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BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Oktober 2018, 09:52 
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Hallo zusammen,

Und wieder hatte die Waage Besuch.... :guck:

Der September war ziemlich warm bei uns (Solaranlage hat die Ergebnisse von 2016 und 2017 übertroffen), ergo sind auch die Verluste nicht merkbar gesunken:

Bild

Die Verluste pro Kanister und Monat sind weiterhin bei knapp 25g pro Monat bei den Plastik-Kanistern und 15g pro Monat beim Blechkanister - letzterer hat also wieder "aufgeholt":

Bild

Ich bin mal gespannt, wie es aussieht wenn es jetzt dann kälter wird - aus dem letzten Winter ergeben sich aber auch bei Kälte noch merkbare Verluste pro Monat...

Gruß;
Frank

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BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Oktober 2018, 21:28 
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Wenn ich mir das so ansehe, scheint die Temperatur demzufolge kaum Auswirkungen auf die Verluste des Blechkanisters zu haben
Zumindest ist die Sommer-Winter-Abweichung deutlich geringer als bei den Kunststoffkanistern
Interessant :KK:
Eine logische Erklärung dafür fehlt mir aber noch, einmal weiter grübeln

_________________
Grüße
Daniel
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BeitragVerfasst: Freitag 5. Oktober 2018, 08:02 
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xDanieh hat geschrieben:
Eine logische Erklärung dafür fehlt mir aber noch, einmal weiter grübeln

Meine Erklärung wäre: So ein Blechkanister ist einfach gasdichter als einer aus Plastik. Ich weiß nicht, inwieweit Benzindämpfe auch durch das Plastik selber hindurch diffundieren und wie es sich bei Blech verhält. Ich weiß nur aus meiner Studienzeit, daß sie extreme Probleme hatten Wasserstoff zu lagern, weil der in gasförmigen Zustand wohl so ziemlich durch jedes MAterial hindurch diffundiert, langsam zwar aber stetig.

Was den Unterschied Sommer/Winter angeht, mein Erklärungsversuch:
Der Flammpunkt von Benzin liegt bei unter -35°C. Ab diesen geringen Temperaturen verdampft also immer etwas Benzin. Im Winter sind wir 40-50°C von diesem Punkt weg, wenn ich mal davon ausgehe, daß die Kanister im unbeheizten Schuppen gelagert werden. Drinnen geht es selten wirklich unter 0°C. Im Sommer sind wir 60-70°C vom Flammpunkt weg.
So groß ist der Temperaturunterschied dann auch nicht, als daß das gewaltige Auswirkungen hat.

_________________
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BeitragVerfasst: Freitag 5. Oktober 2018, 16:25 
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Beiträge: 12
cbk hat geschrieben:
Der Flammpunkt von Benzin liegt bei unter -35°C. Ab diesen geringen Temperaturen verdampft also immer etwas Benzin. Im Winter sind wir 40-50°C von diesem Punkt weg, wenn ich mal davon ausgehe, daß die Kanister im unbeheizten Schuppen gelagert werden. Drinnen geht es selten wirklich unter 0°C. Im Sommer sind wir 60-70°C vom Flammpunkt weg.
So groß ist der Temperaturunterschied dann auch nicht, als daß das gewaltige Auswirkungen hat.
Naja auf den Dampfdruck vielleicht nicht, wohl aber auf den Diffusionskoeffizienten des Benzin im Kanistermaterial, der ist stark Temperaturabhängig. Das Metall des Kanisters hat für Benzin einen sehr sehr geringen Diffusionskoeffizient da macht eine Verdopplung oder verzehnfachung kaum etwas Massemäßig aus. Bei Kunstoff kann das hingegen sehr merklich sein da dort deutlich höhere Diffusionskoeffizienten herschen. Wenn man nur die bisherigen Verlauf der Vlustraten betrachtet könnte man behaupten das die Temperaturabhängigkeit bei den Kunststoffkanistern rührt von der Diffusion durch die Kanisterwand her und das es einen "Grundverlust" über den Verschluß gibt. Der nächste Winter wird es zeigen ...
Gruß Matthias

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BeitragVerfasst: Freitag 5. Oktober 2018, 18:47 
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martin-w hat geschrieben:
Vielleicht Blechkanister aus Armeebestand? Hier aus CH-Armee.
Aus- und Einfüllstutzen hat Aussengewinde, Deckel Messing. Statt Gummidichtung benzinfeste 1 mm Dichtung (wie Klingerit).
Schwachstelle an der Entlüftungsschraube, Innengewinde am Tank, Rädelschraube mit Gummi-O-Ring.
10 Liter Fassungsvermögen. Ich könnte mal einen 12-Monatstest mit SK ansetzen. :KK:

Bild

Bild

Bild

Bei mir werden aber die 5 l SK-Kanister nie älter als 6 Monate ...


Hallo Zusammen,
Wie sieht es aus nach 4 Monaten mit dem Armeeblechkanister gefüllt mit fast 10 Liter 2-T Alkylatbezin?

Start am 05.06. 2018, netto im Kanister 6730 Gramm
Heute, am 05.10.2018, netto im Knaister 6705 Gramm

Waage ist eine alte mechanische Küchenwaage, Genauigkeit ca. 5-10 Gramm. Waage wurde immer zuerst bei 0 neu kalibriert.

Pro Monat ergäbe sich also ein Verlust von ~6 bis max. 8 Gramm (0,09 bis 0,12 % pro Monat, über 4 Monate 0,4%).
Umgerechnet auf die Vergleichsreihe von Frank (mit 5 l Kanistern) wären das 3-4 Gramm.

Es gibt also auch bei diesem Kanister Verluste, aber trotz der fast 10 Liter im Kanister sind die Verluste viel kleiner als bei den Versuchen mit Originalkunststoffkanister 5 Liter oder beim Metallkanister 5 Liter.
Im Versuch mit Metallkanister von Frank betrug der Verlust in der dergleichen 4 Monaten ~12 Gramm pro Monat.

Die Verluste bei diesem CH-Armeekanister sind also 3 mal kleiner, im Vergleich zum Kunstofforiginalkanister 6-7 mal kleiner.

Das bisherige Resultat ist dahingehend zu interpretieren, dass beim Metallkanister die Art der Verschlüsse eine grosse Rolle spielt.

Mein 10 Liter Armeekanister hat als Verschlüsse beim Ausguss ein Innenfeingewinde, Tankdeckel hat Aussengewinde mit Dichtung, die bei fest zugeschraubtem Verschluss an der Stirnseite des Tankgewindes einen guten dichten Verschluss ergibt.
Je grösser der Kanister und je dichter die Verschlüsse sind, desto geringer fallen die Verluste aus.

Die kleine Entlüftungsöffnung mit Schraubverschuss (auch ein Feingewinde) hat einen O-Ring (der wurde nicht erneuert).

MfG
martin-w :danke:

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BeitragVerfasst: Freitag 5. Oktober 2018, 19:17 
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Das ist doch kein Kanister,
das ist ein tragbarer Hamsterbunker! :mrgreen:
Stammt vermutlich aus dem Saurer Achsenwerk... ;)

Interessant, deine Messung, sowas hätt ich auch erwartet.

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Was nicht passt, wird passend gemacht!

2x :dolmar: PS33 :dolmar: PS5105 :dolmar: PS7310 und ein Regal voll mit Chinakracher...


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BeitragVerfasst: Sonntag 14. Oktober 2018, 09:24 
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Der letzte Aspen Kanister bei mir (ca. 3 jahre alt / kühl gelagert) hatte jetzt noch knapp über 4 Liter..
:wut:


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BeitragVerfasst: Sonntag 14. Oktober 2018, 11:46 
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Ein Problem der zweiten Blechkanister Messreihe ist natürlich auch der unterschiedliche Lagerort und die Ungenauigkeit der Waage.

g,

7

_________________
sfg.Foley hat geschrieben:
... 550 und 560 kann man sich schenken. Kenn auch einige FWs die nach der 550/560 jetzt eine 555/545 gekauft haben und da ist kein Unterschied in Sachen Leistung verstellbar. Das Geld kann man sich Sparen ..

Hueffel hat geschrieben:
...Ich wähle meine Säge immer danach, mit welcher die Arbeit für mich leichter wird, nicht danach, welche Säge die Arbeit leichter bewältigt...


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BeitragVerfasst: Montag 15. Oktober 2018, 22:01 
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STONECREEK hat geschrieben:
Das ist doch kein Kanister,
das ist ein tragbarer Hamsterbunker! :mrgreen:
...

Achtung, ich bekomme noch derartige "Hamsterbunker" mit gleichem Verschluss in Chromstahl, 3 Liter Fassungsvermögen.
Die kann ich auf einer genauen digitalen Küchenwaage wiegen (5 kg max).
Dann kommen wir den Verlusten auf den Grund.
    - Tankmaterial
    - Verschluss

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BeitragVerfasst: Mittwoch 24. Oktober 2018, 18:37 
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Die "Hamsterbunker"-Chromstahlkanister sind angekommen, sie fassen max. 5 Liter. :super:
2 davon habe ich gleich mit frisch gekauftem OKAY 2-Takt Alkylatbenzin gefüllt, einen 3. habe ich im Originalgebinde als Vergleich.

Bild

MfG
martin-w

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BeitragVerfasst: Samstag 3. November 2018, 14:03 
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Hallo zusammen,

Und es ist wieder ein Monat rum.... :guck:

Der Oktober war hier zwar super-sonnig, die PV-Anlage hat ihr Ergebnis von 2017 nochmal übertroffen, aber die Temperatur war deutlich geringer - geschätzt wenigstens 5° weniger gegenüber September.

Demzufolge sind die Verluste leicht gesunken:

Bild

Pro Monat wieder:

Bild

Der Blechkanister fiel auf 6g/monat von ehemals 15g/monat - da will ich eine leichte Fehlmessung nicht mehr ganz ausschließen.

Bin nun gespannt, wie es aussieht, wenn es jetzt kälter wird. Die Kanister lagern in der leicht geheizten Garage (Abgasrohr von der Ölheizung geht durch), unter so 5° hat die normalerweise nicht.

Gruß;
Frank

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BeitragVerfasst: Samstag 1. Dezember 2018, 21:43 
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Hallo zusammen,

Und die Waage hatte wieder Besuch... :guck:

Der November war hier recht warm, mit ach und krach der erste Bodenfrost, daher sind die Verluste nicht weiter gesunken. PV-Anlage hat sich selbst übertroffen und das Ergebnis von 2016 nochmals getoppt.

Bild

Pro Monat wieder:

Bild

Jetzt müssen wir mal abwarten, wenn es dann "richtig" Winter wird, was dann passiert - die Verluste sind schon fast auf Tiefstand, mal sehen, wie das wird, wenn es kälter wird.

Gruß,
Frank

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BeitragVerfasst: Samstag 1. Dezember 2018, 21:50 
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Mal ein herzliches :danke: von mir, für die Arbeit die DuDir da machst! :DH:
Das Thema finde ich interessant und lese Deinen Bericht immer wieder gerne.

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:wink: Miche

Motorgeräte von: :stihl: :dolmar: :Husky: :jonsered: :solo:

Eder Spillwinde ESW 1200, IHC 633 mit BGU FSW 4,5 M, viel Seil fürs Rücken und Klettern

und weiteres Spielzeug rund ums Holz


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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. Dezember 2018, 11:06 
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Registriert: Freitag 9. Dezember 2016, 20:29
Beiträge: 209
Vielen Dank für die Ausdauer!

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Mit freundlichen Grüßen
der
Nasenbohrer

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:Husky: 545 :)
:Husky: 550XP :mrgreen:
Heckenschere 122HD60
Knochengassäge
Muskelkraftspalter

Verjage die Fliege von der Stirn deines Freundes nicht mit dem Beil.
Chinesisches Sprichwort


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