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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Sonntag 25. November 2018, 17:15 
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Wie "spannt" Ihr die Kette denn?

Mir wurde das mal so beigebracht, dass die Kette zwar am Schwert anliegt, wenn man sie aber abzieht, dass sie dann einen kleinen Spalt zum Schwert lässt, wenn sie sich wieder anlegt, also faktisch nicht wirklich gespannt ist, nur nicht nennenswert durchhängt.
Wer auf die Weise etwas genauer drauf achtet, der wird auch feststellen, dass alle 2-3 Tankfüllungen minimal nachgespannt werden kann, bei minderwertigen Ketten öfter, teils mehrfach pro Tank. Alle 2-3 Tankfüllungen gilt für Stihl-Ketten am 45er Schwert bei funktionierender Schmierung.

@Andreas:
Wie soll das klappen? Die Kette hat beidseitig Reibung, einseitig ohne Schmierung und weniger Masse. Da wird ziemlich sicher die Kette wärmer.

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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Sonntag 25. November 2018, 17:58 
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Registriert: Donnerstag 12. Oktober 2017, 19:49
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Bruddler hat geschrieben:
Dieses Phänomen habe ich auch immer wieder mal. Aber eben nicht immer. :KK:

Ich habs nahezu systematisch, also eigentlich immer.
Die Kette wird auf jeden Fall nie lascher bei Erwärmung. Die Bandbreite reicht halt von 'warm und kalt gleich' bis 'warm leicht stärker gespannt als kalt'. Auch alles im Rahmen, so dass ich die Spannung nicht nachträglich ändern muss.

burgund hat geschrieben:
Zu wenig Öl

Man könnte die Theorie, sollte es eine sein, zumindest etwas detailierter ausführen. Also Ursache -> Wirkung usw ;)

plinse hat geschrieben:
Oder je nach Holz setzt sich die Nut mit Spänen voll und wird die nicht ausreichend schnell los. Das kann auch als eine sich spannende Kette missverstanden werden ;)

Hm. Nach dem Sägen reinige ich das Schwert. Aus der Nut kommt grundsätzlich eine braune, ölige Pampe. Optisch eine Mischung aus feineren Spänenanteilen und Kettenöl. Die Pampe is immer nach dem Sägen drin, also nie sauber, aber auch nie wirklich größere Späne im eigentlichen Sinne dabei. Ich arbeite mit scharfer Kette, von dem her gibts so große Späne, dass die nicht die Nut verstopfen können ;) Aber es entstehen wohl immer auch irgendwelche pulvrigen Anteile, die dann mit dem Öl die besagte Pampe bilden.

Flo78 hat geschrieben:
Probiers mal aus, ohne die Schiene beim spannen hochzuziehen.

Guter Tip, werd ich das nächste mal ausprobieren! :)

yfdekock hat geschrieben:
Rein physikalisch liegt es wohl daran, dass sich die Schiene weiter ausdehnt als die Kette sich durch die Erwärmung längt. Ursache könnte zu wenig Öl sein wie Burgund vermutet, oder aber die Reibung ist zu groß (bei nicht regulierbarer Pumpe), ergo Schwert verschlissen

Hm. Das klingt jetzt aber einfach je nach Fragestellung passend hinargumentiert.
Frage: Warum hängt eine Kette bei warmer Maschine im Vergleich zur kalten durch? Antwort: Kette erwärmt sich und längt sich dadurch.
Frage: Warum wird die Kette bei warmer Maschine im Vergleich zur kalten strammer? Antwort: Das Schwert wird wärmer als die Kette und somit wird die Kette mehr gespannt.
Hmmmmmm ;) Was gilt denn nun? Der physikalische Grundsachverhalt müsste außerhalb von extremen Sonderkonditionen schon für alle gelten...
Zuwenig Öl: Glaub ich in meinem Fall nicht. Öltank am Schluß nur noch 1/4 voll. Das Öl landet auch garantiert an Kette und Schiene, es läuft nicht am Kettenraddeckel runter oder dergleichen.
Zudem: Schwert und Kette werden nicht heiß, allenfalls warm.
Ich kenne die Auswirkungen von Hitze: Einmal hat es mir den Ölschlauch zerrissen, kein Öl mehr, Schwert heiß, Kette schwergängig (die Theorie vom stärker erwärmten Schwert greift hier vielleicht?)
Zum anderen war mal die Ölbohrung verstopft, mehr oder minder gleiche Konsequenz, Schwert heiß und Kette schwergängig.
Da bei ausgiebigen Sägen meinerseits das Schwert nur lauwarm / warm wird, heißt das für ich im Umkehrschluß, dass auch genügend Öl da ist, weil bei Ölmangel das Schwert ja heiß wird, was ja nicht der Fall ist.
Zudem is nicht gefrorenes Kieferholz mit scharfer Kette ja keine sonderlich große Herausforderung für die Säge.

Es bedingt sich ja alles gegenseitig. Ich hab ausreichend Öl an Kette und Schiene und es wird auch nix heiß. Die Kette is warm und geölt so leichtgängig, dass sie beim Durchziehen mit der bloßen Hand durch den Schwung nach loslassen noch gut weiterläuft! Mit Ölmangel, großer Wärme und hoher Reibung ist es in meinem Fall nicht zu erklären.

plinse hat geschrieben:
Wie "spannt" Ihr die Kette denn?

Mehr oder minder so wie von Dir beschrieben. Die Kette liegt unten mittig am Schwert gerade mal eben so an. Und genau so "fühlt" es sich auch richtig an: Weniger gespannt hängt sie durch, bleibt im Schnitt leichter hängen und es droht die Gefahr, dass es sie mal abwirft.
Mehr gespannt merkt man ja schon beim 'Mit den Fingern durchziehen' dass die Reibung steigt und das schwerer geht.


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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Sonntag 25. November 2018, 19:31 
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das Steht bei Stihl in der Bedienunggsanleitung unter "Betriebshinweise"!

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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Sonntag 25. November 2018, 20:30 
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hannes69 hat geschrieben:
Bei mir verhält sich die Kettenspannung kurioserweise umgekehrt zu dem, wie alle beschreiben, und wie es eben auch der vermeintlich physikalischen Realität entsprechen sollte:
Kette kalt gespannt, sägen, Schwert + Kette warm, Ausdehnung, Längung, Kette hängt mehr durch.
Bei mir ist es grundsätzlich umgekehrt: Die Kette wird leicht strammer bei Erwärmung!



Kettenrad verschlissen???


Zuletzt geändert von Eichsi am Sonntag 25. November 2018, 23:24, insgesamt 1-mal geändert.
Vollzitat gekürzt


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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Sonntag 25. November 2018, 20:32 
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danke für die vielen kommentare , wobei zwischen "quatsch" und "ja , sollte man so machen" alles vertreten ist !

physikalisch könnte man der sache recht geben falls ne warme kette nachgespannt wird , ich muss meine warme kette auch mal nachspannen . allerdings habe ich die kette beim ablegen der säge noch nie entspannt und konnte trotzdem am folgetag ( zb säge wieder vorgeholt zum kette nachschärfen ) diese mit den fingern ohne probleme bewegen auf dem schwert .

damit stellt sich für mich die frage ob dieser physykalisch berechtigte effekt derart minimal ist dass er die kurbelwelle null juckt - vorallem weil ich noch nie gehört habe dass irgendein hersteller das so vorschreibt .


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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Sonntag 25. November 2018, 20:36 
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nochmal !

Pumuckel hat geschrieben:
das Steht bei Stihl in der Bedienunggsanleitung unter "Betriebshinweise"!

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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Sonntag 25. November 2018, 21:12 
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Die Sägekette ist entspannt."

Davor sollten aber laut BDA Führungsschiene und Kette gereinigt werden. :klatsch:

Gruß
Eckat

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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Sonntag 25. November 2018, 21:18 
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123r.sch hat geschrieben:
Kettenrad verschlissen???

Nein. Neue Glocke + Kettenrad, nicht Stihl sondern vom Spezi.
Wird doch nicht gleich wieder mal heißen, dass es daran liegt??? ;) (ich meine 'Nachbaugelumpe' statt original zu verwenden)


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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Sonntag 25. November 2018, 21:32 
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Man sollte auch nicht außer Acht lassen ob es um ein Schwert mit Stern oder ohne Stern benutzt.

g,

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sfg.Foley hat geschrieben:
... 550 und 560 kann man sich schenken. Kenn auch einige FWs die nach der 550/560 jetzt eine 555/545 gekauft haben und da ist kein Unterschied in Sachen Leistung verstellbar. Das Geld kann man sich Sparen ..

Hueffel hat geschrieben:
...Ich wähle meine Säge immer danach, mit welcher die Arbeit für mich leichter wird, nicht danach, welche Säge die Arbeit leichter bewältigt...


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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Sonntag 25. November 2018, 22:12 
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@Eike

Das was du sagst stimmt schon, aber wie soll es sonst zu besagter Ursache kommen, dass die Kette im warmen Zustand „straffer“ gespannt ist als im kalten Zustand? Die Kette dehnt sich aus, wird in allen drei Dimensionen um den Betrag X größer. Das gleiche gilt für Schwert und Kettenrad.

Der Effekt scheint aber kein ernsthaftes Problem zu sein. Und jetzt hier zu mutmaßen, ändert nichts an der Tatsache.
Bild

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Gruß Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Sonntag 25. November 2018, 22:13 
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Pumuckel hat geschrieben:
nochmal !

Pumuckel hat geschrieben:
das Steht bei Stihl in der Bedienunggsanleitung unter "Betriebshinweise"!


aah , sorry habs übersehen ! gut , dann wäre es zu überlegen vorm ablegen der säge die spannschraube tatsache zu lösen !

geht bei meiner mc culloch ohne werkzeug


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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Sonntag 25. November 2018, 23:44 
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7sleeper hat geschrieben:
Man sollte auch nicht außer Acht lassen ob es um ein Schwert mit Stern oder ohne Stern benutzt.


Wie fest spannt ihr die Ketten denn?
Mit Stern in der Schiene spanne ich immer so, daß die Kette nicht nur locker über Ritzel läuft. Das tut sie auch noch mit reichlich Zug. Ich spanne so, daß ich die Kette mit den Fingern noch soweit aus der Schiene ziehen kann an einem Kettenglied, daß die Lasche des Kettengliedes, die sonst in der SChine läuft, so gerade eben komplett aus der Nut draußen ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Mittwoch 5. Dezember 2018, 23:29 
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Flo78 hat geschrieben:
Probiers mal aus, ohne die Schiene beim spannen hochzuziehen.

Die Kette hat sich ja bei mir bei Erwärmung der Maschine grundsätzlich mehr gespannt.
Heute habe ich gesägt und vorher beim Spannen wie vorgeschlagen die Schiene NICHT hochgezogen.
Ergebnis: Kettenspannung kalt und warm gleich :)
Na also, geht doch, danke für den Tip !
Warum der Tip allerdings funktioniert, weiß ich nicht.
Vielleicht muß man aber auch nicht alles wissen solange es funktioniert ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Mittwoch 5. Dezember 2018, 23:36 
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Gruß
Flo


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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Donnerstag 6. Dezember 2018, 22:22 
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aerobat77 hat geschrieben:
damit stellt sich für mich die frage ob dieser physykalisch berechtigte effekt derart minimal ist dass er die kurbelwelle null juckt


Ich denke das kann man so sehen, bei normalen Verhältnissen (keine extreme Kettenspannung o.ä.) muss eine Kurbelwelle das locker schaffen. Gehört eher in die Rubrik "Ich tue meiner Säge was gutes." ;)
Mfg,
Stefan


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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Sonntag 9. Dezember 2018, 09:53 
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Registriert: Samstag 12. Januar 2008, 11:13
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Guten morgen allerseits!
Der Faktor der Länge der Schneidgarnitur spielt meines Erachtens auch eine Rolle.
Bei meiner 192 mit 30er Schwert spielt das keine Rolle.
Bei der 660 mit 105er Schwert ist es ein deutlicher Effekt der beobachtet werden kann.
Die kleine muss ich eigentlich nie nachspannen. Bei der großen bleibt die Kette nach einem Fällschnitt kaum in der Nut wenn man die Säge nochmal in Position bringt.
Mfg winni


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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Dienstag 25. Dezember 2018, 20:37 
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Wohnort: Wartburgkreis
aerobat77 hat geschrieben:
...er empfahl mir nach der arbeit die kette zu lockern bevor die säge weggelegt wird .

grund sei dass die beim arbeiten warme kette sich nach dem sägetag beim abkühlen zusammen zieht , zu stramm wird und auf die dauer die welle schädigt ...


Hab ich auch so im Motorsägenkurs gelernt und mache ich auch in der Regel so. (also nach Abschluss der Arbeit)
Scheint mir auch plausibel, weil ich ja die Kette nach kurzem Sägen auch nochmal nachspannen muss.
Hab schon festgestellt, dass wenn ich es mal vergessen hab, dann ist die Kette vor dem nächsten Einsatz schon ganzschön stramm.

Ist nur ein Handgriff, tut nicht weh und schaden tuts dem Material auch auf keinen Fall. Also mache ich das.

_________________
Gruß
gr_nagus

:stihl: 241cm
Bild 620SX

ETA SH20 Holzvernichter


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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Freitag 28. Dezember 2018, 18:47 
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Registriert: Mittwoch 28. November 2012, 18:35
Beiträge: 4988
Bei mir werden die Ketten schon seit eh und je immer entspannt.

Das ist für mich kein Blödsinn sondern Materialschonung.


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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Freitag 28. Dezember 2018, 19:39 
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Wohnort: Braunschweig
winni046 hat geschrieben:
Guten morgen allerseits!
Der Faktor der Länge der Schneidgarnitur spielt meines Erachtens auch eine Rolle.
Bei meiner 192 mit 30er Schwert spielt das keine Rolle.
Bei der 660 mit 105er Schwert ist es ein deutlicher Effekt der beobachtet werden kann.
Die kleine muss ich eigentlich nie nachspannen. Bei der großen bleibt die Kette nach einem Fällschnitt kaum in der Nut wenn man die Säge nochmal in Position bringt.
Mfg winni


So schaut es aus...
Bei einem 63er Schwert merkt man vielleicht was, spannt vielleicht im Betrieb nach. Wenn man dies tut, sollte man die Säge anschließend vielleicht entspannen.
Hat man eine Säge mit mittlerem oder kurzen Schwert und spannt die Kette so, dass sie sich leicht wieder anlegt aber nicht wirklich gespannt ist, dann sollte das auch nach dem Betrieb noch so sein - eher lockerer denn fester. Dann braucht man auch nichts entspannen. Ist die lange Kette etwas nachgespannt und ich länge den Stamm direkt auf Brennholz ab,dann brauche ich auch nicht weiter schauen. die 1/4 Umdrehung an der Spannschraube, wenn es denn so viel ist, hat die Kette auch fast an Verschleiß, wenn danach 1-2 Tankfüllungen durchgehen.
Stelle ich nach dem Sägen die Säge zur Seite, lade das Brennholz auf und packe hinterher die Sägen ein, habe ich noch keine ungesund gespannte Kette gehabt :roll:

Sägen mit mehr als 50er Schwert habe ich selten im Arbeitseinsatz. Ich könnte jetzt nicht behaupten, dass ich jemals einen Effekt bemerkt habe, der dazu geführt hätte, dass ich mir nen Kopf drüber gemacht hätte ;)
Irgendwann sind Schwerter einfach zu unhandlich und nur noch in Ausnahmeanwendungen wirklich sinnvoll:

Schönes Extrembeispiel - im Bereich 30-40Sekunden sieht man auch, warum der Umgang immer unpraktikabler wird und warum ich längere Schwerter als das 63er nicht mehr zum arbeiten einsetze. Urwaldriesen haben wir hier keine ;) und Pappeln ü100 muss man nicht in einem Schnitt wie die erste Durchforstung schneiden ;)

Deshalb frage ich mich, welches Material man schonen will, da Ketten eigentlich nicht übermäßig gespannt werden müssen.
Was nur so gespannt wird, dass sich eine kalte Kette ohne zu haken durchziehen lässt, sprich im Zusammenspiel der Toleranzen kommt die Kette nicht hart straff, das belastet auch die Kurbelwelle nicht. Was so nachgespannt wird, dass es straff kommt, das belastet bei jeder Umdrehung die Kurbelwelle und bereitet im Extremfall im Betrieb bereits einen Kurbelwellenbruch vor.
Das Problem sind dann aber eher die 10.000+ Lastwechsel pro Minute unter Drehzahl im Betrieb, weniger die statische Last durch das rum stehen :ohman:

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 Betreff des Beitrags: Re: profitipp blödsinn oder wahr ?
BeitragVerfasst: Samstag 29. Dezember 2018, 00:48 
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hannes69 hat geschrieben:
Flo78 hat geschrieben:
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Die Kette hat sich ja bei mir bei Erwärmung der Maschine grundsätzlich mehr gespannt.
Heute habe ich gesägt und vorher beim Spannen wie vorgeschlagen die Schiene NICHT hochgezogen.
Ergebnis: Kettenspannung kalt und warm gleich :)
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Vermutlich trifft dein Schwert mit "hochziehen" nichtmehr genau die Ölnut.
Hatte ich auch schon mit ner alten Partner. Ohne hochziehen ging es wunderbar.


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