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 Betreff des Beitrags: Warum/ Wodurch passieren Unfälle?
BeitragVerfasst: Montag 6. August 2018, 22:11 
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Registriert: Sonntag 5. August 2018, 14:40
Beiträge: 3
Hallo, bin neu in diesem Forum und lese hier von vielen Verletzungen / PSA und Unfällen.
Wodurch passieren denn diese schlimmen Verletzungen?
Klar, wenn mir ein Baum oder Ast auf den Schädel fällt leuchtet ein was Ursache ist.
Aber diese Schnittverletzungen .
Rutschen die Leute aus weil sie keinen sicheren Stand haben?
Reißt die Kette? Und was ist ein Kickback? WEnn die Säge hochspringt? Ich achte tunlichst darauf sie gut feste zu halten.
Ich säge jetzt schon ein paar Jahre ohne einen Schein gemacht zu haben für den persönlichen Bedarf und bisher toi; toi ; toi ist nichts passiert.
Ich finde das Spalten mit Spalthammer oder Axt gefährlicher.


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BeitragVerfasst: Montag 6. August 2018, 22:21 
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Registriert: Dienstag 22. Oktober 2013, 12:47
Beiträge: 2525
Wohnort: Rosenheim
Tja, warum passieren Unfälle?
Weil Menschen Fehler machen.

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Gruß
Flo


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BeitragVerfasst: Montag 6. August 2018, 22:37 
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Registriert: Donnerstag 19. Januar 2017, 10:43
Beiträge: 715
Wohnort: Nähe Neumarkt / Oberpfalz
Wie Flo schreibt... weil fehler gemacht werden. Die Natur, das Material und der Mensch bestehen nicht aus 0en und 1en und sind nicht berechenbar und vorhersehbar.
Bei Unachtsamkeit, Hektik und Leichtsinn passiert natürlich eher was.... Aber auch dumme Zufälle gibt's.
Die waldarbeit ist und bleibt gefährlich!
PSA, die richtige Ausrüstung, Kurse und vor allem ein guter Lehrmeister helfen die nötige Übung zu erlangen aber man ist nie vor einem Unfall sicher.

_________________
:Husky: 346xpg, 346xp new,
:stihl: 048 AVEQ
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:stihl: 880 mit 120er Schiene für Meterbündel
STIHL 050AV
STIHL 070AV mit 90er Duromatic

Stolz auf Holz


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BeitragVerfasst: Montag 6. August 2018, 22:38 
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Registriert: Samstag 25. Oktober 2014, 17:00
Beiträge: 1373
Die Ursachen für Schnittverletzungen dürften sehr unterschiedlich sein.

Ich hab z.B. mal mit der MS180 und Jeans, kurz vor Feierabend, schnell noch 5 Latten für ein Dach, im losen Bündel abgelängt und mit einem Bein gegengehalten. Die auslaufende Kette war so scharf, dass sie (nur) etwas Stoff oberhalb der Haut des Oberschenkels sauber durchgeschnitten hat. Hab mich erst später gewundert, wo der seltsame Schlitz in der Hose herkommt. Dass es nicht noch 1mm - 3cm ins Fleisch gegangen ist, war reines Glück, das man eben nur sehr selten hat.

_________________
Marke(n): Stihl 038 AV Magnum, MS 660, MS 180, 2*Dolmar 5105 C, Dolmar 6100, Dolmar 7910, Hitachi CS 40 EM
Chinesin(en): Powermat PM-HR-5900, Greencut GS7500


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. August 2018, 06:18 
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Registriert: Sonntag 3. Mai 2009, 14:04
Beiträge: 19063
Wohnort: An der Leine zwischen GÖ und H
Unfälle passieren nicht!


Sie werden verursacht.

_________________
Grüße, holgi Bild


“Some people feel the rain. Others just get wet.” Bob Marley

:stihl: & :partner:


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. August 2018, 09:02 
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Registriert: Montag 21. November 2011, 13:05
Beiträge: 49
Wohnort: Berlin
ich glaube auch, dass abgesehen von den wirklichen schweren unfällen bei der
professionellen baum ernte die meisten (also anzahl) unfälle im hobby bereich stattfinden.

auch so wie @farmix schreibt, mal schnell noch etwas sägen......und schnell mal ins bein....... :shock:

_________________
:Husky: T540 XP :Husky: 346 XP :Husky: 576 XP


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. August 2018, 09:25 
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Beiträge: 1583
Wohnort: 53545 Linz
Vielfach sicherlich durch Unwissen oder Leichtsinn. Ich sehe oft genug Leute, die keinen Schnittschutz tragen. Oft passieren, dann bei "ich muss noch schnell was sägen" oder "für den einen Schnitt ziehe ich mich nicht um" solche Fehler. Ich denke mal, dass sich viele von solchem Verhalten nicht frei sprechen können. Ich auch nicht. Aber wenn ich dann mal keine S-Hose an habe, achte ich noch mehr darauf, am Boden und gesichert zu sägen.
Unfälle enstehen auch durch unvorschriftsmäßiges arbeiten. Wie zBsp über Kopf sägen, oder Äste die unter Spannung stehen falsch durchzusägen.

Einen Kickback nennt man, wenn man mit der Spitze gegen das Holz sägt und dabei die Säge nach oben schlägt. Wenn die Säge in dem Moment mit Vollgas läuft, bekommst du die auch kaum nach unten gehalten, vor allem, wenn das nicht absichtlich passiert. Um einen Kickback zu vermeiden, ist die Bremse da. Diese löst auf dem halben Weg zum Gesicht aus. Mit Handschuhen früher. Selbst wenn die Säge dann noch ins Gesicht springt, bekommt man nur die stehende Kette gegen den hoffentlich getragenen Helm mit Visier.

_________________
Hier könnte ihre Werbung stehen!

Ich hasse es, wenn man Sätze nicht zu


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. August 2018, 09:33 
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Registriert: Dienstag 20. Januar 2009, 12:32
Beiträge: 6205
Unfälle und deren Auswirkungen lassen sich durch Aubildung und Technik reduzieren (vgl Verkehrsunfälle)
Ein "Restrisiko" belibt immer. Kette falsch in die Säge eingebaut, Räder am Auto nicht angezogen, Unachtsamkeit,
Provolation - zB mit dem Motorrad doch noch schnell vor der Kurve überholen , so stark wird die Spannung im Holz schon
nicht sein wenn ich durchtrenne spring ich halt zur Seite ...
idR sind die technischen Unzulänglichkeiten letzten Endes durch Menschen verursacht

_________________
"Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden"
Dürrenmatt, Friedrich: Die Physiker


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. August 2018, 10:00 
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Beiträge: 462
Leichtsinn, Unwissenheit, Unaufmerksamkeit, Selbstüberschätzung und technisches Versagen.

Gruss
Lutz

_________________
:MAC: 72 Bild einer Homelite :lol: 4245 3535


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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. August 2018, 13:14 
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Registriert: Freitag 9. Dezember 2016, 20:29
Beiträge: 303
Dem stimme ich voll zu, dass zumeist Selbstüberschätzung und Unkenntnis immer ein Grund ist.
Zumindest bei den "Ab- und Zuholzern"

_________________
Mit freundlichen Grüßen
der
Nasenbohrer

Verjage die Fliege von der Stirn deines Freundes nicht mit dem Beil.
Chinesisches Sprichwort


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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. August 2018, 17:11 
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Registriert: Mittwoch 31. August 2016, 13:18
Beiträge: 1381
Wohnort: an de Waterkant
Und Routine kann auch noch gefährlich sein. Bei Dingen, die 100fach gutgegangen sind, schleicht sich ein trügerisches Sicherheitsgefühl ein.

Ferner gibt es Tage, an denen einem nichts gelingt. Da fällt schon morgens der Toast mit der Butterseite auf den Teppich, die Zeitung ist geklaut worden und dann wird auch noch jeder zweite Nagel krumm ohne ersichtlichen Grund. (Überspitzt gesagt, aber es dürfte jedem klar sein, was ich meine. :lol: ) An solchen Tagen sollte man gefahrgeneigte Tätigkeiten einfach lassen und um einen Tag verschieben.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. August 2018, 20:02 
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Beiträge: 3
Danke erst mal für alle Antworten. Ich werde mir jetzt wohl auch mal Schnittschutzkleidung zulegen.
Soweit so gut,
welche Frage mir allerdings noch keiner hier beantwortet hat.
Können Sägeketten bei fachgerechter Benutzung reißen?


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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. August 2018, 20:40 
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Beiträge: 156
Wohnort: Porta Westfalica
Können sie! Schlechte Verarbeitung, Materialfehler, Produktionsfehler...
Allgemein würde ich nur Namhafte Hersteller bevorzugen. Die Ketten von Stihl sind über die Forenhändler günstig zu bekommen. hinkelstein ( Premium-motorsägenzubehör.de ) bietet sehr gute Preise und klasse Service!

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Gruß Stan

:Husky: 576 XP
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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. August 2018, 21:17 
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Registriert: Dienstag 10. April 2012, 08:36
Beiträge: 4430
Wohnort: bei Stade
Ich war mal 4 Wochen krank geschrieben, weil mein Arbeitgeber ungeeignete, minderwertige(billige) Ladungssicherungsgurte angeschafft hat. War scheinbar aber noch zu kurz. Es gibt die immer noch.

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Bild
Bild
:dolmar: PS33 :stihl: 021, 018 :sabber:


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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. August 2018, 22:03 
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Registriert: Samstag 5. März 2016, 21:17
Beiträge: 2010
Wohnort: Oberösterreich
Ketten können reißen, ob das allerdings eine Gefahr darstellt?
Hatte ich in meinen Leben erst ein zwei mal, war aber harmlos den meist verfängt sich die Kette am Kettenfänger.
gr


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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. August 2018, 22:18 
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Registriert: Samstag 25. Oktober 2014, 17:00
Beiträge: 1155
liegt sicher auch daran, daß auch beim gesunden u. vollkonzentrierten Menschen jede tausendste Bewegung eine unkontrollierte ist !
Und wer ist schon völlig gesund und immer 100% konzentriert ??
Kommt dann noch Kälte, Müdigkeit, Ablenkung, Frust... dazu, steigt das Risiko gewaltig an, sagen die Unfallforscher - u. haben wohl recht.

_________________
mfG motorfreak
Ich mache Holz mit meinen Sägen und nicht Kohle...

:stihl: 044,036,2X026,2X024S,023L,010
BGU-Spalter, HUSKI FS345RX, AS-Mulchmäher, VW-Caddy1-Pickup-, YALE C85 u. jockey Greifzug.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. August 2018, 21:29 
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Registriert: Dienstag 5. Juni 2018, 19:19
Beiträge: 7
Wodurch passieren Sie???
-Selbstüberschätzung (wird schon irgendwie gehen)
-Unachtsamkeit
-Leichtsinn
-mangelnder Respekt vor den Arbeiten
-fehlendes Wissen

Um mal die zu nennen, die mir gerade einfallen.
Es gibt sicherlich noch mehr Ursachen.

Auch Schutzkleidung schützt nicht vor Unfällen, Sie mindert nur die Folgen.....

Ich bin mal mehr, mal weniger seit 1995 in der Forstarbeit unterwegs, zzt. regelmäßig im Windwurf.
Toi Toi Toi, bisher immer Unfall/ bzw. Verletzungsfrei....

_________________
:)
:Husky: Husqvarna 555 XP
:Husky: Husqvarna 572
:stihl: Stihl MS 880
:stihl: Stihl MS 170


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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. August 2018, 22:34 
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Registriert: Sonntag 29. September 2013, 23:30
Beiträge: 1433
Wohnort: Niederösterreich
In .at gibts pro einwohner doppelt so viele unfälle wie in .de. bei euch machen viele eine ausbildung an der säge, bei uns die wenigsten. Auf euren bildern sehe ich überwiegend leute mit montur,hier selten mal einen helm. Ergo mehr ausbildung und schutzkleidung weniger unfälle. Mein bruder geht seit 30 jahren holz machen und hat noch nie mehr als handschuhe getragen. Zum glück noch nix passiert aber das risiko ist sicher grösser als mit vollschutz.


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BeitragVerfasst: Freitag 10. August 2018, 10:18 
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Registriert: Sonntag 7. Februar 2016, 06:35
Beiträge: 849
Wohnort: Südheide Lkr Gifhorn
Moin,
das Problem mit den Statisken ist, sie erfassen nur die meldepflichtigen Unfälle.
Das was privat passiert taucht nirgends auf. Höchstens als Schlagzeile.
Aber eins steht fest, bei der Arbeitssicherheit liegt die Messlatte in DE sehr hoch.
Und was die Unfallursachen betrifft...Routine und Tempo sind nicht zu unterschätzen. Da schleicht sich schon mal ein Fehler ein. Hat mir vor einiger Zeit einen kleinen Riss im Oberstoff der Hose eingebracht.
Gruß Jörg

_________________
:stihl: MS 066 Digital dicke Berta
:dolmar: PS 6100H Dolly Deern
:Husky: 545 Huskinette
:stihl: Stihl MS260 reanimierte Oma
:stihl: Stihl MS 181C die Lütte de daat loben
Hecht 44. Die Erdsau
Dolmar MS 250. Buschdolly In Rente
Husky 129R das Motorschaf
Tanaka THT 210 der Heckenschreck
Atika Turbo Häckseler leise häckseln geht anders​
Rotek 1,6t / 40m Seilzug der Muckibudenersatz


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BeitragVerfasst: Freitag 10. August 2018, 19:12 
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Registriert: Samstag 5. März 2016, 21:17
Beiträge: 2010
Wohnort: Oberösterreich
Die Gefahren bei dieser Arbeit sind so vielfältig wie das Schicksal selbst.
Vom Vorteil ist es sicher, wenn man eine Ausbildung gemacht hat; oder sehr sehr viel Erfahrung gesammelt hat, vielleicht weil man schon als Kind mit im Wald war usw.
Ich weiß es, bin durch Erfahrung zu dem geworden was ich bin; dazu war viel Lehrgeld und Leid zu bezahlen, ein Lendenwirbelbruch (komplett Zertrümmert, hab jetzt einen aus ? Metall, anderes mal doppelter Knöchelbruch und noch kleiner Geschichten)

Warum/Wieso passieren Unfälle? In Nachhinein muss ich sagen es war bei mir Schicksal! Würde ich das Bäumefällen ordentlich gelernt haben, wäre ich jetzt nicht mehr im Wald.
Ich mache das einfach aus LEIDENSCHAFT und natürlich ist es eine Einnahmen quelle.
gr


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