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 Betreff des Beitrags: Stämme vor dem Millen entrinden
BeitragVerfasst: Dienstag 28. März 2017, 11:12 
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Wie haltet ihr es damit? Entrindet ihr vor dem Millen, wenn ja wie und womit. Habe schon viel dazu gesehen mit einem Hochdruckreiniger die Stämme zu entrinden. Macht das einer von euch? Gibt es da Erfahrungen?

Was für einen Hochdruckreiniger bräuchte man dazu? Reicht da ein "kleiner" mit 150bar oder braucht man da schon 300-500 bar, damit das effektiv ist?

Wann am besten entrinden, wenn das Holz noch frisch ist, oder erst mal etwas liegen lassen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Stämme vor dem Millen entrinden
BeitragVerfasst: Dienstag 28. März 2017, 11:16 
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Mach ich ganz unterschiedlich.

glatte Rinde ohne viel Dreck bleibt dran, da es mir zu viel Zeit kostet. Grobe Rinde hat gerne viel Dreck drin und dann kommt man mit dem Schärfen nicht hinterher.

Wenn die so ganz dick ist, trenne ich sie erstmal der Länge nach mit einer Axt auf, und schäle dann mit Axt und Schepseisen ab. Entweder ganz frisch, oder ziemlich alt geht´s gut finde ich.

Hochdruckreiniger hab ich nicht probiert, da sollte aber denk ich schon Dampf dahinter sein. Und man braucht Strom, Wasser und hat noch mehr Sauerei ;)

So ne Eder Rindenfräse soll ja auch gut gehen, kostet aber auch wieder.

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 Betreff des Beitrags: Re: Stämme vor dem Millen entrinden
BeitragVerfasst: Dienstag 28. März 2017, 11:23 
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Also ich habe mir jetzt angewöhnt immer zu entrinden. Man kriegt dann einfach keine Viecher rein.
Ich hatte Fichte hier, da waren überall Bockkäfer drin. Ein paar hatte ich entrindet - da war nix drin. Gleiches bei Robinie.

Das schöne ist auch, dass man dann den Splint benutzen kann, wenn man mag, weil nichts von den Tierchen befallen wird. Bsp.:

Bild

Hier dagegen sieht man, dass der Splint befallen ist:

Bild

Ich entrinde nach dem Millen. Geht am einfachsten. Einfach mit dem zugmesser ab und gut ist. Hier sieht man Simon dabei ;)
Wenn die Rinde arg dreckig ist, entrinde ich mit dem Rindenschäler vorher (Eiche, z.B.)

Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Stämme vor dem Millen entrinden
BeitragVerfasst: Dienstag 28. März 2017, 12:03 
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Grundsätzlich versuche ich mein Holz möglichst sauber nach Hause zu bekommen. Wenn doch mal etwas Erde anhaftet, fege ich mit einem Besen mit Stahlborsten den Stamm ab. Wenn viel Dreck da ist und die Rinde auch noch zerklüftet ist, kommt auch das klassische Schäleisen zum Einsatz.
Ich hatte für einen Bekannten einmal Kiefern aufgeschnitten. Die Lagen entrindet schon länger bei ihm rum. Ich hab mich dann gewundert, warum die Säge immer so schnell stumpf war. Bei näherer Untersuchung konnte ich dann eine feine Dreck-Moosschicht feststellen. Ein Abfegen hat die Standzeit deutlich erhöht.

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Gruß Eckhard


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 Betreff des Beitrags: Re: Stämme vor dem Millen entrinden
BeitragVerfasst: Dienstag 28. März 2017, 14:04 
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ich hatte auch mal riesige Probleme bei richtig alter, abgelagerter Eiche. Da war der Splint schon so vermoost und dreckig, dass teilweise nach einem laufmeter schon wieder die Kette stumpf war. Haben dann so gut es ging den ganzen Splint runter gehackt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Stämme vor dem Millen entrinden
BeitragVerfasst: Dienstag 28. März 2017, 17:01 
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Das Entrinden kann die Lagerfähigkeit des Runholzes erhöhen (je nach Holzart), man hat viele Probleme mit bestimmten holzzerstörenden Inskten nicht, sollte dann natürlich möglichst schnell nach dem Fällen erfolgen. Je nach Zeit und Möglichkeit und Verschmutzungsgrad wird die Rinde abgeschält, ansonsten gibts ja noch den Vorschneider. Nun gibt es auch immer wieder Nachfrage nach Schwarten mit Rinde, deswegen wird sauberers Holz nicht immer entrindet. Für den Trocknungsprozess ergeben sich Vor- und Nachteile, in Rinde trocknen erfordert mehr Aufmerksamkeit.

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 Betreff des Beitrags: Re: Stämme vor dem Millen entrinden
BeitragVerfasst: Dienstag 28. März 2017, 17:06 
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Zum Entrinden braucht der Hochdruckreiniger 350 bis 400 bar. Solche Geräte kosten gerne 4 Mille und brauchen viel Wasser, da brauchst Du auch eine zöllige Zuleitung.

Ich kenne jemanden der damit für den Blockhausbau entrindet. Fichte Tanne geht mit 350 Bar, Douglasie fragt sich auch mal 400.

Gut um mal ein Stämmchen zu entrinden geht vielleicht auch was kleineres, wenn man hartnäckige Partien mit dem Eisen schält.

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Gruß

K.


Suche große Blockbandsäge, Hinweise erwünscht

fast stihllos zufrieden - säge mit :Husky: :3120: + Mill :dolmar: :solo: WIDL & Wood-Mizer LT10
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 Betreff des Beitrags: Re: Stämme vor dem Millen entrinden
BeitragVerfasst: Dienstag 28. März 2017, 17:28 
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Kommt auf die Holzart an. Eiche entrinde ich nur wenn die Rinde dreckig ist, Ahorn nie, der wird dann gelb. Fichte laas ich die Rinde meist dran. Auf jeden Fall trocknet das Holz in Rinde langsamer, Probleme mit Käfern hab ich nicht.

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andere Sachen die man so zum Fällen braucht
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 Betreff des Beitrags: Re: Stämme vor dem Millen entrinden
BeitragVerfasst: Mittwoch 29. März 2017, 20:09 
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Hallo cherokee

150 bar könnten evtl. gerade noch reichen, wenn du eine Dreckfräse verwendest. Ich habe bereits Fichten und Lärchen mit einem Hochdruckreiniger entrindet der 180bar hergibt. Das funktionierte jedoch nur mit einer Dreckfräse!

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Gruss Philipp

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 Betreff des Beitrags: Re: Stämme vor dem Millen entrinden
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. März 2017, 00:50 
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kommt auf viele Faktoren an und auch was du damit bezweckst.
vor dem millen is eigentlich unötig, oder gibt's einen speziellen grund?
mit den hd geht entrinden schon, kommt aber gehörig aufs holz an, wann es geschlagen wurde, wie lange es liegt usw. usw. aber vernünftig eh erst ab 300 bar.
aber schlag mal in den nächsten Wochen ne esche - die kannst fast mit der Hand schälen wenn da richtig saft durchgeht.

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Menschen nach ihrem Umgang zu beurteilen kann völlig verkehrt sein.
Judas zum Beispiel hatte vorbildliche freunde.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Stämme vor dem Millen entrinden
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. März 2017, 08:21 
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:danke: :wink: :DH: Esche hatte ich gerade und habe die mit dem Taschenmesser geschält.... ;-) ging erstaunlich gut. Ich würde gerne die Struktur des Holzes erhalten wollen du bei mechanischer Entrindung ist die ja hin... na mal schauen. Danke auf jeden Fall für die guten Anregungen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Stämme vor dem Millen entrinden
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. März 2017, 10:20 
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holzmächer hat geschrieben:
vor dem millen is eigentlich unötig, oder gibt's einen speziellen grund?


Kommt drauf an. Wenn die Rinde entfernt wird, ist die Standzeit der Ketten teilweise erheblich höher.

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 Betreff des Beitrags: Re: Stämme vor dem Millen entrinden
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. März 2017, 12:10 
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gerade da wo die kette eintaucht ins Holz ist es angebracht vorher mit Hochdruckreiniger sauber zu machen, wenn der stamm auf sandigen Untergrund gefällt oder gezogen wurde ist ein reinigen unbedingt erforderlich.
nur um Dreck zu entfernen reicht ein kleiner Hochdruckreiniger mit Dreckfräse.
Holz das entrindet wurde wird erst dann vom Käfer befallen wenn es annähernd trocken ist und dann bei den Stapelhölzern oder in Rissen.
Ahornholz wird nur gelb wenn es falsch getrocknet wurde oder im Saft gefällt war, bei meiner Meisterprüfung mündliche Prüfung damit das Ahorn schön weiß wird ohne zu bleichen, das einschneiden und trocknen wann wie. Wer kennt es noch das Ahornbretter auf den Kopf gestellt senkrecht aufgestellt wird??? mit der heutigen Holztrocknung in der Trockenkammer nicht zuvergleichen.
das schälen geht am besten sofort nach dem fällen, je länger gewartet wird um so schlechter geht es.


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 Betreff des Beitrags: Re: Stämme vor dem Millen entrinden
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. März 2017, 12:17 
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holzmächer hat geschrieben:
kommt auf viele Faktoren an und auch was du damit bezweckst.
vor dem millen is eigentlich unötig, oder gibt's einen speziellen grund?
mit den hd geht entrinden schon, kommt aber gehörig aufs holz an, wann es geschlagen wurde, wie lange es liegt usw. usw. aber vernünftig eh erst ab 300 bar.
aber schlag mal in den nächsten Wochen ne esche - die kannst fast mit der Hand schälen wenn da richtig saft durchgeht.


warum willst du Brennholz schälen für mehr ist ein Holz das gerade voll im Saft steht nicht zu gebrauchen, schon mal gesehen wie so ein Holz dann aussieht.
gelb fleckig ohne ende und nicht nur der Splint.


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 Betreff des Beitrags: Re: Stämme vor dem Millen entrinden
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. März 2017, 12:18 
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Tach,

ich habe im Vorfeld bisher gar nie & nichts entrindet :schreck:

Versuche halt möglichst unnötiges rücken zu vermeiden und den Stamm so nahe wie möglich an der Stelle wo er liegt aufzutrennen (sofern möglich). Dann passt das auch gut mit der Standzeit der Kette.

Entweder bei Verarbeitung besäumt oder halt geschält wenn die Naturholzkante erhalten bleiben soll. Bisher (toi,toi, toi) auch noch nie Probleme mit Tierchen gehabt (hoffe auch das bleibt so :pfeifen: )

Mit dem HD-Reiniger im Wald oder auf ner Wiese/ Acker stelle ich mir jetzt auch nicht unbedingt praktisch vor. Wasser und Strom braucht der ja auch, die großen Profigeräte mit Dieselmotor und Tank fallen ja eher aus bei Hobby.

Gruß SAW


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 Betreff des Beitrags: Re: Stämme vor dem Millen entrinden
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. März 2017, 15:06 
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holzwurm-1952 hat geschrieben:
Wer kennt es noch das Ahornbretter auf den Kopf gestellt senkrecht aufgestellt wird??? mit der heutigen Holztrocknung in der Trockenkammer nicht zuvergleichen.


Ich habe gerade große Ahorn-Tischplatten geschnitten und auf den kopf zum trocknen gestellt.

Bis jetzt stehen die gut da, und man sieht auch nicht unbedingt grüne Flecken (so groß bin ich nicht bis zur Schnittfläche)

Andere Schnittreste, die ein paar Tage mal schlecht gelagert wurden, sind teilweise sofort grün geworden.

Ich hatte auch schon mit im Saft stehenden Holz gute Ergebnisse.
Für den Hobbymann, wie es hier die meisten sind gibt es halt oft nur die Gelegenheit, nen schönen Baum zu bekommen wenn er umgekippt ist oder halt gerade gefällt werden musste.
Ich hole die Tage wohl auch nen mächtigen Nussbaum, den bekomm ich halt entweder jetzt im Saft oder er wird Brennholz. Und wie gesagt, Ergebnisse bis jetzt waren nicht schlecht. Esche nass habe ich aber noch nicht getrocknet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Stämme vor dem Millen entrinden
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. März 2017, 23:05 
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holzwurm-1952 hat geschrieben:
holzmächer hat geschrieben:
kommt auf viele Faktoren an und auch was du damit bezweckst.
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warum willst du Brennholz schälen für mehr ist ein Holz das gerade voll im Saft steht nicht zu gebrauchen, schon mal gesehen wie so ein Holz dann aussieht.
gelb fleckig ohne ende und nicht nur der Splint.


unserem kindergarten gefallen die eschenstämme die ich für sie voll im saft geschlagen und mit dem hd entrindet hab. was jucken da die flecken?

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 Betreff des Beitrags: Re: Stämme vor dem Millen entrinden
BeitragVerfasst: Montag 3. April 2017, 22:30 
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Ahorn wird gelb wenn er als Stamm zu lange liegt oder auch wenn er nicht richtig getrocknet wird. Das Wasser muss schnell raus, aber gleichmässig. Wenn du den schälst, geht das ungleichmässig, weil die Bretter auch von der Rinde her austrocknen. Ausserdem reisst der dann wie doof. MEINE Meisterprüfung, schriftliche Prüfung. Ich denke ich kenn mich aus, schneide seit 20 Jahren Holz ein. HD Reiniger könnt ihr vergessen, zumindest wenn ihr das nur säubern wollt. Wenn das was werden soll dann muss dabei die Rinde abgehen, sonst drückt ihr den Dreck bloss in die Ritzen in der Rinde.

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