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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 13:01 
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Hallo, an alle die vielleicht mal eine Blockbandsäge kaufen

Dieser Beitrag ist ein Nachgang meiner Beiträge Treat „Milling/Sägewerke, Wood-Mizer LT10-LT15“
Nachdem der Kostenvoranschlag der Pfalzwerke zum Legen der Stromleitung ernüchternd war, ca. 4,000,-- vom Verteiler zur Grundstücksgrenze, + 1 Tag buddeln eines Grabens zur Scheune, Mauerdurchbruch, Stromzähler, Sicherungskasten, Steckdosen pp., kam nur noch eine Benzinsäge in Betracht.
Warum Blockbandsäge. Mit dem Mill kann man mal einen Stamm auftrennen, ab nicht die Masse, die man zum Bau von rustikalen Möbeln braucht. Zwar gibt es bei mir in der Nähe ein Sägewerk mit Gattern und einer großen Blockbandsäge, aber bei denen ist Zeit Geld. Die Schneiden einen gelieferten Stamm in vorgegebene Bohlen, Bretter und verlangen dafür richtig Geld. Ein Entscheiden beim Schneiden, was mit dem Stamm passiert, je nach Maserung, Beschaffenheit, z.B. 2,5 cm für Rückenlehne Bank, dann 4,5 cm für Sitzfläche und in der Mitte bei wirklich toller Maserung 2 oder 4 x 7 cm für Tischplatten ist dort nicht möglich.
Bei einer Motorbandsäge kam jetzt nur Bernardo oder Lumag, die ziemlich baugleich wirken, in Betracht.
Bei Bernardo hatte ich in der Nähe keinen Lieferanten gefunden. Mir die Maschine bei E-Bay oder aus Bayern zerlegt auf eine Palette liefern zu lassen und dafür noch einige Scheine Transportkosten zu zahlen, war mir zu heikel. Zumal ich zurzeit auch niemand hatte, der mir beim Aufbau helfen könnte.
Bei Lumag hatte ich einen Haus und Hofservice mit Maschinenverleih und Vertrieb von Lumag Maschinen in der Nähe von Karlsruhe gefunden. Nach kurzen Verhandlungen waren wir uns einig. Kostenlose Lieferung der Maschine mit Aufbau und Probelauf sowie 2 Ersatzbänder für etwas über 4,000 €.
Ende Juni 2016 wurde die Maschine geliefert. Auf einem Anhänger, verpackt auf einer Palette und zum Glück schon vormontiert. Der Motor war montiert, Die Keilriemen und das Sägeband aufgezogen. Auch hatte der Lieferant noch seinen Sohn dabei, da er gemerkt hatte, dass der Sägeschlitten mit Motor pp doch recht schwer ist.
Zuerst wurde das Sägebett verlegt. (nur 2 Elemente, da ich nur 2,5 m lang schneiden muss). Von wegen „dünnes Gelump“. 5 x 60x100er Winkelschienen, die Ausgleichsverstellung mindestens 16er Gewindestangen.
Beim Herunterheben des Sägeschlittens vom Anhänger und Tragen der 4-5 Meter zum Sägebett müssten wir noch einen vierten Mann hinzuholen. War sauschwer. Nach dem Aufstellen wurden die Züge pp montiert. Öl wurde eingefüllt. Benzin in den Tank. Nach drei, vier Zügen ist der Motor gelaufen. Der Motor ist ein Honda Lizenz. 6,2 kw, 302 cm³
Nachdem Spannen des Sägebandes per Gefühl wurden bei einen 30 cm starken Fichtenstück einige Probeschnitte gemacht. Das Originalband lief ohne großen Widerstand durch den Stamm. Der Motor und die Nebengeräusche waren zu meinem Erstaunen relativ leise. Nicht viel lauter wie ein Rasenmäher.
Der gesamte Aufbau mittels Aufbauanleitung hat mit 3 Mann etwa 2,5 Stunden gedauert.

Nachdem ich einen Flaschenzug an der Decke montiert hatte, habe ich begonnen mein „Stammholz“ zu Brettern und unterschiedliche Bohlen zu schneiden. War alles Windwurf aus dem Sturm Aug. 2014. Von diesem Holz konnte ich mir im Sommer 2015 für wenig Geld einige Stämme machen. Hierunter waren Kastanien, Fichten, Douglasien, Kiefern und eine sehr schöne Lärche mit ca. 50 cm Durchmesser. Da ich das Holz rechtzeitig vor dem Winter entrindet hatte, war es und ist heute noch top.
Nach und nach wurde ich mutiger und legte immer dickere Stämme auf. Da ich Bohlen schnitt, musste das Band immer durch die komplette Stammstärke. Bei 50 cm kam die Maschine an ihre Grenzen. Mit viel Gefühl hat es bei Douglasie, Kiefer und Lärche noch funktioniert. Bei Fichte kam es vor, dass das Band stecken blieb. Dann Anhalten, 5 cm zurück und wieder anfahren, was das Schnittbild nicht beeinträchtigte.
Ich hatte gerade ein 80 cm langes und 50 cm starkes Weißtannenstück aufgelegt, aus dem ich Seitenteile für Tische schneiden wollten, als es beim Austreten des Bandes aus dem Holz einen Schlag gab und das Band gerissen ist. Nach näherem Betrachten sah man. dass das Band an einem Haarriss neben der Lötstelle, der schon teilweise oxidiert war, gerissen ist. Beim Abnehmen des Bandes fiel mir auf, dass der Gummiriemen auf dem linken Laufrad ca. 2 Finger breit durchhing und dass das Laufrad beim Lösen der Spannungseinrichtung „total lappelig in der Führung hing“ und bei Berührung nach links oben abkippte bis es am Gehäuse anlag. Dies kannte ich von meiner vertikalen Bandsäge nicht. Auch war hierüber in der Maschinen-beschreibung nichts zu finden. Es gab nur den Passus mit Bildern Schaube xx ist für die Justierung des Laufrades durch Ein/oder Ausdrehen, Mutter xy ist die Sicherung. Da ich befürchtete, dass die der Laufradaufhängung, Bandspannung etwas defekt ist wagte ich nicht ein neues Band aufzuziehen, Mein Lieferant konnte mir auch nicht weiterhelfen, da meine Säge die erste war, die er verkauft hat. Nach mehreren Anrufen bei Lumag in Bayern, Emails mit Bildern, konnte man mich überzeugen, dass das mit dem linken Laufrad so richtig ist. Die Mitarbeiter von Lumag in Bayern waren sehr hilfsbereit, ich wurde auch wegen dem Laufradproblem sofort in die Werkstatt verbunden.

Nun gut, neues Band aufgezogen, gespannt, beim Drehen des Laufrades ist das Band immer nach hinter gewandert. Nach längerem Probieren mit der Justierungsschraube habe ich bemerkt wie sich der Winkel des Laufrades verstellt. Nach einiger Zeit war es soweit, dass das Band gleichmäßig auf dem Antriebsrad und auf dem Laufrad liegen blieb. (ca. 9mm über die Räder überstehen). Bei Lösen des Bandes war das Laufrad immer noch total lose. Also wird die Stabilität des Laufrades erst mit dem Spannen des Bandes und dessen Gegenzug hergestellt. Das muss man erst mal wissen.
Mittlerweile habe ich mit der Säge etwa 30 2,5 m lange Stämme Stärke zwischen 25 und 50 cm geschnitten. Kiefer, Douglasie und Lärche (bei Lärche allerdings viel Wasser wegen dem Harz) gehen sehr gut. Bei Fichte kommt die Säge ab 45 cm an ihre Grenzen. Kastanie geht auch sehr gut, wenn man jedoch Wasser hinzugibt gibt es manchmal unschöne Flecken. Eiche habe bisher nur eine größere Astgabel geschnitten wobei die Säge auch sehr gut gegangen ist. Das Schnittbild ist sehr gut, bei Ästen verläuft das Band nicht, im Gegenteil Äste sind so glatt wie gehobelt. Wenn das Brett sich nicht verdreht ist nur minimales hobeln nötig um es plan zu bekommen.
Ich baue gerade Bänke. Da genügt es meisten wenn man bei der Sitzfläche mit dem Schleifteller mit 80 Papier drüber fährt und das Brett ist glatt.
Mittlerweile ist die Säge etliche Stunden gelaufen und das Band wurde 8 x getauscht, wobei jedes Mal das Laufrad neu justiert werden musste, was etwas mühsam ist. Da die Bänder wegen rechts, links, gerade, bei meinem Freundlichen nicht geschliffen und geschränkt werden können, schicke ich sie zu Wood Mizer.
Bei einem wirklichen Problem, Defekt der Maschine dürfte man hier im Südwesten doch etwas aufgeschmissen sein. Alle Hersteller kommen aus den Norden oder Osten. Ich hoffen dass die hiesigen Landgerätewerkstätten die Säge dann reparieren können.
Da ich Bretten aus den Stämmen schneide muss man improvisieren. Die Stammhalter greifen nur bis einige Zentimeter unterhalb der Stammhälfte, es sei denn man findet einen Ast, dann geht es auch etwas tiefer. Dies bedeutet, dass man von ober nur etwa bis zur Stammhälfte herunterschneiden kann. Um die untere Hälfte schneiden zu können befestige ich die Seitenwand eines großen Aktenschrankes auf dem Sägebett und schraube oder nagle die Stammhälfte darauf. Hält gut und man kann von oben herunterschneiden, wobei für das letzte Brett 4 cm bleibt. Mit tricksen kann man auch tiefer schneiden. Man muss dann jedoch aufpassen, dass man keinen Nagel oder Schraube erwischt.
Ich habe schon einige stark verjüngende Astgabeln in der Mitte aufgetrennt um sie auf den Brett fixieren zu können um 2 cm starke Scheiben zu schneiden. Wenn man das Holz unterlegt, annagelt, durch Anschrauben und Stabilisieren mit Lochband fest fixiert ist dies ohne Problem möglich.

Fazit: ich glaube ich habe mich bei der Säge nicht verkauft auch wenn es keine Wood Mizer ist. Der Benzinmotor ist ok, relativ leise, sparsam und nach dem Winter noch 5 Zügen gelaufen. Auch spiele ich mit dem Gedanken, wenn ich mein Holz fertig geschnitten habe, die Säge auf meinen Anhänger zu montieren um mobil zu sein, den so langsam kommen die Anfragen „ Ich habe einen Kirschbaum, kannst du mir den schneiden“ Da Kleingewerbe angemeldet wäre dies kein Problem.
Man kann alles sägen, was durch die Säge passt, von dicken Weißtannenklötzen bis zu Stämmchen von 5 cm Durchmesser, und unförmigen Holzstücken sofern man diese einigermaßen fest bringt.
Für das was ich die Säge brauche ist die Säge ideal. Bis 30 cm Stammstärke geht die Säge recht flott, bis 40 cm noch recht gut, über 40 cm muss man der Säge Zeit geben, hat ja auch nur 8,5 PS.

Viele Grüße aus der Pfalz
Heinz-Peter.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 14:20 
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Hallo,

vielen Dank für den Bericht! :super:

davon lebt das Forum. Das Thema Blockbandsäge ist ja schon einigermaßen komplex, schön wenn man sich so einige Meinungen schaffen kann.

Als Alaskan-Miller träumt man schon oft vom Sägebett, wo man einfach von oben runtersägen kann, bzw. durch drehen gleich fertige Ware schneiden kann. Mit einem Alaskan ist das nicht so einfach, und natürlich auch viel weniger effektiv.

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BeitragVerfasst: Dienstag 1. August 2017, 07:32 
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Hallo Heinz-Peter,

vielen Dank für den ausführlichen Bericht!
Ich habe mich im Frühjahr mit der selben Frage beschäftigt und bin bei einer Woodmizer LT15 gelandet, nachdem ich mit meinem Logosol M7 nicht mehr glücklich war.
Das Gefühl, eigenes Holz einzuschneiden, ist einfach klasse und wiegt die finanzielle Belastung (fast) auf!

Berichte bitte weiter...

Gruß Mister-B


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BeitragVerfasst: Montag 22. Januar 2018, 15:31 
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Hallo!

Habe auch diese Säge aber mit Elektromotor. Bei der Ersteinstellung kann ich nur beipflichten - es ist schwierig - aber wenn das erledigt ist, dann funktioniert die Säge ganz gut. Wenn man eine normale Bandsäge bereits einmal eingestellt hat, dann tut man sich sicherlich leichter. Brettchen bis 5 mm machbar. Die Originalbreite des Bandes ist 34 mm -> da ich nicht ein Originalprodukt kaufe, habe ich 32 mm Ware zur Zeit laufen (116 Euro für fünf Bänder inkl. Versand). Wenn man nicht in Eisen reinschneidet und auch vor dem Schneiden Verunreinigungen entfernt, dann halten die Bänder sehr lange. Ich würde ein Produkt nachkaufen, mit gehärteten Zähnen. Um die Schnittlinie zu sehen, habe ich ein Niveliergerät von Hofer (Aldi) gekauft um ca. 30 Euro. Es hat sich bezahlt gemacht, da man sofort sieht, wo man an Ende des Stammes den Schnitt macht.
Alles in allem: würde wieder diese Säge kaufen

lg

Christian

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Dolmar 9010, Stihl 170, 211, 362, Echo 2510, 360, Husqvarna 543 XP, Einhell 2245, Ryobi Hochentaster 18V, Ryobi Accukettensäge 36 V,div. Elektrosägen, Blochbandsäge, Traktoren: Steyr T80 und T288 mit Frontlader


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BeitragVerfasst: Mittwoch 21. März 2018, 11:04 
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Beiträge: 3
Ich habe die Säge jetzt seit ca 0,5a und ca. 10-15fm fertige Bretter.

Am Anfang stand der Aufbau (3-4h), mit sehr viel fluchen usw. Gut ich wollte eine Woodmizer hat bestimmt mitgespielt.

Das einrichten ging dann recht fix.

Erste Schnitte mit dem mitgelieferten Band eins. Ging wie erwartet. Nicht Top aber gut.
Nach 3 oder vier Stämmen dann wieder frust :wut: Band war nicht stumpf, es Brach einfach an der Schweißnaht. War mit 70Nm gespannt.
Also 2. Drauf und nur mit 50Nm gespannt da 30Nm ein bißchen zu wenig war. Band riss nach ca. Der gleichen Menge wieder an der Schweißnaht.

Nachdem die Bänder 60€ kosten sollten war klar das sofort ein anderer Lieferant gesucht wird. Hier zum Glück schon bestellt und erhalten.
Also neues Band drauf, gleiches Ergebnis.
Mit den nicht wirklich für die Säge geeigneten Bänder auch noch andere Probleme gehabt.
Also nächster Lieferant genannt bekommen, richtige Bänder gekauft (wie die anderen um 16-25€) leider auch hier wie bei den Mitgelieferten Bänder.
Bevor das Band stumpf war, Bruch an der Schweißnaht. Mit dem 3. Und 4. Das gleiche, nur das 2. Hielt bis es Stumpf war. :krank:

Zum Glück auf der Agritechnica bei Woodmizer vorbei geschaut.
Jetzt läuft das erste Band von dennen schon so lange wie die anderen bis zum Bruch. Gefühlsmäßig geht's auch etwas besser aber wie gesagt, wollte Woodmizer also kanns auch nur Einbildung sein. Band hat ca. 16€ gekostet und wenns dann doch bricht hoffe ich das das mit der Schweißnaht Garantie stimmt.


Weiter zur Säge:
Beide Keilriemen sind mehr oder weniger fertig :mekka: somit läuft das Band fast nur auf den Stahlrädern, somit viel weniger Reibung und dadurch weniger Vorschub also Arbeitsgeschwindigkeit.

SÄGE macht einen sehr Wackeligen Eindruck und windet sich auch beim Schnitt, jedoch ist der Schnitt ganz in Ordnung.

Spanauswurf ist durch die eingescheißten Stäbe viel zu klein, Material bleibt da immer hängen also die Stäbe rausgeschlagen.

Bandschutz könnte auch etwas tiefer sein, dann könnte man das Band schneller tauschen. Darf aber schätzungsweise nicht, zumindest nicht so einfach. Eine einfache Lösung dafür habe ich werde ich aber nicht kund tun.

Also alles in allem:

-Schrott Bänder :wut:
-sehr schlechte Keilriemen :mekka:
- schlechte bis mangelnde Stabilität :KK:
-Akzeptable Schnittgenauigkeit. :KK:
-Preis/Leistung ganz in Ordnung :danke:

Ergänzung:
Die Bandführungen sind auch zu weit unten (selbst bei höchster Einstellung) für die Laufräder oder diese sind zu klein. Und mindestens ein Lager an der Bandführung bekommt man nicht so hin das das Band daran läuft. Also immer mal wieder ausbauen und Führung zerlegen zum reinigen.

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Macht ein Baum, der im Wald umfällt, auch dann ein Geräusch, wenn ihn niemand hört?

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Lumag Blockbandsäge, NewHolland TL90, 6t Seilwinde, Epoke Kran mit Rot und Greifer auf dreipunkt und viele Eigenbauten.


Zuletzt geändert von KellerStefan am Mittwoch 21. März 2018, 20:41, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 21. März 2018, 11:14 
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Hallo,
das ist doch mal ein vernünftiger Bericht :danke:
Mir stellt sich jetzt folgende Frage:
Bist du trotz der Probleme zufrieden, oder bereust du, nich ein wenig mehr ausgegeben zu haben?

Gruß Mister-B


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BeitragVerfasst: Mittwoch 21. März 2018, 20:34 
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Ich habe keinen Vergleich.
Ich kann nur sagen das die Blockbandsäge die ich auf ner Messe gesehen habe genau so wackelig war.

Die Säge reicht für das was ich sie brauche, Käferholz nicht für 40€ Pro fm verkaufen und dann Anschläge kaufen zu müssen.

Und ich kann ja auch dicker sägen und dann hobeln.

Für den Zweck reicht es :handbetrieb:

Es ist besser als die Eigenbau Säge und kann dickere Stämme sägen.
Und mehr will man doch immer, am liebsten ne Mobile mit 2 Motoren (Öl und Strom) mit elektronischer Zustellung und und und.

Das was mich stört wird demnächst also spätestens in 1,5 Jahren, nach der Garantie geändert.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. Mai 2018, 09:37 
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Hallo!

Ergänung:

Da ich gelesen habe, wieviel ihr mit der Säge arbeitet, muss ich natürlich auch sagen, dass die Lumag sicherlich ein Prudukt ist, das ich nur für den Hobbysäger oder semiprofessionellen Säger empfehlen würde. Bei den teureren Produkten lässt sich natürlich viel rationeller Arbeiten. Für mich ist die Lumag o.k. da es mir vor allem darum geht, dass ich schöne Stämme für Tischlerware (Eigengebrauch) herstelle - und daher nicht einen hohen Durchsatz habe, wie andere Kollegen des Forums.

lg

Christian

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BeitragVerfasst: Mittwoch 9. Mai 2018, 16:11 
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Also wenn die Säge nach den paar Metern schon Probleme macht, dann ist das auch kein Hobbygerät, dann ist dass Schrott. Da kannst Du Dir für das Geld besser gleich Bretter kaufen.

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Gruß

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BeitragVerfasst: Freitag 11. Mai 2018, 22:22 
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Königstiger hat geschrieben:
Also wenn die Säge nach den paar Metern schon Probleme macht, dann ist das auch kein Hobbygerät, dann ist dass Schrott. Da kannst Du Dir für das Geld besser gleich Bretter kaufen.


Kann aber auch Fehler der bedienenden Person sein.
Bei einer Blockband ist zum Beispiel ab minus 5 Grad Celsius einfach mal Schluss. Da stehen auch die großen in den Sägewerken. Wird einem eher niemand sagen beim Kauf eines solchen Gerätes, die wollen es ja loswerden.

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BeitragVerfasst: Sonntag 13. Mai 2018, 10:49 
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Jetzt darf/muss ich wieder ein bisschen sägen, hoffe du hast mit der Temperatur recht!!
Damals müsste ich meistens Feuer machen um Wasser zu kühlung zu haben.

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Zuletzt geändert von Eichsi am Sonntag 13. Mai 2018, 22:19, insgesamt 1-mal geändert.
Vollzitat des vorhergehenden Beitrags entfernt


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BeitragVerfasst: Sonntag 13. Mai 2018, 10:57 
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Zur Kühlung nehm ich immer Autoschbeibenwischwasserfrostschutz bis -30 Grad. :mrgreen: Kann man ja runterverdünnen und im Winter ist bei mir noch nichts eingefroren. Steht unter anderem auch so in der Anleitung. Wenns mir langweilig ist dann säge ich auch bei -10 Grad (unterm Carport)

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BeitragVerfasst: Sonntag 13. Mai 2018, 21:43 
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Woodmizer hat sogar extra Bänder mit Frostprofil...

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BeitragVerfasst: Sonntag 13. Mai 2018, 23:03 
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Trotzdem, aber minus 5 werden die Dinger so ungenau, dass es lästig wird, wie gesagt, da stehen selbst die professionellen und beim Gatter fängts auch an zu nerven, weil das Holz so brutal hart ist und die Blätter sind wesentlich dicker.

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BeitragVerfasst: Montag 14. Mai 2018, 09:33 
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Also mit durchgefrorenen Stämmen hatte ich noch keine Probleme, außer das die Späne dann am Schnittgut festfriert. Ansonsten muß man den Vorschub anpassen und z.B. mit warmen Wasser arbeiten, ärgerlich ist halt das einem die Bandschmierung gerne einfriert. Wahr ist das das Holz dann härter ist - Weichholzprofile gehen dann eventuell nicht (benutze ich eh nicht) und den Vorschub muß man natürlich anpassen.

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BeitragVerfasst: Dienstag 15. Mai 2018, 18:55 
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Also in meiner alten Arbeitsstelle, einem Sägewerk, wurde das ganze Jahr durchgesägt. Im Gegenteil, hätten die mal 2 Wochen Urlaub gemacht, wären die Querförderer usw eingefroren. Also war es sinnvoller durchzuarbeiten.

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BeitragVerfasst: Dienstag 15. Mai 2018, 20:13 
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Haben wir auch gemacht, aber die meisten stellen irgendwann ab.

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Zuletzt geändert von Eichsi am Dienstag 15. Mai 2018, 20:44, insgesamt 1-mal geändert.
Vollzitat des vorhergehenden Beitrags entfernt


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BeitragVerfasst: Dienstag 22. Mai 2018, 18:05 
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Hallo,

da ich auf mein Betrag recht wenig Resonanz erhielt hatte ich mich innerlich bereits bei diesem Treat abgemeldet.
Da in letzter Zeit doch einige Bewegung in diesen Treat gekommen ist, und da die Säge, zumindest meine, nicht verdient hat dass sie so schlecht gemacht wird, möchte ich mich doch noch einmal melden. Gut, es ist keine Woodmizer, es ist jedoch nicht alles orange was sägt bzw. schneidet.
Ich hätte mich damals wahrscheinlich auch für LT 10 entschieden wenn es diese Blockbandsäge damals schon mit Benzinmotor gegeben hätte. Jetzt wird sie mit dem Kohler Motor angeboten (wahrscheinlich der gleiche Motor wie bei der Bernado).

Ich denke dass ich bis heute ca. 500 Meter geschnitten habe. Kein Abschneiden von Schwarten, sondern immer voll durch den kompletten Stamm, Stammstärke 20 – 50 cm, wobei das letzte Holz schon recht trocken war.

Nach dem 1. Bandbruch hatte ich bisher keinerlei Bandproblem mehr.
Die Säge läuft einwandfrei und sehr genau, wenn das Bett richtig ausgepleit ist. Man könnte Furnier damit schneiden.

Letztes Jahr hatte ich kurze Zeit Probleme, jedoch mangels Erfahrung.

Nach längerer Standzeit und Bandwechsel (die Bänder kamen geschärft von der Fa. Woodmizer zurück) packte die Säge nicht mehr den Schnitt in einem 20 cm Stämmchen. Das Band blieb immer wieder stecken und der Motor lief ohne Probleme weiter. Frust. Es musste nur der Antriebsriemen nachgespannt werden.

Seit dem Spannen des Antriebsriemens läuft die Säge bis heute einwandfrei

Das mit dem Bandbruch bei KellerStefan kann ich mir nicht erklären.
Ich habe 2 Ersatzbänder von Fa. Lumag. Laufen sehr gut. Sind jedoch viel zu teuer und werde sie auch nicht mehr kaufen. Von Woodmizer hatte ich mir das Probeband Double Hard 10/30 für 12,00 € bestellt. Ist geringfügig anders wie das Original. Passt jedoch super auf die Maschine und geht genauso gut wie das Ersatzband von Lumag.
Zur Zeit fahre ich die Woodmizer Hartholzbänder Double Hard 7/34 da ich jetzt fast nur noch Eiche und Kastanie schneide. Gehen super, sind nicht so aggressiv wie die 10/30 Bänder.

Ich habe gerade einen für die Maschine viel zu großen Nussbaumstamm gesägt.Ohne Probleme jedoch mit Geduld. Der Stamm hatte 55 / 68 cm Länge 2,5 m.
Ich habe ihn mit viel Fluchen entrindet um in eine wenig dünner zu bekommen.
Trotz seiner geschätzten 400-500 kg hat sich das Sägebette keinen Millimeter beimAuflegen bewegt. Der Stamm war so dick dass ich ihn ohne Stammhalter schneiden musste, da der Stamm gerade so durch den Führungsschlitten ging.
Ich habe von oben herab bis 55 cm Breite herunter geschnitten, dann den Stamm gedreht. Bei Drehen mit Stammwender ist dieser etwas unsanft auf das Bett aufgeschlagen, ohne Probleme. Daher von wegen nicht stabil. Dann habe ich von der anderen Seite wieder auf 55 cm Breite herunter geschnitten. Der Rest, ein Stück von 25 cm Höhe, das breiter wie 55 cm ist und nicht durch die Säge passt liegt jetzt beim Sägewerk, die eine große Blockbandsäge haben. Dies gibt vier gleich starke Bohlen für Tische.


Grüße aus der Pfalz
HeinzPeter


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BeitragVerfasst: Dienstag 29. Mai 2018, 00:58 
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Hallo Heinz,
sogar ich habe deinen ursprünglichen Thread gelesen, obwohl ich gar keine BBS habe und auch nicht unmittelbar eine Anschaffen will. Finde von solchen Beiträgen lebt das Forum. Man möchte aber halt auch nicht zu jeden Thread etwas schreiben, wenn man eigentlich nichts beizutragen hat.

Das sich die Lumag bei dir bewährt ist ja super, scheint ja eine echte Alternative zu sein. Und viele Sachen scheinen wohl auch einfach eine Frage der Bedienung zu sein.
Wenn man so einen schoenen Nussbaum hat, da haette sich doch aber fast angeboten den ein wenig zu besaumen, und dann ganz selbst zu machen auf der eienen Säge.
Man hätte ja eine Baumkante dran lassen können, ist ja eher unwahrscheinlich, dass man beide Baumkanten braucht in der Weiterverarbeitung.

Was deinen schoenen Bericht abrunden würde wären natürlich ein paar Bilder....du weisst doch, alle lieben Bilder (ich auch)
MFG
Volker


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