018, 14:56 
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Hat jemand eine Bezugsquelle für das 3/8p Kettenrad von GB das auf die Stihl Kupplungsglocke passt?

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BeitragVerfasst: Samstag 17. November 2018, 15:34 
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Wenn es für die 051 sein soll ja, habe ich da.

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BeitragVerfasst: Samstag 17. November 2018, 15:42 
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Ich sollte echt meine Bestellungen etwas besser strukturieren :pfeifen:
DHL wird ja noch reich mit mir :hihi:

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BeitragVerfasst: Samstag 17. November 2018, 17:42 
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BeitragVerfasst: Samstag 17. November 2018, 22:13 
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Meiner Meinung nach ist es vollkommen egal, welche Drehzahl eine Säge im Mill hat... die 9010 hat 13500 maximal!

Die Drehzahl sollte sich immer irgendwo einpendeln, wo die Säge am Meisten Drehmoment hat. Dazu braucht man jetzt keinen Prüfstand, das merkt man mit den Stunden im millen schon.

Das package muss auch stimmen. Kette, Kettenrad, Tiefenbegrenzer usw.

das abgedrehte 8er picco rim, das ich früher im Einsatz hatte als es die lowpro in Deutschland noch nicht gab, ist für die 9010 auch ein bisschen too much. Einfach so gesehen ein höherer Gang. Mit weniger Tiefenbegrenzer bekommt man das etwas in Griff, oder evtl. auch mit den half skip Ketten. Die 3120 bekommt jetzt dann natürlich das 8er Rad drauf, da ist genug Power vorhanden um die piccokette standesgemäß bei höherer Kettengeschwindigkeit zu befeuern.
Leistung und Arbeit darf man nicht verwechseln! Wenn die Kette zur Motordrehzahl höher "übersetzt" ist, tragen auch mehr Zähne pro Sekunde Holz ab.

Fürs Schnittbild sollte eine höhere Kettengeschwindigkeit eher förderlich sein als eine niedrigere.

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BeitragVerfasst: Sonntag 18. November 2018, 09:24 
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Die "Max Drehzahl" ist vollkommen egal, das ist ja nuer eine Einstelldrehzahl fuer den Vergaser / die Gemischanreicherung.

Aber bei Max Drehmoment zu saegen ist auch nciht richtig. Denn die Saege hat dort nicht ihr Leistungsmaximum.
Das liegt bei niedriegerem Drehmoment und etwas hoeherer Drehzahl.

Wenn ich bei 6500 min mit Maximalem Drehmoment Saege, saege ich langsamer als wenn ich die Saege bei Maximaler Leistung fahre (bei 9000 min z.b.).

Da Leistung = Drehmoment x Drehzahl (salopp gesagt, ohne die wissenschaftlichen Einheiten), muss ich dort saegen, im Idealfall, wo das Produkt aus Drehmoment und Drehzahl am hoechsten ist.

Aber da beisst sich beim Millen eben die Katze in den Schwanz. Nehm ich die Saege etwas aus dem Schnitt, steigt die Drehzahl an, es kommt aber nur noch Pulver raus und Hitze. Wuehlen sich die Zaehne richtig in den Schnitt, kann die Saege die Drehzahl fuer maximale Leistung nicht halten.

Ich habe auch die Beobachtung wie Tom gemacht, dass im Zweifelsfall der Saegefortschritt am besten ist, wenn die Saege langsamer dreht als die Drehzahl fuer maximale Leistung angegeben ist. Das ist zwar paradox (man saegt also letztlich mit geringerer Leistung als maximal), wird aber damit zusammenhaengen, dass ein Zahn nur gut schneiden kann, wenn er richtig ins Holz eingreifen kan, und nicht drueberglitscht.
Darum braucht man halt Drehmoment, damit die Leistung nicht zu stark abfaellt. Wie ein Trecker halt, der die Leistung auch in gedruecktem Betrieb halten kann, also ein Leistungsplateau hat, statt einem steilen Peak.


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BeitragVerfasst: Sonntag 18. November 2018, 12:00 
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Das was Du beschreibst, nennt sich prozentualer Drehmomentanstieg und ist bei z.B. Schleppermotoren ein entscheidendes Kriterium.

Grundsätzlich gibt es beim Millen, wie bei jedem zerspanenden Vorgang, eine zum Material und zur Schneidengeometrie passende optimale Kombination aus Schnittgeschwindigkeit und Vorschubeinstellung.

Den Vorschub regeln wir üblicherweise von Hand, bzw. er stellt sich bei minimalem Gefälle fast von selbst ein.

Die Schnittgeschwindigkeit stellen wir durch Motordrehzahl und Kettenübersetzung ein.

Idealerweise sollte dabei der Motor etwas unterhalb der Höchstleistung laufen und damit bei dank einer schweren Stelle abfallender Drehzahl (z. b. Ast im Holz) den Drehmomentanstieg nutzen zu können, ohne unter die Mindestdrehzahl der Fliehkraftkupplung zu kommen.

Ich hätte bisher die 051 mit normaler 3/8-Kette mit einem 8er Rim betrieben, was üblicherweise auch so gehört, um die selbe Kettengeschwindigkeit wie bei 404 und 7er Rim zu haben (Standardausstattung).
Als ich das letzte mel bei meinem Vater war hatte ich das Rim vergessen und deshalb ein 3/8-7-Zahn Rim von seiner 441 draufgemacht.
Siehe da: Drehzahl bei ca. 8000 bis 8500 1/min, Kettengeschwindigkeit ist nicht mehr zu hoch, Säge zieht sich fast von selbst durchs Holz und bleibt trotzdem fast nie stehen...Sweet Spot gefunden!
Zumindest für dieses Holz im vorliegenden Durchmesser.
:DH:

Übrigens...noch was zum Diagramm Leistung und Drehmoment über Drehzahl:
Ziemlich in der Mitte zwischen P max (Leistung) und N max (Drehmoment) hat b eff sein Minimum..das ist der spezifische Kraftstoffverbrauch...;-)

_________________
Gruß,
Christoph

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