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 Betreff des Beitrags: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Freitag 16. November 2018, 01:37 
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Hallo,

Ich bin neu hier und ich möchte euch um euren Rat und Meinung fragen zur Anschaffung einer Mill und passender Säge. Habe im Forum jetzt schon einiges gelesen, bin mir bei der Wahl der geeigneten Säge etwas unsicher.
In erster Linie möchte ich die Säge für Arbeiten im Wald für Brennholz machen nutzen. Ich möchte, nach dem ich das Holz Werken für mich entdeckt habe und dieses Jahr zwei Bäume "nur" zu Drechselhoz verarbeiten konnte, auch mal den ein oder anderen anfallenden Stamm (1-3 pro Jahr) zu Dielen verarbeiten. Also ein Allrounder mit ausreichend Leistung für das Millen.

Aktuell tentiere ich zur Husqvarna 562 XPG mit 4,7 PS und der Möglichkeit ein 70er Schwert zu montieren, in Kombination mit dem Alaskan Mill MK-IV mit 30 Zoll.
Oder eine Nummer größer die 576 XPG mit 5,7 PS, welche mit 6,8kg 0,6kg schwerer ist und ein 50er statt 45er Schwert mit sich bringt.
Fürchte das die Säge für die Hauptaufgabe Brennholz zu schwer werden könnte. Ursprünglich hatte ich eine kleiner Säge im Blick, kann mir aber nicht vorstellen mit weniger PS diese auch für das Millen verwenden zu können. Preislich liegen die beiden rund 200€ auseinander.

Welche würdet Ihr empfehlen?
Was muss ich noch beachten und einkalkulieren z.B. Umbau auf 1,3mm Piccokette (nur für das 70er Schwert)?

Oder gar eine andere Lösung anstreben?

Bin da echt unerfahren und freue mich über jeden Ratschlag und Tipp.


Gruß Andi

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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Freitag 16. November 2018, 10:05 
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Servus Andi, viel Spaß bei uns!

Ich kenne beide Sägen nicht, rein von der Leistung würde ich dir aber nur die größere als Mindestmaß empfehlen.

70er Schiene, also ca. 55-60cm Durchlass im Sägewerk sind schon ordentlich. Da sollten es Mindestens die 70ccm sein, in Verbindung mit einer anständigen Ölpumpe bzw. schmierung.
Aktuell gibt es noch einige gute Dinosaurier-Sägen im Abverkauf, da nächstes Jahr die oberen Hubräume sehr ausgedünnt sein werden.

Wenn du mal ein bisschen in "live" drüber schauen willst, kannst du gerne mal vorbei kommen. IN-FFB ist ja jetzt nicht ganz weit weg ;)

Welche Drechselbank hast du denn, welche Spitzenhöhe? Schalenrohlinge je nach Durchmesser verlangen zum Teil schon auch ordentliche Sägen in der Vorbereitung.

Wie machst du dein Brennholz? nur beim Poltersägen ist eine große Säge jetzt auch nicht unbedingt fehl am Platz, wenn man durch irgendein Los laufen muss oder auch noch im Hang vielleicht kleine Bäume raus schneidet, ist eine kleine Säge immer besser.

Grundsätzlich kann ich dir eh immer eine zweite Säge empfehlen. Wenn die große im Mill eingespannt ist, muss hin und wieder mal ein Stamm etwas besäumt werden (wenn der Durchlass im Mill nicht reicht), die Auflage für den ersten Schnitt vorbereiten, etwas ablängen etc. etc.

:wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Freitag 16. November 2018, 10:59 
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Hallo!
Ich habe mit einer vergleichbaren Dolmar 6100 und dem Alaskan small Mill angefangen zu millen.
Du kannst damit sehr gut Durchmesser bis 35, max 40 cm machen.
Ich nutze das heute noch im Small mill, mit einer 50cm normalen 0.325er HM Garnitur. Ich habe damit durchaus gute Ergebnisse erzielt, und vor allem ist das small mill leicht, und man kann es immer dabei haben mit einer kleinen Leiter.
Man kann damit schoen kleine Sachen Millen, ABER: man will relativ bald was groesseres, weil man doch die wirklich schoenen grossen Staemme damit nicht mahcen kann. Wie gesagt, 40cm reine Schnittbreite ist das Maximum. Man kann bei der Dolmar 6100 eine 3/8 Picco Garnitur mit 3/8 Kette bekommen und einem 6er Antriebsritzel...damit duerfte dann etwas mehr gehen. Vielleicht 45 cm, oder sogar 50cm. Aber das geht dann langsam, und ist nicht wirklich sinnvoll.
Dafuer ist die Saege sonst super, und flexible einsetzbar, deswegen hab ich das ja auch so gemacht am Anfang.

Wenn du NEU anschaffen willst, wuerde ich eine staerkere Saege empfehlen, und gleich das groessere Mill in 75cm, mit dem du dann 60cm Durchlass hast, und vor allem eine Schnittgarnitur in 3/8 Picco (sehr duenne Kette).

Eine 576 sollte das wohl koennen, dafuer gibt es auch eine Schiene (Forstversand Grube, Arbortech Schmalschnitt, Aufnahme D009) die passt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Freitag 16. November 2018, 13:22 
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560/562 neigen bei solchen Vollgasorgien gern zur Überhitzung, und die Leistung im Mill wird enttäuschend sein. 576 oder der Nachfolger 572 wären m. M.das mindeste an Säge für den Zweck.

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Der Alex!
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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Sonntag 18. November 2018, 14:13 
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Hallo,

Danke euch schon mal für die Rückmeldungen. Was ich so generell heraus höre ist, dass es mit der 576 bzw. 572 zwar möglich ist, ich die Sägen aber eher am Limit bewegen würde. Tut der Säge sicherlich nicht gut.
Denke daher über eine der von tomdt erwähnten Dinosauriere nach. Konkret die Dolmar PS 9010 mit 74cm Schwert und als zweit Säge die Echo CS-352ES mit 35cm Schwert.
Ist die Alaskan Mill mit 30" in dem Fall noch ausreichend? Oder empfiehlt es sich dann eine Nr. größer anzuschaffen?

@tomdt: Ich habe leider nur eine kleine Drechselbank mit 175mm Spitzenhöhe. Schaffe darauf Schalen mit bis zu 33cm Durchmesser, aber das ist die absolute Grenze und geht, wie von dir erwähnt, nur mit gut vorgeschnittenen Holz. Ich habe dafür auf der Bandsäge eine Kreisschneidevorrichtung gebaut, damit haut es ganz gut hin.
Brennholz kommt überwiegend aus Losen und wird so groß wie möglich im Wald zerlegt damit es tragbar ist und auf den Wagen passt (Schlepper mit Anhänger). Zuhause wird es dann mit einer Wippkreissäge mit Zapfwellenantrieb auf Maß gebracht.
Aktuell haben wir eine alte kleine Stihl, kann gerade nicht sagen welches Model, welch zickt und immer öfter während des Schnitts in der Leistung nachlässt und aus geht. Warum konnten wir noch nicht herausfinden. Ist die Säge von meinen Vater und ich möchte mir nun eine eigene Anschaffen damit wir auch mal parallel im Wald arbeiten können.
Und ja, komme gerne auf dein Angebot zurück uns schau mir das Millen mal live an. Sende dir dazu eine PN.

Gruß Andi

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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Sonntag 18. November 2018, 20:31 
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Hallo,
hätte erst hier antworten sollen :pfeifen:

so ein Dino ist sicher gut und wird dir lange Freude bereiten. Auch im Wald bei dickeren Dingern kannst du auch mal gut mit einer 9010 arbeiten, wenn noch eine kürzere Schiene dabei ist.

Denke auch mal über eine 7900, 7910, Solo 681 nach wenn es auch andere Marken sein dürfen. Stihl ist normal sehr überteuert auf dem Gebrauchtmarkt, da zahlt man den Namen einfach mit.

Ich würde prinzipiell das Mill eher zu lang als zu kurz kaufen. Einstellen lässt es sich immer auf die gewünschte Länge. Sollte dann doch mal was dickeres dabei sein, lange Schiene montieren und los gehts.

Wie schon geschrieben, gerne kannst du mal einen Tag mitmachen und auch mal selber sägen. Wir müssen nur schauen dass sich was ergibt.

Ich habe eine Bank mit 200mm Spitzenhöhe, davor nur eine kleine mit 150mm. 200 ist schon ganz ordentlich. Am Besten ist aber einfach der Schwenkbare Spindelstock. So kann auch mal ein größerer Rohling auf die Bank und nachher dann über dem Bett fertig gemacht werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Montag 19. November 2018, 10:22 
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Ich bin beim Mill einfach doppelt gefahren :) 75cm und 107cm.
Schwert plus 3 Ketten kostet 150.- Dinger...das war dann auch noch drin.
Benutze tatsaechlich alle drei mills zu gleichen Teilen: Small mill, 75er, 107ner.

75er mit einer Solo 681 koennte ich mir auch als super Kombi vorstellen, leicht und sparsam :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Montag 19. November 2018, 12:26 
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Beiträge: 80
Wohnort: Landkreis Amberg-Sulzbach, Oberpfalz
carverandi hat geschrieben:
In erster Linie möchte ich die Säge für Arbeiten im Wald für Brennholz machen nutzen.


Über was für Bäume und Durchmesser reden wir denn da / wieviel?
Hast Du schon irgendeine Säge?

Ich hab eine Husqvarna 555, die ja gewichtsmäßig nah an der 562XPG liegt, wenn auch mit leichtem Vorteil. Vollgetankt mit 45er Schwert kommt die auf knapp 8 kg. Ich nehm sie gerne zum Fällen und Ablängen bei größeren BHD, aber als alleinige Universalsäge bei unseren Nadelholzbeständen wär sie mir zu schwer und ein Schwert mit 45cm oder mehr zum Asten zu unhandlich - kommt aber eben auf den Bestand an.

Ansonsten schließe ich mich dem Rest der Meinungen an - die Husqvarnas drehen zwar ordentlich und haben eine gute Spitzenleistung, gerade für Längsschnitte und Dauerbelastung ist aber Hubraum durch nichts zu ersetzen. Nachdem in der Mill Gewicht keine große Rolle spielt, würde ich dort durchaus auch den bereits genannten Dolmar Dinosaurier empfehlen.

Für Brennholz etc würde ich Dir je nach BHD und Menge eher ne Zweitsäge in Richtung 50 ccm / 38er Schwert empfehlen, damit kann man auch sinnvoll Asten ohne dass es zu sehr in den Rücken geht. Wenn es eine Husqvarna sein soll, z.B. die 545 - gibt es derzeit bei meinem Händler um die Ecke für 499,- im Angebot, im Internet noch günstiger. Oder bei eher schwächerem Bestand etwas noch kleineres. Unteschätz das Gewicht nach einem Tag im Wald nicht...

Ich persönlich habe ja noch meine (geliebte) MS200, die ich komplett zum Asten und für das meiste Schwachholz hernehme.
Mit 30er Schwert vollgetankt 4.9 kg versus 7.9 kg der Husqvarna 555, das merke zumindest ich in meinem Alter schon sehr, sehr deutlich :-)

Tom

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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Montag 19. November 2018, 21:32 
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die verreckt dir !!

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Sage was wahr ist,trinke was klar ist,esse was gar ist,sammle was rar ist,und bumse was da ist.

Mein Beitrag ist keine Kritik, keine Behauptung, und keine Anschuldigung, desweiteren liegt es mir fern, irgend jemanden mit meiner Aussage beleidigen oder sonst wie kritisieren zu wollen, außerdem enthalten viele meiner Beiträge Ironie, Sarkasmus,Humor (Schwarzen und Weißen) , bis hin zum Spaß auch ganz üblen Spaß und eigentlich tut es mir leid das ich überhaupt was geschrieben habe


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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Dienstag 20. November 2018, 22:56 
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Meine 562 ist nur vom Stämme schmälern kaputt gegangen. Das Dauervollgas tut denen nicht gut.

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Laß dir von keinem Fachmann imponieren, der dir erzählt: »Lieber Freund, das mache ich schon seit zwanzig Jahren so!« - Man kann eine Sache auch zwanzig Jahre lang falsch machen


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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Samstag 24. November 2018, 22:00 
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Hallo,

danke noch mal für die weiteren Tips. Ich habe mir jetzt die 545 angesehen und die ist es jetzt auch geworden. Für das Millen werde ich mir die Dolmar 9010 "sichern" und den Umbausatz auf D009. Alles weitere zum Millen dann im nächsten Jahr wenn das Budget wieder mitspielt.

Danke Euch!

Ach ja, eigene Säge hatte ich bisher keine eigene. Habe bei bedarf die von meinen Vater genutzt. Hat eine Stihl MS 341. Wie gesagt, aktuell streikt diese etwas. Werde mich hier mal umsehen was ich noch an Tips zum fixen finde oder ggf. einen neues Thema aufmachen. Wenn nichts klappt geht sie zur Wartung an den freundlichen.

Gruß Andi.

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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Sonntag 25. November 2018, 01:06 
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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Freitag 19. Juli 2019, 06:57 
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workaholic hat geschrieben:
die verreckt dir !!

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Sollte man die Auto tune Sägen aus diesem Grund auch nicht für Schälgeräte benützen?

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WoidBoy



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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Freitag 19. Juli 2019, 08:36 
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Registriert: Freitag 12. Juli 2019, 07:20
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Hallo,

das hat wenig bzw. nur im weiteren Sinn mit Autotune zu tun. Autotune sorgt ja nur für die richtige Vergasereinstellung in Abhängigkeit von der Umgebung, du kannst aber (theoretisch, als Gedankenexperiment) einen normalen Vergaser auf die Säge montieren und den genau so einstellen, wie es Autotune tun würde. Dann hättest du einfach eine korrekte Vergasereinstellung, mehr nicht. Autotune schützt dich sogar in gewisser Weise vor zu magerem Gemisch, also wenn du z.B. eine Säge hast, wo der Vergaser an einem Sommertag in einer gewissen Höhenlage eingestellt wurde, während du die Säge bei sehr kaltem Wetter im Tal einsetzen willst.

Was aber mit "Generation Autotune" kommt ist, dass die Sägen immer kleiner und leichter werden, allerdings nicht wirklich Leistung verlieren. Die 562 XP hat 5,7kg auf 4,8PS während z.B. die Dolmar 115 5,1kg bei nur 3,7PS hat. Was das mit sich bringt ist einfach, dass du erstens weniger Masse als Pufferspeicher hast, zweitens tendentiell auch weniger Oberfläche für die Wärmeabfuhr. Auch die Lager etc. werden so klein wie möglich ausgeführt, einfach um Gewicht zu sparen.

Ich will hier die 562 nicht schlechtreden, das ist ne tolle Säge und ich kenne einige Leute die sie im Akkord einsetzen und von der Lebensdauer positiv überrascht sind. Allerdings ist eine Kettensäge nicht für Dauervollgas wie im Sägewerkseinsatz ausgelegt, die Belastung für die Maschine ist da einfach nochmals höher als im Wald. Hier würde man sich, wenn man die Säge so belastet, auch ein größeres Gerät nehmen. Einer der täglich Bäume mit 80cm Durchmesser und mehr fällt und das im Akkord, eine Belastung die der im Sägewerk meiner Meinung nach halbwegs kommt, wird sich auch was größeres als die 562 kaufen.

Bei den älteren Sägen hat man halt bei der Konstruktion mehr Sicherheit draufgepackt, die konnte man eher schinden. Mittlerweile sind die Sägen halt immer weiter gewichtsoptimiert, eine kräftige aber dennoch leichte und drehfreudige Säge ist halt in der Praxis optimal. Die sind dann aber wirklich aufs Fällen und Asten zugeschnitten und werden durch höhere Beanspruchungen überlastet.

Alleine aus diesen Überlegungen und den technischen Daten wäre eine Dolmar PS 9010 einer Husqvarna 572 oder 576 im Sägewerk sicher überlegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Freitag 19. Juli 2019, 12:52 
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Kann ich bestätigen, meine 562 hat sehr schnell den Abgang gemacht. Hinterher ist man immer schlauer.

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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Sonntag 21. Juli 2019, 03:21 
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Autotune optimiert die Motorleistung, "kaschiert" dabei aber im Gegenzug eventuelle kleinere Mängel und sogar angehende Kolbenfresser, bis dann alles zu spät ist. Ich habe hier zwei 550er von einem Kumpel mit Abriebschrott in Spangröße :schreck: - die sind beide ohne irgendwelche Vorwarnung bei Vollgas einfach stehen geblieben.

In der Mill würde ich nur eine Säge mit einstellbarem (anfettbarem) Vergaser nehmen, solange es keine Autotune-Sägen mit Mill-Modus gibt ;) . Je mehr Hubraum, um so besser. Das Gewicht ist in der Mill eigentlich weniger wichtig.

Ich persönlich bevorzuge beim ersten Mill-Schnitt eine Säge, die mir ihre Abgase nicht zurück ins Gesicht pustet (meist eine Stihl 076/050). Ich säge in der Mill auch ab und zu mit noch älteren und schwereren Sägen (Contra, alte McCullochs usw.). Ein wenig mehr Motorgewicht sorgt bei guter Ausrichtung des Stamms (Gefälle nach vorn/rechts) hinsichtlich der Führung der Säge für mehr Stabilität. Da hat jeder aber eine andere Meinung/Erfahrung.


Das wichtigste bei meinen Mill-Sägen: sie waren bei der Anschaffung alle kosmetisch und detailtechnisch in einem desolaten Zustand, aber mit perfekt laufendem Motor und einwandfrei arbeitender Ölung, sprich super extrem günstig, und können daher bei Bedarf sofort und ohne Weinen ersetzt werden (habe 3x 076, und 3x 050/051 nur für die Mill). Die jeweils defekten werden dann einfach wieder instand gesetzt (momentan mille ich aber noch immer mit dem ersten 076/050 Paar). Mein Preislimit für eine brauchbare Mill-Säge war vor etwa 10 Jahren ca. 100 Euro... :pfeifen: damals gab es hier so was noch zu dem Preis.

Bei Schnittbreiten bis 40 cm kommt auch manchmal eine Husqvarna 268 oder Stihl 046 zum Einsatz. Meine 064 und die größeren Husqvarna wiederum sind mir zum Millen zu schade...


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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Dienstag 23. Juli 2019, 11:23 
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Werden die Motorsägen auch von dem Abgaswahn erfasst?


Denkt ihr dass die Großen vom Markt verschwinden?

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Gruß
WoidBoy



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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Dienstag 23. Juli 2019, 11:42 
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Tach,

mille ja auch mit einer 051, geht wunderbar, vor allem die Ölpumpe versorgt auch die 90-cm Schiene Problemlos (habe kein Zusatzöler o.ä. drauf). Habe einen Durchlass von 86cm (Stern gebohrt), den habe ich auch schon fast voll ausgenutzt (~83cm nach beischneiden hatte die Kirsche).
Weder optisch schön noch mit Bremse, spielt im Mill aber m.M.n. keine Rolle. Hab die 051 neu gelagert, neue WEDI's, neu abgedichtet (inkl. Ölpumpe), Vergaser-Membranen ersetz,läuft ohne murren seit >30FM (Eiche, Esche, Ahron, Kirsche, Nuss, Thuja, Kiefer....) :Vertrau mir:
Japanischer Säger hat geschrieben:
Mein Preislimit für eine brauchbare Mill-Säge war vor etwa 10 Jahren ca. 100 Euro... :pfeifen: damals gab es hier so was noch zu dem Preis.

Habe erst im letzten Jahr eine weitere 051 mit Bremse in wirklich schönem Zustand bei Kleinanzeigen gekauft. Verkäufer wollte eigentlich nicht verschicken, nach ein wenig hin und her geschreibe habe ich die Maschine für 180€ inkl. Porto und Paypal Gebühr bekommen YES

Sprit rein, 3 mal gezogen und lief! Immer gut eine Ersatzmaschine zu haben, wirklich viel gearbeitet hat diese jedenfalls nicht.

Lange Rede kurzer Sinn: Auch hier gibt es manchmal noch Eisenschweine zu nem guten Kurs, gerade zum millen optimal (alleine der Abgasführung wegen) :echt:

Gruß SAW


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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Dienstag 23. Juli 2019, 14:03 
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WoidBoy hat geschrieben:


Denkt ihr dass die Großen vom Markt verschwinden?


Ist doch schon der Fall, 3120, 9010 etc. Weiß nicht ob die 880 aktuell noch lieferbar ist.

eine ältere Säge mit liegendem Motor ist schon gut fürs Mill, meine 051 und 076 habe ich auch auf der Agenda von der Regalsäge mit gelegentlicher Nutzung wieder zur Dauereinsatztauglichkeit zu bringen.

"ältere" Konstruktionen wie 9010, 3120 etc. sind auch sehr gute Sägen die im Mill gut und beständig laufen. Bis vor kurzem gab es die Sägen ja auch noch relativ Preiswert als Neugerät zu kaufen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Husqvarna 562 XPG als Millsäge?
BeitragVerfasst: Dienstag 23. Juli 2019, 14:50 
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Beiträge: 20
Quassi war das so wie der Abverkauf bei der 550xp mark 1.

Hat die 3120 eine D009 Aufnahme?

_________________
Gruß
WoidBoy



550xp Mark 1 :Husky: 576 xpg :Husky: El321 Carver :Husky:


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