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BeitragVerfasst: Samstag 2. Juni 2018, 17:48 
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In einem Erfahrungsbericht über einen Güde-Mäher habe ich unter anderem folgendes gepostet.

viewtopic.php?f=66&t=105246

Dies soll nur auszusgweise hier als separater Beitrag erscheinen, damit man diesen Punkt auch markenunabhängig finden kann.

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Für Interessenten in Sachen Mäher mit Eigenantrieb möchte ich einen weiteren Teil der gesammelten Erfahrungen keineswegs verschweigen, dies ist aber Markenunabhängig.

Meinem Weibe war dieser Mäher einfach zu schnell. Das Argument ist gar nicht mal so von der Hand zu weisen. Die Kraftentfaltung im Antrieb ist nicht sinnvoll steuerbar, mit kleinen Händen und großem Kupplungsbügel noch weniger. Der Nachfolger wird einer von Dolmar mit Briggs & Straton Motor - dafür aber mit DREI Gangstufen welche von ca. 3kmh bis fast 6kmh reichen. Der Güde ist mit 3,6kmh angegeben - wobei ich ihn deutlich schneller einschätzen würde, wenn man eine Schrittgeschwindigkeit von 5kmh zugrunde legt. Selbst wenn hier die Empfindungen täuschen sollten so ist die Differenz zwar nur 0,6kmh - wenn man es allerdings in % ausdrückt, dann reden wir mal von satten 20%.

In meinem konkreten Fall hätte das ziemlich sicher auch bedeutet, daß ich bei solchen Stellen die niedrigste Fahrleistung angewählt und somit vermutlich sogar den Killerstein rechtzeitigt bemerkt hätte. Ebenso verspreche ich mir da ein etwas entspannteres arbeiten. Wenn man an engen oder unangenehmen Stellen ) mähen muss, dann kann eine niedrigere Geschwindigkeit unter dem Strich zu einem schnelleren Fortschritt führen, da man das Gerät nicht jedes mal "einbremsen" muss. Für Fläche ist die höhere Geschwindigkeit dann wieder effektiver.

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Anfangs habe ich mir gedacht, daß so eine Gangwahl überflüssig wie ein Kropf wäre - durch einen kapitalen Schaden am Vorgänger kommt man durchaus zu dem Schluss, daß das vielleicht gar nicht mal soooooooooo verkehrt ist.

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BeitragVerfasst: Samstag 2. Juni 2018, 22:45 
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Moin,
gibt ja verschiedene Hersteller mit variablen Antrieb. Die arbeiten stufenlos.
Ist schon sinnvoll, leider sind die etablieren Markengeräte nicht günstig.
Gruß Jörg

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BeitragVerfasst: Samstag 2. Juni 2018, 23:00 
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Schäden bei solchen Mäharbeiten lassen sich nur dadurch vermeiden, dass man die Fläche abgeht (vorher ich das weiss - frag lieber nicht) - das hat mich mal einen Fehrenbach-Schlegelmulcher gekostet. Seitdem lasse ich neue Flächen von unserem Lohner das erste mal mulchen, der hat Mulcher, die man auch zum Minenräumen nutzen kann...ist aber eine andere Geschichte.

Zum Thema: Schäden am Motor kannst Du nur verhindern, indem Du keinen Mäher mit Direktantrieb anschaffst, sondern nach einer Maschine mit riemengetriebener Messerwelle ausschau hältst, da kostet dich ein Stein maximal eine Messerwelle und ein Messer und macht keinen Totalschaden.
Das haben aber selbst die normalen AS Mäher nicht, erst ab den 63ern.

Alternativ das erste Mal mit dem Freischneider ran , das tut zwar weh, aber das kostet bestenfalls ein Messer (merke: 3PS Freischneider können bei Feindkontakt 4mm Mulchmesser verknoten).

3-6km/h ist höllisch schnell, das macht keinen Spass bei Fullspeed. Ich mähe meistens mit dem Sichelmäher bei 2-3km/h, das reicht. Der kann zwar auch 5, das ist aber jenseits von sinnvoll - es sei denn mam lässt sich auf einem Sulky hinterherziehen :-)

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Gruss,
Michael
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BeitragVerfasst: Sonntag 3. Juni 2018, 07:21 
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Ich wollte tatsächlich einen Mäher mit abgekoppeltem Antrieb anschaffen - die bewegen sich preislich aber weit jenseits dessen was ich persönlich noch für sinnvoll halte - das "rechnet" sich wohl tatsächlich nur für gewerbliche Einsätze.

Man muss solche Schadensrisiken wohl durch maximale Aufmerksamkeit und Vorsicht so gering wie möglich halten, gänzlich ausschließen kann man es halt nicht.

Das Thema Mäher ist wirklich interessant wenn man sich damit mal näher befasst :-)

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BeitragVerfasst: Sonntag 3. Juni 2018, 09:44 
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Hast du das Messer mal demontiert? Ist der Messerhalter krumm oder die Welle? Bekommst du das noch auseinander oder hat sich die Nut/Federverbindung verkeilt?

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MfG Eike
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BeitragVerfasst: Sonntag 3. Juni 2018, 21:46 
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Wohnort: Schermbeck
:) es soll Mechaniker/Firmen mit Richtvorrichtung geben (leider keinen Zugriff mehr)
Motor runter Öl raus aufspannen und zurückdrücken (Kurbellwelle bleibt im Motor)
Hab X Kurbelwellen gerichtet ist ne sache von 10Min
nen "rechten" Winkel klapt allerdings nicht!
mfg Stefan


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BeitragVerfasst: Montag 4. Juni 2018, 16:24 
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Danke fürs allgemeine Mitgefühl und Beileid :-)

Ich bekomme nicht mal mehr das Messer runter - wundert mich aber auch wenig, wenn man bedenkt mit welchem Schwung die Masse abgebremst wurde.

Wollte auch gar nicht mit noch mehr Gewalt an die Sache ran, da ich den als defekt noch verkaufen möchte. Wenn jemand über die Möglichkeit verfügt den sauber zu richten, dann kommt er für kleines Geld an ein gutes Gerät.

Ich kann es leider selber nicht und machen lassen rechnet sich eher weniger. Da steht dem vagen Ergebnis ein gesicherter Kostenblock gegenüber.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 20. Juni 2018, 13:34 
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Beiträge: 30
Ich habe einen der teuersten normalen Rasenmäher, einen Honda HRH mit Hydrostat und Messerkupplung. Der mäht super, aber dennoch hab ich ihn mal auf einer Stubbe aufgesetzt, was seine Kurbelwelle leicht verbogen hat. Mein freundlicher Fachhändler hat sie wieder gerichtet für knapp 200 Euro. Man lerne daraus: Das abgehen der Flächen und beseitigen von Hindernissen ist einfach nicht zu ersetzen! Gruß aus dem Norden


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BeitragVerfasst: Donnerstag 21. Juni 2018, 17:28 
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Beiträge: 537
Wohnort: Badisch Sibirien
Passt leider in keinen der beiden Threads so richtig.
Hast du dir mal einen Wiesemäher / Fadenmäher angeschaut?
https://www.agrieuro.de/hochgrasmaher/f ... 1_246.html
https://www.guede.com/cgi-bin/twinkleco ... D16777216&
https://www.fuxtec.de/fuxtec-fx-fsr152- ... uf-raedern
http://www.mtd-de.com/index.php?id=2295 ... 4730e2916e

Der Antrieb wäre da zumindest schonmal abgekoppelt. Ein Radantrieb ist bei den günstigen wohl nicht vorhanden.
Mehr kann ich dir dazu auch nicht sagen. Mir sind die nur irgendwann mal im Kopf geblieben.


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BeitragVerfasst: Freitag 22. Juni 2018, 11:18 
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sowas hatte ich mir tatsächlich mal angeguckt und bin zu dem Schluss gekommen, daß das die Nachteile eines Freischneiders mit den Nachteilen eines Mähers kombiniert :-)

Ganz ernsthaft - mir fällt wirklich keine sinnvolle Anwendung von so einem Teil ein. Ein normaler Freischneider ist wesentlich flexibler und "leichter" anzuwenden als so eine "starre" Konstruktion die eigentlich gar nix kann.

Es hilft nur Augen auf und langsam fahren - wenn man langsam ist, dann bleibt man an dem Hinderniss erst mal hängen, mit zu schnell schiebt man sich den Stein, Stumpf oder was auch immer unter den Mäher und dann an die Messer. Da schlägt sich der neue mit der Fahrgeschwindigkeitsregulierung erheblich besser. Demnächst kommt auch ein Erfahrungsbericht dazu.

Ich hab den geschrotteten Mäher einfach unter Lehrgeld verbucht.

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BeitragVerfasst: Freitag 22. Juni 2018, 21:18 
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zum markenunabhängigen Thema Gangschaltung am Rasenmäher ist auch der Testbericht zu solch einem Gerät sicher hülfreich / die Marke ist ja nebensächlich wenn es um die Technik an sich geht.

viewtopic.php?f=66&t=105787

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