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BeitragVerfasst: Freitag 4. Januar 2019, 15:59 
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Moin,

ich hatte gerade eine Diskussion mit einem Bekannten, der mir davon abraten wollte mit meiner MS261 mit 37er Schiene im Holzmichel (Stapelsägebock) zu arbeiten. Er meinte, dass die Säge im ungünstigsten Fall hochschnellen kann. Im Gegensatz zum Polter schneidet die Spitze ja schon recht früh mit. Im Polter ist die Säge meist tiefer im Eingriff und kann sich somit selber abbremsen bei ungünstigen Spitzenkontakt.

Nun bin ich nicht scharf drauf ab eigenen Leib zu erfahren, dass sowas gefährlich ist - möchte aber auch nicht meine kleine MS261 mit 45er Schwert ausstatten oder gar für die paar RM eine Urwaldsäge kaufen.

Was meint Ihr, ist das eine realistische Gefahr die man durch eine andere Schwertlänge reduzieren kann oder ist das alles Humbug?

Viele Grüße
Matze


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BeitragVerfasst: Freitag 4. Januar 2019, 16:37 
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Hallo
Wenn die Spitze im freien ist gibt es natürlich keinen Kickback da hat dein Kumpel recht .Halt die Säge richtig fest,psa anziehen und wenn möglich Kette mit Sicherheitstreibgliedern verwenden .

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Gruß Martin

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Einige Bilder von meinen Sägen
viewtopic.php?f=6&t=78103&start=120#p1650442


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BeitragVerfasst: Freitag 4. Januar 2019, 16:44 
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Moin,
dass die Säge bockt, wenn das Schwert kürzer ist als der Bock tief, kann ich bestätigen. Ich nutze also gerne längere Schwerter weil vorhanden.
Du hast eh eine geringe Holzfüllung im Bock, da schafft eine Säge auch ein längeres Schwert als im Stamm. Der Unterschied Stamm oder Polter zu Bock ist der Kralleneinsatz. Mit gut sitzender Kralle hast du perfekte Kontrolle über die Säge aber bei einem Bock voll Kleinkram ist es durchaus angenehmer, wenn das Schwert übersteht.

Für zu Hause habe ich eine Elektrosäge, auch weil der Sägebock im Heizunskeller steht und da kann man keine Zweitakter betreiben. Die 2kW Dolmar zieht die 45er Schiene gut durch :DH:

Das mit PSA weg zu beten, halte ich für falsch.
Du kannst dir einen schmalen Bock bauen, ein längeres Schwert holen, Möglichkeiten gibt es mehrere.

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MfG Eike
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BeitragVerfasst: Freitag 4. Januar 2019, 19:14 
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Was könnte denn gegen eine längere Schiene auf der 261 sprechen? Die Anzahl der Zähne, die gleichzeitig im Holz sind, ist in beiden Fällen gleich.

:)

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In jedem Baum steckt ein Kunstwerk - man muss es nur finden!


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BeitragVerfasst: Freitag 4. Januar 2019, 20:47 
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Hallo werte Sägergemeinde,
du tauchst ja nicht mit der Spitze in den Holzpolter ein, sondern führst die Säge von oben in den Holzstapel ein.
Also wie kann man dann einen Kickback haben?
Ohne PSA geht sägen mit der Motorsäge eh nicht, egal ob elektro oder Benzin.

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Mit freundlichen Grüßen
der
Nasenbohrer

Verjage die Fliege von der Stirn deines Freundes nicht mit dem Beil.
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BeitragVerfasst: Freitag 4. Januar 2019, 22:16 
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Naja, am Bock bringt eine längere Schiene schon mehr Zähne ins Holz als eine Schiene, die im Bock endet und dadurch über die Spitze in dem Kleinkrams, den man meist im Bock sägt auch Kickbacks hervorrufen kann. Ich lese aber aus dem ersten Post, dass eine 45er Schiene reichen würde, um durch den ganzen Bock hindurch zu reichen und der Schritt ist so klein, dass ich auch davon ausgehen würde, dass es die Säge nicht zu hoch belastet, wenn sie mit 37er Schiene komplett im Stamm versenkt gut läuft.

Das wäre sinngemäß die Minimalinvestition.

Wie gesagt, eine als unsicher empfundene Arbeitsweise, was ich nachvollziehen kann, bete ich nicht gesund, indem ich mir eine PSA anziehe. Eine PSA trage ich bei gefährlichen Arbeiten, um unvorhergesehene Mißgeschicke/Fehler/Unfälle abzumildern.

@Nasenbohrer: Das ist ja gerade das Problem - wenn das Schwert zu kurz ist, genau dann taucht die Schiene eben doch in den Holzstapel ein und wie sie im Holzwirrwarr auf das eine oder andere Holzstück trifft, ist rein zufällig. Es arbeitet sich durchaus angenehmer, wenn die Schiene über den ganzen Bock hinweg reicht und die Spitze wieder außerhalb vom Bock läuft. Die Frage ist ja auch, wie gewissenhaft das Holz im Bock gesichert ist. Die Stahlstrebe, die bei meinem Sägebock dabei war,empfinde ich als ungenügend, auch die überspannt nicht den gesamten Bock. Die Strebe von der Rückseite angesetzt und mit dem Schwert von vorne an den Bock ran fliegt nichts raus, wenn man die Säge ansetzt, ein gespannter Gurt um das Holz hält das ganze aber ruhiger beisammen...

Für kleine Sägeböcke ist ein 45er Schwert durchaus ausreichend, weil ich ein 45er Schwert an meiner 6100 nutze und die Säge im Wald oft dabei habe, setze ich auch die meistens am Sägebock ein, wenn der Bock mal außerhalb vom Heizungskeller zum Einsatz kommt, die Säge kommt dabei bei weitem nicht an die Grenze - die 261 würde das auch schaffen...

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BeitragVerfasst: Freitag 4. Januar 2019, 22:31 
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Wenn du deiner 4 PS Säge kein 45er Schwert zumuten willst kann ich dir ne Schrotsäge empfehlen :am Boden:

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BeitragVerfasst: Sonntag 6. Januar 2019, 16:59 
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Danke für die Einschätzungen.
Da werde ich mal mit einer 45er Schiene herumprobieren.


Im Polter säge ich ja in runde Stämme, die Kette ist meist schon um einiges im Schnitt bis die Spitze Kontakt mit dem nächsten Stamm bekommt.

Viele Grüße
Matze


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BeitragVerfasst: Sonntag 6. Januar 2019, 18:09 
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Im Polter würde es "freihändig gehalten wie am Bock" auch kicken, dort hast du aber eher die Kralle im Einsatz und die Säge "fest im Griff"

Wenn ich Kleinkrams im Bock säge, kann ich die Kralle jedenfalls nicht gescheit ansetzen, Schläge können die Säge ganz anders aus der Ruhe bringen.

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