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BeitragVerfasst: Mittwoch 10. April 2019, 07:05 
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Beiträge: 2
Zuerst einmal guten Tag an die Mitglieder hier im Motorsägen Portal!

Ich bin Julia und erhoffe mir nach langer eigener Recherche mit zwiespältigem Ergebnis eine Hilfestellung. Ich brauche eine kleine Motorsäge für Holz- und Gipsskulpturen bzw. zum Bearbeiten derer. Ich schreibe einfach mal die Kriterien:

1. Klein und handlich für mich als Frau benutzbar
2. Akkubetrieben
3. Kann Holz- und Gips trennen und carven.

Kopfzerbrechen bereitet mir insbesondere die Anforderung "Gips" und "Carving". Mit letzterem nehme ich es nicht sooo genau, ich brauche keine auf Carving optimierte Säge - aber man sollte damit schon recht grob definiert Material abtragen können.

Ich weiß, dass ich für Gips wenigstens ein Hartmetall-Sägeblatt brauche.

Bisher bin ich bei der Makita DUC122 :makita: gelandet, die meines Wissens standardmäßig mit einer HM Kette ausgerüstet ist - zumindest bei der Ersatzkette steht "Typ: HM". Das sollte für Gips reichen oder? Oder brauche ich doch was spezielleres?

:guck: https://www.ebay.de/itm/Makita-Akku-Ket ... 2114847041

Danke euch schonmal... ich weiß meine Ansprüche sind nicht besonders massiv und für viele vielleicht nicht interessant, aber vielleicht nimmt sich der Sache doch jemand an.
Julia

Edit: Vielleicht wäre es besser gewesen ich formuliere noch die eigentliche Frage :roll: :
Kann ich mit der DUC122 Holz (ja das geht) und insbesondere Gips schneiden/sägen und in gewissem Maß auch abtragen oder brauche ich ein spezielles Sägeblatt? Es fällt mir schwer, mich alleine auf das Kürzel "HM" zu verlassen und am Ende habe ich eine stumpfe Kette.


Zuletzt geändert von Motorsägenkünstlerin am Mittwoch 10. April 2019, 07:12, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 10. April 2019, 07:12 
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Hallo Julia,
die Kettenbezeichnung „HM“ bedeutet in diesem Fall „Halbmeisel“ und beschreibt nur die Zahnform,
ansonsten ist die Makita, meiner Meinung nach, eine gute Säge. Schau auch mal nach der Makita
DUC 353

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BeitragVerfasst: Mittwoch 10. April 2019, 07:17 
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Registriert: Mittwoch 10. April 2019, 06:52
Beiträge: 2
mcandrew hat geschrieben:
Hallo Julia,
die Kettenbezeichnung „HM“ bedeutet in diesem Fall „Halbmeisel“ und beschreibt nur die Zahnform,
ansonsten ist die Makita, meiner Meinung nach, eine gute Säge. Schau auch mal nach der Makita
DUC 353


Gut, dass ich nachgefragt habe, vielen Dank! Die DUC 353 scheint mir leider eine Nummer zu groß :kopfschuettel:

Dann brauche ich doch dazu eine spezielle Hartmetall-Sägekette. Die kann man kaufen, aber nach meiner kurzen Recherche bekomme ich sie nicht in der Länge wie ich sie brauche.
:guck: https://www.faie.de/forst/saegeketten/s ... d3?number=

Ich muss sie dann selbst längen oder? Oder wohin gehe ich da offline, das ist vielleicht günstiger (bzw. dann spare ich mir Werkzeug und die vielen Versuche bis ich das hinbekomme)?

Ich habe bisher leider nicht einmal einen Akkuschrauber und mit Kettensägen nur bei Nutzung gearbeitet - beschäftige mich das erste mal genauer damit.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 10. April 2019, 07:21 
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Beiträge: 156
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Dann werfe ich hier mal die Duc254 ins Gefecht, diese ist ebenfalls schön handlich und nachdem das gute Stück vom Carsten(Hinkelstein) nen schickes kleines 20 cm Tsumura Schienchen bekommen hat ist damit ein echt gutes arbeiten möglich. Bei Bedarf gibt es diese Säge auch mit Carving Ausstattung zu kaufen. Ich habe mit der 122 auch schon gearbeitet, aber die 254 gefällt mir persönlich besser. Die 353 ist auch ne super Säge, aber ob Sie der geforderten Handlichkeit entspricht kann nur der TE einschätzen.
Vorteil der 254 da gibt es meines Wissens Hartmetallketten da 3/8", für die 122 mit 1/4" könnte es da schon eng werden, denn da hab ich sowas noch nicht gesehen.

Gruß Tino

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Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.
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BeitragVerfasst: Mittwoch 10. April 2019, 09:36 
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Beiträge: 1141
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hallo,

ich hab eine 122 und glaube nicht, dass die für deinen zweck reicht. die orig. schiene hat an der spitze einen "abweiser", ob man für die "Länge" eine andere schiene bekommt bezweifle ich und eine hm-kette schon garnicht.
das nächst grössere modell erscheint mir sinnvoller. auch ist die 122 gar nicht so leicht.
die kettengeschwindigkeit ist auch sehr bescheiden, soweit ich gehört habe hat die 254 eine boost modus, es gibt hier irgendwo einen einegen thread dazu.
am besten wär mal selber ausprobieren oder zumindest mal in natura ansehen, vielleicht ist ja jemand in deiner nähe, der dich mal probesägen lässt.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 10. April 2019, 10:21 
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Registriert: Sonntag 20. Januar 2013, 22:42
Beiträge: 101
Kettensäge und Gips kann nicht lange gut gehen. Der Gipsstaub saugt das Kettenöl weg, sodass die Lager in kürzester Zeit trocken laufen. Außerdem wandert der Staub in kürzester Zeit einmal quer durch die Säge.
Man muss mit extremem Verschleiß rechnen!

Evtl. ist da eine Alligatorsäge mit Hartmetallbestückten Blättern standfester. Man kann halt nicht einstechen bzw. mit der Schwertsptze modellieren. Und Gips lässt sich doch auch gut mit normalen Handwerkzeugen bearbeiten.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 10. April 2019, 17:12 
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Beiträge: 38
Hallo,

um Gips zu bearbeiten würde ich mir günstigst alte Elektrokettensägen besorgen, die eine defekte/verklebte Ölpumpe haben und bei den Ketten und Schwert maximal gebraucht sind. Dann das Zeug runter reiten bis es klemmt/raucht/Funken sprüht, ab in die Tonne und das nächst Opfer zu Tode quälen. Möglicherweise nur Kette und Schiene. Vielleicht in Kombination mit einem Aligator (nicht günstig).
Zum Holz bearbeiten dafür eine nette Carvingsäge, da gibt es hier genug zu lesen. Auch zu passenenden Sägen fürs Ausblocken.

Gruß, Christian


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BeitragVerfasst: Mittwoch 10. April 2019, 19:13 
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Beiträge: 6308
Wohnort: Eifel
Wie schon erwähnt, Gipsstaub wird alles an der Säge in kürzester Zeit derart verschlissen das du mit nachkaufen nicht hinterher kommst. Ich empfehle einen Fuchsschwanz und einen Gipsraspelsatz

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Der Alex!
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BeitragVerfasst: Mittwoch 10. April 2019, 21:31 
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Registriert: Freitag 4. Januar 2019, 13:53
Beiträge: 37
und nicht am Arbeitsschutz sparen. Du wirst beim Gips ziemlich schnell in einer Staubwolke stehen.

Zum Testen würde ich eine möglichst günstige Säge nehmen. Hartmetall muss erst mal nicht sein, Gips ist recht weich und du dürftest auch mit stumpfer Kette noch guten Abtrag haben. Ggf ein paar günstige Ketten durchnudeln...

und noch ein Punkt zu beachten. Wahrscheinlich wirst du bei Gips ohne Kettenöl arbeiten müssen/wollen, der Gips (deine Skulptur) sonst wohl zu viele Ölspritzer abbekommen. Zumindest bis die Ölführung zugesetzt ist. Dann hast du auch an einer Hartmetallkette nicht lange Spaß.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 10. April 2019, 23:09 
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Beiträge: 12810
Wohnort: Duderstadt/Eichsfeld
Moin und willkommen im Forum der Verhaltensoriginellen.

Soweit mir bekannt, gibt es zum Ketten-Sägen von Mineralien nur die Methode, mit viel Wasser an der Schiene zu kühlen, gleichzeitig permanent zu spülen und möglichst allen Staub zu binden:

https://www.stihl.de/STIHL-Produkte/Ges ... S-461.aspx

Das gibt es nicht bei Elektrosägen. Egal, ob zwischen Kette und Schiene oder im Elektromotor - Mineralstaub verschleißt beides in kürzester Zeit.

:)

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In jedem Baum steckt ein Kunstwerk - man muss es nur finden!


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BeitragVerfasst: Donnerstag 11. April 2019, 09:28 
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was es nicht alles von Stihl gibt :)
@ Julia, hast du schonmal mit einer Kettensäge in Gips gearbeitet? hast du da schon erfahrungen?

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