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BeitragVerfasst: Mittwoch 29. November 2017, 22:54 
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Den Lärm hält nur der ohne vernünftigen Gehörschutz aus! Also Du! :mrgreen: :groehl:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 29. November 2017, 23:36 
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oh gott da schau ich mal kurz nicht rein :lol:

@Chris, wegen BBS: Die bekommt halt die "dicken Dinger" nicht durch ;) und wenn mal so ein 150er Stamm irgendwo im Garten oder am Hang liegt, kommt der auch nicht so einfach auf die dementsprechende Säge oder Sägebett. Mit den Tragbaren Mills kommt das Sägewerk halt zum Stamm, egal wie fett dieser ist.

Grundsätzliches zur Double ended: Wie richtig vermutet verbinden sich die Sägen über die Fliehkraftkupplungen, sobald diese einkuppeln. Dann ist bei gleichem Kettenraddurchmesser auch die gleiche Drehzahl an der jeweiligen Säge.

Mein System läuft ja mit zwei gleichen Sägen, zwei 8500er Ducky-gepimpte 7900er ;)

Gravierender Vorteil ist, dass die Schiene an beiden Seiten Öl bekommt und angetrieben wird. Die "helfersäge", die an der normalen Spitze sitzen würde, liefert eigentlich das Öl, dass tatsächlich im Schnitt gebraucht wird, und fördert bzw. zieht die Kette auf der auslaufenden Seite. Die "normale" Säge bringt auch öl auf die Kette, und zieht den eigentlichen Schnitt durch.

Meiner Meinung nach unterstützt die "helfersäge" nur bei Ölung und Kettenvorlieferung, die eigentliche Arbeit verrichtet eigentlich weiterhin die "normale" Säge. Da diese aber weniger nebenverbrauch antreiben muss (Umlenkstern), packt sie auch mehr. Würde die zweite säge ins Geschehen eingreifen, müsste die Kraft wiederum über die KW-Lager der normalen Säge umgelenkt werden, welche also stärker belastet werden.

Zu erkennen ist auch, dass die Kette wahnsinnig unruhig wird, wenn die helfersäge von der Leistung Größer/Gleich ist. Kettenspannung muss auch sehr hoch sein, da die Sägen der anderen Säge sonst die Kette aus der Schiene werfen.

Großer Nachteil oder Gefahr der double-ended Schiene ist, dass eine Säge ein Problem hat oder ausgeht, und somit unter umständen heftigen Schaden davon fährt. Die Kupplungen machen auf, wenn die Kette unter der Einkuppeldrehzahl läuft. Ansonsten ist mitunter die Gefahr da, dass eine Säge die zweite antreibt, obwohl diese gerade steht. der Bediener hört aber, ob seine Säge läuft oder hochdreht. Deswegen ist es auch gut, wenn zwei leute dran sind. Und heben möcht ich das ding allein sowieso nimmer :mrgreen:

Double ended macht für mich nur bei richtigen Kalibern sinn. Für mich war es auch mehr ein "haben wollen", und dank dem Helper handle kann man die Schiene auch gut mit einer Säge nutzen.

Falls du das doch machen willst, pack die starke Säge an den normalen Platz, und die schwächere an den "helferplatz". Sie wird unterstützen, und mit der Drehzahl würde ich halt auch aufpassen. Also ggf. ein 7z Ritzel bei der schneller drehenden, ein 8z bei der langsamer drehenden. Ich würde es nicht riskieren, dass die langsamere Säge vielleicht doch mal im Leerlauf oder auch im Schnitt überdreht.

das "kleine" Mill habe ich auch von 36" erweitert. Dafür kaufe ich aber nicht die Erweiterungssätze, die Teile gibt es für einen Bruchteil des preises auch im Netz als normale 30mm-Profilschienen.

so hat meine kleine jetzt 95cm durchlass mit dem 42" Schwert, und die große 150. Für den einen Stamm alle paar Jahre passt das, wirtschaftlich arbeiten wird mit sowas nie einer :hihi:

ausser du schneidest natürlich Tischplatten für ein paar tausender die Platte ;)

Bei dem großen Mill würde ich die Granberg Traversen nehmen, die neuen sind wirklich stabil und gut gefräst. Als Rohr passt ein ganz normales Geländerrohr, und als Profil würde ich die 30x60mm Profilschienen nehmen. Aber hast du ja selber gesehen ;)
die 30er Schienen in der Länge verbiegen sich doch eher mal. Und da hängen dann zwei schwere Sägen dran und die Schiene will auch stark durchhängen, wenn sie nicht ordentlich geführt wird.

Im Prinzip musst du dir nur die Profile hinlegen und falls du das Ding mal in lang brauchst, baust du es in 10 Minuten um.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. November 2017, 06:31 
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tomdt hat geschrieben:
...

Großer Nachteil oder Gefahr der double-ended Schiene ist, dass eine Säge ein Problem hat oder ausgeht, und somit unter umständen heftigen Schaden davon fährt. Die Kupplungen machen auf, wenn die Kette unter der Einkuppeldrehzahl läuft. Ansonsten ist mitunter die Gefahr da, dass eine Säge die zweite antreibt, obwohl diese gerade steht. ...

Hallo Tom,
aber wenn eine Säge steht (Motor läuft nicht), löst sich die Fliehkraftkupplung. Die andere Säge treibt dann nur das Kettenrad und die Kupplungsglocke, die auf dem Nadellager dreht. Das Nadellager wäre dann in dieser Situation bei Dauerbetrieb gefährdet.

Weil aber die Schnittleistung abnimmt, wenn nur eine Säge läuft, merkt man das doch sofort und unterbricht das Sägen. Das ist dann nur ein Augenblick, dass nur eine Säge läuft.

MfG

martin-w

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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. November 2017, 11:02 
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@tomdt
Bei mir ist ein Mix zwischen haben wollen und endlich einen Plan wohin mit den dicken Brummern.
Danke für Dein Post! Besonders für den Tipp mit den Tischplatten :DH:

@martin- w
Leider nein, weil solange die andere Säge die Drehzahl noch so hochhalten kann, wird die Kupplung der nicht stehenden Säge, nennen wir sie lieber defekt, nicht auslassen. Da eine Säge allein aber kaum die Kette im Holz und die defekte Säge ziehen wird, steht das Ganze eh ziemlich schnell.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. November 2017, 13:51 
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Hallo Miche,
die Fliehkraftkupplung ist mit der Kurbelwelle kraftschlüssig verbunden. Wenn der Motor der "Hilfsäge" ausgeht, dreht die Kurbelwelle nicht mehr. Es gibt dann auch keine Fliehkräfte, die auf die Glocke wirken. Die Kette, die von der anderen Säge angetrieben wird, wirkt dann auf die stehende Säge nur wie eine nachlaufende Kette, die Kettengeschwindigkeit sinkt ja plötzlich.

Ich lasse mich nur durch Praxiserfahrungsberichte vom Gegenteil überzeugen. Meine Aussage gilt natürlich nur für moderne Sägen, und wenn die Leistungsdaten der beiden Sägen nich mehr als 20 qcm auseinanderliegen.

MfG

martin-w

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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. November 2017, 13:58 
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Hallo
Einkuppeldrehzahl ist ca.3000 fällt die Drehzahl darunter kuppelt sie aus, solange die Kupplungsglocke angetrieben wird läuft die Säge mit .
Das sollte man aber merken ,die Kette ist ja nicht gedacht zum antreiben ,nur zum angetrieben werden .
Schlimmer fände ich wenn sich die Kupplung löst durch drehzahlunterschiede der Sägen

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Gruß Martin

Dolmar PS 330 Bj 2000
Dolmar PS 410
Sachs Dolmar 110 Bj 1984
Sachs Dolmar 112
Sachs Dolmar 115 Bj 1987

Sachs Dolmar 120 BJ 1984

Einige Bilder von meinen Sägen
http://motorsaegen-portal.de/viewtopic.php?f=6&t=78103&start=100


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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. November 2017, 14:32 
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Jetzt gehen wir das aber genauer an! ;)

Also angenommen bei der einen Säge brennt der Kolben durch und diese treibt nicht mehr an. Die andere Säge kann aber die Drehzahl auf sagen wir 5000 U/min halten. Dann würde die Kupplung der defekten Säge nicht auslassen, weil die Drehzahl zum auskuppeln zu hoch ist.

Anderer Fall. Bei der einen Säge verabschiedet sich die Zündung und sie treibt nicht mehr an. Die Kompression ist nach wie vor hoch und die Drehzahl der noch antreibenden Maschine fällt unter 3000 U/min. In diesem Fall sollte sich theoretisch die Kupplung der defekten Maschine lösen, weil ja die Fliehkräfte nicht mehr zum Anpressen der Kupplungen reichen. Richtig so?

Ob es in der Praxis dann auch so ist, kann ich nicht beurteilen. Ich denke jeder hat schon mal seine Kette irgendwo eingeklemmt. Bei so einem Klemmer hab ich das, wohlgemerkt das Gefühl, dass die Drehzahl weiter unter die 3000 fällt und trotzdem noch nicht löst, weil sie noch so unter Spannung steht.

Auf alle Fälle sollten die beiden Motorsägenführer jedenfalls schnell merken, dass etwas nicht stimmt.

Ich hoffe, wir sind uns jetzt einig. ;)

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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. November 2017, 14:54 
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Leider nein, Miche.
Das Zentrum der Fliehkraftkupplung ist mit der Kurbelwelle fest verbunden. das ist so eine Art dreizackiger Stern (z. B. bei Stihl).
Die Fliehkraftsegmente sind nach aussen beweglich, werden durch Federn ins Zentrum zurückgehalten. Wenn die Kurbelwelle die Leerlaufdrehzahl überschreitet, wirken die Fliehkräfte gegen den Federdruck, die Fliehkräfte sind dann grössser als die zurückhaltende Federkraft.
Die Aussenbacken der Fliehkraftsegmente werden jetzt gegen die Innenseite der Kupplungsglocke gedrückt, und die Kupplungsglocke treibt über das Sternrad oder das Ritzel die Sägekette.

Der Fliehkraftkupplung ist es egal, wie schnell die Kupplungsglocke dreht (von der anderen Säge angetrieben). Sobald die Kurbelwelle nicht mehr dreht (resp. langsamer als Einkupplungsdrehzahl, 2500-3000 rpm), werden die Fliehkraftsegmente durch Federkraft von der Kupplungsglocke gelöst.

Wenn dem nicht so wäre, würdest Du beim normalen Sägen, wenn Du ohne Holzkontakt ausgehend von maximaler Drehzahl sofort vom Gas weggehts, das plopp-plopp des mitdrehenden Kolbens hören.

MfG

martin-w

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Zuletzt geändert von martin-w am Donnerstag 30. November 2017, 19:34, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. November 2017, 19:20 
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Genau so, wie Martin-w sagt :Vertrau mir:
Auf die Idee bin ich selbst noch gar nicht gekommen
Ganz einfach zu überprüfen:
Kettenraddeckel ab, Kette und Schiene runter
Anlassen, Vollgas geben und ausschalten
Die Kupplungsglocke dreht noch ewig mit ihrer Vollgasdrehzahl
weiter, dem Motor ist das aber Furz egal
Ist dasselbe Prinzip

Der ausgehenden Säge passiert also absolut gar nichts
Haben wir uns beim Bayerntreffen umsonst Sorgen gemacht, Tom ;)

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Grüße
Daniel
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Wenn's nicht dreckig sein darf, ist's Spielzeug und kein Werkzeug :pfeifen:


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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. November 2017, 20:10 
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tomdt hat geschrieben:

@Chris, wegen BBS: Die bekommt halt die "dicken Dinger" nicht durch ;) und wenn mal so ein 150er Stamm irgendwo im Garten oder am Hang liegt, kommt der auch nicht so einfach auf die dementsprechende Säge oder Sägebett. Mit den Tragbaren Mills kommt das Sägewerk halt zum Stamm, egal wie fett dieser ist.


Ok, da hast Du natürlich recht. Soweit ich noch nicht gedacht. Hab bis jetzt immer versichucht alles zum BBS oder ins Sägewerk zu karren.
Also trotzdem noch nach ner Mill guggen.

Die Fliehkraftkupplung soll ja sowohl zum Schutz der Maschine als auch dem Bediener sein.

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Gruß Chris
(Anonymer Holzmessie, aus ärztlicher Sicht unheilbar)
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BeitragVerfasst: Sonntag 3. Dezember 2017, 14:03 
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Und wieder einen Mit dem Millvirus angefixt

@ Miche

du brauchst auf jeden fall 2 462, alles andere wird nichts.
Ausser vielleicht 2 661 :mrgreen:

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gruß Simon

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BeitragVerfasst: Sonntag 3. Dezember 2017, 14:55 
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So wie ich @ tomdt verstanden habe, ...

tomdt hat geschrieben:

Gravierender Vorteil ist, dass die Schiene an beiden Seiten Öl bekommt und angetrieben wird. Die "helfersäge", die an der normalen Spitze sitzen würde, liefert eigentlich das Öl, dass tatsächlich im Schnitt gebraucht wird, und fördert bzw. zieht die Kette auf der auslaufenden Seite. Die "normale" Säge bringt auch öl auf die Kette, und zieht den eigentlichen Schnitt durch.

Meiner Meinung nach unterstützt die "helfersäge" nur bei Ölung und Kettenvorlieferung, die eigentliche Arbeit verrichtet eigentlich weiterhin die "normale" Säge. Da diese aber weniger nebenverbrauch antreiben muss (Umlenkstern), packt sie auch mehr. Würde die zweite säge ins Geschehen eingreifen, müsste die Kraft wiederum über die KW-Lager der normalen Säge umgelenkt werden, welche also stärker belastet werden.

Zu erkennen ist auch, dass die Kette wahnsinnig unruhig wird, wenn die helfersäge von der Leistung Größer/Gleich ist. Kettenspannung muss auch sehr hoch sein, da die Sägen der anderen Säge sonst die Kette aus der Schiene werfen.


...sollte die Hilfssäge gar nicht unbedingt die gleiche Leistung wie die Hauptsäge aufbringen (müssen). wichtiger ist ein annähernd gleicher Drehzahlbereich.
Und da wäre die die 362 als Hilfssäge zur 462 die ideale Ergänzung.
Falls mir mal eine 500i oder eine 661 über den Weg laufen sollte :pfeifen: könnte ich widerum die 462 zur Hilfssäge machen.

Jetzt hab ich mir erst mal, vernünftig wie ich bin, ein 36 " Granberg Mill bestellt, das ich dnn nach belieben erweitern könnte.

Wird also nix mit einer zweiten 462. ;)

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Miche hat geschrieben:
.....Falls mir mal eine 500i ........über den Weg laufen sollte :pfeifen:..

..


Nachtigall ick hör dir trapsen :groehl:

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Flo


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Die gibts doch noch gar ned! ;)

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BeitragVerfasst: Sonntag 3. Dezember 2017, 18:51 
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was ist eigentlich das kleinste double end Bar was es gibt?

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So kurz wie man basteln kann.
Nicht alle sind gekauft,
man kann einfach 2 Schwerter miteinander verschweißen...

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1xStihl BLK57
1xStihl KS43
1xStihl 045AVEK 1
1xStihl 045AVEK 2
1xStihl 045AVEK 3
1xStihl MS661C/AVEK4

1xStihl Contra Zivilschutzbund
1xStihl 056AVEQ Kommunal

1x Stihl 051AV BGS

Weiteres

MS170D; MS200BH; MS200T; MS270C; MS361; 3x 051AVEQ; 2x 076AVEQ; 08S; 3x 021; 2x S10; 2x MSE180/200; E30; 3x Homelite SupervXL12; Homelite XL2
KM130 mit HL-KM135°
BG86; HS80; FS350; FS460C-M; Stihl 3r; BT4308, KS244, Deutz F1L514/51; HAKO 1000E; Viking VM501; Samix S-B6


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BeitragVerfasst: Sonntag 3. Dezember 2017, 23:53 
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Bei GB HSD50-63D 50″, 125 cm, Double Ended Milling Bar 327,18 € ohne Forumsrabatt.
2 neue Stihlschienen 75 cm kosten allerdings fast das Selbe + die Kosten vom Schweissen, abzüglich der Garantie, die man auf ein gekauftes Schwert hat.

Ich bin eigentlich auch ein Fan vom selbst gemacht = gut gemacht, aber rechnen sollte sich dann das auch auch noch.

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BeitragVerfasst: Montag 4. Dezember 2017, 00:11 
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Zwei ausm Zubehör kosten deutlich weniger,
erfüllen aber denselben Zweck...

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1xStihl 045AVEK 2
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BeitragVerfasst: Montag 4. Dezember 2017, 00:26 
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Aus welchem Zubehör und vom wem geschweisst, geschliffen und entgratet, vor allem für wieviel Geld und wielange Garantie?
Für mich selbst kann ich das gerne und gutauch mal selbst machen. Aber wie schauts mit denen aus, die nicht schweissen und den den Grat in der 1,6mm Nut nicht selbst sauber entgraten können?

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BeitragVerfasst: Montag 4. Dezember 2017, 00:33 
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Die gehen zu ner ansässigen Schlosserei.
Sowas machen die ohne großes Federlesen.
Aber wenn du schon versuchst alles in Frage zu stellen,
solltest du es eh besser bleiben lassen...

P.S.: Aus welchem Zubehör?
Tja, da geb ich dir recht, da gibbet ein großes Angebot.
Mein Tip: Die üblichen Verdächtigen mal mit einem Besuch der Homepage beehren...

Und Garantie auf nen Verschleißteil?
Wow, willkommen in einer anderen Welt...

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1xStihl KS43
1xStihl 045AVEK 1
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