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 Betreff des Beitrags: Astwurf vermeiden bei toter Buche
BeitragVerfasst: Dienstag 23. Februar 2021, 03:39 
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Moin,

ich habe gerade mal eine Frage, die sich aus meinen Kenntnissen vom Sägekurs nicht beantworten lässt (weil es dort hieß, dass man solche Bäume dann erstmal außen vor lässt außer es geht um Verkehrssicherungspflichten oder man macht sowas regelmäßig - na danke...).

Und zwar haben wir im Wald eine 15-20m hohe Hainbuche die jetzt bestimmt den zweiten Winter tot ist und daher zügig gefällt werden muss. Dooferweise erscheint die Krone recht Morsch und würde scheinbar gerne den einen oder anderen Ast herabwerfen wenn man nicht aufpasst. Jetzt habe ich sorge, dass dies just beim Sägen passieren könnte und ein solches Unglück brauche ich nun wirklich nicht. Daher meine Frage:

Welche Sicherungsmaßnahmen kann ich treffen (PSA inkl. Helm mal als Selbstverständlich vorausgesetzt)?
Was muss ich beachten?
Gibt es hilfreiche Tricks oder Hilfsmittel?

Ich freue mich über euren Input
Viele Grüße


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BeitragVerfasst: Dienstag 23. Februar 2021, 06:15 
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Beiträge: 3189
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Hallo,
Also erst mal, das nächste mal eher fällen, nicht erst 2 Winter warten.
Der Helm hilft Dir nicht viel, wenn ein Ast aus 15 m auf den Kopf fällt.

Hilfsmittel gibt es:
Harvester
Dann gibt es so Maschinen, due einen Schirm um den Baum spannen.

Ansonsten, mindestens Traktor mit Winde.

Oder stehen lassen, wenn nicht direkt ein Weg oder Strasse vorbei geht.
Die Natur freut sich.

_________________
Gruß
Flo


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BeitragVerfasst: Dienstag 23. Februar 2021, 08:49 
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Nicht keilen, wenn nötig, ans Seil hängen.

Guten Schutz geben ein paar Gerüstbohlen, die so an den Stamm gelehnt werden, dass der Säger bei seinen Schnitten unter ihnen stehen kann.

:)

_________________
In jedem Baum steckt ein Kunstwerk - man muss es nur finden!


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BeitragVerfasst: Dienstag 23. Februar 2021, 10:31 
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Was spricht dagegen, den Risikobaum stehen zu lassen?

Ist "muss zügig gefällt werden" ein menschliches "ich will aufräumen" oder steht eine Verkehrssicherungspflicht dahinter? Ein Wander-Trampelpfad ist nebenbei nicht sicherungspflichtig, selbst an Forstwegen haben die Förster bei uns im rege frequentiereten Stadtwald große, tote Eichen stehen, die dann irgendwann abrotten und umfallen :schreck: ... immer an das Bundeswaldgesetz denken!

Bei öffentlichen Straßen, Parkplätzen o.ä. musst du bei, sonst kannst du es Dir eher leisten, die verpennte Fällung zu einer nicht stattfindenen Fällung umzudefinieren.

Führe Dir diese Lektüre mal zu Gemüte, auch wie argumentiert wird:
https://www.forstbw.de/fileadmin/forstb ... 201511.pdf

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MfG Eike
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BeitragVerfasst: Dienstag 23. Februar 2021, 11:25 
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Ein ernsthaftes Problem, das schon viele Verletzte unt Tote gefordert hat.
Ideal wäre ein Funkfällkeil. (https://www.grube.de/funk-faellkeil-tr-300-20-114/)
Ansonsten, wie schon geschrieben für den Schnitt einen Bohlenschutz und dann umziehen.
Drauf achten, wie die Sägespäne im Schnitt aussehen. Wenn der Stammfuß schon morsch ist, entsprechend wenig schneiden.
Ist der Stammfuß noch gesund, angemessenes Band stehen lassen und bedenken, daß der tote Baum vermutlich wenig Eigengewicht hat und daher geringere Neigung, in Wuchsrichtung zu fallen.

Einen Funkfällkeil hat nur die Spezialfirma, ebenso einen vermutlich nützlichen Hubkorb. Bevor was passiert, lieber die Fachfirma dranlassen.

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BeitragVerfasst: Dienstag 23. Februar 2021, 12:03 
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Beiträge: 2397
Wohnort: Niederösterreich
ich häng den baum an und zieh mal mit dem trecker am seil, dann schneide ich nach wartezeit und totholzbeobachtung eine dicke bruchleiste und ziehe ihn mit umlenkrolle um.
keilen würd ich sowas nicht.


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BeitragVerfasst: Dienstag 23. Februar 2021, 12:27 
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Beiträge: 1066
Hallo,

wenn die Buche von oben Pilzbefall hat und morsch ist, dann kann die Buche ziemlich bröselig sein, auch im Stamm.
Ein Fall für den Profi oder leistungsstarke Seilwinde.

Gruss
Lutz

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BeitragVerfasst: Dienstag 23. Februar 2021, 12:38 
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Beiträge: 331
Wohnort: Landkreis Bayreuth
Hatten wir erst kürzlich mit einer toten Kiefer.

-1-2 windige Tage abwarten und am Tag des Fällens sollte es Windstill sein.
-Möglichst wenig erschüttern (keine Keile)
-Bindfaden am Ärmel und so bald der zweite Mann dran zieht, Säge weg und Beine in die Hand nehmen.

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-- Dieses Posting ist zu 100% biologisch abbaubar.
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BeitragVerfasst: Dienstag 23. Februar 2021, 13:06 
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Heißt ja, dass letztendlich fast alle indirekt oder direkt für Windeneinsatz plädieren (keine Keile o.ä. aber irgendwoher muss die Kraft ja kommen).

Man muss sich von dem Gedanken befreien, dass solche Bäume vollumfänglich beeinflussbar sind. Sicherheit geht mit Abstand vor, im Zweifel fällt was in die Naturverjüngung o.ä. , das ist dann halt so. Für große Sonderwünsche wurde eine rechtzeitige Fällung verpennt. Wer sich von dem Gedanken nicht befreien kann, der geht für sich ein sehr hohes Risiko ein und sollte hinterher auch nicht jammern bzw. vorher an die Familie denken.

Wir haben auch schon mal ein Seil eingeworfen, aus der Krone rückseitig wieder raus gezogen und in der Krone letztendlich im spitzen Winkel umgelenkt. Einseitig die Winde dran, die andere Seite angeschlagen und fast die Hälfte der Krone lag unten. Das haben wir dann noch 3x wiederholt und hatten danach einen schönen Habitatsstamm, der höchstens noch Pilzsammler im Bestand gefährden konnte aber nach Begutachtung des Kronenholzes hatte auch kein Brennholzer mehr Lust auf die Arbeit ;)

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MfG Eike
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BeitragVerfasst: Mittwoch 24. Februar 2021, 05:50 
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Danke für die Antworten

Wie haben hier schon so manches für Pilze und Spechte stehen lassen, aber der muss wohl wirklich weg. Seil am Traktor und vorsichtiger Anschnitt scheinen mir die beste Kombination, Eile, Keile und Hektik lasse ich dann Mal lieber zu Hause.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 24. Februar 2021, 09:34 
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porky hat geschrieben:
Danke für die Antworten

Seil am Traktor und vorsichtiger Anschnitt .


Ohne Seilwinde? Ich habe den Baum nicht gesehen, aber Folgendes vor zwei Monaten geschrieben:

Hallo,

ich habe vor 2 Monaten auch eine Buche fällen muessen. BHd gute 80. Erstmalig dieses Jahr kein Laub, dafür begann sich oben die Rinde zu lösen.
Beim Aufschlag ist der Stamm in ca. 12 m Höhe kpl. durchgebrochen. Holz oben trocken.

Ganz anders als zwei Jahre zuvor: andere Buche in der Nähe knapp 80 BHD, Fäulnis von unten bis auf einer Höhe von ca. 6 - 7m, danach alles ok.
Gruss
Lutz


Ich stelle mir den ersten Fall vor: keine Festigkeit im Stamm vorhanden. Ohne Winde würde ich da nicht anfangen.
Ein Kunde macht das professionell, der sagte nur, Pilz von oben ist extrem, der Stamm kann bis unten "bröselig" sein.

Gruss
Lutz

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BeitragVerfasst: Mittwoch 24. Februar 2021, 10:31 
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porky hat geschrieben:
...
Seil am Traktor ...


Nur mal kurz zur Klarstellung: Seil am Fahrzeug vs. Winde ist ein Unterschied, bei youtube finden sich beste "Best Practice"-Videos mit hohem Unterhaltungswert :roll:
Eine Winde erlaubt ein fixiertes Fahrzeug, eine Forstwinde hat dazu ein Polterschild, welches im Zweifel in den Boden gezogen wird, damit können vergleichsweise leichte Fahrzeuge das Potenzial einer recht starken Winde ausschöpfen, ohne Schild im Boden würden sie weg gezogen.

Mit Seil am Traktor hat du keine Reserven, überlegt der Baum es sich anders, zieht er ggf. den Traktor weg.

Vergiss es, wenn das ein dünnes aber hohes Ding ist, eine Hainbuche bei der Höhe kann aber auch einiges an Masse mit sich bringen, dieses Detailwissen hast nur Du. Bilder wären eh hilfreich, sonst sind die Hinweise nur grobe Richtungen und hauptsächlich Gestocher im Dunkeln.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 24. Februar 2021, 11:00 
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Bei Seil am Traktor sollte man eine Sollbruchstelle einbauen, wenn nämlich der Baum blöd ins Seil fällt. Oder bei Baum fällt den Anhängenagel ziehen.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 25. Februar 2021, 09:44 
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Da wird ein Trecker angebunden kein Treckerchen dann klappt das auch...

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BeitragVerfasst: Donnerstag 25. Februar 2021, 10:06 
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Wer schon keine Winde hat, ist oft auch mit einem Treckerchen unterwegs - mehr als den TE sensibilisieren können wir eh nicht :roll:

Wir wissen aber nicht mal ob es ein Baum oder ein Bäumchen ist - kann ja sein, dass ein Treckerchen bereits Kanonen auf Spatzen ist ;)

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BeitragVerfasst: Donnerstag 25. Februar 2021, 18:09 
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Ich hab auch keine Winde... Aber dem Russen trau ich schon bißchen was zu. 8-)

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BeitragVerfasst: Freitag 26. Februar 2021, 13:55 
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Ich werde mal Bilder machen und dann weiter schauen.

Winde und/oder geeignetes Seil müssen meines Wissens nach erst erworben werden. Traktor ist ein alter McCormick vorhanden, ob der da etwas ausrichten kann, weiß ich nicht.


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BeitragVerfasst: Samstag 27. Februar 2021, 00:31 
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Klingt jetzt vielleicht doof, aber wenn er nur 15m hoch ist, ist er ja kein Riese: hau mal mit der Axt kräftig gegen den Stamm und schau sofort nach oben. Wenn dann nix runterkommt, solltest Du immerhin gefahrlos Sägeschnitte machen können ( natürlich vorher erst Erkundungsschnitt ob Stammfuß faul). Dann mit mechanischen Fällkeil zu Fall bringen ( ich hab den von Koller, ist ein feines Teil, vielleicht kannst Du Dir einen leihen).
Vielleicht hängt der Baum schon eh ein bisschen in eine Richtung, dann braucht es nicht einmal viel Keilarbeit und schon ein Fällheber reicht.
Was für einen BHD hat er denn ?
Ohne Bilder natürlich schwer zu beurteilen, alle Angaben ohne Gewähr ;)

Und Rückweiche für schnelle Flucht ist Pflicht !


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BeitragVerfasst: Samstag 27. Februar 2021, 08:31 
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Hallo
Hab diesen Winter eine Buche gefällt mit einigen totästen. Risiko nach der Dicke der Äste relativ gering, fällrichtung in Wuchsrichtung. Beim kippen des Baums ist ein Ast neben mir eingeschlagen, der doch bei einem Treffer einen größeren Blauen hinterlassen hätte. Das nächste Mal würde ich eventuell mit der 4 Meter Astsäge die Äste entfernen.

Gegegen den Baum schlagen und dann das Gesicht hinhalten find ich jetzt nicht ganz so klug :kopfschuettel:

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Gruß Martin

Einige Bilder von meinen Sägen
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BeitragVerfasst: Samstag 27. Februar 2021, 11:39 
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porky hat geschrieben:
... Winde und/oder geeignetes Seil müssen meines Wissens nach erst erworben werden. Traktor ist ein alter McCormick vorhanden, ob der da etwas ausrichten kann, weiß ich nicht.


In welcher Gewichtsklasse spielt der? Allradantrieb oder nur Heck?
Wenn man einen Traktor hat, sollte man zumindest etwas Seile haben. Ich arbeite mit einem alten LandRover mit Bergewinde, dazu 4 verschiedene Stahlseile, Gurte und Umlenkrollen zur Verlängerung, im Zweifel binde ich den Landy rückseitig an, dann bringt die Winde 4 1/2T Zug aber wegen des leichten Fahrzeugs (nur 2t) weiß ich halt auch drum, dass man über die Räder nicht viel Kraft auf den Boden bekommt :roll:
Eine Forstwinde ist eine ganz andere Liga, fahrend gezogen kann auch der Anfang einer rückwärtigen Schlittenfahrt sein.

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