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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. September 2018, 16:39 
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Registriert: Mittwoch 26. September 2018, 15:43
Beiträge: 223
hm,es ist immer "der letzte Baum",den mann gerade noch vor Feierabend mahen will,der dann schief geht.
Zumindest war das immer bei mir so...
Waldarbeit ist anstrengend und müde und unkonzentriert kommts eben am shnellsten zu Unfaellen
ein anderes Thema sind Leute,die mit der MS wie mit dem Colt umgehen und das Ding wild neben dem Schenkel shwingen,das endet oft in der Hose

mfg

Knüppel


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BeitragVerfasst: Samstag 8. Dezember 2018, 12:53 
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Denken, besser Mitdenken, am besten Vorausdenken... Letzteres wäre dann eine Variation von "Vorsicht".

...und man sollte natürlich wissen, was man sich selbst zutrauen kann.


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BeitragVerfasst: Samstag 8. Dezember 2018, 16:36 
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Registriert: Samstag 4. November 2017, 10:59
Beiträge: 86
Wohnort: BW - Rems-Murr-Kreis
sorry wenn ich den Fluß des Threads störe.
Ich habe allerdings eine kurze, mir aber wichtige Frage zum Satz oben: " ... so stark wird die Spannung im Holz schon nicht sein ...".

Trotz einiger Jahre Erfahrung und auch MS-Kurse habe ich es immer noch nicht verstanden, die Spannung des Holzes richtig einzuschätzen und richtige Maßnahmen einzuleiten.

Hat mir bitte jemand von euch einen Link zu oder einen Download von Material (Video, .PDF- Broschüre usw.) aus dem ich sehen kann, wie ich die Spannung im Holz einzuschätzen und zu begegnen lerne?

Vielen Dank
Kurt

_________________
:stihl: MS261C,
sowie fast alles vom Stihl- Accu Pro System

Einachser Schlepper: Labinprogres Super Special (KM10 in DE), mit Triebachsanhänger, straßenausgerüstet und Beleuchtung, zulassungsfrei begrenzt auf 6 km/h mit DEKRA-Gutachten.
12 PS Lombardini Einzylinder Dieselmotor 3LD510, Leergewicht mit TA 580kg, zul. Nutzlast 1.000kg.


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BeitragVerfasst: Samstag 8. Dezember 2018, 20:31 
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Registriert: Samstag 5. März 2016, 21:17
Beiträge: 2008
Wohnort: Oberösterreich
.... Hallo kurtimwald, das wichtigste ist die Zug- und Druckseite des Baums zu finden, am besten vor dem erste Schnitt!
Bei überhängenden Kronen findet man die Zug u. Druckseite sehr leicht, - niemals die Zugseite als erstes anschneiden ohne ein genügend großes Halteband!
Meist schwieriger wird es bei Verspannten liegenden Holz....

Leider finde ich gerade auch nichts Online, wird schon noch einer kommen.

gr


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BeitragVerfasst: Samstag 8. Dezember 2018, 22:33 
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Registriert: Freitag 1. Februar 2013, 10:18
Beiträge: 3116
Wohnort: am Rande des Südschwarzwaldes 79312
Hallo
Hier findest du einiges
https://www.waldwissen.net/technik/holzernte/sicherheit/index_DE?start:int=10&country=

Wichtig ist den Schnitt und den Ast/Baum beobachten und dann zu reagieren und die Finger von Sturmschäden zu lassen ohne das nötige wissen.
Jeder hat schon mal die Säge eingeklemmt und die Spannung falsch eingeschätzt,

_________________
Gruß Martin

Dolmar PS 330 Bj 2000
Dolmar PS 410
Sachs Dolmar 110 Bj 1984
Sachs Dolmar 112
Sachs Dolmar 115 Bj 1987
Sachs Dolmar 120 BJ 1984
Dolmar 9000 BJ 1993
Einige Bilder von meinen Sägen
viewtopic.php?f=6&t=78103&start=120#p1650442


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BeitragVerfasst: Sonntag 9. Dezember 2018, 00:43 
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Registriert: Samstag 4. November 2017, 10:59
Beiträge: 86
Wohnort: BW - Rems-Murr-Kreis
Danke für die Hinweise.

Dank der ersten Anhaltspunkte konnte ich dann spezifischer suchen und habe auch schon einiges gefunden. So soll unter 20 cm der V-Schnitt oder Kerbschnitt ausreichen und bei unter 20cm Stammdurchmesser braucht es auch keine Stammpresse.
Stammpresse war für mich auch neu. Da ich selten über 35cm Stammdurchmesser gehe und über 40 cm gar nicht, reicht mir wohl ein guter dicker Spanngurt (für mehrere Tonnen).
Bei mehr als 40cm hole ich mir zum Fällen sowieso einen Profi und bezahle den für seine Erfahrung und Ausbildung gern.

Danke
Kurt

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BeitragVerfasst: Montag 10. Dezember 2018, 14:52 
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Registriert: Sonntag 20. Januar 2013, 22:42
Beiträge: 114
Der Unterschied zwischen Profi und Hobbyholzer:

Beim Profi ist eine lebenslange Fortbildung durch den Arbeitgeber bzw. die BG verpflichtend vorgesehen. Beim Hobbysäger ist Fortbildung immer freiwillig und wird oft vernachlässigt bzw. nach dem ersten Kurs findet das nicht mehr statt.
Der Profi ist im Team unter Profis unterwegs die sich auch mal gegenseitig korrigieren können bzw. wo man voneinander lernen kann und wo auch mal gegenseitige Beratung und sei es auch nur die Unterhaltung bei der gemeinsamen Brotzeit stattfindet.

Gute Ausbildung und Fortbildung sind wichtig um die Wahrscheinlichkeit für Unfälle zu reduzieren. Und dazu sollte sich auch jeder Hobbyholzer zwingen und sei es auch nur durch regelmäßige Lektüre des Forums. Wie soll der Hobbysäger z.B. davon erfahren, dass die BG ihre Schulungen auf die Sicherheitsfälltechnik umstellt?!
Bitte nicht falsch verstehen! Das Forum ersetzt keinen Kurs oder Lehrgang und auch keine Erfahrung. Aber Besser als überhaupt keine Auseinandersetzung ist es in jedem Fall!

Trotzdem auch der Profi wird nie alle Unfälle ausschließen können.

Zum Spannung im Holz erkennen:
Spannung liegt immer dort vor wo Biegung in einem Bauteil ist.
Bei dicken Querschnitten sieht man die Biegung oft nicht wirklich . Man sollte sich daher die Frage stellen, wie würde die Biegung aussehen, wenn der Querschnitt des Bauteils sehr dünn ist.
Auf der Biegeaussenseite ist Zug und auf der Innenseite der Biegung ist Druck.


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BeitragVerfasst: Montag 10. Dezember 2018, 16:42 
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Moderator
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Registriert: Donnerstag 17. November 2011, 23:02
Beiträge: 13452
Wohnort: Duderstadt/Eichsfeld
opal hat geschrieben:
Trotzdem auch der Profi wird nie alle Unfälle ausschließen können.




Hübsch ausgedrückt.

Waldarbeitsprofis erleiden in D-A-CH jährlich tausende Arbeitsunfälle, von denen glücklicherweise nur relativ wenige tödlich ausgehen. Die BGen und ähnliche Versicherungen führen teilweise sehr detaillierte Statistiken darüber, z.B:

https://www.auva.at/cdscontent/load?con ... 1462865623

Über die Unfälle der Hobbyholzer gibts meines Wissens keine Statistiken. Die Beschränkung in vielen Forsten, nur noch Polterholz oder fertige Meterbänke an Selbstwerber abzugeben, dürfte aber zu einer deutlichen Verringerung der Unfallhäufigkeit geführt haben.

:)

_________________
In jedem Baum steckt ein Kunstwerk - man muss es nur finden!


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BeitragVerfasst: Montag 10. Dezember 2018, 17:02 
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Registriert: Donnerstag 4. Oktober 2018, 07:38
Beiträge: 202
Eichsi hat geschrieben:
.

Waldarbeitsprofis erleiden in D-A-CH jährlich tausende Arbeitsunfälle, von denen glücklicherweise nur relativ wenige tödlich ausgehen. Die BGen und ähnliche Versicherungen führen teilweise sehr detaillierte Statistiken darüber, z.B:

https://www.auva.at/cdscontent/load?con ... 1462865623


Der Löwenanteil der Arbeitsunfälle bei den Profis sind Stolper- und Sturzunfälle. Dagegen hilft auch die beste Ausbildung und Umsicht nur wenig.
Mir dreht sich stets der Magen um, wenn ich in der Jungbestandspflege schräg abgesägte Stubben sehe. Ist zwar einfacher, weil man sich nicht so stark bücken muß, jeder solche angsepitzte Stubben ist jedoch im Stolperfall eine gefährliche Falle.
Die schweren, tragischen weil unvermeidbaren, Unfälle resultieren wohl meist aus brechenden Kronenteilen beim Fällen und aus unkontrollierbar fallenden faulen Stämmen.

Der Rest resultiert wahrscheinlich meist aus Unachtsamkeit, falscher Einschätzung, EILE(!!), Müdigkeit oder dem Versuch, grenzwertige Aktionen durchzuziehen, "weil es bislang immer gut gegangen" ist.

Im Hobbybvereich sieht man sehr oft das völlige ignorieren der Basics.
So traf ich in diesem Sommer in einem großen Waldgebiet ohne Handyempfang einen Selbstwerber, ungefähr Mitte 70. Alleine mit seiner Motorsäge, dafür mit Cordhose. Als ich ihm erklärte, daß ich, falls er nicht alleine aufhört, den Revierleiter kontaktiere und die Arbeit einstellen lassen werde, lachte er mich zuerst aus, bis er bei Ankunft des Revierleiters merkte, daß das Ernst gemeint war. Warum er nicht weitermachen durfte, weiß er wohl heute noch nicht.
Wie im Ausgangsbeitrag angedeutet, wissen viele MS-Bediener nicht um die Einfach-Gefahren wie z.B. dem Kickback. Asten von stehenden Bäumen mit der Schwertspitze sieht man ja regelmässig...

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BeitragVerfasst: Dienstag 11. Dezember 2018, 23:14 
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Registriert: Sonntag 20. Januar 2013, 22:42
Beiträge: 114
Wenn man die Unfallzahlen auf die verarbeiteten Festmeter runterrechnet, kommen mit Sicherheit Zahlen raus, die eindeutig zeigen, dass ein guter Ausbildungsstand und Unfallfreiheit (oder wenige Unfälle) miteinander korrelieren.


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